DE968328C - Strahltriebwerk mit absatzweiser Verbrennung von Brennstoff in Luft durch Stosswellenzuendung - Google Patents

Strahltriebwerk mit absatzweiser Verbrennung von Brennstoff in Luft durch Stosswellenzuendung

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DE968328C
DE968328C DESCH9293A DESC009293A DE968328C DE 968328 C DE968328 C DE 968328C DE SCH9293 A DESCH9293 A DE SCH9293A DE SC009293 A DESC009293 A DE SC009293A DE 968328 C DE968328 C DE 968328C
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Dipl-Ing Paul Schmidt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/02Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof the jet being intermittent, i.e. pulse-jet
    • F02K7/06Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof the jet being intermittent, i.e. pulse-jet with combustion chambers having valves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

  • Strahltriebwerk mit absatzweiser Verbrennung von Brennstoff in Luft durch Stoßwellenzündung Die Erfindung geht aus von einem Strahltriebwerk mit absatzweiser Verbrennung von Brennstoff in Luft durch Stoßwellenzündung in einem Verbrennungsraum und mit Beschleunigungen von absatzweise in einem Schwingungsraum eing*eführter zusätzlicher Luft durch die Energie de rVerbrennungsgase. Dabei mündet bei dem bekannten Triebwerk der Schwingungsraum in den Beschleunigungsraum, durch welchen sowohl das Verbrennungsgas als auch die zusätzliche Luft absatzweise strömen, und dieFrequenz derEigenschwingung imSchwingungsraum für die Zusatzluft ist annähernd gleich der Frequenz der Verbrennung. Bei StTahltriebwerken ist es bekannt, zusätzliche Luft durchEjektorwirkung zu beschleunigen. Auch ist es bekannt, zusätzlicheLuft dem zu verbrennenden Gemisch absatzweise vorzulagern und sie durch Verbrennung des Gemisches unmittelbar zu beschleunigen. DieEjektorwirkung bringt großeVerluste durch den erforderlichen Mischvorgang mit sich, so daß damit im allgemeinen nur ungenügende technischeWirkungen erzielt werden. Die unmittelbare Beschleunigung zusätzlicher Luft durch den Druck der Verbrennungsgase konnte bisher bei absatzweise und in schneller Folge wiederholten Verbrennungen mittels Stoßwellenzündung nur mit geringem Vorteil angewandt werden. Die Gas- und Luftbewegungen, welche bei Zündungen durch Stoßwellen und damit erzielbarer schneller Folge von Arbeitsspielen mit verhältnismäßig hohen Verbrennungsdrücken auftreten, lassen eine vorteilhafte Beschleunigung von zusätzlicher Luft bei diesen Konstruktionen nicht ohne weiteres zu.
  • Es sind auch Strahltriebwerke bekannt, bei denen die Verbrennungskammer von einem mit Einlaßventilen besetzten Mantelrohr umgeben ist, an des sen vorderemEnde ein sich nach demEinlaßraum des Verbrennungsrohres öffnendes Ventil vorgesehen ist. Bei dieser Ventilanofdnung kann sich jedoch keine Schwingung im Mantelraum ausbilden, da die Luft aus ihm nach vorn entlassen wird. Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, bei einem pulsierend arbeitenden Strahltriebwerk die zusätzliche Luft in einem deft Brennraumauslaß umgebenden Mantelraum zu führen und diesen mit der Frequenz der Verbrennungen »akustisch zu kuppelnd, so daß die in dem Mantelraum strömende Zusatzluft in Resonanz mit den Verbrennungen schwingt. Der Mantelraum weist jedoch bei dieser Einrichtung an seinem vorderen Ende einen offenen Einlaß für die zusätzliche Luft auf. Die Folge davon ist, daß die in Flugrichtung in dem Mantelraum verlaufende Druckwelle einen Teil ihrer Energie durch den Einlaß ins Freie abgibt und nur zu einem geringen Teil in die Einrichtung reflektiert wird, woraus eine geringe Strömungsgeschwindigkeit im Mantelraum resultiert.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Energieverlust zu vermeiden und eine bessere Ausnutzung der erzeugten Schwingungen zu erzielen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die absatzweise Einführung der zusätzlichen Luft durch die über den Beschleunigungsraum angefachten Schwingungen im Schwingungsratim selbstgestenert in der Weise erfolgt, daß die in Flugrichtung laufenden Druckwellen am Anfang des Schwingungsraumes jeweils annähernd in voller Höhe reflektiert werden.
