DE953940C - Geraet zum Anlernen von Flugschuelern, bei dem ein beweglich gelagerter Flugzeugrumpf vorgesehen ist - Google Patents

Geraet zum Anlernen von Flugschuelern, bei dem ein beweglich gelagerter Flugzeugrumpf vorgesehen ist

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DE953940C
DE953940C DEL22479A DEL0022479A DE953940C DE 953940 C DE953940 C DE 953940C DE L22479 A DEL22479 A DE L22479A DE L0022479 A DEL0022479 A DE L0022479A DE 953940 C DE953940 C DE 953940C
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DE
Germany
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drive
fuselage
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trunk
control slide
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DEL22479A
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Raymond Edson Kittredge
Robert Leland Smith
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Original Assignee
Link Aviation Inc
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    • G09B9/00Simulators for teaching or training purposes
    • G09B9/02Simulators for teaching or training purposes for teaching control of vehicles or other craft
    • G09B9/08Simulators for teaching or training purposes for teaching control of vehicles or other craft for teaching control of aircraft, e.g. Link trainer
    • G09B9/12Motion systems for aircraft simulators
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Description

  • Gerät zum Anlernen von Flugschülern, bei dem ein beweglich gelagerter Flugzeugrumpf vorgesehen ist Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Anlernen von Flugschülern, bei dem ein beweglich gelagerter Flugzeugrumpf vorgesehen ist. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb für den Rumpf zu schaffen, der sich durch ein leicht bewegliches Steuerglied derart ein- und ausschalten läßt, daß er dessen Bewegungen folgt. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,:daß der Antrieb durch ein Steuerglied steuerbar ist, das aus einer bestimmten neutralen Lage durch einen Hilfsantrieb herausgebracht werden kann, um den Antrieb in Gang zu setzen, aber alsdann durch eine Rückführverbindung, die zum Rumpf führt, wieder in die Ausgangslage zurückgestellt wird, wenn der Rumpf sich bewegt. Dieser Antrieb eignet sich in hervorragender Weise dazu, eine Bewegung des Rumpfes herbeizuführen' die derjenigen eines Flugzetiges bei böigem Wind entspri-cht. Zu diesem Zweck wird bei Au#sgestaltung des Antriebes des Rumpfes als hydraulischer Antrieb das Steuerglied von einem hydraulischen Steuerschieber gebildet, der durch den Hilfsuntrieb in regellosen. Zeitabständen um ein veränderliches Maß verstellt wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Rumpf, -der ziemlich lang bemessen sein kann und an seinem vorderen Ende eine den Sitz des Flugschülers enthaltende Kanzel aufweist, an zwei auf -seiner Längsmittellinie im Abstand voneinander gelegenen Stellen, deren eine sich am Rumpfhinterende und deren andere sich weiter vorn befindet, allseitig beweglich auf Stützen ge- lagert. Seinem Antrieb dient erstens ein Schlingerantrieb zum Kippen um die Längsmittellinie und zweitens ein davon -unabhängiger Antrieb zum Kippen um eine Querachse, die durch die hintere Lagerstelle verläuft. jeder der beiden Antriebe kann aus Zylinder und Kolbenstange bestehen und durch ein Druckmittel in Gang gesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich Schlingerbewegungen und Stampfbewegungen nachahmen, die ein Flugzeug im freien Flug unter dem Einfluß von Windböen ausführt. Da der Führersitz sich im Abstand vor der hinteren Lagerstelle des, Rumpfes befindet, führt die Stampfbewegung, also die Kippbewegung um die durch die hintere Lagerstelle verlaufende Querachse, dazu, daß sich der Sitz des Flugschülers dabei auf und ab bewegt und! der Flugschüler daher diese Bewegung ebenso empfindet wie ein Flugzeugführer rasche Höhenänderungen unter dem Einfluß von Aufwinden oder abwärts gerichteten LuftstrÖmungen. Um die Schlingerbewegu-n gen herbeizuführen greift der Schlingerantrieb an einer dritten, seitfich gelegenen Lagerstelle am Rumpf an. Die beschriebene Lagerung des Rumpfes an drei Punkten bietet bei Anordnung der beschriebenen Antriebe die Möglichkeit, einen schweren Rumpf, der mehrere Tonnen wiegt, zuverlässig abzustützen und ihn so zu bewegen, daß der Flugschüler diese Bewegungen ebenso empfindet wie ein Flugzeugführer die Bewegungen, die sein Flugzeug bei böigem Wett-er ausführt. jeder der beiden livdratilischen Antriebe ist so kräftig ausgebildet, äaß er den Rumpf trotz seines Gewichtes mit der erforderlichen Besclileunigung verstell-en kann.
