DE963906C - Pruefroehrchen mit einem mit einer Gasreinigungsmasse gefuellten Vorsatzrohr - Google Patents
Pruefroehrchen mit einem mit einer Gasreinigungsmasse gefuellten VorsatzrohrInfo
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- DE963906C DE963906C DED14528A DED0014528A DE963906C DE 963906 C DE963906 C DE 963906C DE D14528 A DED14528 A DE D14528A DE D0014528 A DED0014528 A DE D0014528A DE 963906 C DE963906 C DE 963906C
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- G01N31/00—Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
- G01N31/22—Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators
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Description
AUSGEGEBEN AM 16. MAI 1957
D 14528IX142 I
Bei der Verwendung von Prüfröhrchen für Gasspürgeräte ist es bekannt, den Gasstrom, bevor er
in das Prüfröhrchen tritt, in bestimmten Fällen vorzubehandeln. Zu diesem Zweck wird das Prüfröhrchen
mit einem Schlauchstück mit einem Vorsatz, und zwar in Gestalt eines Vorsatzrohres, verbunden,
in dem die Vorbehandlung des Prüfstromes stattfindet. Beispielsweise kann die Vorbehandlung dazu
dienen, den Prüfstrom vorzureinigen, um bestimmte, möglicherweise vorhandene Stoffe, die die
Nachweisreaktion stören könnten, zurückzuhalten. Die bekannte Anordnung eines Vorsatzrohres, das
mit einer Schlauchmuffe verbunden ist, hat den Nachteil, daß eine unerwünscht große Längenausdehnung
erhalten wird und daß das Vorsatzrohr hin- und herschwenkt. In allen Fällen stört die bekannte
Anordnung eines Vorsatzrohres beim Hantieren mit dem Gerät erheblich.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile der" bekannten Vorsatzrohre zu vermeiden.
Die Erfindung betrifft ein Prüfröhrchen mit einem mit einer GasreinigungRmasse gefüllten Vorsatzrohr
und besteht darin, daß das Vorsatzrohr als auf das Prüfröhrchen aufsteckbarejr, vorzugsweise
kappenartiger und mit dem Prüfröhrchen gasdicht zu verbindender Bauteil ausgebildet ist. Die erfindungsgemäße
Form des Vorsatzröhrchens schafft eine gedrungene Bauform und vor allem eine feste
Verbindung, so daß das Hantieren nicht gestört wird.
709 514/98
Es ist schon ein Spürröhrchen für Gasspürgerät bekannt, in dem das Reagenz in einer zerstörbaren
Ampulle untergebracht ist, wobei diese oder auch mehrere Ampullen in einem an das Spürröhrchen
angesetzten Behälter untergebracht sind. Dabei enthalten diese Behälter Zwischenscheiben
mit nicht kreisförmigen öffnungen, zwischen denen die Ampullen gehalten werden, und die außerdem
bewirken, daß nur die zwischen den festen Scheiben ίο liegenden Behälterteile deformierbar sind. Diese
Anordnung dient dazu, Stößer zum Zertrümmern der Ampullen zu vermeiden. Bei der beschriebenen
Anordnung wird zum Öffnen der Ampullen der an das Spürröhrchen angesetzte deformierbare Behälter
von Hand zusammengepreßt, so daß die Ampullen zerdrückt werden. Bei diesen vorbekannten
Spürröhrchen ist der deformierbare Behälter nicht mit einer Gasreinigungsmasse gefüllt. Weiterhin
ist bei den vorbekannten Spürröhrchen keine Gewähr gegeben und auch nicht gefordert, daß der angesetzte
deformierbare Behälter gasdicht mit dem Spürröhrchen verbunden ist.
Bei Verwendung eines kappenartigen Vorsatzes gemäß der Erfindung erhält dieser zweckmäßig
seine Öffnungen einmal auf der Innenseite der Kapselfläche, die der öffnung des Prüfröhrchens
gegenüberliegt, und zum anderen an der Stirnseite des Rohrstutzens, der den Seitenteil der Kapsel
bildet. Bei dieser Anordnung der öffnungen wird die Luft gezwungen, durch die ganze Vorsatzkapsel
zu streichen. Dabei kann diese mit der gewünschten Vorreinigungsmasse bzw. Reagen-zmasse gefüllt
sein.