  • Das Schutzbegehren richtet sich dabei nur auf das im Zeitmaß der Eigenschwingung selbstgesteuerte Einführen von Zusatzluft in den Schwingungsraum oben bezeichneter Art. Die im Takt der Eigenschwingung selbstgesteuerte Einführung von Luft allgemein, z. B. in einen Verbrennungsraum, wird davon nicht betroffen.
  • Infolge der annähernd verlustlosen Reflexion der Druckwellen wird dasEnde desBrennrohres in den Zeiten zwischen dem Austritt der Verbrennungsgase mit so hoher Geschwindigkeit umströmt, daß die Luft nicht in den Auslaß des Brennrohres zurückgesaugt werden kann. Daraus ergibt sich, wie bei Versuchen festgestellt wurde und im folgenden näher erläutert wird, eine erhebliche Leistungssteigerung des Triebwerkes. Beim Betrieb von Verbrennungsrohren im Windkanal oder im Flug hat sich nämlich gezeigt, daß die Füllung eines Verbrennungsrohres mit frischem Gemisch erheblich höher getrieben werden kann als im Standbetrieb, also bei ruhender Luft am Rohrende, Im Standbetrieb wird bei Überschreitung einer bestimmten Füllung des Rohres, die nur einen kleinen Bruchteil des gesamten Rohrinhalts beträgt, keine selbsttätige Zündung mehr erzielt, so daß -der Rohrbetrieb unterbrochen wird, wenn die Füllung z. B. durch einen größeren Ventilquerschnitt vergrößert wird. Dies ist durch die Ausbildung der zündenden Stoßwelle bedingt, di(# am Rohrende entsteht und rücklaufend vom Rohrende beim Atiftreffen auf die Gemischfront das Gemisch mit einer Geschwindigkeit von einigen hundert Metern in der Sekunde zündet. Die Beströmung des Auslasses des Verbrennungsraums mit ausreichender Geschwindigkeit durch die aus dem Schwingungsraum ausströmende Luft ergibt dort kurzzeitig annähernd ,die gleichen Strömungsverhältnisse, wie bei im Flug befindlichen, frei in die Atmosphäre mündenden Verbrennungsrohren. Somit wird durch die Ausströmung aus dem Schwingungsraum die Ausbildung der zündenden Stoßwelle am Auslaß des Verbrennungsraumes kurzzeitig in ähnlicher Weise wie bei fliegendenRohren derart beeinflußt, daß die Stoßwelle verstärkt wird und größere Füllungen angewendet werden können. Daraus folgt eine Leistungssteigerung des Strahltriebwerks.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß wegen des Schließens der Lufteinlaßventile am Schwingungsraum der Strömungsverlauf um das Strahltriebwerk sich günstiger gestaltet, als dies bei einer aus dem frei geöffneten Vorderende heraus fauchenden Druckwelle der Fall ist.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsforrn des Strahltriebwerks gemäß der Erfindung. Der Verbrennungsraum ist mit i bezeichnet. An seinem Anfang ist ein mechanisches Ventil.2 angeordnet, welches den Einlaß durch federnde Rückschlagklappen steuert. Anschließend an das Ventil folgt eine Brennstoffzuführung3, so daß durch Zuführung von Brennstoff zu der durch das Venti12 einströmenden Verbrennungsluft ein Gemisch aus Brennstoff und Luft gebildet wird. Die Zündkerze 4 dient nur dazu, denVerbrennungsraum i in Betrieb zu setzen, sie kann auch durch eine andere Wärniequelleersetzt werden. Nach derInbetriebnahme des Geräts wird die Pulsation in dem Verbrennungsraum i durch selbsttätiges Einsaugen von Verbrennungsluft und selbsttätige Zündung mittels Stoßwellen unterhalten. Dazu ist es allgemein -erforderlich, die Füllung des Raumes i mit frischem Gemisch verhältnismäß ig klein zu halten, doch kann -diese Füllung bei dem Strahltrieb-,verk nach der Erfindung größer gewählt werden infolgeErhöhung der Intensität der zündenden Stoßwelle. Die Verbrennungsgase strömen gemäß der absatzv#reisen Verbrennung ahsatzweise durch den Beschleunigungsraum 5. Durch das Steuerglied 6 strömt zeitlich versetzt absatzweise die zusätzliche Luft in den Schwingungsraum 7 ein, der einen Teil des Verbrennungsraums i umgibt. Da der Schwingungsraum 7 in den Beschleunigungsraum 5 rnündet, wird in Raum 7 durch die aus der Brennkammer ausströmenden Verbrennungsgase eine Schwingung angeregt. Der Verbrennungsraum i und der Schwingungsraum 7 entnehmen die Luft absatzweise aus dem Ausgleichspeicher8, in welchen sie durch den Einlaß 9 nahezu oder völlig stetig einströmt.