  • Weitere Unteraufgaben der Erfindung und weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, das in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigt Fig. i eine schaubildliche Ansicht der Anlernvorriclitung mit dem Rumpf, seiner Lagerung und seinen Antriebsmitteln, Fig. iA Einzelheiten einer Verriegelungsvorrichtung für den Rumpf, Fig.:2 die vordere, allseitig bewegliche Lagerung des Rumpfes mit einem Knichebelgestänge, Fig. 3 ein hydraulisches Schaltschema der beiden Antriebe, Fig. 4 ein-en der beiden Steuerschieber des hydräulischen Antriebes im Längsschnitt, Fig. 5 eine schematische Darstellung des einen der beiden Steuerschieber nebst Rückführung und Hilfsantrieb zum Nachahmen böigen Wetters und Fig. 6 ein elektrisches Srhaltschema für die beiden Motoren der Hilfsantriebe. Das in Fig. , gezeigte Gerät zum Anlernen von Flugschülern weist ein ortsfest angeordnetes Gestell io auf, das aus verschweißten Stahlrohren besteht. Ein Rohr 12 trägt eine Säule 14, auf welcher der Rumpf 16 an seinem hinteren unteren Ende mittels eines allseitig beweglichen Lagers 18 abgestützt ist. Das Lager 18 liegt also in der Längsmittellinie des Rumpfes. Es besteht aus einer Kugel und einer Kugelpfanne. Auf einem zweiten rohrförmigen Stahlträger2o des Gestells, an dessen vorderem Ende, befindet sich ein Ständer:22 aus zwei -U-Eisen. Durch diesen S tänder geht eine waagerechte Stange :24 hindurch, auf welcher ein unterer Kniehebellenker 25 schwenkbar gelagert ist. Dieser trägt an seinem äußeren Ende einen Gelenkzapfen :26, der seinerseits das untere Ende eines oberen Kniehebell-enkers :27 aufnimmt. Der obere Kniehebellenker 27 hat zwei Flanscht :28, duxch, die ein Bolzen:29 hindurchgeht. Dieser trägt eine innere Lagerkugel 30 eines allseitig beweglichen Gelenks. Die äußere Lagerpfanne 31 ist an einer Platte 32 befestigt, die ihrerseits starr am Boden des Rumpfes 16 angebracht ist. Durch die beiden Kniehebellenker 25 und :27 wird das a.Ilseitig bewegliche Gelenk 30, 31 in der senkrechten Längsmittelebene des Gestells auf und ab beweglich geführt. Der Aufundabbewegung dient einhydraulischerAntrieb mit einem Zylinder 33, der mit seinem unteren Ende schwenkbar am Gestelfträger 2o befestigt ist. Das obere Ende der Kolb8rLstang'e 34 dieses hydrattlischen Antriebes trägt eine Gabel 35, welche die Lagerkugel 30 umfaßt und ebenfalls auf dem Gelenkzapfen 29 gelagert ist. Dieser geht also durch die Gabel 35 hindurch und trägt beiderseits der Gabel Unterlegscheiben 36, die jedes seitliche Spiel aufnehmen, wenn die Mutter:29" festgezogen wird.
  • Die auf dem Kugelgelenk 30, 31 sitzende Platte 3:2, die unten am Rumpf 16 angebracht ist, kann daiher keine Querbewegüngen gegenüber dem Ges,tell ausführen.
  • Der zweite hydraulische Antrieb zur Herbeiführung der Schlingerbewegung besteht aus einetn Zylinder 37 und ei-nein darin verschiebbaren Kolben mit einer Kolbenstange37 Der Zylinder 37 ist mit seinem unter-en Ende am Gestellträger 12 schwenkbar bef estigt, und die Kolbenstange 37a ist mit ihrem oberen Ende an der hinteren rechten Ecke des Rumpfes 16 durch einen Scharnierzapfen 37b angelenkt-Der Rumpf enthält einen Sitz A, für den Fluglehrer und eine davor befindliche Wand mit einer Öffnung 39, durch die der Fluglehrer hindurch in die Flugzeugkanzel blick-en kann, in der sich der Sitz 41 des Flugschülers befindet. Vor diesem Sitz befinden sich in der Kanzel die verschiedenen Flugsteuergeräte, z. B. ein Steuerknüppel 42 und Querruderpedale 43. Das Instrumentenbrett 44 trägt einen :vollständigen Satz von Flugzeuginstrumenten, also unter anderem einen Anzeiger für die Fluggeschwindigkeit, einen Anzeiger für die Steig- oder SInkgeschwindigkeit, einen Höhenmesser, einen künstlichen Horizont, einen Magnetkompa.ß, -einen Radiokompaß usw. Manelm dieser Instrumente sprechen auf eine Betätigung der Steuerung 4--, 43 an, während andere vom Fluglehrer entweder mittels einer nicht näher dargestellten Hochfrequenzsteuerung oder mittels eines Kursschreibers betätigt werden, was an sich bekannt ist.
  • Wie das hydraulische Schaltscheina der Fig. 3 erkennen läßt, wird eine Pumpe 5:2 beliebiger Bauart über eine Kupplung 54 durch einen Motor 5o angetrieben und fördert das Druckmittel vom Vorratsbehälter 56 aus über Leitungen 58 und 6o zu einem Überströmventil 62. Dieses ist über eine Leitung 68, ein Rückschlagventil 70 und Leitungen 72 und 74 mit der Kammer 64 eines Druckspeichers 66 verbunden. Das Ventil 62 steht über eine Rückflußleitung 76 mit dem Behälter 56 in Verbindung.
