DE976361C - Schaltanlage der Zellenbauweise - Google Patents
Schaltanlage der ZellenbauweiseInfo
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- DE976361C DE976361C DEC6771A DEC0006771A DE976361C DE 976361 C DE976361 C DE 976361C DE C6771 A DEC6771 A DE C6771A DE C0006771 A DEC0006771 A DE C0006771A DE 976361 C DE976361 C DE 976361C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
- H02B1/20—Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards
- H02B1/21—Bus-bar arrangements for rack-mounted devices with withdrawable units
-
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Description
AUSGEGEBENAM 25. JULI 1963
Jfe976
C ο/71 VIIIdJ'sie
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltanlage der Zellenbauweise, insbesondere mit ausfahrbaren
Schaltwagen, bei der die dicht beieinanderliegenden Sammelschienenphasen abschnittsweise in eine gemeinsame
Isolierhülle eingebettet sind. Bei einer solchen Anlage lassen sich die Sammelschienen bei
kleinem Raumbedarf bequem in die Zellen einbauen. Jedoch bereitet das Verbinden der einzelnen Sammelschienenabschnitte
und der Sammelschienen mit Abzweigleitungen verhältnismäßig große Schwierigkeiten
in isolationstechnischer und baulicher Hinsicht.
Bekannte Anlagen weisen an den Verbindungsstellen zwischen den Sammelschienenabschnitten
Kupplungen auf, während Abzweigstücke an anderer Stelle isoliert herausgeführt sind. Jede
dieser Verbindungs- bzw. Abzweigstellen muß sehr sorgfältig isoliert sein, wenn von dem Vorteil der
strangartigen Zusammenfassung der abschnittsweise isolierten Sammelschienenleiter, nämlich der
Ermöglichung kleiner Isolierabstände, weitestgehend Gebrauch gemacht werden soll. Dabei spielt
auch die Art des zu verwendenden Isolierstoffes eine erhebliche Rolle.
Die isoliertechnischen und baulichen Schwierigkeiten
lassen sich gemäß der Erfindung dadurch vermeiden, daß die mit Gießharz, z. B. Äthoxylinharz,
isolierten und mit ihren Enden in bekannter
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Weise gegeneinander versetzten Sammelschienenabschnitte an den Enden abgewinkelt aus der Isolation
herausgeführt und so gerichtet sind, daß sie mit ihren zur \Aerbindung und/oder zum Anschluß
dienenden Enden in einer geraden Linie liegen. Die Erfindung befaßt sich nicht mit der Isolierung
durch Gießharz allein. Durch die Verwendung der an sich bei Kabelendverschlüssen und bei Stromwandlern
bekannten Gießharzisolation in der erfindungsgemäß neuen Art bei Sammelschienen
kommt man aber unter Erzielung eines besonders zweckmäßigen Aufbaues und Erreichung kleiner
Isolationsabstände zu besonders engräumigen Schaltzellen.
Die Gießharzisolation ist auch geeignet, zwischen den Sammelschienen auftretende dynamische Kurzschlußkräfte
in ausreichendem Maße aufzunehmen. Ihre Wärmeausdehnung kommt der der üblichen Leitermaterialien recht nahe, so daß die Isolation
ao auch bei größeren Wärmeausdehnungen der Sammelschienenleiter nicht rissig wird, insbesondere da
auch die Wärmeleitfähigkeit des Gießharzes groß ist und somit auftretende Wärme aus den Sammelschienenleitern
verhältnismäßig schnell abgeführt wird.
Man kann die Gießharzisolation unter Verzicht auf Tragisolatoren unmittelbar zur Halterung der
Sammelschienen verwenden. Bei Anlagen mit ausfahrbarem Schaltwagen können die Sammelschienenabschnitte
an der Zellenrückwand angeordnet sein und an den abgewinkelten Enden Einfahrkontakte
für den Schaltwagenanschluß aufweisen, die sich in allen Phasen in gleicher Höhe vom
Zellenboden befinden. Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, die Zellenwand zugleich als Gießform
für das Einbetten der Sammelschienenabschnitte in Gießharz auszubilden.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
In Fig. ι sind drei Abschnitte einzelner und verschiedenen
Phasen gehörigen Sammelschienen hintereinanderliegend und in Längsrichtung gegeneinander
verschoben dargestellt. Sie bestehen aus drei gleichen Schienenstücken 1, die an ihren
Enden rechtwinklig abgebogen sind. Die abgewinkelten Enden sind mit 2 und 3 bezeichnet. Aus solchen
Schienenstücken 1 je Phase kann ein Sammelschienensystem
durch Aneinanderfügen in beliebiger Länge zusammengebaut werden. In Fig. 1 ist
je Phase das Schienenstück 1 mit dem Schienenstück 1' an der einen Seite und dem Schienenstück
1" an der anderen Seite zusammengefügt. Die in das Gießharz eingebettete Sammelschiene
der einen Phase ist in Fig. 1 infolge des Schnittes C-D nach Fig. 2 freigelegt. Die Leiter werden
an den Stellen 18, die als Anschlußstellen für abgehende Leitungen dienen können, elektrisch verbunden.
Die Anordnung der Fig. 1 ist in der Fig. 2 von oben gesehen im Schnitt .^-i? gemäß Fig. 1 dargestellt.
