DE977211C - Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit vier staendig im Fluessig-keitskreislauf befindlichen Schaufelkraenzen und umlaufendem Gehaeuse, insbesondere fuer Personenkraftfahrzeuge - Google Patents

Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit vier staendig im Fluessig-keitskreislauf befindlichen Schaufelkraenzen und umlaufendem Gehaeuse, insbesondere fuer Personenkraftfahrzeuge

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DE977211C
DE977211C DEA13016A DEA0013016A DE977211C DE 977211 C DE977211 C DE 977211C DE A13016 A DEA13016 A DE A13016A DE A0013016 A DEA0013016 A DE A0013016A DE 977211 C DE977211 C DE 977211C
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DE
Germany
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flow
turbine
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blades
core
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Expired
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DEA13016A
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English (en)
Inventor
Karl Gustav Aahlen
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Svenska Rotor Maskiner AB
Original Assignee
Svenska Rotor Maskiner AB
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/24Details
    • F16H41/26Shape of runner blades or channels with respect to function

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit vier ständig im Flüssigkeitskreislauf befindlichen Schaufelkränzen und umlaufendem Gehäuse, insbesondere für Personenkraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf hydrodynamische Drehmometwandler mit vier ständig im Flüssigkeitskreislauf befindlichen Schaufelkränzen und umlaufendem Gehäuse, insbesondere für Personenkraftfahrzeuge, in dessen von einem ringförmigen Kern durchsetztem Ringhohlraum die Strömung um den Kern herum durch einen nach außen und einen nach innen angenähert radial gerichteten Strömungsabschnitt, die durch schaufellose Krümmer verbunden sind, erfolgt.
  • Für hydrodynamische Drehmomentwandler ist es kennzeichnend, daß die größte Drehmomentvervielfachung im Stillstand des vom Turbinenrad gebildeten Sekundärgliedes auftritt. Wenn die Drehzahl des Sekundärgliedes (n2) von Null an im Verhältnis zur Drehzahl des Primärgliedes (n1) ansteigt, nimmt die Drehmomentvervielfachung, die im allgemeinen als Drehmomentverhältnis bezeichnet wird, ab und erreicht, noch bevor das Drehzahlverhältnis den Wert I erreicht hat, selbst diesen Wert, d. h., das Ausgangsdrehmoment ist damit auf die Größe des Eingangsdrehmomentes abgesunken. Wenn dieses allgemein als Umkehrpunkt bezeichnete Drehzahlverhältnis erreicht ist, arbeitet der Wandler nicht mehr als Drehmomentvervielfacher, und wenn die Drehzahl des Sekundärgliedes weiter im Verhältnis zu der des Primärgliedes anwächst, sinkt das Ausgangsdrehmoment auf einen Betrag, der kleiner ist als das Eingangsdrehmoment, so daß der Wandler keine Vorteile mehr bietet. Der nutzbare Arbeitsbereich des Wandlers liegt also zwischen Stillstand des Sekundärteiles und Umkehrpunkt.
  • Ein weiteres Merkmal der betrachteten Wandler besteht darin, daß ihr Winkungsgrad innerhalb des nutzbaren Arbeitsbereiches sehr dem von Turbinen mit veränderlicher Drehzahl ähnelt. Er steigt vom Wert Null beim Stillstand auf einen Maximalwert bei irgendeiner mittleren Größe des Drehzahlverhältnisses n2/nl und fällt dann auf einen niedrigeren Wert beim Umkehrpunkt wieder ab. Beim Umkehrpunkt stimmen Wirkungsgrad und Drehzahlverhältnis n2/n1 überein, da das Drehmomentverhältnis gleich I ist.
  • Insbesondere bei der Verwendung von Wandlern der eingangs beschriebenen Art für Kraftfahrzeuge sind ein hohes Drehmomentverhältnis im Stillstand, ein hoher Spitzenwirkungsgrad mit möglichst flachem Scheitelverlauf und ein möglichst großer nutzbarer Drehzahlbereich erwünscht. Der Umkehrpunkt soll also bei einem möglichst hohen Wert des Drehzahlverhältnisses n2/n1 liegen. Das theoretische Optimum von n2/n1=I läßt sich jedoch wegen der unvermeidbaren Wandlerverluste nicht erreichen.