  • Sinkt der in der Kammer 64 des Speichers 66 herrschende Druck unter eine bestimmte Grenze, z. B. unter 6o Atm., so tritt das Ventil 6:2 in Tätigkeit und läßt die Flüssigkeit durch die 1.Peitung 68, das Rückschlagventil 70 und die Leitungen 72 und -74 in die Kammer 64 fließen, bis dort der Druck bis zu einer oberen Grenze gestiegen ist, z. B. 73 Atm. Alsdann wirkt das Ventil 62 so, daß die Flüssigkeit von der Leitung 6o in die Leitung 76 überströmt und in den Behälter 56 gelangt. Der Druckspeicher 66 hat eine dehnbare Zwischenwand ,78, welche die Kammer 64 von einer Kammer So trennt, die mit einem Druckgas, z. B. Stickstoff, gefüllt ist. Ist die Kammer 64 leer, so beläuft sich der Druck des Druckgases auf etwa 39 Atm. Der Speicher 66 speichert also die in der Kammer 64 befindliche Flüssigkeit unter einem Druck zwischen 6o und 73 Atm., so daß der Motor 5o und die Pumpe 54 nicht ständig in Betrieb zu bleiben brauchen, um das Druckmittel zur Verfügung zu stellen' Mit der Kammer 64 ist über Leitungen 84, 86 und 74 ein Sicherheitsventil 8-- verbunden. Es ist so eingestellt, daß es die Druckfliissigkeit, die vom Ventil 70 in die Kammer 64 strömt, über eine Rückflußleitung 88 zur Leitung 76 und zum Speicher 56 zurückströmen läßt, falls infolge einer Störung der Druck in der Kammer 64 eine obere Grenze von beispielsweise So Atm. überschreiten sollte. Eine solche Störung kann eintreten, wenn aus irgendeinem Grunde das überströmventil 62 nicht ordnungsgemäß anspricht, wenn der Druck in der Kammer 64 die Grenze von 73 Atin. erreicht. Sobald der Druck in der Kainmer 64 unter So Atm. sinkt, schließt sich das Sicherheitsventil 82. Schließlich ist noch eine Leckölleitung go vorgesehen, die dem Zweck dient, eine etwaige Leckflüssigkreit vom ül)erströmventil 6:2 zum Behälter zurückzuleiten. Schließlich kannmanmitHilfe eines parallel geschalteten Hand-ventil#s gi den Druck in der Kammer 64 unter die Grenze senken, die durch das Ventil 62 bestimmt ist. Das kann für Probeläufe erwünscht sein.
  • Die Leitung 86 leitet die unter dem Druck der Kammer 64 stehende - Betriebsflüssigkeit zu. dem Steuerschieber 92- für den Schlingerantrieb. Dieser Steuerschieber, der in Fig. 4 gezeigt ist, ist ein Kolbenschieber. Die Längsbohrung 96 seines zylindr-ischen Gehäuses 94 hat fünf Steuermündungen 98, ioo, io2, To4 und io6. Die Mündung ioo ist an die Druckleitung 86 angeschlossen (Fig. 3). Die Mündungen 98 und io2 sind an die zum Behälter 56 zurückführende Abflußleitung io8 angeschlossen. Die Mündung 104 ist durch eine Leitung i io mit dem unteren Ende des Antriebszylinders 37 #Fig. i) verbunden, der dein Schlinge-rantrieb dient. Die Mündung io6 schließlich steht über eine Leitung 112 mit dem oberen Ende des Antriebszylinders 37 in Verbindung. Der Schiebeerkolben 114 des Steuerschiebers 9:z hat Kolbenabschnitte 116, 118, i2o und 12:2. Er wird durch den später im einzelnen beschriebenen Hilfsantrieb 124 in einer regellosen, nicht vo;rhersehbaren Weise hin und her bewegt, um dädu-r-ch Schlingerbewegungen zu erzeugen, wie sie im Fluge bei böigem Wetter auftreten.
  • In Fig. 4 ist der Schieberkolben 114 in seiner neutralen Mittelstellung gezeigt. Wird er durch den Hilfsantrieb 124 mit Hilfe einer mechanischen Verbindung 126 aus dieser Mittelstellung nach links verschoben, so gelangt Druckflüssigkeit aus der Kammer 64 durch die Leitung 86, die Mündung io4 und die Leitung iio unten in den Antriebs-7.ylinder 37 und treibt die Kolbenstange 37" aufwärts, wodurch der Rum pf 16, von hinten gesehen, im GegenuUrzeigersinn um seine Längsachse geeschwenkt wird, die durch die Kugelgelenke 18 und 30 verläuft. Dabei fließt die verdrängte Flüssigkeit oben aus dem Antriebszylinder 37 in den Behälter 56 zurück, und zwar über Leitung 112, Mündung io6, Bohrung 96, Mündung io2 und Leitung io8. Wird der Schieberkolben 114 aus der neutralen Mittelstellung der Fig. 4 in der entgegengesetzten Richtung verstellt, so gelangt die Druckflüssigkeit oben in den Schlingerzylind;er 37, und zwar über Druckleitung 86, Bohrung 96, Mündung io6 und Leitung 112. Die Kolbenstangt 37a geht also nach unten und schwenkt den Rumpf 16, von hinten gesehen, im Uhrzeigersinn. Die verdrängte Flüssigkeit strömt unten aus dem Zylinder 37 aus und gelangt über Leitung i i o, Mündung i o4, Bohrung 96, Mündung 98 und Leitung io8 zum Behälter 56 zurück.
