DE96305C - - Google Patents

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DE96305C
DE96305C DENDAT96305D DE96305DA DE96305C DE 96305 C DE96305 C DE 96305C DE NDAT96305 D DENDAT96305 D DE NDAT96305D DE 96305D A DE96305D A DE 96305DA DE 96305 C DE96305 C DE 96305C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/04Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
. PATENTAMT.
Bei den meisten bis jetzt bekannten und zur Verwendung gelangten Hülsenaufsteck-Vorrichtungen ist der Hülsenbehä'lter gewöhnlich in einem Gehäuse beweglich angeordnet, sei es, dafs er geradlinig verschoben oder gedreht wird. Bei der letzteren Ausführungsform ist in einem Gehäuse ein drehbarer Cylinder gelagert, der mit versetzt' zu einander stehenden radialen Kanälen versehen ist, in welche die aufzusteckenden Hülsen gelegt werden und dadurch in die Fall- oder Führungsrohre nach einander gelangen, dafs der Cylinder mittelst eines Hemmwerkes schrittweise gedreht wird. Um jedoeh diese Bewegung vollführen zu können, mufs man die Vorrichtung mit einer Hand halten und mit der anderen das Hemmwerk bethätigen, was nicht allein zeitraubend ist, sondern auch ein leichtes Verschieben der Vorrichtung auf ihren Stützpunkten und ungleichmäfsiges Aufstecken der Hülsen zur Folge hat. Äufserdem klemmen sich die Hülsen zwischen. Cylinder und Gehäuse sehr oft fest, wodurch eine Störung in der Thätigkeit der Vorrichtung eintritt. Bei denjenigen Vorrichtungen hingegen, bei denen der Hülsenbehälter feststeht, pflegt die Hülse mittelst Klemmfedern gehalten, auf die Spindel aufgesteckt und dann durch Entfernen der Vorrichtung von der Klemmeinrichtung abgezogen zu werden, was gleichfalls ein Verletzen der Hülsen und unrationelles Arbeiten zur Folge hat.
Die neue Hülsenaufsteck-Vorrichtung vermeidet alle diese Uebelstände dadurch, dafs der für die Hülsen bestimmte Behälter während des Gebrauches stillsteht, die Hülsen vermittelst eines Schiebers in die Fall- oder Führungsrohre eingeführt werden und die Bewegung des Schiebers vermittelst. eines der an der Vorrichtung befindlichen Handgriffe und entsprechenden Federn bewirkt wird.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht drei verschiedene Ausführungsformen der Hülsenaufsteck-Vorrichtung, und zwar zeigt
Fig. ι die erste Ausführungsform in der Vorderansicht und in theilweisem Längenschnitt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt und
Fig. 3 eine Stirnansicht von Fig. 1.
In Fig. 4 ist die zweite Ausführungsform im Längenschnitt und in den
Fig. 5 und 6 die dritte Ausführungsform im Querschnitt und in theilweisem Längenschnitt (bezw. Vorderansicht) dargestellt.
Die Einrichtung dieser neuen Hülsenaufsteck-Vorrichtung ist folgende:
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist ein rechteckiger Behälter A in mehrere lothrecht und parallel verlaufende Kammern a eingetheilt, in welchen die aufzusteckenden Hülsen b waagerecht aufgespeichert liegen. Der untere Theil des Behälters A ist in Form eines flach liegenden Kastens B erweitert, in welchem ein waagerecht beweglicher Schieber c gelagert ist, der mit den Kammern α zusammenfallende Durchbrechungen d besitzt. Die untere Seite der kastenartigen Erweiterung B ist mit zwischen den Kammern α angeordneten konischen Falldüsen oder Zuführungsrohren e versehen. Der Schieber c kann demnach mit den Kammern α und, sofern er um die Strecke χ (Fig. 1) nach links bewegt wird, mit den Falldüsen e so in Verbindung gebracht werden, dafs er im ersteren Falle aus jeder Kammer eine Hülse
entnimmt und im zweiten Falle sie in je eine Falldüse einführt bezw. fallen lä'fst. Um die aufzusteckende Hülse stets mit demjenigen Ende nach unten gelangen zu lassen, mit welchem sie aufgesteckt werden soll, ist in jeder Falldüse ein Stift oder Röhrchen i angeordnet, um welches die Hülse kippt, wie dies aus der Fig. 2 zu ersehen ist. Seitlich von den Falldüsen ist die Vorrichtung an jedem Ende mit einer üblichen Stütze f versehen, mit welchen sie auf zwei Stützpunkte aufgesetzt wird.
Um in das Innere des Behälters A bezw. zu den Kammern α gelangen zu können, ist die vordere Wand g als ein Schiebdeckel ausgebildet; aufserdem kann auch die obere Decke h des Behälters als aufklappbarer Deckel ausgeführt werden.
