DE975014C - Elastische Sicherheitsrutschkupplung - Google Patents

Elastische Sicherheitsrutschkupplung

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DE975014C
DE975014C DEH14812A DEH0014812A DE975014C DE 975014 C DE975014 C DE 975014C DE H14812 A DEH14812 A DE H14812A DE H0014812 A DEH0014812 A DE H0014812A DE 975014 C DE975014 C DE 975014C
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DE
Germany
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elastic
slip clutch
clutch
friction
safety slip
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Expired
Application number
DEH14812A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hochreuter
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE975014C publication Critical patent/DE975014C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/02Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type
    • F16D7/024Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type with axially applied torque limiting friction surfaces
    • F16D7/028Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type with axially applied torque limiting friction surfaces with conical friction surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Elastische Sicherheitsrutschkupplung Die Erfindung betrifft eine elastische Sicherheitsrutschkupplung.
  • Es sind Sicherheitsrutschkupplungen bekannt, bei denen die elastischen Teile der Kupplung von einer Überlastungsrutschkupplung umschlossen werden. Hierbei sind die elastischen Kupplungsteile innerhalb eines sie umschließenden Gehäuses angeordnet. Infolge der Fliehkraftwirkung verstellen sich die einzelnen eine Drehelastizität zulassenden, biegungsnachgiebig mit dem treibenden oder getriebenen Teil verbundenen Reibglieder radial nach außen und legen sich an die zylindrische Innenwand der Überlastungsrutschkupplung an. Es ist ferner eine Anfahrkupplung vorgeschlagen worden, bei welcher die getriebene Kupplungshälfte als Reibtrommel ausgebildet ist, gegen deren zylindrische Innenflächen durch die Fliehkraft Reibbacken gepreßt werden, die zu einer axialen Mittelebene symmetrisch ausgebildet sind und in gleichen Winkelabständen durch Gummifedern an der treibenden Kupplungsscheibe befestigt sind. Sämtliche Reibbacken sind dabei mit der Kupplungsscheibe durch einen gemeinsamen ringförmigen Gummikörper verbunden.
  • Schließlich ist schon bei einer nicht gattungsgleichen Einrichtung, die aus einer druckluftbetätigten Doppelkegel-Reibungskupplung und einer druckfederbetätigten Doppelkegelbremse in Nebeneinanderanordnung besteht, die Bauart einer doppelkegelförmigen Reibungsbremse beschrieben worden. Der innere Teil dieser Reibungsbremse ist aus zwei durch Spreizfedern reibschlüssig mit dem doppelkegelförmig ausgebildeten Gehäuse verbundenen kegelförmigen Reibringen ausgeführt, deren äußerer mit dem äußeren und deren innerer mit dem inneren Reibring der neben der Bremse angeordneten Doppelkegel-Reibungskupplung in derart formschlüssiger Verbindung steht, daß Kupplung und Bremse niemals gleichzeitig, sondern nur nacheinander wirksam werden können. Bei dieser bekannten Einrichtung fehlt der wesentliche Gedanke der Erfindung, die Ineinanderanordnung der elastische Glieder aufweisenden Sicherheitsrutschkupplung und einer Überlastrutschkupplung.
  • Demgegenüber kennzeichnet sich die Erfindung darin, daß der mit der treibenden Welle in elastischer Verdrehungsverbindung stehende Kupplungsteil der Sicherheitsrutschkupplung aus zwei entgegengesetzt kegelförmigen Reibringen besteht, die durch druckerzeugende Mittel in axialer Richtung voneinander weg gegen die ebenfalls doppelkegelförmigen Innenflächen eines sie umschließenden und mit der getriebenen Welle starr verbundenen, aus zwei Kupplungsringen bestehenden zweiten Kupplungsteils der Sicherheitsrutschkupplung verspannbar sind, wobei die druckerzeugenden Mittel im Bereich der Mitnehmerbolzen der Reibringe angeordnet sind. Gegenüber den Kupplungen, bei denen der elastische Teil außen liegt, wird der Vorteil erreicht, daß die Wärme gut weggeführt wird, denn die aufeinanderrutschenden Teile sind am äußeren Umfang der Kupplung angeordnet.
  • Weiterhin besteht der mit der treibenden Welle starr verbundene Kupplungsteil aus einer sternförmig gestalteten Scheibe mit achsparallel angeordneten Mitnehmerbolzen, auf denen schwenkbar und axial verschiebbar Federführungskörper angeordnet sind, die sich in Umfangsrichtung über tangential angeordnete Schraubendruckfedern gegen die Mitnehmerbolzen der Reibringe abstützen.