Der kappenartige Vorsatz wird gegenüber dem Prüfröhrchen durch einen Dichtungsring abgedichtet,
der vorzugsweise an der Innenfläche des kappenartigen Vorsatzes befestigt sein kann.
Das Ende des Prüfröhrchens bzw. die Innengrundfläche
der Kapsel können weiterhin so ausgebildet sein, daß das Prüfröhrchen bzw. die
Kapsel beim Aufstecken der letzteren auf das Prüfröhrchen
geöffnet werden. Beispielsweise kann die Innenfläche der Kapsel so hart ausgebildet sein, daß
sie beim Aufschieben auf das Prüfröhrchen dessen ausgezogene Spitze abbricht. Andererseits können
weiterhin die öffnungen der Kapsel auf der Innenseite durch eine dünne Membran verschlossen sein,
die durch die Spitze des Prüfröhrchens vorher durchstochen wird.
Eine einfache Ausführungsform, durch die erreicht wird, daß beim Aufstecken der Vorsatzkapsel
; das Prüfröhrchen geöffnet wird, besteht darin, daß das Prüfröhrchen durch einen zerstörbaren Verschluß,
wie eine Membran, verschlossen ist. Dabei kann weiterhin die Vorsatzkapsel mit einem vorzugsweise
-hohlen Dorn versehen sein. Eine einfache
Bauform besteht dabei darin, daß das Prüfröhrchen durch einen Stopfen verschlossen ist, dessen mittlerer
Teil zerstörbar, vorzugsweise als Membran ausgebildet ist und dessen äußerer Teil als Abdichtung
gegen das Vorsatzröhrchen dient.
Damit der Benutzer erkennt, ob und wann beim Aufschieben der Vorsatzkapsel das Prüfröhrchen
geöffnet wird, kann weiterhin zweckmäßig das Prüfröhrchen mit einer Markierung versehen sein,
die bei aufgesetzter Vorsatzkapsel erkennen läßt, ob das Prüfröhrchen geöffnet ist oder nicht. Diese
Markierung kann beispielsweise auf der Seite des Prüfröhrchen derart angebracht sein, daß bei genügend
weit aufgeschobener Vorsatzkapsel, bei der beispielsweise der Dorn mit Sicherheit den Membranverschluß
durchstochen hat, die Markierung von dem Rand der Kapsel überdeckt ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι die eine Ausführungsform,
Abb. 2 die andere Ausführungsform in Bereitschaftsstellung,
Abb. 3 die gleiche Ausführungsforan nach dem öffnen des Prüfröhrchens.
Das Prüfröhrchen i, das .in seinem Innern die
Reaktionsschicht 2 enthält, ist mit einer Spitze 3 versehen. Die Vorsatzkapsel 4 enthält einmal
öffnungen 5 auf der inneren Grundfläche und zum anderen Öffnungen 6 an der Stirnseite des zylindrischen
Mantelteiles 7. Außerdem ist an diesen Mantelteil ein Dichtring 8 befestigt, der eine dichtende
Verbindung zwischen der aufgeschobenen Voxsatzkapsel und dem Prüfröhrchen 1 herstellt.
In der Vorsatzkapsel kann eine Membran 9 angeordnet sein. Die Vorsatzkapsel ist mit einem Vorreinigungsmaterial
10 gefüllt. Beim Aufschieben der Kapsel 4 durchsticht zunächst die Spitze 3 die
Membran 9. Bei weiterem Aufschieben wird die Spitze 3 durch die Bodenfläche 5 abgebrochen. Nunmehr
kann beim Ansaugen am anderen Ende 11 des Prüfröhrchens die Luft durch die Bohrungen 6 in
die Kapsel 4 eindringen·. Sie strömt durch die öffnungen 5 in das Prüfröhrchen 1.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist das Prüfröhrchen 1 mit der Materialfüllung 2 an der
Entnahmeseite verschlossen durch eine angezogene Glasspitze 13, während es an der Eingangsseite
durch einen Stopfen 14 verschlossen ist. Dessen Innenteil ist als Membran 15 ausgebildet, während
sein Außenteil 16 einen Dichtring bildet, der das Prüfröhrchen 1 gegen die Innenwandüng der Vorkapsel
17 abdichtet. Diese ist mit der Reinigungsmasse ι® gefüllt. An der Stirnseite des zylindri-
sehen Teiles befinden sich kleine öffnungen 19. An
ihrem mittleren Teil trägt die Vorsatzkapsel einen hohlen Dorn 20.
