DE976743C - Ummantelter Schweissstab und Verwendung der Ummantelungsmasse als Schweisspulver bei der elektrischen Lichtbogenschweissung - Google Patents

Ummantelter Schweissstab und Verwendung der Ummantelungsmasse als Schweisspulver bei der elektrischen Lichtbogenschweissung

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DE976743C
DE976743C DEN2488D DEN0002488D DE976743C DE 976743 C DE976743 C DE 976743C DE N2488 D DEN2488 D DE N2488D DE N0002488 D DEN0002488 D DE N0002488D DE 976743 C DE976743 C DE 976743C
Authority
DE
Germany
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welding
magnesium
coating
welding rod
powder
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Expired
Application number
DEN2488D
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English (en)
Inventor
Johann Diedrich Fast
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/30Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550°C
    • B23K35/3053Fe as the principal constituent
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0255Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in welding
    • B23K35/0261Rods, electrodes or wires
    • B23K35/0272Rods, electrodes or wires with more than one layer of coating or sheathing material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

  • Ummantelter Schweißstab und Verwendung der Ummantelungsmasse als Schweißpulver bei der elektrischen Lichtbogenschweißung Es ist bekannt, daß bei der elektrischen Lichtbogenschweißung mittels eines aus Eisen oder einer Eisenlegierung bestehenden Schweißdrahtes der Lichtbogen zum Löschen neigt. Namentlich beim Fehlen eines schlackenbildenden Überzuges macht sich diese Erscheinung, neben einem anderen unangenehmen Übelstand, dem sogenannten Flattern des Bogens, unangenehm bemerkbar.
  • Durch Verwendung eines schlackenbildenden Überzuges, bei dem vielfach eine Erdalkaliverbindung benutzt wurde, gelang es in vielen Fällen, die erwähnte Löschneigung in befriedigendem Maße zu unterdrücken.
  • Im Zuge der sich weiter entwickelnden Schweißtechnik wurden immer höhere Anforderungen an die Qualität der Schweißstelle, insbesondere in mechanischer Hinsicht, gestellt, denen die Zusammensetzung des schlackenbildenden Überzuges anzupassen war. Es zeigte sich, daß, insbesondere wenn der Überzug Kalziumfluorid enthält, die Löschneigung des Lichtbogens zunimmt, und es ist daher wichtig, daß in solchen Fällen über ein Mittel zum Stabilisieren des Schweißbogens verfügt wird. Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit dieser Aufgabe; sie betrifft somit überzogene Schweißstäbe, deren Überzug Kalziumfluorid enthält und die ohne Anwendung der Erfindung. zum Löscher neigen, was hingegen nicht der Fall ist, wenn der Lichtbogen erfindungsgemäß stabilisiert wurde. Im vorliegenden Fall gilt ein Schweißstab als nicht zum Löschen neigend, wenn beim Verschweißen von fünf solchen Stäben mit einer Länge von etwa 4.5 ein mittels eines Transformators mit einer Leerlaufspannung von 55 bis 6o Volt das Löschen kein einziges Mal eintritt.
  • Außer von der Zusammensetzung der schlackenbildenden Masse hängt die Löschneigung auch von der Leerlaufspannung des beim Schweißen verwendeten Apparates (Schweißtransformator oder Schweißgleichrichter) ab, wobei bemerkt sei, daß es schwierig ist, das Erlöschen durch Steigerung der Leerlaufspannung zu unterdrücken, namentlich wegen der gegebenenfalls damit verbundenen Gefahren.
  • Abgesehen vom Zeitverlust, den das wiederholte Erlöschen mit sich bringt, kann dies auch die Güte der Schweißstelle beeinträchtigen.
  • Namentlich bei Verwendung von Wechselstrom kann das Erlöschen eintreten, was offenbar mit der periodischen Richtungsänderung des elektrischen Stromes in Zusammenhang steh,, wodurch der Lichtbogen vielmals je Sekunde unterbrochen wird; der Ausdruck »Erlöschen« umfaßt sinngemäß diese periodischer Unterbrechungen nicht.
