DE974883C - Kappen-Gelenkverbindung fuer den Strebausbau - Google Patents

Kappen-Gelenkverbindung fuer den Strebausbau

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DE974883C
DE974883C DEG6864A DEG0006864A DE974883C DE 974883 C DE974883 C DE 974883C DE G6864 A DEG6864 A DE G6864A DE G0006864 A DEG0006864 A DE G0006864A DE 974883 C DE974883 C DE 974883C
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DE
Germany
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cap
fork
fork head
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wedge
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Expired
Application number
DEG6864A
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English (en)
Inventor
Karl Gerlach
Hans Rutkowski
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HANS GERLACH DR ING
Original Assignee
HANS GERLACH DR ING
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

  • Kappen-Gelenkverbindung für den Strebausbau Es ist ein Strebausbau mittels Stempeln und Kappen bekannt, bei dem einzelne an ihren Enden gelenkig miteinander verbundene Kappen unter der Wirkung einer am Gabelkopf über ein auf Zug beanspruchtes Zwischenstück angreifende Spannvorrichtung in eine verschiedene Winkelstellung zueinander gebracht und gegen das Hangende verspannt werden können. Bei dem bekannten Grubenausbau dieser Art war die am Zwischenstück angreifende Spannvorrichtung als Querkeil üblicher Form ausgebildet. Hierbei war der Nachteil vorhanden, daß die Verschwenkungsmöglichkeit der Kappen durch den Querkeil gegeneinander begrenzt war, und außerdem wurde der Querkeil zwischen seinen Abstützungsflächen sehr stark auf Biegung beansprucht. Die Erfindung betrifft eine Gelenkkappe, die unter der Wirkung einer am Gabelkopf über ein auf Zug beanspruchtes Zwischenstück angreifenden Spannvorrichtung in eine verschiedene Winkelstellung zueinander gebracht und gegen das Hangende verspannt werden kann, und besteht im wesentlichen darin, daß die Spannvorrichtung als gabelförmiger Doppelkeil ausgebildet ist, der zwischen seinen Schenkeln dem Zungenende eine freie Verschwenkungsmöglichkeit gibt. Hierbei sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen der Doppelkeil selbst als am Gabelkopf angreifender Bügel ausgebildet ist. Durch die Erfindung kann in dieser Weise eine Gelenkkappe geschaffen werden, welche bei einfacher und widerstandsfähiger Bauart den Kappen eine Verschwenkungsmöglichkeit gegeneinander gibt, die auch größere Unebenheiten des Hangenden, wie Stufen und Störungen, durch den Ausbau zu überbrücken und abzufangen gestattet. Der Gabelkeil kann sich dabei mit seinen Schenkeln satt gegen die Unterfläche der Schwenkkappen abstützen.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise erläutert ist. Es zeigt Abb. i ein Ausführungsbeispiel einer Schwenkkappenverbindung nach der Erfindung in Seitenansicht, wobei jedoch lediglich das Ende der zu verschwenkenden Kappe dargestellt ist, Abb. 2 einen Querschnitt gemäß der Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel eines Kappenendes in Seitenansicht, Abb. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie IV-IV der Abb. 3, Abb. 5 und 6 eine vollständige Schwenkkappenverbindung nach Art der Abb. i und 2 im Längsschnitt gemäß der Linie V-V der Abb. 6 und in Draufsicht und Abb. 7 und 8 eine vollständige Schwenkkappenverbindung nach Art der Abb. 8 und 4 in einem Längsschnitt gemäß der Linie VII-VII der Abb. 8 und in Draufsicht.