  • Eine oder zwei der genannten Forderungen können bei Wandlern der eingangs erwähnten Art mehr oder weniger einfach erhalten werden, aber es ist ein außerordentlich schwieriges Problem, alle Forderungen gleichzeitig zu erfüllen, da diejenigen Konstruktionsmerkmale, die für die eine Forderung einen besonders guten Wert liefern, die andere Forderung ungünstig beeinflussen. Beispielsweise lassen sich ziemlich hohe Drehmomentverhältnisse im Stand erreichen, indem drei oder mehrere Turbinenschaufelstufen benutzt werden; aber mit dieser Stufenzahl ist es praktisch unmöglich, einen so hoch gelegenen Umkehrpunkt zu erhalten, daß er allen gewünschten Anwendungsarten des Wandlers gerecht wird. Auch sind bei Kraftfahrzeugen, insbesondere bei Personenwagen, das Gewicht, der Raumbedarf und die Kosten von außerordentlicher Bedeutung, während gleichzeitig die Anforderungen an das Drehmomentverhältnis im Stand, die Lage des Umkehrpunktes und die Größe und den Verlauf des Wirkungsgrades im gesamten Arbeitsbereich hoch sind. Infolgedessen ist es bisher praktisch nicht gelungen, Wandler herzustellen, die als Getriebe für sich allein den Bedürfnissen des Kraftfahrzeugbaus hinreichend genügen. Sie mußten vielmehr stets mit einem wenigstens zwischen zwei Übersetzungsverhältnissen umschaltbaren mechanischen Getriebe kombiniert werden, um die gestellten Bedingungen zu erfüllen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen hydrodynamischen Drehmomentwandler der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der sich im Vergleich zu den bisherigen Wandlerausführungen durch das gleichzeitige Vorhandensein eines hohen Drehmomentverhältnisses im Stillstand, eines hohen Spitzenwirkungsgrades mit flach abfallender Charakteristik bei Vergrößerung oder Verkleinerung des zugehörigen Drehzahlverhältnisses, eines hohen Drehzahlverhältniswertes im Umkehrpunkt und bei a11 dem durch niedrige Herstellungskosten, geringes Gewicht und geringen Raumbedarf auszeichnet. Insbesondere soll der erfindungsgemäße Wandler den Anforderungen im Kraftfahrzeugbau auch ohne Verwendung mechanischer Zusatzgetriebe, wie bisher erforderlich, genügen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Kombination folgender Merkmale gelöst: a) Die Pumpenschaufeln sind in dem nach außen gerichteten Strömungsabschnitt und die Turbinen- und Leitschaufeln in dem nach innen gerichteten Strömungsabschnitt angeordnet, wobei ein Turbinenschaufelkranz auf den Pumpenschaufelkranz folgt; b) in den durch die Wandlerdrehachse verlaufenden Schnittebenen ist der Kern nach außen verjüngt und konvergieren die Mittellinien des nach außen und des nach innen gerichteten Strömungsabschnitts nach außen; c) der Kern ist im Bereich des äußeren Krümmers stetig gekrümmt. Die in der Erfindung kombinierten Merkmale sind zwar für sich und zum Teil auch in Einzelkombination zweier Merkmale beim hydraulischen Drehmomentwandler bekannt. Die bekannten Wandlerausführungen berücksichtigen jedoch nicht, daß ein wesentlicher Teil der das oben geforderte Betriebsverhalten beeinträchtigenden Verluste im Strömungskreislauf durch die Art bestimmt ist, in der die Umlenkung der Strömung im äußeren Teil des Kreislaufs erfolgt.
  • So ist z. B. ein hydraulischer Drehmomentwandler mit vier ständig in einem geschlossenen Strömungskreislauf befindlichen Schaufelkränzen bekannt, bei welchem der Pumpenschaufelkranz, gefolgt von einem Turbinenschaufelkranz, in den radial nach außen gerichteten Strömungsabschnitt und ein auf den genannten Turbinenschaufelkranz in den radial nach innen gerichteten Strömungsabschnitt angeordnet sind. Sowohl der genannte Turbinenschaufelkranz als auch eine zweite, auf den Leitschaufelkranz folgende Turbinenbeschaufelung befinden sich jedoch bei dieser Ausführung im äußeren bzw. inneren Krümmer, wo die Arbeitsflüssigkeit außer der Wölbung des Schaufelprofils noch der Krümmung der Strömungsbahn folgen muß. Dadurch ergeben sich im Bereich des äußeren Krümmers außerordentlich komplizierte Strömungsverhältnisse, die sich äußerst nachteilig auf eine erwünschte, möglichst reibungsfreie und nur der nutzbaren Energieabgabe an das Sekundärglied dienenden Strömungsablenkung an den Turbinenschaufeln auswirken.
  • Auch ist es von hydraulischen Drehmomentwandlern mit nur drei Schaufelkränzen im Strömungskreislauf her bekannt, die äußere Begrenzung der Strömungsbahn im Querschnitt birnenförmig mit nach außen konvergierenden radialen Abschnitten auszubilden, wobei jedoch die entsprechenden Abschnitte der Kernquerschnittbegrenzung parallel zueinander verlaufen oder, falls diese ebenfalls konvergieren, am äußeren Krümmer durch Abschnitte miteinander verbunden sind, die in der Mitte gerade ausgebildet und parallel zur Rotationsachse gerichtet sind. Dadurch ergeben sich im äußeren Krümmer, in dem die Arbeitsflüssigkeit die volle vom Pumpenrad aufgenommene übertragungsenergie mit sich führt, lange Strömungswege, die hohe Reibungsverluste nach sich ziehen, welche im Bereich des inneren Krümmers durch die bei diesen Wandlerausführungen dort vorgesehenen oder zumindest weit hineinragenden Leitbeschaufelungen aus den zuvor erläuterten Gründen weiterhin gesteigert werden.
  • Eine bekannte Ausführung eines hydraulischen Drehmomentwandlers mit drei Schaufelkränzen weist zwar die Merkmale b) und c) der Erfindung auf, ohne deren vorteilhafte Wirkung auszunutzen, indem dort die Turbinenbeschaufelung im äußeren Krümmer angeordnet ist und einen großen Teil von dessen Länge einnimmt.
  • Ein bekannter hydraulischer Drehmomentwandler für den Antrieb gegenläufiger Luftschrauben mit zwei axial aneinander anschließenden, gegensinnig von der Arbeitsflüssigkeit durchströmten Kreisläufen, deren radial nach außen gerichteten Strömungsabschnitte größtenteils zusammenfallen, weist zwar ebenfalls eine den Merkmalen b) und c) der Erfindung entsprechende Formgebung auf, jedoch sind dabei sämtliche Schaufelkränze in dem nach außen gerichteten Strömungsabschnitt angeordnet, der dadurch eine beträchtliche Länge besitzt. Da die Arbeitsflüssigkeit somit erst nach Passieren des letzten Turbinenschaufelkranzes, aus dem sie wegen der Gegenrotation der beiden äußeren Krümmer in radialer Richtung austreten muß, in die äußeren Krümmer gelangt, bietet deren in Übereinstimmung mit den Erfindungsmerkmalen b) und c) verkürzte Ausführung keinen Vorteil.
