DE97533C - - Google Patents

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DE97533C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Regulator zeigt zwei Schwunggewichte gx undg\2, die sich in der Ruhelage zu einer kreisrunden Scheibe ergänzen. Mittelst cylindrischer Ausdrehungen und ebensolcher Ansätze ax und a2 von ringförmigem bezw. kreisförmigem Querschnitt gleichen Flächeninhalts umschliefsen die gemeinsame Feder/ und greifen in den wechselseitigen Ausschlagsbereich über.
Jedes der Schwunggewichte enthält zwei Bolzen b, wobei die Bolzenmittel durch den Schwerpunkt der ersteren gehen zur Vermeidung von Reibungsdrücken in der Führung c. Von den Bolzen gehen vier Schwingen s nach dem Aufhängeständer d, vier desgleichen nach der Hubhülse h. Der Aufhängeständer gestattet durch die ringförmige Gestaltung bei / den Durchgang der vorerwähnten cylindrischen Ansätze Ci1 und a.r Die Schwungscheiben zeigen noch in Fig. 2 und 3 erkennbare Hohlräume i, welche als Justirkammern für die Schwerpunktlage dienen. Die untere Hubbegrenzung wird durch das Aneinanderliegen der Schwungscheiben bei e gebildet, die obere durch Bund k.
Gleichgewichtsverhältnisse: Beim Umlauf des Regulators entstehen Centrifugalkräfte C, herrührend von dem Gewicht der Schwungscheiben gx und g2' vermindert um den jeweiligen Gewichtsbetrag ihres in den gegenüber liegenden Ausschlagsbereich hineinragenden Theiles — Differenzschwunggewichte ·—, so dafs die Beziehung besteht
C Γ C
Der Gegendruck setzt sich zusammen aus der Federspannung F und den Gewichtsdrücken Q. der Schwungscheiben. Demnach folgt ferner die. Beziehung
' C = C1 — Q = Q + F (s. Fig. 5).
Zweck der vorliegenden Construction: ι. Die Parallelogrammaufhängung gestattet die volle Ausnutzung des Eigengewichtes als Gegendruck der Centrifugalkräfte, wie die Kräftezerlegung abcd in Fig. 4 erkennen läfst. Hieraus folgt einerseits die Verminderung der zur Erzielung des Gleichgewichtes erforderlichen Federdrücke (s. Fig. 4 und 5) und damit die Möglichkeit bequemer constructiver Unterbringung einer gemeinsamen Feder, andererseits der Vortheil der Verwendung von Massen zur Gewichtsbelastung, die an sich zur Regulirbewegung, nämlich zur Erzeugung der Centrifugalkraft Beschleunigung erfahren müssen, so dafs trotz Ausnutzung der Gewichtsbelastung zu vollem Betrage keine Beeinflussung der Empfindlichkeit eintritt. Der Regulator zeigt demnach die Ausnutzung der constructiv zur Verwendung kommenden Massen zu doppelter Energieverwerthung, ohne die Zapfen mehr als" mit dem Betrage des Eigengewichtes zu belasten.
2. Die in' einander greifenden Differenz-Schwunggewichte ermöglichen mittelst der in den wechselseitigen Ausschlagsbereich hinüberreichenden cylindrischen Ansätze die Verwendung einer gemeinsamen Feder. Sie bewirken beim Anhub des Regulators eine Erhöhung

Claims (1)

  1. des auf Centrifugalkraft- Erzeugung wirkenden Scheibengewichtes um den Betrag des jeweilig überwandernden Gewichtstheiles (s. Fig. 5). Durch die hiermit erreichte steilere Gestaltung der Spannungslinie der Centrifugalkräfte wird die Verflachung der Federspannung, welche die Gewichtsdrücke Q. zur Folge haben, ausgeglichen und der Anwendung einer langen, die Construction aus einander zerrenden Feder mit flachem Spannungsdiagramm begegnet.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Centrifugalkraft-Regulator mit combinirter Feder- und Gewichtsbelastung, gekennzeichnet durch die Anwendung von Differenzschwunggewichten, die in den wechselseitigen Ausschlagsbereich hinüberreichen, eine Feder gemeinsam umschlossen halten und mit Parallelogrammaufhängung versehen sind, um die zwischen ihnen horizontal liegende Feder zu entlasten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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