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. i, 2, 5 und 6 ist mit i die bereits durch einen Stempel unterstützte Kappe und mit 2 die zunächst frei vorzupfändende Kappe bezeichnet, welche mit ihrem Ende 3 in die Gabelwangen 4 des Endes der Kappe i eingreift und mit dieser durch den Gelenkbolzen 5 gelenkig verbunden werden kann. Innerhalb der durch die Wangen 4 gebildeten Gabel ist das Zungenende 3 mit einem zapfenartigen Ansatz 6 versehen, welcher, wie in Abb. i durch die Linie VII angedeutet, durch Stumpfschweißung an dem Zungenende 3 befestigt sein kann. Auf dem Zapfen 6 ist ein auf Zug beanspruchter Bügel 8 vorzugsweise lose und schwenkbar befestigt, an dem ein Keil 9 angreift, welcher sich gegen die Unterseite der Kappe i abstützt. Der Keil 9 ist, wie aus Abb. 2 und 6 ersichtlich, gabelförmig ausgebildet, so daß seine beiden Schenkel io und ii dem Zungenende 3 zwischen sich eine freie Verschwenkungsmöglichkeit geben.
  • Der Einbau des dargestellten Grubenausbaus erfolgt etwa in folgender Weise: Zunächst wird das Ende, beispielsweise das Zungenende 3 der Kappe 2, in das Ende der Kappe i zwischen die Gabelwangen 4 eingeschoben, so daß die Bohrungen in den Gelenkwangen 4 und dem Zungenende 3 übereinstimmen und der Gelenkbolzen 5 durch diese Bohrungen hindurchgesteckt werden kann. Sodann wird die Kappe 2 hochgeschwenkt und der Bügel 8 über den Zapfen 6 gestreift. Hierauf wird der Keil 9 eingeführt und durch Hammerschläge eingetrieben.
  • Hierbei wird durch den Bügel 8 der Zapfen 6 des Zungenendes herabgezogen und das entgegengesetzte Ende der Kappe 2 hochgeschwenkt und in einer beliebigen Winkelstellung der Kappe i gegen das Hangende verspannt. Ist der Abbau so weit vorgeschritten, daß auch die Kappe 2 durch einen Stempel unterstützt werden kann, so können der Keil 9 und der Bügel 8 gelöst und für die Herstellung bzw. Verspannung einer anderen Kappenverbindung benutzt werden.
  • Durch die Erfindung kann in dieser und ähnlicher Weise eine Schwenkkappenverbindung geschaffen werden, welche eine sehr große Verschwenkungsmöglichkeit aufweist, wenn das Ende der hochzuschwenkenden Kappe durch die Spannvorrichtung heruntergezogen wird. Der Bügel 8 wird hierbei und bei der anschließenden Belastung der Kappe 2 durch den Gebirgsdruck lediglich auf Zug beansprucht, und es ist in dieser Weise eine sehr einfache und wirksame Ausbildung einer Schwenkkappenverbindung möglich, bei der nicht nur die auftretenden Beanspruchungen äußerst günstig verteilt sind, sondern auch ohne komplizierte Mittel ein günstiges Hebelverhältnis zu beiden Seiten des Gelenkbolzens 5 geschaffen werden kann. Insbesondere kann also das Zungenende 3 ohne besonderen konstruktiven Aufwand beliebig lang ausgebildet werden, um dieses günstige Hebelverhältnis zu schaffen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Gelenkverbindung die Profilhöhe der Schwenkkappen nicht überschreitet, wie es bei den bisherigen Schwenkkappenkonstruktionen notwendig war, und fernerhin ist es möglich, die neu einzubauende Kappe 2 auch in einer um i8o° verdrehten Stellung in die Kappe i einzuhängen, falls die Kappe 2 durch eine vorhergehende Benutzung in Folge des Gebirgsdruckes etwas gebogen sein sollte.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3, ¢, 7 und 8 ist in das Ende der Kappe 2 ein Einsatzstück 12 eingeschoben, welches mit einem unteren Ansatz 13 ein Widerlager für den gleichfalls gabelförmig ausgebildeten Keil 9 bildet. Die Anlageflächen 14 des Keiles 9 am Ansatz 13 können vorzugsweise, wie in Abb.7 veranschaulicht, ballig ausgebildet sein. Im übrigen sind der Aufbau und die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispiels im wesentlichen die gleiche, wie sie an Hand der Abb. i, 2, 5 und 6 erläutert wurden.