  • Gegenüber diesen vorbekannten Ausführungen hat der Erfinder erkannt, daß bei einem hydrodynamischen Drehmomentwandler der eingangs genannten Art durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Merkmalskombination eine beträchtliche Herabsetzung der Verluste und damit eine Steigerung des Wirkungsgrades möglich ist, die sich zugleich in einer Erhöhung des Drehmoments im Stand und einem vergrößerten Drehzahlverhältnis im Umkehrpunkt äußert. Durch die Anordnung der Beschaufelung in den im wesentlichen gerade verlaufenden radialen Strömungsabschnitten wird dafür gesorgt, daß die Energieaufnahme und -abgabe der Arbeitsflüssigkeit von bzw. zu den Schaufeln dort erfolgt, wo die Strömung die geringsten Verlustquellen hat, während durch die Formgebung des äußeren Krümmers dafür Sorge getragen ist, daß die Umlenkverluste am äußeren Radius des Wandlers so gering wie möglich gehalten werden. Durch das Konvergieren der angenähert radialen Strömungsabschnitte und durch die stetige Krümmung des Kernes im Bereich des äußeren Krümmers wird erreicht, daß die Umlenkung der Arbeitsflüssigkeit zwischen Pumpenaustritt und Turbineneintritt in einem kurzen Bogen mit vermindertem Umlenkwinkel erfolgt, wodurch die bei der Umlenkung in Richtung zur Rotationsachse fließende Flüssigkeitsmenge klein gehalten wird. Dies ist gerade im äußeren Krümmer wichtig, weil dort wegen des größten Radius der Strömungsbahn zur Rotationsachse beträchtliche Zentrifugalkräfte auf die strömende Arbeitsflüssigkeit einwirken und Anlaß zu entsprechend großen Reibungsverlusten sind.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Für die Unteransprüche 2 bis 8 wird Schutz nur in Verbindung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs begehrt. Es zeigt Fig. I einen mehr oder weniger schematischen Längsschnitt durch die obere Hälfte eines erfindungsgemäßen Wandlers, Fig. 2 bis 5 Schnitte gemäß den entsprechend numerierten Schnittlinien in Fig. I und Fig. 6 einen Schnitt ähnlich Fig. I durch eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wandlers.
  • In Fig. I ist ein zweistufiger Wandler mit umlaufendem Gehäuse IO dargestellt. Das umlaufende Gehäuse io bildet das Primärglied, dessen Rotationsachse bei A angedeutet ist. Es trägt einen Kranz von Pumpenschaufeln 12, die am inneren Ende durch einen Kernringteil 14 miteinander verbunden sind. Im Gehäuse io drehbar ist als Sekundärglied ein Turbinenrad 16 angeordnet, das einen Kranz von Turbinenschaufeln 18 der zweiten Stufe trägt. An den inneren Enden sind die Turbinenschaufeln 18 durch einen Kernringteil 20 miteinander verbunden, der seinerseits einen Kranz von Turbinenschaufeln 22 der ersten Stufe trägt, die an den freien äußeren Enden durch einen Ringteil 22a miteinander verbunden sind. Weiterhin ist drehbar im Gehäuse io ein Leitrad 24 mit einem Kranz von Leitschaufeln 26 vorgesehen, die an ihren inneren Enden durch einen Kernringtei128 miteinander verbunden sind. Das Leitrad 24 kann gegen Drehung in beiden Richtungen jederzeit festgelegt werden; es kann so angeordnet werden, daß es sich unter bestimmten Bedingungen in einer der beiden Richtungen dreht, und im Falle eines sogenannten Doppelrotationswandlers kann es so angeordnet werden, daß es als bewegliches Reaktionsglied bei einer Drehung entgegengesetzt zum Pumpenrad Energie abgibt.
  • Der Kern, der den Strömungskreislauf 30 für die Arbeitsflüssigkeit im Inneren begrenzt, wird durch die Ringteile 14, 20 und 28 gebildet. Nach außen wird der Strömungskreislauf 3o durch das Gehäuse io, das Turbinenrad 16 und einen Teil des Leitrades 24 begrenzt.
  • Wie weiterhin aus Fig. i ersichtlich, weist der Strömungskreislauf 30 zwei Abschnitte 32 und 34 radial außen bzw. radial innen auf, in denen die Flüssigkeitsströmung im wesentlichen in Gegenrichtung umgelenkt wird. Diese als Umkehrkrümmer bezeichneten Abschnitte erlauben eine freie Strömung der Arbeitsflüssigkeit, da in ihnen keinerlei Schaufeln angeordnet sind.
  • Die Umkehrkrümmer 32 und 34 verbinden einen Auswärts- oder Zentrifugalströmungsabschnitt 36. und einen Einwärts- oder Zentripetalströmungsabschnitt 38 miteinander. Im ersten Abschnitt 36 sind nur die Pumpenschaufeln angeordnet, während sämtliche übrigen Schaufeln im zweiten, zentripetal durchströmten Abschnitt 38 angebracht sind. Diese Verteilung der Schaufeln mit Bezug auf die zentrifugale und zentripetale Strömung der Arbeitsflüssigkeit ist zur Erzielung der gewünschten Ergebnisse wichtig.
  • Wie ferner ersichtlich, liegt der zentripetale Abschnitt 38 in bezug auf die Rotationsachse A des Wandlers radial, während der zentrifugale Abschnitt 36 geneigt ist. Es ist auch möglich, dieses Verhältnis umzukehren, aber die Neigung des einen oder des anderen der betrachteten Abschnitte ist aus später zu erörternden Gründen von Bedeutung.