  • Wie Fig. 3 zeigt, ist an die Leitung 86 und die Kammer 64 noch ein zweiter Steuerschieber 128 angeschlossen, welcher den hydraulischen Antrieb um die Querachse des Rumpfes steuert und durch einen Hilfsantrieb 124" verstellbar ist, der ebenfalls in regelloser Weist wirkt, um Einflüsse böigen Wetters nachzuahmen. Dementsprechend steu ' ert der Steuerschieber 128 den Zufluß und Abfluß der Druckflüssigkeit zu den Enden des Zylinders 33, dessen Kolbenstange 34 auf und ab geht, um das Vorderende des Rumpfes 16 anzuheben oder herab,-zudrücken, wobei der Rumpf um die Querachse schwingt, die durch das Kugelgelenk 18 verläuft. Leitungen ioß" und io8 lassen die Flüssigkeit vom Zylinder 33 zum Behälter 56 zu#rückströmeiL Nunmehr seien Bauart und Wirkungsweise des Hilfsantriebs 1:24 (Fig. 5) erläutert, der die Schlingerbewegung steuert. Zwei Nockenscheiben 140 und 14:2 sind unabhängig voneinander drehbar auf einer Welle 144 gelagert und werden durch einen Motor 146 angetrieben. Zu diesem Zweck treibt der Motor über eine Kupplung i5o ein Zahnrad 148 an, das mit einer an der Nockenscheibe i4o befestigten Verzahnung 152 kämmt. Die Nockenscheibe 140 läuft dadurch mit einer bestimmten Geschwindigkeit um, z. B. mit drei Umläufen je Minute. Die Nockenscheibe 142 wird vom Motor 146 durch eine getrennte Getriebeverbindung angetrieben, die nicht näher gezeigt ist und eine etwas andere Umlaufgeschwindigkeit von z. B. 3'/10 Umläufen je Minute bewirkt. Ein Arm 154, der mit seinem einen Ende an einem festen Zapfen 156 schwenkbar gelagert ist, trägt eine Nockenrolle 158, die so lang bemessen ist, daß sie über die Umfänge der beiden Nockenscheiben i4o und 142, hinwegreicht und an der einen oder der anderen oder an beiden anliegt, je nach deren jeweiliger Winkelstellung. Da nun die beiden Nockenscheiben 140 und 142 mit verschiedenen Drehzahlen umlaufen, bilden sie zusammen ein wirksames Nockenprofil, das auf die Nockenrolle 158 in einer sich ständig ändernden Weise einwirkt und ihr daher eine regellose Hinundherhewegung erteilt. Diese Hinundherbewegung wird auf den Schieberkolben des Steuerschiebers mit einem Übersetzungsverhältnis übertiagen, das stetig veränderlich ist. Zu diesem Zweck ist folgende Anordnung getroffen: Das untere Ende des Armes 154 ist durch einen Gelenkzapfen 16o mit dem unteren Ende einer Stange 162 verbunden, deren anderes Ende durch einen Gelenkzapfen 166 mit einem Arm 164 verbunden ist. Das obere Ende des Armes 164 ist durch einen Gelenkzapfen 167 mit einer schwenkbaren Platte 168 verbunden, die auf der Welle 144 gelagert ist. Ein Hilfsmotor 170 treibt eine Spindel an und verschiebt dadurch die Spindel in der Längsrichtung, so daß sie die Platte- 168 um die Welle 144 verschwenkt. An dem unteren Ende des Armes 164 ist das eine Ende eines Seiles 126 befestigt, das um Seilscheiben 176, 178 und 18:2 herumgeht und mit seinem anderen Ende an einem Festpunkt 184 verankert ist, bei dem es sich um irgendeine Stelle des Gestells 12 handeln kann. Die Seils-cheibe 176 ist fest am Rahmen des Steuergerätes gelagert. Die Seilscheibe 178 hingegen wird vom unteren Ende eines Hebels i8o getragen. Die Seilscheibe 182 sitzt drehbar auf einem Zapfen 186, der durch ein Zugorgan 126" mit dem einen Ende des Schieberkolbens 114 .(Fig. 4) verbunden ist. Das andere Ende dieses Schieberkolbens, der zu dem Schlingersteuerschieber 9h2- gehört, ist an eine Zugfeder 188 angeschlossen, die an einem Festpunkt igo verankert ist.
  • Der Hebel i8o dient dem Zweck, den Steuerschieber 192 unter dem Einfluß der durch. ihn bewirkten Schlingerbenvegung des Rumpfes stets wieder in die neutrale Mittelstellung zurückzuführen, wodurch erreicht wird, daß der dem Rumpf ecteilte Winkelausschlag bei einer gegebenen Einstellung der Schwenkplatte 168 stets verhältnisgleich zum Winkelausschlag des Hebels 154 ist. Der Hebel i8o ist auf einem festen Zapfen 192 schwenk-bar gelagert und ist mit seinem oberen Ende an ein Seil 194 angeschlossen, das über eine fest gelagerte Seilscheibe 196 zu dem Gelenkzapfen 37b (Fig. i) verläuft und an diesem befestigt ist. Eine Feder 197 hält das Seil 194 straff.
  • Hat der Fluglehrer den Hilfsantrieb zum Nachahmen böigen Wetters eingeschaltet, so wird in der später erläuterten Weise der Motor 146 unter Spannung gesetzt, so daß er die beiden Nockenscheiben i4o und 142 mit etwas verschiedener Drehzahl antreibt und die Nockenrolle 158 den Arm 154 dementsprechend um seinen Zapfen 156 hin und her schwenkt. Nimmt man an, daß die Nockenrolle 158 aus einer bestimmten neutralen Stellung nach links verstellt wird, so schwingt die Stange 16,4 im Gegenuhrzeigersinn und zieht mittels des Seils 126 den Schieberkolben 114 des Steuerschiebers 92 nach links. Dadurch wird Druckflüssigkeit in der Akkumulatorkammer 64 unten in den Schlingerantriebzylinder 37 eingeleitet, die Kolbenstange- 37a aufwärts gedrückt und der Rumpf, von hinten gesehen, im Gegen.uhrzeigersinn geschwenkt. Diese Schwenkbewegung wird von ihrem Beginn an zum Zwecke der Rückführung der Verstellung des Schieberkolbens 114 überlagert. Das geschieht dadurch, daß das Seil 194 das obere Ende des Hebels i8o (Fig. 5) nach links verschwenkt und daduTch die Seilscheibe 178 um einen Betrag nach rechts bewegt, der dem Schlingerwinkel des Rumpfes verhältnisgleich ist. Ist der Rumpf weit genug gekippt, um durch die Rückführung den Schieberkolben 114 ebenso weit nach rechts zu verstellen, wie er zuvor nach links verstellt worden war, dann kommt die Schlingerbewegung zum Stillstand. Infolgedessen entsprechen die Schlingerbewegungen des Rumpfes dem Gesamtprofil deT Nockenscheiben 140 und 42.
