DE97356C - - Google Patents

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DE97356C
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valve housing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil für mit Luft gefüllte Fahrradreifen und dergl. und bezweckt, hierfür ein zuverlässigeres und wirksameres Ventil als die jetzt gebräuchlichen herzustellen, bei welchem ein Undichtwerden ausgeschlossen ist und welches das Auf- und Abblasen des Radreifens leichter und schneller stattfinden läfst.
Zu diesem Zweck werden innerhalb des Ventilgehäuses zwei Absperrventile und ein Rückschlagventil vorgesehen, von denen erstere den inneren Luftdurchtritt nach dem Luftschlauch und einen äufseren nach der Aufsenluft regeln, während das Rückschlagventil den Luftzutritt von. der Aufblasevorrichtung (Luftpumpe) regelt und in einigen Fällen zwischen dem inneren Absperrventil und dem Luftschlauch angeordnet ist. Die Absperrventile und zuweilen auch das Rückschlagventil sind zum Abblasen eingerichtet.
In der Zeichnung betreffen:
Fig. ι und 2 Schnitte durch eine Ausführungsform des Ventiles,
Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt durch eine geänderte Ausführungsform, ' *.
Fig. 4 eine Theildarstellung einer bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 stattfindenden Abänderung.
In Fig. ι bezeichnet A das durch die üblichen Mittel, wie bei α ersichtlich, an dem Radreifen oder dem Luftschlauch befestigte Ventilgehäuse. Innerhalb desselben ist ein Innenrohr T von geringerem Durchmesser als die lichte Weite des Rohres A vorgesehen, wodurch ein ringförmiger Zwischenraum α1 gebildet wird. Das Rohr T enthält an seinem inneren Rand ein Absperrventil V von vulcanisirtem Gummi oder dergl., welches bei V1 seinen Sitz findet und den Luftzutritt zu und von dem Luftreifen durch den Durchlafs P regelt. An dem Aufsenrande enthält das Innenrohr T ein anderes Absperrventil S, welches durch Verjüngung des Rohres, wie bei t ersichtlich, gebildet wird und seinen Sitz auf einer Scheibe W von vulcanisirtem Gummi oder dergl. findet, die an dem Gehäuse oder einer äufseren verschraubten Mutter bezw. Kappe N angebracht ist. Die Scheibe W dient auch dazu, zwischen dem Aufsengehäuse und der Ueberwurfmutter N eine luftdichte Verbindung herzustellen. Das Rohr T reicht um ein Stück t1 nach aufsen und ist mit Gewinde versehen oder anderweitig zur Aufnahme des Aufblasemittels geeignet ausgebildet und trägt eine fest mit demselben verbundene Stellmutter N1. Innerhalb des Innenrohres ist ein Rückschlagventil R angeordnet, das aus Ebonit, Messing, Stahl oder dergl. bestehen und als Federventil mit Feder r (Fig. 1 und 2) oder als Kugelventil R1 (Fig. 3 und 4) ausgebildet sein kann. Dies Ventil findet seinen Sitz in dem verjüngten Theil t des Rohres T und ist bestimmt, Luft in das Rohrinnere durch den Durchlafs P1 bei Bethätigung der Luftpumpe treten zu lassen, nachdem das Rohr T mittelst der Stellmutter N1 genügend gelöst ist, um das äufsere Absperrventil S zu schliefsen und das innere Absperrventil V zu eröffnen, wie in Fig. 1 dargestellt.
Aus dem Innenrohr T gelangt die Luft durch Oeffnungen b in den Ringraum a1 hinter das innere Absperrventil V nach dem Luftschlauch, wobei ihr Austritt durch das Rückschlagventil R und das äufsere Absperrventil S verhütet wird.
In Fig. 4 ist das Innenrohr T mit einem als Kugelventil ausgebildeten Rückschlagventil ausgestattet, welches seinen Sitz über dem Luftzutrittsrohr P1 erhält und in Wirkungslage durch eine vorspringende Spindel, bezw. einen Theil des Gehäuses C, vortheilhaftvon geringerem als der Kugeldurchmesser, gehalten wird, welche über der Kugelmitte zu liegen kommt und ein Abheben der letzteren in nur geringem Abstand von dem Sitz gestattet, so dafs die unter Druck eingeblasene Luft die Kugel zwischen ihrem Sitz und der Spitze der Spindel C rotirt bezw. vibrirt und beim Saughub der Luftpumpe stets ihre Auflage findet oder durch einen Aufsendruck mitgenommen wird, gleichgültig, welche Lage das Ventil hat.
Wenn der Radreifen aufgeblasen ist, wird das Rohr T mittelst der äufseren Stellmutter N1 dicht aufgeschraubt, um das innere Absperrventil zu schliefsen. Ein entsprechendes Ergebnifs wird erhalten, wenn das Rohr T mittelst der Mutter 2V1 dicht nach unten angezogen wird (Fig. i), wodurch ein Schlufs des äufseren Absperrventiles stattfindet und das innere geöffnet wird, während das Rückschlagventil durch seine Feder oder den Luftdruck dicht auf seinem Sitz gehalten wird, so dafs wechselweise wirkende bezw. sich ergänzende Mittel zur Verhütung des Entweichens von Luft aus dem Radreifen vorgesehen sind.