  • Damit ist eine elastische Sicherheitsrutschkupplung gegeben, die infolge der drehelastischen Verbindung des einen Kupplungsteils in der bekannten einfachen Bauweise zweier axial gegeneinander verschiebbarer kegeliger Ringscheiben für die Lösung der gestellten Aufgabe, eine elastische Sicherheitsrutschkupplung zu schaffen, den bekannten Anordnungen gegenüber auf eine Mindestanzahl von zusammenwirkenden Kupplungsteilen beschränkt ist und demzufolge kürzer als die bekannten Ausbildungen ausfällt, weil nicht länger als eine gewöhnliche elastische Wellenkupplung gebaut ist. Außerdem weist die Kupplung die bekannten Eigenschaften auf, daß sie im Normalbetrieb als elastische Wellenkupplung mit einer Verdrehelastizität nach beiden Drehrichtungen arbeitet und in gewissen Grenzen unempfindlich gegen eine Verlagerung der Wellen in radialer, winkeliger oder axialer Richtung ist. Zur Erhöhung der Wärmeableitung können auf dem Umfang der Kupplung noch Kühlrippen angeordnet werden.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. I einen Axialschnitt in Richtung a-b durch Fig. 2 und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie c-d in Fig. I.
  • Die sternförmig ausgebildete treibende Kupplungshälfte I trägt am Umfang drei oder mehrere Mitnehmerbolzen 2, auf denen die gleiche Anzahl geeigneter Federführungskörper 3 schwenkbar und axial verschiebbar gelagert sind. Diese Federführungskörper haben zwei Zapfen zur Aufnahme je einer Schraubendruckfeder 4, die in tangentialer Richtung dem jeweiligen Drehmoment entsprechend ' die Umfangskraft auf gleiche Federführungskörper 3a übertragen. Diese Federführungskörper 3a sind ihrerseits auf je einem hohlgebohrten Bolzen 5 ebenfalls schwenkbar und axial verschiebbar gelagert. Die Bolzen 5 sind in den Reibringen 6 und 7 als Träger von zwei Stützen befestigt, und zwar so, daß die Bolzen 5 in dem Reibring 6 festsitzen und gegen axiale Verschiebungen in geeigneter Weise gesichert sind.
  • In dem Reibring 7 mit Aussparungen für die Arme der Kupplungshälfte I dagegen sind die Bolzen 5 in Hülsen 8, die in dem Reibring 7 befestigt und gegen axiale Bewegungen gesichert sind, axial verschiebbar gelagert.
  • In der Hülse 8 sind ein druckerzeugendes Mittel, z. B. eine Druckschraube 9, oder auch ein hydraulisch betätigter Druckkolben und die Schraubendruckfeder Io und/oder andere Federelemente, beispielsweise Tellerfedern oder Gummikörper usw. angeordnet. Hierdurch werden die beiden kegeligen Reibringe 6 und 7, die in ihren äußeren Flächen mit auswechselbaren Bremsbelägen II versehen sind, gegen die beiden Außenkegel I2 und I3 gepreßt, so daß diese kraftschlüssig mitgenommen werden.
  • Der Außenkegel I3 ist mit- dem getriebenen Kupplungsflansch aus einem Stück gegossen und/oder mit demselben kraftschlüssig verbunden. Der Außenkegel I2 wiederum ist mit dem Außenkegel I3 verschraubt oder in anderer Weise fest verbunden.
  • Durch die tangentiale Anordnung der Schraubendruckfedern 4 können auf Grund der Elastizität der Federachse sowohl radiale als auch winkelige Abweichungen von der Flucht der zu verbindenden Wellen bis zu relativ großen Beträgen betriebssicher und ohne Beschädigung benachbarter Bauelemente, wie Lager u. dgl., ausgeglichen werden.
  • Ebenfalls können axiale Bewegungen in gleicher Weise wie die Verschieblichkeit der Federführungsträger auf den Zapfen :2 und 5 ausgeglichen werden. während sich die Reibringe durch die Anordnung der Schraubendruckfedern io innerhalb der Bolzen 5 selbst zentrieren und so eine einwandfreie Anlage der Reibflächen in den Außenkegeln gewährleisten.
  • Bei Überschreitung des von der Kupplung zu übertragenden und gewünschten Drehmomentes rutscht die Kupplung durch.
  • Durch die Eigentümlichkeit der Bremswerkstoffe im Hinblick auf das Verhalten des Reibungswertes zwischen der Reibung der Ruhe und der Reibung der Bewegung tritt nach Beginn des Schlupfes eine Abnahme des übertragbaren Drehmomentes ein. Die Kupplung rutscht nun so lange durch, bis das von der Kraftmaschine herrührende oder aus rückwirkenden Massenkräften wirksame Drehmoment wieder kleiner geworden ist als das im Zustand der Bewegung übertragbare Drehmoment. In diesem Augenblick wird die Kupplung wieder kraftschlüssig und gestattet die normale Betriebsweise.
