DE970573C - Registriervorrichtung zum Aufzeichnen von Wechselspannungen - Google Patents

Registriervorrichtung zum Aufzeichnen von Wechselspannungen

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DE970573C
DE970573C DEH21892A DEH0021892A DE970573C DE 970573 C DE970573 C DE 970573C DE H21892 A DEH21892 A DE H21892A DE H0021892 A DEH0021892 A DE H0021892A DE 970573 C DE970573 C DE 970573C
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DE
Germany
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armature
recording
magnetic
edges
soft iron
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Expired
Application number
DEH21892A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Johann Albrec Schaeder
Dr Phil Helmut Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fritz Hellige und Co GmbH
Original Assignee
Fritz Hellige und Co GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

  • Registriervorriditung zum Aufzeichnen von Wechselspannungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Registriervorrichtung zum Aufzeichnen vonWechselspannun. gen mit drehbar gelagertem, federgefesseltem Weicheisenanker und Magtetgestell aus Weicht eisen Die für die Aufzeichnung von Meßspannungen, insbesondere von elektrischen Spannungen, die in lebenden Geweben erzeugt werden, vielfach verwendeten D rehmagnetregistriervorrichtungen haben gegenüber den Drehspulvorrichtungen neben einigen Nachteilen den großen Vorteil des relativ einfachen Aufbaues, der sich insbesondere aus dem Fehlen von bewegten Stromleitern, der einfachen Anpaßbarkeit der Erregerwicklungen an d.en relativ hohen Innenwi derstand von Röhrenverstärkem sowie schließlich aus ihren guten Frequenzeigenschaften ergeben. tbl,icherweise werden diese Drehmagnetregistriervorrichtungen neben den von den vorgeschalteten Röhrenverstärkern mit der verstärkten Meßspannung versorgten Wicklungen zusätzlich mit gleichstromdurchflosseeen Erregerwicklungen oder mit Dauermagneten ausgerüstet.
  • Soweit gleichstromdurcllflosserle Erregerwicklungen verwendet werden, war es bei den bisher auf. dem Markt befindlichen Drehmagnetregistriervorrichtungen üblich, diese Erregerwicklungen ent- weder aus einem getrennten Netzteil zu speisen oder den gegebenenfalls durch elektrische Filterung zusätzlich geglätteten, mittleren Anodenstrom der vollständigen Kraftverstärkerendstufe über diese Gleichstromerregerwicklungen zu leiten.
  • In beiden Fällen ist also die Erzeugung einer gleichlaleibenden (Dauer-) Erregung und die Erzeugung der für die Ablenkung des Drehankers erforderlichen Wechselerregung voneinander getrennt Dieser Nachteil wird. dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß unter Vermeidung einer besonderen Erregung durch Gleichstromwicklungen der Dauermagnete, die einzeln durch je eine Wicklung des Magnetgestelles geleiteten mittleren Anodenströme der beiden Zweige einer Kraftverstärkerendstufe die gesamte magnetische Dauererregung und die im Takt der aufzuzeichnenden Meßspannung erfolgenden Schwankungen dieser Anodenströme die Ablenkungen des Drehankers liefern. Dabei werden also die zur Durchmagnetisierung des Ankers erforderliche magnetische Durchflutung un.d die für die Ankerablenkuagen verantwortlichen Wechseldurchflutungen der (oder den) gleichen Wichlung(en) zugeführt.
  • In weiterer Durchbildung der Erfindung erweist es sich als besonders günstig, wenn das Magnetgestell vier Pole aufweist und je zwei gegenüberliegende Pole gemeinsam vom Anodenstrom je eines Zweiges einer Gegentaktendstufe erregt sind.
  • Ferner hat es sich gezeigt, daß der Drehanker vorteilhafterweise zur Ausrichtung des magnet tischen Flusses aus Weicheisenlamellen, vorzugsweise mitWalztestur, aufgebaut ist, deren. Flächen parallel zu den magnetischen Kraftlinien und der.
  • Ankerachse verlaufen. Durch diesen Aufbau des Drehankers aus Weicheisenlamellen wird nämlich die Einstellsicherheit des Drehankers bei veräerlicher Aus steuerung der Spulen des Magnetgestelles aus Weicheisen. wesentlich verbessert. Dies erscheint verständlich, da durch die Lamellierung eine Ausrichtung des magnetischen Flusses im Anker erfolgt, weil die schräge Durchflutung unterbunden wird. Auftretende Differenzen in den Polstärken benachbarter Pole muß der lamellierte Anker deshalb in höherem Maße folgen, weil eine Schrägdurchflutung des Ankers ausgeschlossen ist Besonders vorteilhaft ist es darüber hinaus, wie gesagt, die Ankerlamellen. aus einem Weicheisenmaterial mit sogenannter Walztestur aufzubauen.