Man erkennt, daß entsprechend den drei Phasen des Sammelschienensystems drei an den
Enden umgewinkelte Sammelschienenstücke in eine gemeinsame Masse 4 eingebettet sind, die aus
Gießharz besteht. Die Herstellung kann in der Weise erfolgen, daß die einzelnen Leiterstücke in
einer Gießform aus Blech od. dgl. mittels hier nicht dargestellter Stege aus Isolierstoff gehalten werden
und daß danach das Gießharz in die Form eingegessen wird. Der Abstand α entspricht der Breite
einer Schaltzelle.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht gemäß Fig. 2, bei der jedoch die rechtwinklig abgehenden Leiterenden
derart verlaufen, daß sie mit ihren Anschlußenden in einer Linie liegen. Die Form 5
braucht von den gemeinsam isolierten Sammelschienen nicht abgenommen zu werden. Sie kann
dazu benutzt werden, um einzelne Abschnitte von den Sammelschienen miteinander zu verbinden.
Dies ist an den Stellen 6 und 7 der Fig. 1 angedeutet. Ebenso kann man die Form 5 dazu benutzen,
um das Sammelschienensystem in der Schaltzelle zu befestigen, z. B. an den Stellen 19
und 20 nach Fig. 1. Zu erwähnen ist noch, daß zum Umgießen der abgewinkelten Sammelschienenenden
2 und 3 entsprechende Formen auf die die Längsteile der Schienen aufnehmende Form aufgesetzt
werden können, die dann wieder entfernt werden. Sie können mit dem hier nicht dargestellten
Deckel der Grundform 5 fest verbunden sein.
In Fig. 4 ist ein Sammelschienenelement zur besseren Veranschaulichung einzeln in Draufsicht
dargestellt.
Fig. 5 veranschaulicht ein Anwendungsbeispiel der Erfindung bei einer ausfahrbaren Schaltanlage.
Man erkennt in dem schematisch dargestellten Zellenraum den fahrbaren Schaltwagen 9 mit
einem Leistungssehalter 10. Die Rückwand 15 der
Schaltzelle trägt das nach der Erfindung ausgebildete und angeordnete dreiphasige, von der Form 5
gehaltene Sammelschienensystem. Auf den abgebogenen Enden 12 der Schienen und den Stützisolatoren
11 sind feste Gegenkontakte 13 und 14
für den fahrbaren Teil der Anlage vorhanden. Nähere Einzelheiten dieses Zellenaufbaues sind der
Übersichtlichkeit halber weggelassen worden, da sie für die Erklärung der Erfindung nicht notwendig
sind.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schaltanlage der Zellenbauweise, insbesondere mit ausfahrbaren Schaltwagen, bei der die dicht beieinanderliegenden Sammelschienenphasen abschnittsweise in eine gemeinsame Isolierhülle eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Gießharz, z. B. Äthoxylinharz, isolierten und mit ihren Enden in bekannter Weise gegeneinander versetzten Sammelschienenabschnitte an den Enden abgewinkelt aus der Isolation herausgeführt und so gerichtet sind, daß sie mit ihren zur Verbindung und/oder zum Anschluß dienenden Enden in einer geraden Linie liegen.
- 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießharzisolation unter Verzicht auf Tragisolatoren zur Halterung der Sammelschienen dient.
- 3. Anlage nach Anspruch 1 und 2 mit ausfahrbarem Schaltwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienenabschnitte an der Zellenrückwand angeordnet sind und an den abgewinkelten Enden Einfahrkontakte für den Schaltwagenanschluß aufweisen.
- 4. Anlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenwand zugleich als Gießform für das Einbetten der Sammelschienenabschnitte in Gießharz ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 731739, 623833, 677283, 763071;USA.-Patentschrift Nr. 1 473 385. aoHierzu 1 Blatt Zeichnungen©509 699/381 3.56 (309 644/3 7.63)
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC6771A DE976361C (de) | 1952-12-04 | 1952-12-05 | Schaltanlage der Zellenbauweise |
| CH320525D CH320525A (de) | 1952-12-04 | 1953-11-09 | Schaltanlage der Zellenbauweise |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320525X | 1952-12-04 | ||
| DEC6771A DE976361C (de) | 1952-12-04 | 1952-12-05 | Schaltanlage der Zellenbauweise |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976361C true DE976361C (de) | 1963-07-25 |
Family
ID=25799596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC6771A Expired DE976361C (de) | 1952-12-04 | 1952-12-05 | Schaltanlage der Zellenbauweise |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH320525A (de) |
| DE (1) | DE976361C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE623833C (de) * | ||||
| US1473385A (en) * | 1920-05-10 | 1923-11-06 | Sargent & Lundy Inc | Bus structure |
| DE677283C (de) * | 1937-02-12 | 1939-06-22 | Aeg | Schaltanlage fuer hohe Betriebsspannungen |
| DE731739C (de) * | 1937-07-09 | 1943-02-13 | Siemens Ag | Gekapseltes Schaltgeraet mit Sammelschienen |
| DE763071C (de) * | 1937-04-23 | 1954-05-10 | Siemens Schuckertwerke A G | Gekapseltes Schaltgeraet |
-
1952
- 1952-12-05 DE DEC6771A patent/DE976361C/de not_active Expired
-
1953
- 1953-11-09 CH CH320525D patent/CH320525A/de unknown
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| DE731739C (de) * | 1937-07-09 | 1943-02-13 | Siemens Ag | Gekapseltes Schaltgeraet mit Sammelschienen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH320525A (de) | 1957-03-31 |
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