  • Die vorstehend beschriebene Ausbildung der verschiedenen Abschnitte ergibt eine besondere Form des Strömungskreislaufs 30, welche somit, im Querschnitt betrachtet, innen durch einen birnenförmigen Kern und außen durch in ihrer Gesamtheit ebenfalls birnenförmige Wandungsteile begrenzt ist.
  • Die Querschnitte des Kernes und des durch die birnenförmige Wandung begrenzten Hohlraums sind weiterhin in ihrer geometrischen Lage dadurch definiert, daß ihre neutralen Achsen, d. h. die Achsen der kleinsten äquatorialen Flächenträgheitsmomente, beide in bezug auf die Rotationsachse A geneigt sind. Die neutrale Achse 4o des Kernquerschnittes bildet einen spitzen Winkel d mit der Rotationsachse A, während die neutrale Achse 42 des Hohlraumquerschnittes mit der Rotationsachse A einen spitzen Winkel d' einschließt.
  • Weiterhin ist zu beachten, daß die Umkehrkrümmer 32, 34 derart ausgebildet sind, daß der Strömungsquerschnitt in jedem dieser Abschnitte in Richtung des Flüssigkeitsstromes zuerst zu- und dann abnimmt. Diese Ausbildung der Strömungsbahn unterscheidet sich wesentlich von der üblichen Form mit praktisch konstantem Strömungsquerschnitt, wie er durch die gestrichelten Linien 44 und 46 in Fig. I angedeutet ist.
  • In den Fig. 2 bis 5, welche die Schaufelanordnungen im Rahmen der Erfindung genauer darstellen, bedeutet a den Austrittswinkel der jeweiligen Schaufel und b den Abstand zwischen zwei benachbarten Schaufeln desselben Kranzes an der engsten Stelle des Strömungskanals zwischen den Schaufeln.
  • In den Fig. 3 bis 5 bedeuten die Pfeile Ist die relative Einströmrichtung der Arbeitsflüssigkeit zu den Leit- und Turbinenschaufeln bei Stillstand des Turbinenrades, wogegen die Pfeile Ih die Richtung der relativen Einströmung im Umkehrpunkt darstellen. Der Divergenzwinkel g zwischen beiden Einströmrichtungen bestimmt die Grenzen des nutzbaren Arbeitsbereiches des Wandlers. Aus einem Vergleich der Fig. 3, 4 und 5 folgt, daß der Divergenzwinkel y bei den Leitschaufeln wesentlich größer ist als bei den Turbinenschaufeln beider Stufen. Die größere Winkelabweichung der relativen Einströmrichtung Ist von der optimalen Einströmrichtung 10 bei den Leitschaufeln, welche für solche Wandler der betrachteten Art charakteristisch ist, führt zu erhöhten Verlusten im Bereich des höchsten Wirkungsgrades, die sich beim Leitschaufelkranz dann schneller bemerkbar machen als beim Turbinenschaufelkranz, wenn der Wandler mit Schaufeln derselben allgemeinen Profilform ausgerüstet ist. Dieser Umstand beeinflußt sowohl den Wert des erreichbaren Drehmomentverhältnisses im Stillstand als auch den Wert des Drehzahlverhältnisses n2/n1 im Umkehrpunkt.
  • Für alle Schaufeln im Strömungskreislauf gilt, daß die relative Einströmrichtung von der optimalen Richtung Io, bei der die Eingangsverluste ein Minimum betragen, bei Änderung des Geschwindigkeitsverhältnisses n./n, abweicht, weshalb zur Herabsetzung der Verluste, die infolge dieser Abweichung an sämtlichen Schaufeln auftreten, vorzugsweise Schaufeln mit Profilen benutzt werden, deren Eintrittskanten stumpf abgerundet sind. Der übrige Teil des Schaufelprofils ist so geformt, daß er zusammen mit den Nachbarschaufeln gekrümmte Strömungskanäle bildet, in welchen die hindurchströmende Arbeitsflüssigkeit in Querrichtung abgelenkt wird und ihre Strömungsgeschwindigkeit erhöht wird, weil der Strömungsquerschnitt der Kanäle von den Eintrittskanten bis zu den engsten Stellen b am Schaufelaustritt, und zwar zuerst verhältnismäßig stark und dann allmählicher, abnimmt.
  • Die soeben beschriebene Form der Schaufelprofile und der durch sie gebildeten Strömungskanäle ist generell nicht neu, doch wird die Beschaffenheit dieser Profile und Kanäle im einzelnen im Vergleich mit früheren Ausführungen in Übereinstimmung mit bestimmten Merkmaleh der Erfindung geändert, um weitere Verbesserungen zu erzielen.