  • Aufgabe der Erfindung ist, dem Erlöschen beim Schweißen mittels überzogener Schweißstäbe, deren Hülle Kalziumfluorid und einen reduzierenden Stoff enthält, mit einem aus Eisen oder einer Eisenlegierung (mit mehr als 5o% Eisen) bestehenden Kern entgegenzuwirken, was erfindungsgemäß durch Verwendung von Magnesium in metallischer Form als Hilfsstoff gelingt. Auch in bezug auf das sogenannte »Starten« des Lichtbogens ergibt die Anwendung der Erfindung eine Verbesserung, d. h., es kann leichter und schneller ein Lichtbogen zwischen Werkstück und Schweißstab erzeugt werden.
  • Das Magnesium kann auch in Form einer Legierung, z. B. einer Magnesium-Aluminium-Legierung, verwendet werden, die den Vorteil hat, in Form. von Abfall der aus dieser Legierung hergestellten Gegenstände billig erhältlich zu sein.
  • Es ist bereits ein Schweißstabüberzug bekannt, z. B. aus der britischen Patentschrift 144 333, der Magnesium enthält, welches dort zu dem Zweck verwendet wurde, das Kernmetall des Schweißstabes während des Schweißvorganges vor der Einwirkung des Sauerstoffes der Luft zu schützen.
  • Es hat sich aber gezeigt, daß Magnesiummetall für diesen Zweck ungeeignet ist, weil es wegen seiner niedrigen Verdampfungstemperatur nur in Dampfform auf geschmolzenes Eisen einwirken kann. Die Schweißstäbe nach der Erfindung sind nun dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug Magnesiummetall oder eine Magnesiumlegierung sowie ferner noch ein anderes reduzierendes Metall enthält.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Erfindung besonders in jenen Fällen wichtig, in denen eine Schweißstelle mit vorzüglichen Eigenschaften, namentlich mit einer hohen Kerbschlagzähigkeit, angestrebt wird, und wobei auch in sonstiger Hinsicht, unter anderem in bezug auf das Erlöschen, hohe Anforderungen gestellt werden. Eine dazu bestimmte schlackenbildende Masse, die namentlich als Überzug von Schweißstäben vorzüglicher Qualität mit einem aus Eisen oder einer Eisenlegierung (mit mehr als 5o% Eisen) bestehenden Kern verwendet wird, enthält im allgemeinen ein reduzierendes Metall, wie Ferromangan, Ferrosilicium, Ferrotitan, Eisenpulver od. dgl.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann bei überzogenen Schweißstäben das Magnesium bzw. die Magnesiumlegierung in Form eines Pulvers der schlackenbildenden Masse beigemischt werden, worauf diese auf den. Kern eines Schweißstabes aufgetragen wird. Magnesium kann auch als Pulverschicht, z. B. mit einem Lack als Bindemittel, auf den Kern und dann eine schlackenbildende Bekleidungsmasse aufgetragen werden. Bei dieser Anordnung werden geringere Magnesiummengen benötigt, um die Löschneigung zu unterdrücken,, als wenn Magnesium der schlackenbildenden Masse beigemischt ist. Während der Auftragung des Überzuges auf einen Metallkern auf die letztgenannte Art und Weise ist außerdem die Gefahr einer unerwünschten Reaktion zwischen dem Magnesium und dem Rest der noch feuchten Bekleidungsmasse geringer.
  • Es hat sich z. B. bei der elektrischen Lichtbogenschweißung mit solchen Schweißstäben, die mit einem schlackenbildenden Überzug versehen sind, der außer reduzierenden Ferrolegierungen auch Erdalkalikarbonat, Wasserglas, hochschmelzende Silikate, Eisenoxyde oder z. B. Erdalkalikarbonat, Wasserglas, Kalziumfluorid enthält, gezeigt, daß dem Erlöschen bei Verwendung eines Schweißtransformators mit einer Leerlaufspannung z. B. von etwa 6o Volt durch das Vorhandensein von nur einigen Gewichtsprozenten Magnesium oder, der unter dem Namen »Electron« bekannten Magnesiumlegierung (mit 9o oder mehr Gewichtsprozent Magnesium) in Pulverform im Überzug entgegengewirkt, ja die Löschneigung sogar praktisch ganz unterdrückt wird.