  • Es bedarf keiner näheren Erläuterung, daß, wenn die Nockenrolle 158 gemäß Fig. 5 nach rechts geht, der Steuerschieber 92 dadurch so verstellt wird, daß er ein Kippen des Rumpfes 16, von hinten gesehen, im *Uhrzeigersinn herbeiführt. Der Kraftverstärker beschränkt dabei infolge der Rückführung den Kippwinkel auf einen Betrag, welcher der Verstellung der Nockenrolle 158 entspricht. Infolge. des entsprechend bemessenen Druckes fh-der Kammer 64 des Speichers erfolgen die Schlingerbewegungen des Rumpfes recht schnell. Die Amplitude der Schlingerbewegungen ist der Verstellung der Nockenrolle 158 von ihrer neutral-en Stellung aus verhältnisgleich.
  • Wie bereits erwähnt, sind Einrichtungen getroffen, mit deren Hilfe der Fluglehrer das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Hebel 154 und dem Seil 126 verstellen kann, um dadurch die Stärke der Schlingerbe-wegungen. zu beeinflussen, die mit Hilfe des regellos-wirkenden Hilfsantriebs herbeigeführt werden. Stellt der Fluglehrer - den Steuerschalter 200 für die Schlingerstärke (Fig. 6) auf die »1/4«-Stell-ung ein, so wird ein Relais 202 mit einem Gleichstrom von 48 Volt erregt, der durch den Schalter:2oo" fließt und die Anker:2o2, und :202b des Relais 202 in die Arbeitsstellung AK schaltet Dann wird die Gleichstromspannung von 48 Volt Über den Anker 202b an die Relais 204 und 208 angelegt, wodurch diese erregt werden. Durch Erregen des Relais 204 werden dessen Kontakte 204a und- 204b geschlossen. Gleichzeitig wird eine Wechselstromspannung von 115 Volt über die Schalter 200b, 202, und 27o an die Feldwicklung des Motors 170 angelegt, wodurch das Feld erregt wird. Ferner erregt die Spannung über den Kontakt 204" das Feld des die beiden Nockenscheiben 140 und 142 antreibenden Motors 146. Der Schalter 270 wird unter den nachstehend erläuterten Bedingungen geschlossen. Das Relais 205 wird' durch Wechselstrom von i 15 Volt erregt, der über den Arbeitskontakt AK des Schalters 2io, das Relais 2o5, den Schalter 2oo, und den Ruhekontakt NC des Schalters 2i:z, den Ruhekontakt RK des Schalters 2 14 «und den durch das Relais 2o4 gesteuerten Relaisschalter:204b zur Erde fließt. Durch die Erregung des Relais 2o5 werden die Anker 2o5" und 205b auf ihre Arbeitskontakte NO geschaltet. Dadurch wird Wechselstrom von 115 Volt über den Schalter 205a des Relais 205 und über die Relaiswicklung und über den soeben beschriebenen Stromkreis zur Erde geleitet, wodurch ein Haltestromkreis für das erregte Relais gesch,%ffen ist. Durch die Umschaltung des Ankers :205b des Relais 205 zur Anlage an seinem Arbeitskontakt AK wird die untere Wendewicklung des Motors 170 geerdet und bewirkt, daß der Motor in einer bestimmten Richtung umläuft. Durch Erregung des Motors i7o (Fig. 8) wird die Platte 168 mit Hilfe der Spindel 172 im Gegenuh-rzeigersinn verschwenkt. Ferner wird durch Erregung des Motors 17o der Schaltarm 173 gegenüber den Schaltern 2io bis :218 verschwenkt. Beginnt der Schaltarm 173 zu laufen, so legt sich der Schalter 2,io an seinen Ruhekontakt RK. Dadurch wird der Hauptstromkreis des Relais 2o5 getrennt, der durch das Relaiszio hinr durchgeht, doch bleibt dieses durch ' seinen Haltestromkreis erregt. Langt der Scha.Itarm 173 an dem »1/4«-Schalter 21:2 an, so wird auch der Haltestrümkreis des Rela-is:205 getrennt, so daß-das Relads abfällt. Dadurch wird die untere Wendewicklu#ng des Motors 170 abgeschaltet un#d- die obere Wendewicklung geerdet, so daß der Motor 17o nunmehr umgesteuert wird und in der entgegengesetzten Richtung läuft als vorher, bis der Schaltarm 173 inseine anfängliche Ausschaltstellung zurückkehrt und den Schalt= :2io in Anlage an seinen Arbeitskontakt AK bringt. Durch diese Einstellung des Schaltarmes 173 wird das Relais 205 wieder erregt, und es wird dasselbe Arbeitsspiel- des Gerätes wiederholt.
  • Es. braucht wohl nicht im einzelnen erläutert zu werden, daß, wenn der Fluglehrer seinen Schalter :2oo auf die »'/2«- oder die »'/4«- oder die »Voll-«-Stellung bringt, der Schaltaxtn 173 zwischen der Ausschaltstellung und dem betreffenden Schalter 216, 218 oder 214 In derselben Weise hin und her pendelt, wie es im einzelnen mit Bezug auf die »'/4«-Stellung des Scha-Iters:2oo beschrieben worden ist.
  • Geht man davon aus, daß der Schalter 2oo eine gewisse Zeit lang in die »1/4«-, »1/2«-, »3/4«- oder »Voll«-Stellung gebracht ist und währenddessen das Gerät in Täligkeit getreten war und demgemäß dein Rumpf die unregelmäßigen, dem Fluge bei böigem Wetter entsprechenden Bewegungen erteilt hatte, und geht man weiter davon aus, daß der Fluglehrer den Schalter in die »Aus«-Stellung bringt, um den Schlechtwetterantrieb zu beendigen, dann werden aJ1e in Fig. 6 gezeigten Relais strornlos. Falls sich der Schaltarm 173 nicht in der »Aus«-Stellung befindet, schließt der Schalter2io seinen Ruhekontakt RK, wodurch die Feldwic-klung des Motors 170 mit - Wechselstrom von 115 Volt gespeist wird, und zwar so lange, bis der Scha.Itarm 173 die »Aus«-Stellung erreicht und den Schalter 2io auf seinen Arbeitskontakt umschaltet und dadurch die Feldwicklung des Motors 170 stromlos macht.