  • Wie in Abb. 2 angedeutet, kann es vorteilhaft sein, den Zapfen 6 rechteckig bzw. quadratisch oder auch, wie gestrichelt angedeutet, kreisrund auszubilden, um den Bügel 8 in Richtung des Pfeiles 15 um den Zapfen 6 herumschwenken zu können, wenn die Einbaustellung der Kappe 2 um i8o° geändert werden soll. Fernerhin ist es vorteilhaft, den Bügel 8 gegen das Kappenende am Zapfenende schwenkbar und lose anzuordnen, jedoch ist die Erfindung auf eine derartige Bauart nicht beschränkt, sondern es sind auch Ausführungsformen der Erfindung möglich, bei denen der Bügel oder das sonstige auf Zug beanspruchte Zwischenstück fest am Kappenende angeordnet wird. Ferner sind auch Ausführungsformen der Erfindung denkbar, bei denen der Bügel selbst oder das sonstige Zwischenstück als Spannvorrichtung ausgebildet ist und mit Keilflächen an der Unterseite der Kappe i oder am Zapfen 6 angreift. Wie es schließlich auch aus konstruktiven Gründen vorteilhaft ist, die Spannvorrichtung bei gabelförmig ausgebildeten Schwenkkappenverbindungen am Gabelkopf angreifen zu lassfn, so sind doch auch Ausführungsformen der Erfindung denkbar, bei denen der Angriff der Spannvorrichtung bzw. des Bügels oder sonstigen Zwischenstücks an den Gabelwangen erfolgt, um ein Hochschwenken und Verspannen der Schwenkkappen zu erreichen. Der Ausbau ist dann so zu gestalten, daß jeweils der Gabelkopf gegen den Kohlenstoß zeigt und die neu einzubauende Schwenkkappe mit ihren mit Gabelwangen versehenen Enden an die bereits eingebaute Schwenkkappe angehängt wird. Als Profile finden bei dem Grubenausbau nach der Erfindung vorzugsweise Kastenprofile der in Abb. q. angedeuteten Art Anwendung, an deren Ende die Gabelwangen bzw. der Gabelkopf stumpf angeschweißt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kappen-Gelenkverbindung für den Strebausbau, die unter der Wirkung einer am Gabelkopf über ein auf Zug beanspruchtes Zwischenstück angreifenden Spannvorrichtung in eine verschiedene Winkelstellung zueinander gebracht und gegen das Hangende verspannt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung als gabelförmiger Doppelkeil (9) ausgebildet ist, der zwischen seinen Schenkeln (1o, 11) dem Zapfen (6) des Zungenendes (3) eine freie Verschwenkungsmöglichkeit gibt.
  2. 2. Kappen-Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelkeil als am Gabelkopf angreifender Bügel ausgebildet ist.
  3. 3. Kappen-Gelenkverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (8) am Gabelkopf (6) um mindestens 18o° drehbar angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 747 663, 827 050; Spruth, »Strebausbau in Stahh, 1951, S. 2z8.
DEG6864A 1951-08-30 1951-08-30 Kappen-Gelenkverbindung fuer den Strebausbau Expired DE974883C (de)

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DEG6864A DE974883C (de) 1951-08-30 1951-08-30 Kappen-Gelenkverbindung fuer den Strebausbau

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DE974883C true DE974883C (de) 1961-06-15

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747663C (de) * 1939-04-30 1944-10-09 Alois Vanwersch Schaleisenanordnung beim Strebbau auf Kohle mit einem im ganzen dem Abbaustoss nachrueckbaren Foerdermittel
DE827050C (de) * 1948-07-08 1952-01-07 Aloys Vanwersch Loesbare Verbindung von Kappen fuer den Strebausbau

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747663C (de) * 1939-04-30 1944-10-09 Alois Vanwersch Schaleisenanordnung beim Strebbau auf Kohle mit einem im ganzen dem Abbaustoss nachrueckbaren Foerdermittel
DE827050C (de) * 1948-07-08 1952-01-07 Aloys Vanwersch Loesbare Verbindung von Kappen fuer den Strebausbau

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