  • Die während des Rutschvorganges zwischen dem Bremswerkstoff und den Außenkegeln erzeugte Wärme wird durch Rotationsbewegung der Kupplung sehr intensiv an die die Kupplung umgebende Atmosphäre abgegeben, d. h. die Kupplung erfährt keine unerwünscht hohe Erwärmung.
  • Bei Berücksichtigung langzeitigen Rutschens kann die intensive Wärmeleitung durch Anordnung von Kühlrippen am äußeren Umfang der Außenkegel noch verbessert werden. Durch axiale Durchbrüche an dem Verschraubungsring kann auch eine Ventilationswirkung ähnlich der von Axialgebläsen erreicht werden, wodurch die Wärmeabführung noch intensiver gestaltet werden kann. Diese Wärme kann aber auch durch Einbau von Thermoelementen und temperaturempfindlichen Schaltinstrumenten zur Betätigung von Steuerorganen, z. B. Abschaltorganen, verwendet werden.
  • Die Kupplung arbeitet während des normalen Betriebes vollkommen schlupffrei. Wichtig ist die Wirkung der Kupplung beim Einbau in Verbrennungskraftmaschinen, z. B. Kolbenmaschinen oder ähnlichen Arbeitsmaschinen, wie z. B. Kompressoren, da bei diesen Maschinen und Anlagen erfahrungsgemäß beim Durchfahren der kritischen Drehzahl unerwünscht hohe Drehmomentspitzen auftreten. Beim Einbau dieser Kupplung spricht sie in dem genannten Drehmomentbereich an und wirkt bei Kolbenmaschinen drehschwingungsdämpfend.
  • Als druckerzeugende Mittel können in dem elastischen Teil der Kupplung an Stelle der Schraubenfedern pneumatisch oder hydraulisch wirkende Mittel vorgesehen sein, die die Bremsringe gegen die umschließende Überlastungsrutschkupplung andrücken.
  • Dieses Druckmittel kann durch die antreibende Achse zunächst zentral und dann radial durch die Scheibe I hindurchgeführt werden. An den Umfangsstellen der Scheibe I, wo das Druckmittel austritt, können elastische Verbindungen zu den Bolzen 5 vorgesehen werden. Da die Reibringe 6 und 7 gegenüber der Scheibe I nur eine geringe relative Drehbewegung ausführen, können dann diese Verschiebungen durch die elastischen Verbindungen ohne weiteres überbrückt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elastische Sicherheitsrutschkupplung mit einer die elastischen Kupplungsteile umschließenden Überlastungsrutschkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der treibenden Welle (I) in elastischer Verdrehungsverbindung stehende Kupplungsteil der Sicherheitsrutschkupplung aus zwei entgegengesetzt kegelförmigen Reibringen (6, 7) besteht, die durch druckerzeugende Mittel in axialer Richtung voneinander weg gegen die ebenfalls doppelkegelförmigen Innenflächen eines sie umschließenden und mit der getriebenen Welle starr verbundenen, aus zwei Kupplungsringen (I2, 13) bestehenden zweiten Kupplungsteile der Sicherheitsrutschkupplung verspannbar sind, wobei die druckerzeugenden Mittel im Bereich der Mitnehmerbolzen (5) der Reibringe (6, 7) angeordnet sind.
  2. 2. Elastische Sicherheitsrutschkupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der treibenden Welle starr verbundene Kupplungsteil aus einer sternförmig gestalteten Scheibe (I) mit achsparallel angeordneten Mitnehmerbolzen (2) besteht, auf denen schwenkbar und axial verschiebbar Federführungskörper (3) angeordnet sind, die sich in Umfangsrichtung über tangential angeordnete Schraubendruckfedern (4) gegen die Mitnehmerbolzen (5) der Reibringe (6, 7) abstützen.
  3. 3. Elastische Sicherheitsrutschkupplung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerbolzen (5) des getriebenen Reibringpaares (6, 7) in dem einen Reibring (6) fest angeordnet und im anderen Reibring (7) axial verschiebbar sind. q.. Elastische Sicherheitsrutschkupplung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als druckerzeugende Mittel in dein elastischen Teil der Kupplung an Stelle der Schraubenfedern (io) pneumatisch oder hydraulisch wirkende Mittel vorgesehen sind, die die Reibringe (6, 7) gegen die umschließenden Kupplungsringe (i2, 13) andrücken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 883 218, 838 973. Si4972, 834 8oo, 675 587, 55 0 537; französische Patentschrift Nr. 823:223.
DEH14812A 1952-12-21 1952-12-21 Elastische Sicherheitsrutschkupplung Expired DE975014C (de)

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DE1165944B (de) * 1955-09-28 1964-03-19 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Reibungskupplung

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