  • Durch die Erregung des Relais 2o8 wird ein Schalter 2o8" geschlossen, welcher ein PotentiG-meter 232 (Fig. 5) mit den in der Kanzel angeordneten Instrumenten verbindet. Dadurch wird erreicht, daß diese Instrumente dieselben Anzeigen liefern wie die Instrumente eines bei böigem Wetter fliegenden Flugzeuges.
  • Wie Fig. 5 zeigt, wird durch die beschriebene Wirkung des Motors 17o die Platte 168 auf der Welle 144 verschwenkt. Befindet sich der Drehzapfen 167 unmittelbar über dem Drehzapfen 156, dann steht der Schaltarm 173 auf dem »Voll«-Schalter 214 am Ende seines Bewegungsbereiches. Der Hub der Nockenrolle i58.wird dann mit dem größten Übersetzungsverhältnis auf das untere Ende des Armes 164 übertragen und damit auf das Seil 126 und den Schieberkolben 114. Die Amplittide'der Schlingerbewegung des Rumpfes 16 wird dann am größten. Wenn jedoch der SchaItarrn 173 auf den Schalter 2 10 eingestellt ist, dann liegt der Zapfen 166 unmittelbar über dem Schwenkzapfen 156. Dann wird der Hub der Nockenrolle 158 überhaupt nicht »auf das untere Ende des Armes 164, das Seil 1:26 und den Schieberkolben 114 übertragen. Infolgedessen erfährt der Rumpf 16 überhaupt keine Schlingerbewegungen. Die Schwenkplatte 168 nimmt ihre Grenzstellung ein, wenn sich über dein Schwenkzapfen 156 einmal der Zapfen 166 und'das anderem Mal der Zapfen 167 befindet. In den Stellungen des Schalters 2-oo, die mit »Aus«, »'/4«, »'/2«, »3/4« oder »Ein« bezeichnet sind, wird da-her ein verschiedenes Übersetzungsverhältnis zwischen dem Arm 154 und dem Arm r64 eingestellt. Dieses Verhältnis schwankt zwischen i : i und o: i> Nimmt der Schalter 2oo beispielsweise die »/2«-StellUng ein, so wird die Schwenkung des Arm-es 154 nur etwa zur Hälfte auf den Arm 164 übertragtn. Das hat die Wirkung, daß der Schieberkolben 114 ständig aus seiner Nullstellung heraus um ein Maß verstellt wird, das durch die beiden Nockenscheiben 140 und 142 und durch die Nockenrolle 158 "bestimmt wird, aber bedeutend geiinger ist als bei der Einstellung des Schalters 2oo auf die »Ein«-Stellung.
  • Gemäß Fig. 3 ist noch ein zweiter Hilfsantrieb 1:24a mit ein-cm hydraulischen Kraftverstärker vorgesehen, der dem Zweck dient, den Rumpf um seine hintere Oaerachsc zu verschwenken, also Stampfbewegungen zu erzeugen. Diesem Zweck dient ein Steuerschieber 128, welcher den hydraulischen Antriebszylinder 33 steuert. Der Kolben dieses Zylinders verschwenkt'den Rumpf um die durch das Kugelgelenk 18 verlaufende waagerechte Querachse. Die dadurch erzeugten Stampfbewegungen entsprechen denen eines Flugzeuges bei lAigern Wetter. Der Hilfsantrieb 124", der Steu#erschieber 128 und der hydraulische Antriebszylind,-r 33 sind 1V Fig. 3 schematisch wiedergegeben. Sie wirken genauso wie die entsprechenden Elemente des Schlingerantriebes. Das Seil 194" (Fig. 2) des Antriebes für die Stampfbewegungen entspricht also dem Seil 194 des Antriebes für die Schlingerbewegungen. Zum Zwecke der Rückführung ist dieses Seil an dem Zapfen 37, (Fig. 2) angeschlossen.
  • Es sind also zwei Schlechtwetterantriebe 124 und 124" angeordnet, die je die beiden mit etwas verschiedenen Drehzahlen umlaufenden Nockeiischeiben i4o und i42 enthalten und mit einer schwenkbaren Platte 168 zur Änderung des übersetzungsverhältnisses versehen sind, mit welchem der Schieberkchlben 114 verstellt wird. Wird diese Anordnung in Gang gesetzt, und zwar bei Einstellung des Schalters 2oo des Flugglehrers auf eine bestimmte Stellung, z. B. die »-/4«-StellUng, so erfährt der Rumpf regellose Bewegungen, die sich nicht periodisch wiederholen und daher den Bewegungen eines Flugzeuges bei böigem Wind ent-' sprechen. Da sich diese Bewegungen nicht vorhersehen lassen, kann der Flugschüler sie nicht in Erinnerung behalten und sich etwa von vornherein bei der Betätigung der Steuerung darauf einstellen.
  • Wie Fig. 5 zeigt, ist an dem Hebel i8o ein verzahnter SektOr 23o befestigt, welcher den Läufer eines Potentiometergebers 232 -herstellt. Der zugehörige Empfänger verstellt ein Anzeigegerät 23-1-Bei diesem kann es sich um ein elektrisch betriebenes Fluggeschwindigkeitsanzeigegerät oder um ein Gerät handeln, das Fall- oder Steiggeschwindigkeit wiedergibt, oder um einen Höhenmesser oder einen künstlichen Horizont. Auch der Hilfsantrieb für die Stampfbewegung betätigt einen entsprechenden Potentiemetergeber. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß, wenn der Rumpf 16 durch die Hilfsantriebe eine Schlingtrbewegung oder eine Stampfbewegung erfährt, die auf dem Instramentenbrett 44 in der Xanzel vorgesehenen Instrumente in der entsprechenden Weise abgelenkt werden.
