DE968341C - Vorrichtung zum Waermebehandeln von metallischen Werkstuecken in Fliessfertigung - Google Patents

Vorrichtung zum Waermebehandeln von metallischen Werkstuecken in Fliessfertigung

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DE968341C
DE968341C DED1697D DED0001697D DE968341C DE 968341 C DE968341 C DE 968341C DE D1697 D DED1697 D DE D1697D DE D0001697 D DED0001697 D DE D0001697D DE 968341 C DE968341 C DE 968341C
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DE
Germany
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workpieces
workpiece
heat treatment
flow production
heating conductor
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Expired
Application number
DED1697D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Kuhlbars
Dr-Ing Gerhard Seulen
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Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/362Coil arrangements with flat coil conductors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

Nach einem älteren Vorschlag ist eine Vorrichtung zum Wärmebehandeln von metallischen Werkstücken in Fließfertigung bekanntgeworden, bei welcher eine Relativbewegung zwischen Werkstück und Heizgerät aufrechterhalten wird und die Werkstücke elektroinduktiv erhitzt werden, beispielsweise zum Zwecke des Oberflächenhärtens durch Abschrecken der erhitzten Oberflächen. Die Werkstücke werden bei dieser Vorrichtung durch den ίο Wirkbereich eines ruhenden, als Heizleiterschleife ausgebildeten Induktors hindurchgeführt. Der Induktor besitzt in Richtung des Werkstückvorschubes eine größere Länge, als der in Vorschubrichtung gemessenen Breite des zu erhitzenden Werkstückes »5 entspricht. Die Werkstücke werden nacheinander derart durch den Wirkbereich des Induktors hindurchgeführt, daß immer mehrere Werkstücke gleichzeitig sich in diesem Bereich befinden. Je nachdem, welche Abschnitte des Einzelwerkstückes
ao erhitzt werden sollen, umfaßt der Induktor die Vorschubbahn der Werkstücke kastenartig nur an einer Seite oder steht gegenüber den Stirnflächen. Mit Rücksicht auf die meist flächenmäßig ausgedehnte Form des Induktors wird er als mehrwindige Heizleiterschleife gebaut.
Derartige Vorrichtungen haben sich in der Praxis für die Wärmebehandlung von Bolzen und bolzenähnlichen Werkstücken bewährt. Nur ist gelegentlich, insbesondere stirnseitig, eine zu geringe Aufheizgeschwindigkeit zu beobachten, die auch nicht durch das an sich bekannte Mittel des Aufsetzens von Magnetjochen wesentlich beschleunigt werden kann. In weiterer Ausgestaltung der älteren Vorrichtung wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, zur Beschleunigung der Aufheizwirkung die Heizleiteräste als rund oder eckig verlaufende, sich regelmäßig überkreuzende, sich in Vorschubrichtung erstreckende Mäander zu verlegen. Diese Form der Anordnung der Heizleiteräste kann gegenüber beliebigen Abschnitten des Werkstückes gewählt werden, so beispielsweise einseitig oder beidseitig gegenüber dem Schaft eines Bolzens oder auch gegenüber der Stirnseite, gegebenenfalls auch an allen Stellen zugleich. Von ganz besonderer Wirkung ist die Anordnung gegenüber der Stirnfläche, die mit hinreichender Geschwindigkeit aufzuheizen, mit den bisherigen Mitteln größte Schwierigkeiten bereitete.
Die Form der Heizleiter ergibt sich aus den Abbildungen, in denen sie schematisch dargestellt sind. Von der Stromquelle ι ausgehend, ist der Leiterast 2 des Heizleiters in rundbogenförmig verlaufenden Mäandern verlegt. Der rückleitende Ast 3 ist ebenfalls in rundbogenförmigen Mäandern verlegt, und zwar derart, daß sich die Mäander der Äste 2 und 3 in regelmäßigen Abständen überkreuzen. Die Werkstücke 4 bewegen sich beispielsweise in Richtung des Pfeiles 5 unter diesem Heizleiter hindurch und werden stirnseitig aufgeheizt. Um die Heizwirkung zu verstärken, können über der ganzen Länge des Induktors Magnetjochbleche geschichtet werden, wie bei 6 angedeutet. Diese Magnetjoche können auch, wie bei 8 angedeutet, nur den einzelnen Heizleiter umfassen.
Es ist selbstverständlich auch möglich, den Mäandern, wie in Abb. 2 dargestellt, eckige Form zu erteilen, wobei sich die Äste 2 und 3 ebenfalls in regelmäßigen Abständen überkreuzen. Der Kreuzungspunkt liegt bei der Anordnung nach Abb. 2 genau wie bei den runden Mäandern in der Symmetrieachse des Induktors. Der Kreuzungspunkt braucht aber nicht in der Symmetrieachse zu liegen; denn es ist beispielsweise auch möglich, die Anordnung so zu treffen, wie in Abb. 3 dargestellt, wo der Kreuzungspunkt 7 nach einer Seite hin verschoben ist.
Auch die Induktoren nach Abb. 2 und 3 können, wie in Verbindung mit Abb. 1 beschrieben, mit Magnetjochen versehen sein.
Die Anordnung ist beschrieben und schematisch dargestellt in Verbindung mit Induktoren, die gegenüber der Stirnseite eines Werkstückes angeordnet werden sollen. Die gleiche Form des Induktors kann auch gegenüber dem Schaft vorgesehen werden, und die Anordnungen können auch so kombiniert werden, daß die Werkstücke kastenförmig umfaßt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Vorrichtung zum Wärmebehandeln von metallischen Werkstücken in Fließfertigung mit Relativbewegung zwischen Werkstück und Heizgerät unter elektroinduktivem Aufheizen, beispielsweise zum Zwecke des Oberflächenhärtens durch Abschrecken der erhitzten Oberflächen, bei welchem die Werkstücke durch den Wirkbereich eines ruhenden, als Heizleiterschleife ausgebildeten Induktors hindurchgeführt werden, der in Richtung des Werkstückvor-Schubes eine größere Länge besitzt, als der in Vorschubrichtung gemessenen Breite des zu erhitzenden Werkstückes entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizleiteräste gegenüber den Stirnenden der Werkstücke als rund oder eckig verlaufende, sich regelmäßig überkreuzende, sich in Vorschubrichtung erstreckende Mäander verlegt sind.
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