Wenn ein Abblasen des Reifens erwünscht ist, wird das Rohr T mittelst der Stellmutter N1, wie in Fig. 2 dargestellt, halb abgeschraubt, und die Luft kann, da beide Absperrventile halb offen sind, entweichen.
Mit Bezug auf Fig. 3, in welcher das Absperrventil R1 als Kugelventil von der bereits beschriebenen Art dargestellt ist, ist dasselbe in einer Kammer D angeordnet, die an dem dem Luftschlauch zunächst liegenden Ende des Ventilgehäuses ausgebildet ist, und hat seinen Sitz auf dem Innenrand eines Durchlasses p3, den es regelt und welcher aus der Kammer D nach aufsen führt; letztere steht mit dem Luftschlauch durch Oeffnungen dd in Verbindung.
Die Absperrventile V und 5 sind an jedem Rand des Innenrohres T angeordnet und das innere Ventil trägt einen Stift v, der zum Anheben der Kugel R1 von ihrem Sitz bestimmt ist, wenn ein vollständiges oder theilweises Aufschrauben der Ventile erfolgt.
Zum Aufblasen mittelst eines derartigen Ventiles wird die Aufsenmutter iV1 in lösendem Sinne gedreht, um ein Oeffnen des inneren Ventiles V und ein Anliegen des Rückschlagventil an seinem Sitz, sowie ein Schliefsen des äufseren Ventiles S zu ermöglichen. Die in das Innenrohr T eintretende Luft tritt dann durch die Oeffnungen b des Innenrohres in den Zwischenraum ax zwischen diesem und dem Aufsengehäuse und von da hinter das Ventil V und Rückschlagventil R1 in den Luftschlauch. Nach dem Aufblasen kann das Ventil V dicht zugeschraubt werden oder der dichte Abschlufs kann auch nur dem Rückschlagventil R1 überlassen bleiben.
Ein besonderer Vortheil dieser Einrichtung ist der, dafs, wenn das Aufblasemundstück mit der Ueberwurfmutter gelöst bezw. entwendet werden sollten, dennoch der Luftdruck erhalten bleibt und zum Aufblasen die Ueberwurfmutter und das Mundstück eines gewöhnlichen Luftventiles benutzt werden kann, da der äufsere Gewindetheil leicht nachgedreht bezw. anderweitig ausgebildet werden kann, um sich der Formverschiedenheit der Ueberwurfmuttern anzupassen.
Zum Abblasen wird das Absperrventil V theilweise geöffnet, und das Rückschlagventil R1 wird von seinem Sitz durch den Stift ν des Ventiles V abgehoben gehalten, so dafs die Luft in den Zwischenraum a1 austreten kann und von da mittelst der Oeffnungen b durch das Innenrohr und nach aufsen durch das Einblaserohr P1 gelangt.
Die Befestigung des Ventilgehäuses an dem Radreifen oder dem Luftschlauch kann in beliebiger passender Weise unter Anwendung der üblichen Staubkappe und Verschlufsmutter erfolgen.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Ein Ventil für Luftreifen und dergl, dadurch gekennzeichnet, dafs im Ventilgehäuse (A) aufser dem Rückschlagventil (R bezw. R1J zwei Absperrventile (S und V) vorgesehen sind, zum Zwecke, beim Füllen des Schlauches ein Entweichen der Druckluft durch die Gewindetheile des Ventilgehäuses zu verhindern bezw. nach dem Füllen die Füllöffnung des Schlauches verschliefsen zu können.
2. Eine Ausführungsform des durch Anspruch ι geschützten Ventiles, gekennzeichnet durch einen im Ventilgehäuse angeordneten, zum Anschlufs der Luftpumpe dienenden und in der Längsrichtung des Ventilgehäuses verstellbaren Hohlkörper (T), welcher das Rückschlagventil (R bezw. R1) umschliefst, zum Durchlafs der Luft nach dem Schlauch mit seitlichen Oeffnungen (b) versehen ist und zwei Ventilflächen (V und S) besitzt, von welchen letzteren durch Verschiebung des Hohlkörpers die eine (V) zum Abschlufs der Schlauchöffnung gegen
den Sitz (V1J geprefst, die andere (SJ dagegen beim Füllen, wobei die erstere (V) von ihrem Sitze abgehoben ist, zur Anlage an die Dichtungsscheibe (WJ gebracht wird (Fig. i, 2 und 4).
Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1 und 2 geschützten Ventiles, dadurch gekennzeichnet, dafs das kugelförmige Rückschlagventil (R1J aufserhalb des Hohlkörpers (T) in einer besonderen Kammer (D) des Ventilgehäuses (A) untergebracht ist und durch eine auf Schliefsen des Ab sperr ventiles (V) gerichtete Verschiebung des Hohlkörpers (T) unter Vermittelung eines an demselben befindlichen Stiftes (v) von seinem Sitz abgehoben werden kann (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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