Da bekanntlich die Hülsenaufsteck -Vorrichtung mit beiden Händen angefafst wird und sie zu diesem Zweck mit zwei Handhaben k und / versehen ist, wird bei der vorliegenden Erfindung, um die Vorrichtung zwecks Bewegung des Schiebers c nicht loslassen zu müssen, der letztere gleichzeitig vermittelst der um den Bolzen η schwingenden Handhabe / bewegt.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende:
Sind die Kammern α mit Hülsen angefüllt und hat die in der kastenartigen Erweiterung B befindliche Feder m den Schieber so weit nach rechts geschoben, dafs seine Durchbrechungen d mit den Kammern α communiciren und je eine Hülse aufnehmen bezw. aufgenommen haben, dann erfafst man die Vorrichtung an den Handhaben und setzt sie auf den Selfactor, so dafs die Falldüsen e mit den Spindeln communiciren. Ist dies geschehen, dann bewegt man die Handhabe / gegen den Behälter A, so dafs der Schieber c die aufgenommenen Hülsen in die Falldüsen befördert. Der Ausschlag des Schiebers nach links wird durch den Anschlag ο begrenzt. Ist der Schieber entleert und die Vorrichtung abgesetzt, dann drückt die Feder m den Schieber wieder nach rechts, so dafs er sich aufs Neue füllen kann. Die Handhabe / steht durch einen Daumen s, welcher in eine Aussparung des Schiebers c eingreift, mit dem letzteren in Verbindung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist an Stelle des Daumens s an dem Behälter A ein schwingender Hebel r angeordnet, der die Bewegung der Handhabe / auf den Schieber überträgt. Die Feder m wirkt jedoch bei dieser Ausfuhrungsform in entgegengesetzter Richtung; sie hat stets das Bestreben, den Schieber nach links zu verschieben. Um denselben in der Stellung der Fig. 4 festzuhalten, ist im Innern des Behältertheiles B eine schwingende Klinke^ angebracht, die mit ihrer Nase ^ die Kröpfung 1 des Schiebers c hintergreift und dadurch die Verschiebung desselben nach links verhindert. Die linksseitige Stütze f besteht aus einer Hülse, in welcher sich die das Aufsatzmundstück 3 tragende Führungsstange 2 verschiebt, die mit ihrem oberen Ende gleichzeitig die Klinke y beeinflufst. Sollen mit einer solchen Vorrichtung die Hülsen aufgesteckt werden und befindet sich der Schieber c in der Stellung nach Fig. 4, dann setzt man die Vorrichtung mit ihren Stützen f auf die Stützpunkte, so dafs ein Verschieben der Stange 2 nach oben und ein Auslösen des Schiebers stattfindet. Die Feder m verschiebt den Schieber nach links, so dafs die Hülsen in die Falldüsen gelangen können. Ist dies geschehen, dann drückt man die Handhabe / gegen den Behälter A, wodurch der Schieber c in Anbetracht dessen, dafs der Hebel r die punktirte Stellung einnimmt, nach rechts geschoben wird, so dafs ihn die Klinke y, die durch eine Feder beeinflufst werden kann, hintergreift. Um die Auswärtsbewegung der Handhabe / zu begrenzen, ist das Scharnier derselben mit einem Anschlag versehen.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform ist für lange Hülsen eingerichtet. Zu diesem Zweck sind auf einem geneigt angeordneten Boden 4 parallel neben einander stehende Kamrhern α angeordnet. In dem vorderen lothrechten. Gehäuse 5 ist ein kammartiger Schieber 6 horizontal beweglich angeordnet, der ebenfalls durch Federn m beeinflufst wird. Der Ausschlag desselben wird gleichfalls durch einen Anschlag ο begrenzt. Damit die einzelnen zahnartigen Theile 7 des Schiebers 6 stabil bleiben, sind dieselben an ihrem unteren Ende durch eine gemeinschaftliche Schiene 8 verbunden, die in einer rinnenartigen Gestaltung des Gehäuses geführt wird. Die Vorderseite des Gehäuses wird durch den Deckel 10 abgeschlossen. Unter dem Schieber 6 sind die Fallrohre 11 angeordnet, die ebenfalls zwischen je zwei Kammern α stehen. Die Hülsen b gleiten infolge der geneigten Ebene 4 nach abwärts, gelangen, falls sich die Kammern a ■mit den Durchbrechungen des Schiebers decken, in die letzteren und fallen, sobald der Schieber so weit verschoben . wird, dafs seine Durchbrechungen mit den Fallrohren 11 communiciren, in die letzteren.
Die Bewegung des Schiebers kann entweder wie in Fig. 1 oder aber wie in Fig. 4 bewirkt werden, denn die Vorrichtung deckt sich, bis auf die Anordnung des Schiebers, mit den beiden anderen Ausführungsformen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Hülsenaufsteck-Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Hülsen in parallel neben einander befindlichen Kammern (a) untergebracht sind, aus welchen sie ein
    beweglicher Schieber \(c) (Fig. ι bis 4) und (6) (Fig. 5)] entnimmt und den Falldüsen zu-. führt.
  2. 2. Eine Hülsenaufsteck-Vorrichtung der unter 1. bezeichneten Art, deren Handhabung dadurch erleichtert ist, dafs der die Zuführung der Hülsen zu den Falldüsen bewirkende Schieber von einer der Handhaben (I) der Vorrichtung aus die erforderliche Verschiebung erhält.
  3. 3. Eine Hülsenaufsteck-Vorrichtung der unter 2. bezeichneten Art, bei welcher der Schieber dadurch in diejenige Stellung, in welcher er die Hülsen in die Falldüsen entleert, automatisch bewegt wird, dafs er in der entgegengesetzten Stellung durch eine ihn hintergreifende Sperrklinke fc) festgehalten wird und die Auslösung der letzteren im Augenblick des Aufsetzens der Vorrichtung auf die Spindeln durch eine der Stützen (f), die teleskopartig verschiebbar ist, erfolgt.
    Eine Hülsenaufsteck-Vorrichtung der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher die waagerecht in den Schieber eingeführten Hülsen dadurch in die für die Aufbringung auf die Spindeln erforderliche, nahezu lothrechte Lage übergeführt werden, dafs dieselben mittelst eines Anschlages (i) in den Düsen zu einer Drehung veranlafst werden.
    Eine Hülsenaufsteck-Vorrichtung der unter 4. bezeichneten Art, bei welcher eine Drehung der Hülsen in1 den Düsen dadurch entbehrlich gemacht ist, dafs die Hülsen dem Schieber auf einem geneigt angeordneten Kammerboden stehend zugeführt werden (Fig. 5)·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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