  • Der Schwingungsraum 7, welcher von dem Steuerglied 6 bis zum Auslaß des Verbrennungsraums i reicht, ist für Luftinhalt bezüglich seiner Eigenschwingung angenähert auf die Frequenz abzustimmen, mit welcher sich die Verbrennungen in dem Raum i vollziehen. Die Luft in dem Schwingungsraum 7 wird dann durch den Überdruck der Verbrennungsgase vom Auslaß des Raumes i aus kurzzeitig verdichtet.
  • Die vom Auslaß des Raumes i in den Schwingungsraum 7 rücklaufende Druckwelle wird von dem Steuerglied 6 aufgefangen und in annähernd voller Höhe reflektiert. Es geht dabei praktisch keine Energie verloren, und der Rückdruck der Reflexion der Druckwelle wirkt im vollen Betrage in Richtung derAntriebskraft derGesamteinrichtung. Das Sieuerglied 6 kann als mechanisches oder auch hydraulisches Ventil (Rückströmdrossel) ausgeführt sein. Wesentlich ist, daß die Einströmung mit geringem, die Rückströmung aber mit großem Strömungswiderstand behaftet ist. Die Steuerung der Einströmung geschieht dabei selbsttätig durch dieDruckverhältnisse auf beidenSeiten desVentils. Nach dem Abfall des Druckes der Verbrennungsgase entspannt sich die Luft am Brennraumauslaß und strömt mit steigenderGeschwindigkeit inRichtung zum Raum 5. Gleichzeitig bewirkt die inzwischen am Ventil 6 in ihrem vollen Betrage reflektierte Druckwelle eine Umströmung des Brennkammerauslasses mit - so hoher Geschwindigkeit, daß ein Rücksaugen in den Brennkammerauslaß vermieden wird. Diese Strömungen verursachen bei geöffnetem Ventil 6 infolge der Trägheit der Luft die Füllung eines Teils oder des gesamten Inhalts von Raum 7 bzw. der Räume 7 und 5 mit frischer Zusatzluft. Zwischenzeitlich vollzieht sich auch die erneute Füllung des Brennraumes i infolge der Trägheit der Gasströmung in dem Brennraum und der zeitweisen Öffnung des Ventils 2. Auf diese Weise ergibt sich eine technisch vorteilhafte Beschleunigung verhältnismäßig großer* Luftmassen und eine nur schwach pulsierende Ausströmung von Gas- und Luftmassen am Auslaß des- Strahlgerätes, also am Ende des Beschleunigungsraumes 5.
  • Die Pulsationen des Gases in demVerbrennungsraum verlaufen hinsichtlich des Drucks und der Geschwindigkeit im allgemeinen nicht harmonisch. Aus diesem Grunde kann die Abstimmung des Schwinkungsraumes für die Zusatzluft nur in Annäherung zur Frequenz des Verbrennungsrautnes i angegeben werden. Die genauere Abstimmung richtet sich beispielsweise nach der Konstruktion des Verbrennungsraum#es in Einzelheiten, nach der Gernischbildung, der Ventilwirkung und anderen Einflüssen.
  • Die Beschleunigung verhältnismäßig großer Zusatzluftmassen kann durch die Anordnung von mehreren in einen Beschleunigungsraum 5 mündenden Verbrennungsräumen i, die mit unter sich gleicher Frequenz arbeiten, auf besonders hohe Werte gesteigert werden. Wird die Anzahl der Verbrennungsräume mit n bezeichnet, dann ist die Frequenz der Eigenschwingung im Zusatzluft führenden Schwingungsraum 7 auf angenähert die n-fache Frequenz der Verbrennungen ifi einem Verbrennungsraum abzustimmen. Die in den Beschleunigungsraum 5 mündenden - Verbrennungsräume arbeiten mit Pulsationen, die gegeneinander symmetrisch versetzt sind. Das Maß der Versetzung ist in Winkelgraden ausgedrückt 36o :-n. Eine derartige Versetzung hat sich bei Versuchen mit nebeneinander angeordneten, gleichartigen Verbrennungsrohren gezeigt. Bei der Anordnung von n. Verbrennungsräumen und einem Schwingungsraum mit einer Frequenz der Luftschwingung vom -n-fachen der Frequenz eines Verbrennungsraumes .ergibt sich eine Verkleinerung des Schwingungsraumes 7 und des anschließenden Beschleunigungsraumes 5 sowie eine Erhöhung der Gleichmäßigkeit der Ausströmung aus dem Strahltriebwerk. Eine Weiterbildung besteht darin, daß auch eine Mehrzahl von Schwingungsräumen Einern Beschleunigungsraurn zugeordnet ist.