  • Dabei wird die gute Wirkung der Lamellierung noch verstärkt durch die in der Walzrichtung wesentlich verbesserte magnetischen. Eigenschaf.-ten, verglichen mit denen quer zur Walzrichtung.
  • Sofern der Anker eine durchgehende Achse hat, ist es zur einwandfreien Führung des magnetischen Flusses. selbstverständlich erforderlich, die Ankerlamellen um die Ankerachse herumzuführen.
  • Durch die Ankerlamellierung können naturgemäß insofern Unregelmäßigkeiten in den Bewe gungsverlauf des Ankers hineinkommen, als dieser die einzelnen Bleche bei seiner Drehung gegen die Polschuhkanten. »herausrasten« läßt Diese Erscheinung ist durchaus analog der bekannten Nuten. vibration von Elektromotoren. Sie läßt sich vollständig vermeiden, indem man die Ankerlamellen mit den ihnen (nahezu) parallel verlaufenden. Polschuhkanten einen spitzen Winkel einschließen läßt, so daß die einzelne Lamelle nicht gleichzeitig die gesamte ihr gegenüberstehende Polschuhkante bei einer Ankerdrehung freigibt oder abdeckt, sondern sanft verlaufend entlang ihrer eigenen Länge.
  • Ein Ausführungsbeispiei der Erfindung ist in den Abb. I und 2 dargestellt.
  • Abb. I stellt dabei einen Schnitt parallel zur Symmetrieachse durch die Registriervorrichtung dar, während Abb. 2 einem Schnitt senkrecht zur Symmetrie achse etwa in ihrer halben Länge entspricht.
  • Diese spezielle Registriervorrichtung ist für den Anschluß an eine Gegentaktendverstärkerstufe be stimmt und deshalb symmetrisch aufgebaut. Ihr Magnetgestell I besteht aus gestanzten Weicheisenblechen; deren Form an die Bleche von Kleinmotoren erinnert. Statt aus Blechen könnte das Magnetgestell natürlich auch aus einem geeigneten Massivweicheisen hergestellt sein. Die vier Pole des Magnetgestelles I sind von je einer Spule der beiden jeweils zusammengeschalteten, Spulen.-paare 2t, 2t und 2tut, 2" umgeben, von denen je ein gegenüberliegendes Paar, also das Paar 2', 2' einerseits und 2tut, 2" andererseits an je einen Zweig des Gegentaktkraftverstärkers angeschlossen ist. Die Achse des Drehankers 3 trägt den Schreibzeiger4; sie ist durch die Rückstellfeder 5 bei fehlender Erregung in einer definierten Ruhelage festgehalten..
  • Abb. I zeigt die Schrägstellung der Ankerlamellen gegenüber der Ankerachse; Abb. 2 läßt die Vorbeileitung des magnetischen Flusses in d.en Lamellen des Ankers 3 um d.ie Achse des Drehankers erkennen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Registriervorrichtung zum Aufzeichnen von Wechselspannungen mit drehbar gelagertem, fed;ergefesseltem Weicheisenanker und Magnetgestell aus Weicheisen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermeidung einer besonderen Erregung durch Gleichstromwicklungen oder Dauermagnete die einzeln durch je eine Wicklung des Magnetgestelles geleiteten mittleren Anodenströme der beiden Zweige einer Kraftverstärkerendstufe die gesamte magnetische Dauererregung und die im Takt der aufzuzeichnenden Meßspannung erfolgenden Schwankungen dieser Anodenströme die Ablenkungen. des Drehankers liefern.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung naoh Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetgestell vier Pole aufweist und je zwei gegenüberliegende Pole gemeinsam vom Anodenstrom je eines Zweiges der Gegentaktendstufe erregt sind 3. Vorrichtung ncch Anspruch I, dadurch ge kennzeichnet, daß der Drehanker zur Ausrichtung des magnetischen Flusses aus Weicheisenlamellen, vorzugsweise mit Walztextur, auf- gebaut ist, deren Flächen parallel zu den magne tischen Kraftlinien und der Ankerachse verlaufen.
    4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüchen dadurch geikennzeichnet, daß die Ankerlamellen mit den der Ankerachse etwa parallel laufenden Polschuho kanten einen spitzen Winkel einschließen, so daß bei Ankerdrehung die einzelnen Lamellenkanten die gegenüberstehenden Polschuhkanten nicht entlang ihren ganzen Längen gleichzeitig, sondern verlaufend freigeben
DEH21892A 1954-10-24 1954-10-24 Registriervorrichtung zum Aufzeichnen von Wechselspannungen Expired DE970573C (de)

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