  • Nach einem dieser Merkmale werden die Eintrittskanten der Leitschaufeln im Verhältnis stumpfer gemacht- als diejenigen der Turbinenschaufeln. Im allgemeinen haben die Eintrittskanten kreisbogenförmiges Profil von gegebenem Radius y in bezug auf einen festen Mittelpunkt O, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Der Ausdruck »Radius« bei den Eintrittskanten der Schaufelprofile ist im folgenden so zu verstehen, daß dadurch Profile definiert werden sollen, die wenigstens angenähert Kreisbogenform der Eintrittskanten aufweisen. Außerdem soll als Eintrittskante derjenige Teil des Schaufelprofils verstanden werden, der auf der Eintrittsseite einer Linie s senkrecht zur optimalen Einströmrichtung I, durch den Mittelpunkt O liegt. Ferner sollen die Länge der Schaufeln durch das Maß w von der Eintritts- zur Austrittskante (Fig. 5) und die Breite der Schaufeln durch das Maß l zwischen Gehäusewand und Kern in Fig. z bestimmt sein. Wie oben angegeben, sind die Eintrittskanten der Leitschaufeln gemäß einem Merkmal der Erfindung stumpfer abgerundet als die Turbinenschaufeln, und es wurde gefunden, daß bei einer gegebenen Form des Strömungskreislaufs 3o bei gleichen sonstigen Bedingungen selbst ein kleiner Unterschied der relativen Schaufelabrundungen an den Eintrittskanten eine günstige Wirkung erbringt. Um jedoch die dadurch erzielbaren Vorteile voll zu sichern, muß dieser Unterschied den Versuchsergebnissen zufolge innerhalb wohldefinierter Grenzen gehalten werden, die zweckmäßig als Funktion des Verhältnisses von Schaufelradius r zur Länge w der Schaufeln ausgedrückt werden.
  • Beim Entwurf des Pumpenrades kann der Divergenzwinkel y am Eintritt der ersten Turbinenstufe 22 oft verhältnismäßig klein gewählt werden, und entsprechend werden dann die Schaufeln dieser Turbinenstufe mit verhältnismäßig scharfen Eintrittskanten versehen. Es wurde jedoch festgestellt, daß für eine beliebige brauchbare Ausführung des Pumpenrades das Verhältnis r/w bei der ersten Turbinenstufe auf maximal etwa 0,135 begrenzt ist, da bei einer merklichen Überschreitung dieses Wertes das Wirkungsgradmaximum ungünstig beeinflußt wird.
  • Die mögliche Änderung des Winkels y an den Eintrittskanten der Leitschaufeln 26 bei Änderungen in der Form und Anordnung der Schaufeln der ersten Turbinenstufe ist nicht so groß wie an den Eintrittskanten der ersten Turbinenstufe 22. Sie gibt aber einen gewissen Spielraum für das Verhältnis r/w an den Leitschaufeln, dessen Mindestwert etwa O.I2O und dessen Höchstwert etwa O,I6O betragen soll. Wenn der Höchstwert merklich überschritten wird, ist der störende Einfluß auf den Spitzenwirkungsgrad zu groß, und wenn nicht wenigstens der Mindestwert benutzt wird, werden die durch die Erfindung angestrebten Vorteile nicht erreicht.
  • Bei einer Änderung der Schaufellänge in der zweiten Turbinenstufe kann der zugehörige Wert r/w, beispielsweise bei einer Turbine mit sehr langen Schaufeln in der zweiten Stufe, in manchen Fällen ziemlich klein sein, um auf diese Weise eine bestimmte Charakteristik für die Aufnahme des Eingangsdrehmomentes zu erhalten. Bei anderen Schaufeln wurde jedoch festgestellt, daß bestimmte Grenzen bestehen und daß bei den Schaufeln der zweiten Turbinenstufe der Wert r/w etwa 0,I25 nicht überschreiten darf, wenn ein schädlicher Einfluß auf den Wirkungsgrad vermieden werden soll.
  • Die Beziehungen zwischen den Verhältniswerten r/w der verschiedenen Schaufelkränze, durch die optimale Ergebnisse erzielbar sind, sind unter Berücksichtigung der erwähnten Grenzen zu betrachten. Im allgemeinen gilt, daß sich die Verhältnisse r/w der verschiedenen Schaufeln bei einer Änderung der Konstruktion gleichsinnig ändern. Zusätzlich sollten jedoch zur Erzielung optimaler Ergebnisse die Eintrittskanten der Leitschaufeln wesentlich stärker abgestumpft werden als die Eintrittskanten der Turbinenschaufeln, und es sollten die Profile der Leitschaufeln zur vollen Ausnutzung der beträchtlichen Vorteile ein Verhältnis r/w haben, das wenigstens um 20% größer ist als bei den Turbinenschaufeln. Dies bezieht sich auch auf die Beziehung zwischen den Verhältnissen r/w an den Leitschaufeln und an den Schaufeln der zweiten Turbinenstufe.
  • Bei Verwendung verhältnismäßig stark abgestumpfter Leitschaufeleintrittskanten tritt bei einer relativen Einströmung in der günstigsten Richtung 10 ein etwas erhöhter Verlust auf. Dieser Verlust beeinträchtigt ausschließlich den Spitzenwirkungsgrad, wobei zu beachten ist, daß der erhöhte Verlust nur am Leitschaufeleintritt erscheint und nicht die Verluste an den Eintrittskanten der Turbinenschaufeln beeinflußt. Auf diese Weise wird der Spitzenwirkungsgrad nur verhältnismäßig wenig verkleinert. Wenn andererseits die Richtung der Eintrittsströmung von der optimalen Richtung I0 abweicht, ergeben die verhältnismäßig stark abgestumpften Eintrittskanten der Leitschaufeln geringere Verluste, als sie sonst vorhanden sein würden. Außerdem wird ohne unzulässigen Anstieg der Eintrittsverluste eine viel größere Abweichung der Einströmrichtung von der günstigsten Richtung I0 ermöglicht, als dies sonst der Fall sein würde. Auf diese Weise wird am Leitschaufelkranz ein geringer Verlust .im Zustand günstigster Strömungsbedingungen durch eine merklich verbesserte Leistung für den Rest des nutzbaren Drehzahlverhältnisbereichs ausgeglichen.