  • Zur Erläuterung sei hierbei erwähnt, daß eine Menge von etwa 2 bis 5 Gewichtsprozent des Überzuges zum Unterdrücken der Löschneigung geeignet ist, falls das Magnesium oder die Magnesium-Aluminium-Legierung mit dem schlackenbildenden Überzug gemischt ist, während etwa 0,5 bis 3 Gewichtsprozent des Überzuges genügen, wenn der Metallkern zunächst mit einer Pulverschicht aus Magnesium oder Magnesiumlegierung versehen und erst dann die schlackenbildende Masse aufgetragen wird.
  • Zweck der Erfindung ist also,, beim Schweißen mittels überzogener Schweißstäbe mit einem aus Eisen oder einer Eisenlegierung bestehenden Kern der Löschneigung entgegenzuwirken, und die Erfindung ist dadurch vom Bekannten abgegrenzt, daß bei ihr ein schlackenbildender Überzug verwendet wird, der zu Reduktionszwecken noch einen anderen reduzierenden Stoff als Magnesium enthält. Die erwähnte britische Patentschrift 14.q.333 betrifft einen Schweißstabüberzug, dessen Stärke durch Auftragen einer äußerst verdünnten Dispersion auf den Schweißstab so gering ist, daß dieser Überzug auf der Schweißstelle eine extrem dünne Schicht entstehen läßt, die nicht einmal als »Schlacke« bezeichnet werden kann. Von diesen bekannten Schweißstäben unterscheidet sich die Erfindung darin, daß dabei ein schlackenbildender Überzug verwendet wird, der z. B. durch Pressen aufgetragen werden kann und üblicherweise eine zusammengeschmolzene zusammenhängende Schlakkenschicht auf der Schweißstelle bildet, was im Vorstehenden mit dem Ausdruck »schlackenbildend« zum Ausdruck kommen soll.
  • Die Erfindung ist mit Vorteil auch bei einer elektrischen Lichtbogenschweißung anwendbar, bei der ein nackter, stromführender Schweißdraht aus Eisen oder einer Eisenlegierung Anwendung findet. Hierbei wird die vorstehend als Schweißstabüberzug beschriebene Masse als schlackenbildendes Schweißpulver verwendet, mit dem man die Schweißnaht bedeckt und durch das hindurch man den Schweißdraht mit seinem Ende an der Schweißnaht entlangbewegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schweißstab zum elektrischen Lichtbogenschweißen, dessen aus Eisen oder einer Eisenlegierung bestehender Kern mit einem schlakkenbildendes Kalziumfluorid und einen reduzierenden Stoff enthaltenden Überzug versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug Magnesiummetall oder eine Magnesiumlegierung sowie ferner noch ein anderes reduzierendes Metall enthält.
  2. 2. Schweißstab nach Anspruch i,, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Magnesium in Form einer Pulverschicht zwischen dem Kern des Schweißstabes und dem Rest des Überzuges befindet.
  3. 3. Schweißstab nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnesium in Form einer Magnesium-Aluminium-Legierung vorhanden ist. q.. Die Verwendung der nach Anspruch i oder 3 zusammengesetzten Masse des Schweißstabüberzuges als schlackenbildendes Schweißpulver bei einer elektrischen Lichtbogenschweißung.
DEN2488D 1941-03-15 1942-03-13 Ummantelter Schweissstab und Verwendung der Ummantelungsmasse als Schweisspulver bei der elektrischen Lichtbogenschweissung Expired DE976743C (de)

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