  • Durch die beiden hydraulischen Kraftverstärker wird der schwere Rumpf 16 genauso plötzlich verstellt wie der Rumpf eines Flugzeuges im freien Fluge durch böige Winde. Da der Sitz 41 des Flugschülers i m oder noch weiter vor dem Gelenk 18 angeordnet ist, erfährt der Sitz bei Antrieb des Zylinders 33 für die Stampfbewegung eine auf-oder abwärts gerichtete Beschleunigung, durch welche die Verhältnisse im Flugzeug wirklichkeitsgetreu nachgeahmt werden.
  • Zwei Rohre 25o (Fig. i) sind mit ihren unteren Enden auf dem Ouerträger 2o unterhalb der beiden Seiten des Rumpfes 16 schwenkbar gelagert. In jedem dieser Rohre ist gleitend eine Stange 254 geführt, die mit ihrem oberen Ende an der Unterseite des Rumpfes 16 gelenkig angreift. An jedem der beiden Rohre 25o ist -eine Platte:258 (Fig. i A) befestigt, z. B. angeschweißt. jede dieser Platten hat uin Loch, durch das eine Querstange. 26o hindurchgeht, die an dem einen Ende einen Griff 261 hat. Außerdem trägt die Stange 26o zwei an ihr befestigte, z. B. angeschweißte Platten :262, welche zwei Stifte 26.4 und 266 tragen. In den Platten 258, den Rohren:25o und den Stangen 254 sind Bohrun-,gen vorgesehen, durch welche der betreffende Zap fen 26,4 hindurchgesteckt werden kann, sofern der Rumpf 16 seine Grundstellung einnimmt. Auf diese Weise entsteht für den Rumpf 16 zusammen. mit dem Gelenk 18 eine Dreipunktlagerung, wenn der hydraulische Antrieb ausgeschaltet ist. Die beiden Zapfen 266 gehen je durch eine Bohrung der be-Z, treffenden Platte 258 hindurch. Sie sind länger bemessen als die Zapfen 264 und zu dem Zweck vorgeschen, zu verhindern, daß sich die Platten 262 mit den Stiften 264 und der Stange 26o uni deren Achse drehen, wenn die Stifte 264 mit Hilfe des (iriffes 261 herausgezogen sind und daher die hydraulischen Antriebe freigeben. An dem einen Ende der Stange26o befindet sich ein Bund 268, welcher verhindert, daß die Stifte 266 aus ihren Bohrungen in den Platten 258 herausgleiten.
  • An einer der Platten 258 (Fig. i A) ist ein Mikroschalter 27o befestigt, der sich schließt, wenn der betreffende Zapfen 264 aus der Platte 258 herausgezogen ist. Wie Fig. 6 zeigt, können die elektrischen Stromkreise für den livdraulischen Antrieb nur in Gang gesetzt werden, wenn der Schalter 270 'geschlossen ist.
  • Hinten am Rumpf 16 ist ein Notanschlag 272 vorgesehen, der zusammen mit dem Kugelgelenk iS und dem ' Kugelgelcuk 3o eine Dreipunktlagerung für den Rumpf 16 bildet, falls der hydraulische Antrieh versagen sollte und dann der Rumpf 16 nach links kippt. Sollte der Rumpf nach rechts kippen, dann dient der Zylinder 37 als Notanschlag, der die Dreipunktlaggerung zusammen mit den beiden Kugelgelenken bildet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Gerät zum Anlernen von Flugschülern, bei dem ein beweglich gelagerter nachgebildeter Flugzeugrumpf und ein Antrieb füt dessen Bewegung gegenüber dem Tragrahmen vorel ZD gesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch ein Steuerglied (114) steuerbar ist, das aus einer bestimmten neutralen Lage durch einen Hilfsantrieb (i4o, 14:2, 158, 126) herausgebracht werden kann, um den Antrieb in Gang zu setzen, aber alsdann durch eine Rückführverbindung (i8o, 194), die zum Rumpf (16) führt, wieder in die Ausgangslage zuriickgestellt wird, wenn der Rumpf sich bewegt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausgestaltung des Antriebes des Rumpfes als hydraulischer Antrieb (33, 37) das Steuerglied von einem hydraulischen Steuerschieber (114) gebildet wird und der Hilfsantrieb (140, 142, 158, 126) den Steuerschieber in regellosen Zeitabständen um ein veränderliches Maß verstellt und dadurch eine Bewegung des Rumpfes herbeiführt, die der eines Flugzeuges bei böigem Wind entspricht. 3. Gerät nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsantrieb erstens ein, Antriebsglied (58) enthält, das zu unregelmäßig einander folgenden Zeiten um schwankende Amplituden hin und her bewegt wird, und zweitens ein Stellwerk (173, 168) aufweist, mit dessen Hilfe das Übersetzungsverhältnis z-,visehen dem Antriebsglied (58) und dem Steuerschieber (114) zwischen bestimmten Grenzen stetig veränderlich ist. 4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf (16) an zwei auf seiner Längsmittellinie im Abstand voneinander gelegenen Stellen allseitig beweglich auf Stützen (14, 34) ruht, deren eine (14) sich dicht am Rumpfhinterende und deren andere (34) sich weiter vorn befindet, und daß für die Bewegung des Rumpfes erstens ein Schlingerantrieb (37, 37a) zum Kippen um die Längsmittellinie und z# zweitens ein davon unabhängiger Antrieb (33, 34) zum Kippen um eine Querachse dient, die durch die hintere Lagerstille (18) verläuft. 5. Gerät nach Anspruch 2 oder 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Antriebe ans Zylinder (37, 33). mit Kolben und Kolbenstange (37a, 34) besteht. 6. Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß sich der im Rumpf angeordnete Sitz des Flugschülers in mindestens i m Abstand von der hintefen Lagerstelle (18) befindet. 