  • Der wichtigste Gesichtspunkt ist jedoch der, daß sich bei anderen als den günstigsten Strömungsbedingungen die Abnahme in den Verlusten, die sich aus den stärker abgestumpften Schaufeln ergibt, in einer relativen Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsflüssigkeit äußert. Diese erhöhte Strömungsgeschwindigkeit wird nicht nur innerhalb des Leitschaufelkranzes, sondern auch innerhalb der Turbinenschaufelkränze erhalten und wirkt sich auf den relativen Eintrittswinkel der Strömung an den Turbinenschaufeln in einer entsprechenden Steigerung des Wirkungsgrades dieser Schaufeln aus. Auf diese Weise wird durch die Anwendung der oben erörterten Grundsätze unter Beibehaltung aller übrigen Bedingungen ein geringfügig gesteigerter Verlust an einem Schaufelkranz (Leitschaufelkranz) unter günstigsten Arbeitsbedingungen über den gesamten Arbeitsbereich hinweg mehr als ausgeglichen durch herabgesetzte Verluste an den übrigen, im Strömungskreislauf vorhandenen Kränzen.
  • Bei einer gegebenen Aufnahmefähigkeit an Eingangsdrehmoment ist eine Erhöhung des betrachteten Teiles der Wirkungsgradkurve stark von der Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitsflüssigkeit abhängig, da eine größere Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit gegenüber derjenigen im Wirkungsgradmaximum bei der Annäherung an die Bedingungen des Stillstandes zu einem steileren Anstieg der Wirkungsgradkurve und zu einem erhöhten Drehmomentverhältnis im Stand führt. Es wurde festgestellt, daß das Maß für die Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit in wesentlichem Maße von den Eintrittsbedingungen des Pumpenrades abhängt und daß diese Bedingungen im Hinblick auf eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit im Stillstand oder in der Nähe davon wesentlich verbessert werden können durch passende Auswahl und gegenseitige Abstimmung der Schaufelprofile, derart, daß Strömungskanäle entstehen, welche bestimmte Ablenkeigenschaften und außerdem sich verringernde Strötnungsquerschnitte haben. Viele bekannte Gesichtpunkte, die hier nicht im einzelnen erörtert zu werden brauchen, sind für die Konstruktion im einzelnen maßgebend, aber im allgemeinen gilt nach den obigen Ausführungen gemäß der Erfindung, daß die Schaufeln des sich in das Pumpenrad entleerenden Turbinenschaufelringes so weit »offen« wie möglich sein sollen, d. h., die Schaufeln haben einen verhältnismäßig großen Austrittswinkel a (z. B. 45°) und stehen in Wechselbeziehung zu Form und Anordnung der Schaufeln des vorhergehenden Kranzes, derart, daß durch die gebildeten Strömungskanäle verbesserte Ergebnisse bei der Anwendung eines solchen Ringes von offenen Schaufeln erhalten werden.
  • Um die verwickelten Eigentümlichkeiten und die Art, in der sie angewandt und miteinander in Beziehung gesetzt werden, besser zu erläutern, werden wieder die Fig.3 bis 5 herangezogen. Darin dient der Winkel 0 zwischen der Austrittsrichtung der Strömung aus der Schaufel und der günstigsten Einströmrichtung I0 in die gleiche Schaufel zur Bezeichnung der Strömungsablenkung innerhalb des von den Schaufeln eingeschlossenen Strömungskanals eines Schaufelkranzes. Diese Winkel f für die Kanäle verschiedener Schaufelkränze sind, wie festgestellt wurde, von entscheidender Bedeutung und sollten zur Erzielung der gewünschten Verbesserungen innerhalb bestimmter Bereiche liegen und in bestimmten Beziehungen zueinander, wie in der folgenden Tabelle angegeben ist:
    Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß der Bereich für den Ablenkwinkel der Leitschaufeln kleiner ist als die Bereiche für die beiden Turbinenschaufelstufen und daß der Ablenkwinkel für die zweite Turbinenstufe in einem Bereich liegt, der kleiner ist als der der ersten Turbinenstufe. Es ist ferner zu beachten, daß bei den oben angegebenen Bereichen der Höchstwert von 0 für den Leitschaufelkranz 26 kaum größer ist als der Mindestwert für die Schaufeln 48 der zweiten Turbinenstufe, so daß sich die Bereiche etwas überschneiden.
  • Die Winkel 0 für die verschiedenen Schaufelkränze ändern sich bei Konstruktionsänderungen gleichsinnig, so daß der Mindestwert von c für den einen Kranz nicht mit dem Höchstwert von 0 für einen anderen Kranz zusammenfallen darf. Es wird also der Ablenkwinkel des Leitschaufelkranzes stets kleiner sein als die der Turbinenschaufelkränze, und der Ablenkwinkel bei der zweiten Turbinenstufe wird stets kleiner sein als der bei der ersten Turbinenstufe.
  • Diese Beziehungen weichen von der üblichen Praxis ab und führen zu einer Verbesserung des Wandlers sowohl in bezug auf den Wirkungsgrad als auch in bezug auf das Drehzahlverhältnis n2/n1 im Umkehrpunkt.
  • Falls bei den Schaufeln der ersten Turbinenstufe und den Leitschaufeln die Austrittswinkel a beträchtlich kleiner sind als bei den verhältnismäßig offenen Schaufeln der zweiten Turbinenstufe, ist ein passender Austrittswinkel für die erstgenannten Schaufeln 250, während er für die Schaufeln der zweiten Stufe etwa 350 beträgt.
  • Mit Austrittwinkeln und Ablenkwinkeln der angegebenen Größen wird durch die erste Turbinenstufe wesentlich mehr Energie aus der Arbeitsflüssigkeit aufgenommen als durch die zweite Turbinenstufe. Dies trägt zu einer Erhöhung des Wirkungsgrades bei, weil der größere Teil der Energie unmittelbar nach dem Austritt aus dem Pumprad aufgenommen wird, wo die Strömungsbedingungen wegen des Fehlens einer Störung durch einen vorhergehenden Schaufelring am besten sind.
