DE976501C - Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung - Google Patents
Einrichtung zur induktiven HochfrequenzbehandlungInfo
- Publication number
- DE976501C DE976501C DES29981A DES0029981A DE976501C DE 976501 C DE976501 C DE 976501C DE S29981 A DES29981 A DE S29981A DE S0029981 A DES0029981 A DE S0029981A DE 976501 C DE976501 C DE 976501C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conductors
- treated
- objects
- insulating material
- meander
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 title claims description 5
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 15
- 230000001788 irregular Effects 0.000 claims description 5
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 3
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000012141 concentrate Substances 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Induction Heating (AREA)
Description
AUSGEGEBENAM 10. OKTOBER 1963
S 29981 VIIId j2ih
ist als Erfinder genannt worden
Für viele Verwendungszwecke ist es bekannt, in Metallteilen mit Hilfe von Hochfrequenzspulen
Ströme zu induzieren, beispielsweise um eine Erwärmung hervorzurufen. Beispielsweise ist eine
Einrichtung bekannt, bei der für größere Gegenstände mit tropfenförmigem Profil mehrere Leiterschleifen
parallel zueinander geführt den Gegenstand umschließen, wobei für die Nahtstelle durch
einen zweiten zusätzlichen Induktor an Teilen des Profils eine zusätzliche Erwärmung ermöglicht
wird. Im Gegensatz zu dieser Einrichtung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei Gegenständen,
die insbesondere mit unregelmäßiger Oberfläche ausgestattet sind, eine möglichst gleichmäßige Erwärmung
zu erzielen.
Um diese Aufgabe — Werkstücke mit unregelmäßiger Gestalt gleichmäßig zu erhitzen — zu
lösen, ist eine weitere Anordnung bekanntgeworden, bei der einmal eine das Werkstück insgesamt umfassende
Wicklung vorgesehen wird und ferner noch eine zweite Leiterschleife angeordnet ist, die
in einem Winkel von etwa 900 gegenüber der ersten versetzt an dieser entlang bewegt wird. Mit dieser
Anordnung ist zwar in bestimmten Bereichen eine Steuerung der Temperaturverteilung im Werkstück
möglich, jedoch können auch mit dieser Einrichtung feinere Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche nicht
so erfaßt werden, daß eine einigermaßen gleichmäßige Temperaturverteilung mit Sicherheit erzielt
werden kann.
309 701/4
Es ist auch bereits eine elektrische Spule zum induktiven Erhitzen von Werkstücken bekanntgeworden,
bei der eine zickzackförmige Ausbildung der Heizleiter vorgesehen ist; auch durch eine in
Wellenform verlegte ebene Heizleiterschleife, bei der sich die einzelnen Äste überschneiden und einen
Kreis bilden, soll bei gleicher Energie eine Konzentrierung der Wärmewirkung auf einen bestimmten
Abschnitt erzwungen werden. Ferner sind das
ίο Werkstück umfassende Induktionsspulen bekannt,
welche teilweise biegbar sind und welche durch Abstandshalter in einer gewissen Entfernung von der
betreffenden Werkstückfläche gehalten werden.
Demgegenüber hat die Erfindung die Aufgabe, eine Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung von Werkstücken mit insbesondere unregelmäßiger Oberfläche zu schaffen, bei der mit Sicherheit eine gleichmäßige Temperaturverteilung, unabhängig von den Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche, erzielt wird. Auch bei der Einrichtung nach der Erfindung besteht das Element, mit dessen Hilfe in den zu behandelnden Gegenständen hochfrequente Ströme induziert werden, aus einer größeren Anzahl von mäanderförmig gebogenen Leitern, die annähernd gleichmäßig über die überdeckte Fläche verteilt angeordnet sind. Gemäß der Erfindung sind jedoch die Leiter zu einem schmiegsamen netz- bzw. geflechtartigen Gebilde zusammengefaßt.
Demgegenüber hat die Erfindung die Aufgabe, eine Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung von Werkstücken mit insbesondere unregelmäßiger Oberfläche zu schaffen, bei der mit Sicherheit eine gleichmäßige Temperaturverteilung, unabhängig von den Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche, erzielt wird. Auch bei der Einrichtung nach der Erfindung besteht das Element, mit dessen Hilfe in den zu behandelnden Gegenständen hochfrequente Ströme induziert werden, aus einer größeren Anzahl von mäanderförmig gebogenen Leitern, die annähernd gleichmäßig über die überdeckte Fläche verteilt angeordnet sind. Gemäß der Erfindung sind jedoch die Leiter zu einem schmiegsamen netz- bzw. geflechtartigen Gebilde zusammengefaßt.