  • Zur Erhöhung der*Betriebssicherheit, Steigerung des Wirkungsgrades und gegebenenfalls auch zum Schutz der Umgebung geglen die Wäxmewirkungen des Gerätes ist es günstig, für die gesamte odereinen Teil der Luft ein-en Ausgleichspeicher 8 mit annähernd stetiger Einströmung anzuordnen. Aus diesem entnehmen dann die Räume des Strahltrieb-,verkes absatzweise die von ihnen benötigten Luftmengen. Ein Ausgleichspeicher mit stetiger Lufteinströmung ist insbesondere auch für die Verwendung des Tri,ebwerkes als Strahlantrieb für Flug?:elige vorteilhaft, da die Stetigkeit der Ein-,strömung geringere Widerstände bei Bewegung im Luftraum ergibt als eine periodische Strömung.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Konstruktion stellt nur eine beispielsweise Ausführung dar. Die Konstruktion kann den Forderungen der Technik verschiedener Gebiete weitgehend angepaßt werden. Die Zäume können wie in der Abbildung rohrförmig langgestreckt, aber auch mit veränder-. lichern Quetschnitt, in verschiedener Erstreckung, sie können gebogen oder in mehreren Teilen gegabelt verlaufen, da derartige Abwandlungen die Schwingung,svorgänge nicht nennenswert beeinflussen. Die Anwendung des Strahltrieb-,verks ist nicht nur für die Luftfahrt, z. B. für Strahlantriebe, vorteilhaft, sondern auch für.viele weitere Gebiete, wie für die Erzeugung von warmem Druckgas z. B. für Heizung, für die Zerstäubung von Stoffen, die Verarbeitung besonderer Brennstoffe in Brennern, für die Erzeugung von , Reaktionskraft an Rotoren, wie z. B. Drehflügeln und Turbinen,rädern, für die Ausbildung der Druckgaskammern von Gasturbinen u. dgl. In vielen Fällen ist es dabei von besonderem Vorteil, daß durch die Kühlwirkung der zusätzlichen Luftmassen nur eine geringe Einwirkung der absatzweise strömenden heißen Verbrennungsgäse bedingt ist und daß zu- gleich ein erhöhter Wirkungsgrad des Strahltriebwerks durch die erfindungsgemäße Führung der Zusatzluft gegeben ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:, i. Strahltriebwerk mit absatzweiser Verbrennung von Brennstoff in Luft durch Stoßwellenzündung in einem Verbrennungsraum sowie mit Beschleunigen von absatzweise in einem Schwingungsraum eingeführter zusätzlicher Luft durch die Energie der Verbrennungsgase. wobei der Schwingungsraum in den Beschleunigungsraum mündet, durch welchen sowohl das Verbrennungsgas als auch die zusätzliche Luft absatzweise strömen und wobei die Frequenz der Eigenschwingung im Schwingungsraum für die Zusatzluft annähernd gleich der Frequenz der Verbrennung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise Einführung der zusätzlichen Luft durch die über den Beschleunigungsraum (5) angef achten Schwingungen im Schwingungsraum (7) selbstgesteuert in der Weise erfolgt, daß die in Flugrichtung laufenden Druckwellen am Anfang des Schwingungsraumes jeweils in annähernd voller Höhe reflektiert werden.
  2. 2. Strahltfiebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl n Verbrennungsräume, die absatzweise und mit gleicher Frequenz arbeiten, in einen Beschleunigungsraum (5) münden, durch welchen das Verbrennungsgas und die zusätzliche Luft absatzweise strömen, wobei die Frequenz der Eigenschwingung im Schwingungsraum (7) für die zusätzliche Luft annähernd gleich der n-fachen Frequenz der Verbrennungen eines Verbrennungsraumes ist. 3. Strahltriebwerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die gesamte Luft oder einen Teil derselben ein Ausgleichspeicher (8) mit annähernd stetiger Einströmung angeordnet ist, aus welchem die Luft entnommen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 558 113; britische Patentschriften Nr. 641 472, 574 554, 57:2 876; USA.-Patentschrift Nr. :2 543 758; Zeitschrift »The Aeroplane«, Bd. 81 (1951), Nr. 2093, S.:248, 249. Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 767 657.
DESCH9293A 1952-04-13 1952-04-13 Strahltriebwerk mit absatzweiser Verbrennung von Brennstoff in Luft durch Stosswellenzuendung Expired DE968328C (de)

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