  • Aus Fig. 5 ist außerdem ersichtlich, daß sich bei der Annäherung des Drehzahlverhältnisses n2/n1 an den Umkehrpunkt die relative Einströmrichtung zur zweiten Turbinenstufe der Ausströmrichtung aus dieser Stufe nähert. Dies ist bei den Schaufeln der zweiten Turbinenstufe stärker der Fall als bei den Schaufeln der ersten Turbinenstufe, so daß letztere bei der Annäherung an den Umkehrpunkt einen steigend größeren Prozentsatz der verfügbaren Energie aufnehmen, während die Schaufeln der zweiten Stufe in steigendem Maße die Eigenschaften von Leitschaufeln annehmen, welche die Strömung lediglich in richtiger Weise dem Pumpeneintritt zuleiten. Diese Eigenschaften tragen zur Aufrechterhaltung eines hohen Wirkungsgrades in dem oberhalb des maximalen Wirkungsgrades gelegenen Teil des Drehzahlverhältnisbereiches n 2/"l bei und bewirken, daß der Wert von n2/yai bei der Annäherung an den Umkehrpunkt angehoben wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß die obigen Ausführungen nur allgemeine Richtlinien für die Ausbildung eines Schaufelsystems darstellen können. Aus Versuchen hat sich jedoch ergeben, daß bei der Befolgung der oben erörterten Grundsätze und bei der Einhaltung der dargelegten Grenzen für die verschiedenen Konstruktionsmerkmale die gewünschten verbesserten Eigenschaften erhalten werden. Weitere Faktoren tragen bei der dargestellten Konstruktion zur Verbesserung der Strömungsbedingungen und zur Herabsetzung der Verluste bei, was sich in erhöhtem Wirkungsgrade beiderseits des Punktes des höchsten Wirkungsgrades zeigt. Bei Anordnung der Turbinen- und Leitschaufeln im zentripetalen Strömungsabschnitt und bei Verwendung eines umlaufenden Gehäuses werden die Reibungsverluste in diesem Teil des Strömungskreises verringert, und dem Konstrukteur ist außerdem weitgehend Freiheit in der Wahl der radialen Abmessungen der Pumpenschaufeln gegeben. Je größer der radiale Abstand der Austrittskanten der Pumpenschaufeln von der Rotationsachse A ist, desto größer ist das mit dem Wandler erreichbare spezifische Drehmoment, worunter die Drehmomentübertragungsfähigkeit eines Wandlers gegebener Größe zu verstehen ist. In der Praxis werden die Pumpenschaufeln zwar manchmal eine größere radiale Erstreckung aufweisen als bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, um auf diese Weise ein hohes spezifisches Drehmoment zu erhalten, und zu diesem Zweck wird die freie Länge des Umkehrkrümmers 32 verringert werden. Es ist jedoch zu beachten: Je höher das spezifische Drehmoment ist, desto kleiner ist das erreichbare höchste Drehmomentverhältnis im Stand.
  • Die Arbeitsflüssigkeit unterliegt der stärkeren Richtungsänderung im Bereich des äußeren Umkehrkrümmers 32, was dort zu höheren Umlenkverlusten führt. In diesem Abschnitt des Strömungskreislaufs sind die absolute Geschwindigkeit und der Energiegehalt der Arbeitsflüssigkeit am größten, so daß die Herabsetzung der Verluste in diesem Abschnitt besonders wünschenswert ist. Dies wird mit der erfindungsgemäßen Ausbildung des Strömungskreislaufs dadurch erreicht, daß nicht nur der Abstand zwischen dem Pumpenradaustritt und dem Eintritt in die erste Turbinenstufe auf den kleinstmöglichen Wert herabgesetzt wird, sondern außerdem in jedem Fall die Richtungsänderung für die mit hoher Geschwindigkeit strömende Arbeitsflüssigkeit an dieser Stelle weniger als I80° beträgt.
  • Wenn zusätzlich der Umkehrkrümmer 32 so geformt wird, daß er einen Kanal mit zunächst sich erweiterndem und dann sich verringerndem Strömungsquerschnitt bildet, so werden die Änderungsverluste weiterhin herabgesetzt. Dasselbe trifft beim inneren Umkehrkrümmer 34 zu, wobei jedoch zu beachten ist, daß die vergleichsweise größere Länge dieses Strömungsabschnittes und der größere eingeschlossene Winkel an dieser Stelle von geringerer Bedeutung sind, da hier Geschwindigkeit und Energiegehalt der Flüssigkeit auf den geringsten Wert innerhalb des Strömungskreislaufs herabgesetzt sind.
  • Wie bereits erwähnt, ist die für die Erfindung charakteristische Form des Strömungskreislaufes nicht auf die Fälle beschränkt, in denen die Turbinen- und Leitschaufeln in einem genau radial gerichteten Zentripalabschnitt und das Pumpenrad in einem geneigten Zentrifugalströmungsabschnitt angeordnet sind, sondern die Richtungen der genannten Abschnitte können miteinander vertauscht sein. In einigen besonderen Anwendungsfällen kann es auch erwünscht sein, daß das umlaufende Gehäuse die Turbinenschaufeln und nicht die Pumpenschaufeln trägt. Die Erfindung ist auch auf eine solche Konstruktion anwendbar, von der ein Ausführungsbeispiel in Fig.6 dargestellt ist, worin gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. I versehen sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 trägt das umlaufende Gehäuse IO' die Turbinenschaufeln 22 der ersten Stufe, die durch einen Kernringteil 20 verbunden sind, welcher seinerseits die Turbinnenschaufeln I8 der zweiten Stufe trägt. Ein gewölbter ringscheibenförmiger Ansatz 5o erstreckt sich von den Turbinenschaufeln I8 nach innen und bildet den Teil der Außenwandung des Strömungskreislaufs, der dem vom Turbinenrad I6 gebildeten Teil in Fig. I entspricht. Das Primärglied wird durch ein scheibenförmiges Pumpenrad 52 gebildet, an dem die Pumpenschaufeln I2 befestigt sind, die ihrerseits den Kernringteil I4 tragen. Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. I trägt das Leitrad 24 die Leitschaufeln 26, die zwischen den beiden Turbinenstufen 22, I8 liegen.