Weitere Einzelheiten werden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform, bei der die einzelnen Leiter nach Art eines Geflechts überkreuzend
ausgeführt sind. Hierbei sind sämtliche Leiter hintereinandergeschaltet und an den Stellen,
wo sie einander kreuzen, voneinander isoliert. Der Stromfluß geht also von der Eintrittsstelle zunächst
mäanderartig von oben nach unten und umgekehrt und dann von rechts nach links und umgekehrt, bis
zur Austrittsstelle. Es ergibt sich unter der Wirkung des Stromflusses hierbei eine große Anzahl
von einzelnen Flächenteilen, die von einem Kreisstrom umflossen sind, und zwar wird ein Teil der
Flächen im Uhrzeigersinn umflossen, ein anderer Teil dagegen entgegen dem Uhrzeigersinn. Nur bei
einem geringen Teil von Flächen ergibt sich keine Induktionswirkung, da dort je zwei gegenüberliegende
Leiter in entgegengesetzter Richtung durchflossen sind. Im Hinblick auf die feine Unterteilung
ist trotzdem eine sehr gleichmäßige Induktion über eine große Fläche erreicht, so daß praktisch
infolge Wärmeleitung überall eine annähernd gleiche Temperatur hervorgerufen wird.
Sofern eine noch größere Gleichmäßigkeit erzielt werden soll, können solche nicht von Kreisströmen
umflossene Flächenelemente dadurch vermieden werden, daß die Leiter in Schleifen ausgeführt werden,
die aus je zwei mäanderförmig hin und her gehenden Teilen, deren Ecken sich vorzugsweise
überdecken, bestehen. Solche Schleifen können untereinander, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, in
Reihe oder aber, wie in Fig. 3 dargestellt, parallel geschaltet werden. An den Stellen, wo die Leiter
sich an den Ecken überdecken, ist eine entsprechende Isolierung erforderlich. Eine leitende Verbindung
ist nur an den Kreuzungs- bzw. Überdeckungsstellen hergestellt, an denen diese in der
Zeichnung durch einen Punkt dargestellt ist.
Für die praktische Anwendung empfiehlt es sich, die Leiter in der angegebenen Anordnung auf einer
Schicht aus Isoliermaterial in der Weise zu befestigen, daß ihre Lage auch gesichert ist. Man
kann eine derartige Isolierstoffschicht biegsam ausbilden, wobei die Möglichkeit gegeben ist, die neue
Spule an das Behandlungsgut gewissermaßen anzuschmiegen, so daß eine sehr hohe Gleichmäßigkeit
der Behandlung erreicht wird.
Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt. Insbesondere kann es in manchen Fällen
zweckmäßig sein, die Leiter auf zwei Schichten zu verteilen, die zu verschiedenen Seiten des zu behandelnden
Gegenstandes angeordnet werden. Hierbei ist es unter Umständen wichtig, die gegenseitige
Lage der Schichten und den Anschluß an die Hochfrequenzstromquelle in solcher Weise anzuordnen,
daß sich die Wirkungen der in ihnen fließenden Ströme im Behandlungsgut addieren.
Die neue Anordnung eignet sich gut zur induktiven Behandlung von Gegenständen aus Metall 9»
oder Stoffen mit metallischen Einschlüssen, und zwar insbesondere ferromagnetischen Metallen. So
kann beispielsweise das Trocknen der Lacke an gebogenen Blechen mit der neuen Einrichtung in einfacher
und gleichmäßiger Weise durchgeführt werden.
Claims (6)
1. Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung
von Gegenständen, insbesondere solchen mit unregelmäßiger Oberfläche, bei der
das Element, mit dessen Hilfe in den zu behandelnden Gegenständen hochfrequente Ströme
induziert werden, aus einer größeren Anzahl von mäanderförmig gebogenen Leitern gebildet 10S
ist, die annähernd gleichmäßig über die überdeckte Fläche verteilt angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leiter zu einem schmiegsamen netz- bzw. geflechtartigen Gebilde zusammengefaßt
sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiter in Form von zwei senkrecht in Bezug aufeinander angeordneter Mäanderzüge geschaltet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe der Mäanderzüge nur einem kleinen Teil der Flächenausdehnung des zu behandelnden Körpers entspricht und
daß mehrere derartige Züge — an den Ecken überdeckend — nebeneinander angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter auf einer Schicht
aus Isoliermaterial befestigt sind.
5. Einrichtung nach Anspruch^ dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolierstoffschicht bieg- i*5 sam ausgebildet ist, um ein sattes Anlegen oder
gegebenenfalls unter Einhaltung eines Luftabstandes von den unregelmäßigen Oberflächen
der Gegenstände zu ermöglichen.
6. Einrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter auf zwei
auf voneinander unabhängigen Trägern (Isolierschichten) befestigten Gruppen verteilt sind, die
während des B ehandlungsVorganges zu verschiedenen Seiten des zu behandelnden Gegenstandes
angeordnet werden. 10
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 767369, 834719,
180;
schweizerische Patentschrift Nr. 225 880; 15
USA.-Patentschrift Nr. 2 468 796.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 600/121 12.55 (309 701/4 10.63)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES29981A DE976501C (de) | 1952-08-29 | 1952-08-29 | Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES29981A DE976501C (de) | 1952-08-29 | 1952-08-29 | Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976501C true DE976501C (de) | 1963-10-10 |
Family
ID=7479973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES29981A Expired DE976501C (de) | 1952-08-29 | 1952-08-29 | Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976501C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH225880A (de) * | 1942-04-27 | 1943-02-28 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Verfahren und Vorrichtung zum elektro-induktiven Erhitzen von metallischen Werkstücken. |
| US2468796A (en) * | 1944-06-17 | 1949-05-03 | Ohio Crankshaft Co | Method of and apparatus for dual coil induction heating |
| DE834719C (de) * | 1942-08-08 | 1952-03-24 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder aehnlich geformten Werkstuecken im Umlaufverfahren |
| DE841180C (de) * | 1939-11-22 | 1952-06-13 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Gluehkopf fuer elektro-induktives Erhitzen |
| DE767369C (de) * | 1941-06-17 | 1952-06-19 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Elektrische Spule oder Leiterschleife zum induktiven Erhitzen von Werkstuecken |
-
1952
- 1952-08-29 DE DES29981A patent/DE976501C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE841180C (de) * | 1939-11-22 | 1952-06-13 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Gluehkopf fuer elektro-induktives Erhitzen |
| DE767369C (de) * | 1941-06-17 | 1952-06-19 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Elektrische Spule oder Leiterschleife zum induktiven Erhitzen von Werkstuecken |
| CH225880A (de) * | 1942-04-27 | 1943-02-28 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Verfahren und Vorrichtung zum elektro-induktiven Erhitzen von metallischen Werkstücken. |
| DE834719C (de) * | 1942-08-08 | 1952-03-24 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder aehnlich geformten Werkstuecken im Umlaufverfahren |
| US2468796A (en) * | 1944-06-17 | 1949-05-03 | Ohio Crankshaft Co | Method of and apparatus for dual coil induction heating |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2609978C2 (de) | ||
| DE3586331T2 (de) | Geschlitztes selbstregelndes heizelement. | |
| DE69330770T2 (de) | Durch Laufanlage zum induktiven Erwärmen eines Metallbandes | |
| DE2728296A1 (de) | Induktionsheizeinrichtung | |
| DE102006033448B4 (de) | Eine Vorrichtung zum Löten eines Bauteils an eine Platine | |
| DE202015100080U1 (de) | Induktionsheizvorrichtung | |
| DE202018103385U1 (de) | Induktionsheizvorrichtung | |
| DE102019106107A1 (de) | Werkzeugvorrichtung zur Herstellung eines Verbundwerkstoff-Bauteils und Verfahren zur Herstellung eines Bauteils aus einem Verbundwerkstoff | |
| DE2851494A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines metallischen ueberzugs auf einem draht oder streifen | |
| DE60208031T2 (de) | Induktive Kochfeld-Vorrichtung | |
| DE976501C (de) | Einrichtung zur induktiven Hochfrequenzbehandlung | |
| DE1440983B1 (de) | Induktor zum Erwaermen der Enden von langgestreckten Werkstuecken | |
| DE4230897C1 (de) | Induktor | |
| DE102010017905B4 (de) | Verfahren und Induktionserwärmungsvorrichtung zur Warmblechumformung | |
| DE69213155T2 (de) | Induktionsanordnung zum Heizen von Metallbändern | |
| DE2332197B2 (de) | Induktionserhitzungsvorrichtung | |
| DES0299810MA (de) | ||
| EP3573425A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer heizeinrichtung und damit hergestellte heizeinrichtung | |
| EP2497333B1 (de) | Vorrichtung zum induktiven aufheizen von werkstücken aus elektrisch leitfähigem material | |
| DE102019008622A1 (de) | Querfeldinduktionsheizeinrichtung | |
| DE102012021087A1 (de) | Verfahren zur induktiven Erwärmung von Werkstücken | |
| DE975798C (de) | Magnetoinduktive Erwaermungseinrichtung | |
| DE2012301B2 (de) | Einrichtung zur induktiven vorwaermung der schweisskanten eines mit hochfrequenz nahtzuschweissenden rohres | |
| DE10013061C2 (de) | Querfeld-Erwärmungsanlage | |
| DE2620906A1 (de) | Kochplatte |