Zum Gebrauch (vgl. Abb. 3) wird das Prüfröhrchen in die Vorsatzkapsel hineinged'rückt. Dabei
zerstört der hohle Dorn die dünne Membran 15 des
Stopfens und öffnet damit das Röhrchen. Der Stopfen besteht aus einem elastischen Material,
z. B. aus Gummi-, Kunststoff od. dgl. Nachdem die Spitze 13 abgebrochen ist, wird' die Luft durch die
öffnungen 19 zunächst durch das Material 18 hindurchgesaugt
und tritt dann durch den hohlen Dorn 20 in das Prüfröhrchen 1.
An der Seite ist das Prüfröhrchen 1 mit einer
Markierung 21 versehen. Wenn diese durch die Seitenwand der Vorsatzkapsel verdeckt ist, ist dem
Gerätbemitzer angezeigt, daß die Membran geöffnet
ist.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Prüfröhrchen mit einem mit einer Gasreinigungsmasse gefüllten Vorsatzrohrchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsatzrohrchen als auf das Prüfröhrchen aufsteckbarer, vorzugsweise kappenartiger und mit dem Prüfröhrchen ίο gasdicht zu verbindender Bauteil ausgebildet ist.
- 2. Prüfröhrchen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der kappenartige Vorsatz an seiner Innenwand einen Dichtungsring trägt.
- 3. Prüfröhrchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des kappenartigen Vorsatzes durch einen zerstörbaren Verschluß, wie eine Membran, abgeschlossen ist.
- 4. Prüfröhrchen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfröhrchen durch einen zerstörbaren Verschluß, wie eine an sich bekannte Membran, verschlossen ist.
- 5. Prüfröhrchen nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzkapsel mit einem vorzugsweise hohlen Dorn versehen ist. as
- 6. Prüfröhrchen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfröhrchen durch einen Stopfen verschlossen ist, dessen mittlerer Teil zerstörbar, vorzugsweise als Membran ausgebildet ist und dessen äußerer Teil als Abdichtung gegen das Vorsatzrohrchen dient.
- 7. 'Prüfröhrchen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfröhrchen mit einer Markierung versehen ist, die bei aufgesetzter Vorsatzkapsel erkennen läßt, ob das Prüfröhrchen geöffnet ist oder nicht.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 716640, 737127; französische Patentschrift Nr. 864016.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 709/348 11.56 (709 514/98 5.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED14528A DE963906C (de) | 1953-03-10 | 1953-03-10 | Pruefroehrchen mit einem mit einer Gasreinigungsmasse gefuellten Vorsatzrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED14528A DE963906C (de) | 1953-03-10 | 1953-03-10 | Pruefroehrchen mit einem mit einer Gasreinigungsmasse gefuellten Vorsatzrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963906C true DE963906C (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7034767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED14528A Expired DE963906C (de) | 1953-03-10 | 1953-03-10 | Pruefroehrchen mit einem mit einer Gasreinigungsmasse gefuellten Vorsatzrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963906C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR864016A (fr) * | 1939-11-14 | 1941-04-16 | Perfectionnements à la détection des gaz de combat | |
| DE716640C (de) * | 1940-03-19 | 1942-01-26 | Auergesellschaft Ag | Spuerroehrchen fuer Gasspuergeraete |
| DE737127C (de) * | 1941-10-23 | 1943-07-07 | Auergesellschaft Ag | Luftfoerderer fuer Gasspuergeraete |
-
1953
- 1953-03-10 DE DED14528A patent/DE963906C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR864016A (fr) * | 1939-11-14 | 1941-04-16 | Perfectionnements à la détection des gaz de combat | |
| DE716640C (de) * | 1940-03-19 | 1942-01-26 | Auergesellschaft Ag | Spuerroehrchen fuer Gasspuergeraete |
| DE737127C (de) * | 1941-10-23 | 1943-07-07 | Auergesellschaft Ag | Luftfoerderer fuer Gasspuergeraete |
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