  • Die Erfindung wurde unter anderem an einem im wesentlichen nach Fig. I bis 5 gebauten Wandler in Verbindung mit einem Benzimnotor von 132 PS bei 3400 UpM erprobt.
  • Der Durchmesser des Strömungskreislaufs betrug dabei 3I8 mm mit einer Schaufelauslegung zur Aufnahme eines Eingangsdrehmoments von 26,3 mkg im Umkehrpunkt bei 3400 UpM. Das Schaufelprofil und die Abmessungen entsprachen im wesentlichen den Fig. 3 bis 5, und deren wichtigste Merkmale waren
    Mit diesem Wandler betrug das Drehmonientverhältnis im Stand 4,2, der Spitzenwirkungsgrad 85% und das Drehzahlverhältnis n2/n1 im Umkehrpunkt 0,75. Aus diesen Zahlen ergibt sich, daß nicht nur ein annehmbar hoher Spitzenwirkungsgrad erreicht wurde, sondern daß außerdem die Wirkungsgradkurve über einen beträchtlichen Bereich ziemlich, flach verläuft, wie sich dies aus den hohen Werten für das Drehmomentverhältnis im Stand und das Drehzahlverhältnis im Umkehrpunkt ergibt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit vier ständig im Flüssigkeitskreisverlauf befindlichen Schaufelkränzen und umlaufendem Gehäuse, insbesondere für Personenkraftfahrzeuge, in dessen von einem ringförmigen Kern durchsetztem Ringhohlraum die Strömung um den Kern herum durch einen nach außen und einen nach innen angenähert radial gerichteten Strömungsabschnitt, die durch schaufellose Krümmer verbunden sind, erfolgt, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Die Pumpenschaufeln (12) sind in dem nach außen gerichteten Strömungsabschnitt (36) und die Turbinen- und Leitschaufeln (22, 18 bzw. 26) in dem nach innen gerichteten Strömungsabschnitt (38) angeordnet, wobei ein Turbinenschaufelkranz folgt; b) in den durch die Wandlerdrehachse verlaufenden Schnittebenen ist der Kern (14, 20, 28) nach außen verjüngt und konvergieren die Mittellinien des nach außen und des nach. innen gerichteten Strömungsabschnitts (36, 38) nach außen; c) der Kern (14, 20, 28) ist im Bereich des äußeren Krümmers (32) stetig gekrümmt.
  2. 2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (4o, 42) für die kleinsten äquatorialen Flächenträgheitsmomente des Hohlraumprofils (32, 34, 36, 38) und des Kernprofils (14, 20, 28) gegen die Rotationsachse (A) des Wandlers geneigt sind.
  3. 3. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (d) der Achse (4o) für das kleinste äquatoriale Flächenträgheitsmoment des Kernprofils (14, 20, 28) größer als der Neigungswinkel (d') der entsprechenden Achse (42) des Hohlraumprofils (32, 34, 36, 38) ist.
  4. 4. Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Bezug auf die Rotationsachse (A) des Wandlers der eine der beiden Strömungsabschnitte (36, 38) genau radial gerichtet ist.
  5. 5. Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinen- und Leitschaufeln (22, 18 bzw. 26) Profile mit stumpf abgerundeten Eintrittskanten aufweisen, wobei das Verhältnis (r/w) des Radius (r) der Eintrittskanten zur Schaufellänge (w) bei den Leitschaufeln (26) größer ist als bei den Turbinenschaufeln (22, 18).
  6. 6. Wandler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenkwinkel (0) der Strömungskanäle des Leitschaufelkranzes (Fig. 4) kleiner ist als der Ablenkwinkel (0) der Strömungskanäle der Turbinenschaufelkränze (Fig. 3 und 5).
  7. 7. Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch. gekennzeichnet, daß die Querschnittsbreite des äußeren Umkehrkrümmers (32), in Strömungsrichtung vom Pumpenaustritt zum Eintritt in die erste Turbinenstufe (22) betrachtet, zunächst erweitert und dann verengt ist. B. Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsbreite des inneren Umkehrkrümmers (34), in Strömungsrichtung betrachtet vom Austritt aus der letzten Turbinenstufe (18) zum Pumpeneinritt betrachtet, zuerst erweitert und dann verengt ist. In Beracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 633 681, 659 186, 671a73; britische Patentschrift Nr. 407 372; französische Patentschrift Nr. 746 o48; USA.-Patentschriften Nr. 2 168 862, 2 372 817, 2 388 112, 2 416 948, 2 457 692; Prospekt der Firma Twin Disc Clutch Company, Rockford, Illinois, »Twin Disc Clutches and Hydraulic Drives« Bulletin Nr. 136, vom Jahr 1949
DEA13016A 1950-03-15 1951-03-10 Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit vier staendig im Fluessig-keitskreislauf befindlichen Schaufelkraenzen und umlaufendem Gehaeuse, insbesondere fuer Personenkraftfahrzeuge Expired DE977211C (de)

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