7. Gerät mit einem Flugzeugrumpf, der auf einem Traggestell um zwei auf seiner Längsmittellinie im Abstand voneinander gelegene Punkte allseitig beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rumpf (16) Schlinger-und Stampfbe-,vegungen von regelloser Frequenz und Amplitude durch hydraulische An,-triebe (37, 33) erteilt werden, die an der vorderen Lagerstelle (35) und einer dritten, seitlich gelegenen Lagerstelle (37b) angreifen und je durch einen Steuerschieber (114) steuerbar sind, der durch einen motorischen Hilfsantrieb (146, 140, 42) mit regelloser Frequenz und Amplitude angetrieben und durch eine ihn mit dem Rumpf verbindende Rückführung (i8o, 194, 1940 beeinflußt ist, um dadurch die Beweg,ung des Rumpfes um die hintere Lagerstelle zu begrenzen, und daß mit dem motorischen Hilfsantrieb und der Rückführung einstellbare Steuermittel (:2oo) verbunden sind, welche die Amplitude der Schlinger- und Stampfbewegungen des Rumpfes begrenzen. 8. Gerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch mit diesen Instrumenten (45) und der Rückführung (i8o, 94, 194a) verbundene, verstellbare, elektrische Schaltgeräte (232), mit deren Hilfe die Schlinger- und Stampfbewegungen des Rumpfes (16) an den Instrumenten angezeigt werden. g. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einem. für den Fluglehrer vorgesehenen Stand ein handverstellbares Steuerglied (2oo) angeordnet ist, das sowohl mit dem motarisch angetriebenen Steuerschieber (114) als auch mit der Rückführung (i8o, 194, 194a) in Verbindung steht und dem Zweck dient, die Amplitude der dem Stenerschieber erteilten Schwingung zu-verändern. io. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der der Herbeiführung der Stampfbewegung dienende, an der vorderen Lagerstelle angreifende hydraulische Zylinder (33) durch einen Steuerschieber (114,2) steuerbar ist, der seinen eigenen motorischen Hilfsantrieb aufweist und durch dessen unregelmäßig profilierte Nocken (i4o, 142) in Schwin gungen unregelmäßiger Frequenz und Amplitude versetzt wird, wobei ein besonderer Motor (170) vorgesehen ist, der das Übersetzurigsverhältnis zwischen-dem Hilfsantrieb und dein Steuerschieber unter elektrischer Steuerung zu verändern gestattet. i i. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Steuermittel (200) an einem Stand für den Fluglehrer angeordnet sind und auf den Hilfsantrieb wirken, um die Höchstamplitude der dem Steuerschieber (114) erteilten Schwingungen zu verändern, und daß der Hilfsantrieb auf die Instrumente durch verstellbare elektrische Schaltmittel wirkt, um durch die Instrumente (45) die Bewegungen des Rumpfes anzuzeigen. 12. Gerät mit einem Flugzeugrumpf und einem Antrieb zu dessen Verstellung, insbesondere nach Anspruch i bis ii, dadurch ge# kennzeichnet, daß zur Nachahmung der Bewegungen eines Flugzeuges bei böigem Wind der Antrieb durch mehrere unregelmäßig profilierte Nocken (140, 142) gesteuert wird, die um eine gemeinsame Achse (144) mit unterschiedlicher Winkelgeschwindigkeit in Umlauf versetzt werden und auf eine gemeinsame Nockenrolle (158) einwirken, die in ständigem Eingriff mit mindestens einer der beiden Nockenscheiben steht lind durch ein Gestänge (154,- 162, 164) mit stetig veränderlichem Übersetzungsverhältnis auf die Steuerung des Antriebes des Rumpfes einwirkt. 13- Gerät nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen umsteuerbaren Elektromotor (170) zum Verändern des übersetzungsverhältnisses des Gestänges (154, 16:2, 164). 14. Gerät nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine S teuerschaftung für den Motor (170), durch die dieser jeweils selbsttätig umgesteuert wird, nachdem er*eine bestimmte Zeit lang in der jeweiligen Richtung gelaufen ist, wobei diese Zeit v»c)rausbestimmbar ist. 15. Gerät zum Anlernen von Flugschülern mit einer Steuerung zum Nachahmen unregelmäßig erfolgender Flugzeugbewegungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung einen Antrieb hat, der aus einem Nocken (140, 142) von sich ständig änderndem Umriß und einer Nockenrolle (158) besteht, die mit der Steuerung durch eine Übertragungseinrichtung (154, 162, 164) von stetig veränderlichem Übersetzungsverhältnis verbunden ist. 16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einem hydraulischen Steuerschieber besteht und die Übertragungseinrichtung ein Gestänge mit einem Hebel von stetig veränderlichem übersetzungsverhältnis ist, das durch einen umsteuerbaren Elektromotor (170) verstellbar ist. 17. Gerät nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine elektrische Steuerung für den Motor (170), durch welche dieser jeweils umgesteuert wird, wenn er eine bestimmte Zeit lang in der einen oder anderen Richtung gelaufen ist, wobei diese Zeit durch Einstellmittel für den Lauf in jeder Richtung bestimmt werden kann.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1081770B (de) * 1955-08-02 1960-05-12 Link Aviation Inc Fliegerschulungsgeraet zur Nachbildung von Schuettelbewegungen

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