DE971379C - Zwei oder Mehrfrequenzlokomotive - Google Patents

Zwei oder Mehrfrequenzlokomotive

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Publication number
DE971379C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motors
frequency
locomotive
locomotives
generator
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Expired
Application number
DENDAT971379D
Other languages
English (en)
Inventor
techn Alfred Grabner Graz Dr (Österreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE971379C publication Critical patent/DE971379C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/30Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from different kinds of power-supply lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBENAM 22. JANUAR 1959
S 6406 VIIIb j2Ol
(Ges. v. 15. 7. 1951)
Bei den bekannten Zweifrequenzlokomotiven mit über Umspanner gespeisten Antriebsmotoren müssen die Antriebsmotoren für die hohe Frequenz, z. B. 50 Perioden, entworfen werden, damit keine unzulässigen Beanspruchungen auftreten. Der Werkstoff- und Platzbedarf der Motoren ist daher verhältnismäßig groß, außerdem ist ihr Wirkungsgrad beim Betrieb mit der zweiten, kleineren Frequenz ungünstiger.
Es ist auch beispielsweise bekannt, daß eine i62/3-Hz-Lokomotive nicht mit 50 Hz betrieben werden kann, weil ihre Motoren die hohe Frequenz nicht vertragen, und die 50-Hz-Lokomotive nicht mit i62/3 Hz, weil ihr Transformator nicht das dreifache Feld aufnehmen kann. Aus diesem Grunde ist nach einem bekannten Vorschlag erwogen worden., 50-Hz-LokomOtiveneineUmschaltmöglichkeit an der Hochspannungsseite des Umspanners zu geben, um auf der i62/3-Hz-S trecke wenigstens mit verminderter Sekundärspannung fahren zu können. ;
Es wäre nun denkbar, eine Zweifrequenzlokomotive, zu bauen, die mit einem für i62/3 Hz ausgelegten Transformator und mit für 50 Hz ausgelegten Motoren ausgerüstet wäre. In diesem Falle würden sowohl der Transformator als auch die Motoren den jeweils auftretenden elektrischen Be- .· anspruchungen stets gewachsen sein. Jedoch hätten
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beim Betrieb mit 50 Hz der Transformator und beim Betrieb mit i62/s Hz die Motoren einen erheblich verschlechterten Wirkungsgrad. Dazu kommt noch ein besonders großer Bedarf an Werkstoff, Gewicht und Raum.
Diese Schwierigkeiten, die dem Bau von Zweioder Mehrfrequenzlokomotiven entgegenstehen, konnten bisher nicht überwunden werden, obwohl in der Literatur seit langem schon die -v&rschiedensten Möglichkeiten zum Bau von Motorgener atorlokomotiven bzw. Umformerlokomotiven ausgiebig erörtert worden sind.
Durch die Erfindung wird dagegen eine verhältnismäßig einfache Lösung geschaffen, die die vorerwähnten Schwierigkeiten vermeidet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zwei- oder Mehrfrequenzlokomotive. Diese ist nach der Erfindung mit einem Motorgenerator ausgerüstet, dessen Wechselstrommotor eine polumschaltbare Wicklung besitzt. Da es möglich ist, den Motor des Motorgenerators entsprechend der jeweils vorhandenen Fahrleitungsfrequenz umzuschalten, werden nunmehr die Antriebsmotoren stets in gleicher Weise gespeist. Ein angemessener Wirkungsgrad ist auf
as diese Weise erreichbar, und der Bedarf an Werkstoff, Gewicht und Raum ist gegenüber den eingangs erörterten Bauweisen wesentlich verringert. Soll beispielsweise die elektrische Lokomotive über Strecken fahren, die teils von Fahrleitungen mit i62/3, teils von, solchen mit 50 Hz gespeist werden, so ist auch die polumschaltbare Wicklung des Umformermotors für i62/3 und 50 Hz auszulegen. Mit besonderem Vorteil wird der Generator des Umformers als Gleichstromgeneratoir und dementsprechend werden die Fahrmotoren als Gleichstrommotoren ausgeführt.
Das ist deshailb besonders zweckmäßig, weil die Herstellung von Gleichstrommotoren wesentlich einfacher ist als die von Wechselstrommotoren.
Außerdem sind der Platzbedarf und das Gewicht der Gleichstrommotoren geringer. Im Hinblick auf die Verwendung des Umformers und die Regelfähigkeit der Gleichstrommotoren ist es weiterhin möglich, alle im Betrieb erforderlichen Betriebsdrehzahlen einzustellen. ■ Es ist möglich, einen einzigen Umformer für alle Antriebsmotoren einer Lokomotive zu verwenden. Es können jedoch auch zwei oder mehr Umformer, insbesondere bei Lokomotiven großer Leistung bzw. hoher Geschwindigkeit, vorgesehen werden. Die Fahrmotoren können für Einzelachsenantrieb, z. B. bei Tatzenlagerung, ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, die Fahrmotoren mit den Triebrädern über Kuppelstangen zu verbinden. In diesem Fall können weniger Fahrmotoren als Triebachsen vorhanden sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zwei- oder Mehrfrequenzlokomotive, dadurch gekennzeichnet,! daß sie mit einem Motorgenerator ausgerüstet ist, dessen Wechselstrommotor eine polumschaltbare Wicklung besitzt.
2. Lokomotive nach Anspruch 1 für zwei Frequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die polumschaltbare Wicklung für i62/3 und 50 Hz ausgelegt ist.
3. Lokomotive nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennnzeichnet, daß der Generator des Motorgenerators als Gleichstromgenerator und die Fahrmotoren als Gleichstrommotoren ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 452.271, 541 914; ETZ, 54, 1933, S. 273/274 und 303; ' »Elektrische Bahnen«, Ergänzungsheft 1936,
S.103;
»General Electric Review«, 1925, S. 319; Seefehlner, »Elektrische Zugförderung«,
1922, S. 321/322.
© 809 712/14 1.59
DENDAT971379D Zwei oder Mehrfrequenzlokomotive Expired DE971379C (de)

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DE971379C true DE971379C (de) 1959-01-08

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