DE95014C - - Google Patents

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DE95014C
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bolt
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locking
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B5/00Details or accessories; Fastening devices for bridles, reins, harnesses, or the like
    • B68B5/08Devices for unhitching bolting traction animals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Gegenstand1 der vorliegenden Erfindung ist ein Verschlufsbolzen mit in einem Gehäuse verschiebbarem Sperrstift, welcher eine rasche und bequeme Lösung des Verschlusses durch Verschiebung des .Sperrstiftes in der , Richtung seiner Mittellinie gestattet, während in VerschlufssteÜung ein selbsttätiges Lösen des Bolzens durch besondere Sperrvorrichtungen verhindert wird. Der neue Verschlufsbolzen ermöglicht eine Auslösung bezw. Entkupplung aus der Ferne, z. B. durch eine Zugschnur, und ist deshalb beispielsweise besonders geeignet zur Verbindung von Geschirrtheilen, in^ sofern der Verschlufs bei einem Sturze des Pferdes, beim Durchgehen desselben oder bei sonstigen Unglücksfällen event, vom Kutschersitz ausgelöst werden kann. Der Verschlufsbolzen nach vorliegender. Erfindung erscheint unter Anderem auch vortheilhaft verwendbar als Verbindungstheil für Geschützlafetten mit dem Protzkasten, als Sicherung für Gewehrund Geschütztheile, als Kummetschlofs für Geschirre, als Auslösebolzen für selbstthätig in Bewegung zu setzende bezw. auszulösende Apparate und Maschinen und dergl. mehr.
Als Verwendungsbeispiel ist der der Erfindung zu Grunde liegende Bolzen zur. Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen dem Zuggestänge eines Wagens und dem Geschirr eines Pferdes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Verbindung in Seitenansicht, wobei das Zuggestänge des Wagens fortgelassen gedacht und an dem Geschirr ein Beschlagtheil angebracht ist, zwischen dessen durchlochte Lappen ein ebenfalls gelochter Ansatz der Zugstange greift.
Fig. 2 bis 7 zeigen in gröfserem Mafsstabe den Bolzen und die durch denselben zu verbindenden Theile;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Schnalle an dem Geschirr des Pferdes mit eingestecktem Bolzen ohne eingeführtes Oesenglied an der Zugstange;
Fig. 3 ist eine Endansicht von Fig. 2 mit eingeführtem Oesenglied an der im Schnitt dargestellten Zugstange und in Stellung befindlichem Bolzen;
Fig. 4 ist theils Vorderansicht der Schnalle und des Bolzens, theils Verticalschnitt durch die Oesenansätze der Schnalle, in deren Löcher der Bolzen steckt;
Fig. 5 ist die Oberansicht des Oesengliedes an der Zugstange;
Fig. 6 ist ein mittlerer Verticalschnitt in gröfserem Mafsstabe durch den eingesteckten und in seiner Lage gesicherten Bolzen,
Fig. 7 ein entsprechender Verticalschnitt durch den zum Entfernen aus seinem Lager ausgegelösten Bolzen.
Der an dem Geschirr des Pferdes an geeigneter Stelle (Fig. 1) anzubringende Schnallenrahmen α erhält zwei vortretende und mit Löchern für die Aufnahme des auslösbaren Bolzens versehene Ansätze b b1, zwischen welche der mit entsprechendem Loch c'2 versehene Oesentheil c1 an der Zugstange c eingeführt werden kann (Fig. 3). Die Verbindung der Zugstange des Wagens mit dem Pferdegeschirr geschieht durch Einpassen des Oesentheils c1 zwischen die Ansätze b b1 durch Einführung eines Bolzens in die übereinstimmenden Löcher
dieser Theile. Der Bolzen besteht aus einem äufseren konischen Gehäuse d (dessen Form entsprechend die erwähnten Löcher verschieden grofs sind) mit innerem Stift e, welcher sich in der oberen cylindrischen Bohrung des Gehäuses d, sowie in einer durchbohrten, an dem Gehäuse d verschraubbaren Kappe_/ führt und oben mit einem Bund g und Ring g1 versehen ist. Der Stift e ist etwa in der Mitte bei e1 konisch abgesetzt. Um das untere schwächere Ende e2 ist eine Spiralfeder h gelegt, welche einerseits gegen eine Scheibe i am Ende des Stifttheiles e2, andererseits gegen die Schulter d1 des Gehäuses d anliegt und das Bestreben hat, den Stift e in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung zu bringen.
Das Gehäuse d ist mit konischen Löchern k versehen, welche Kugeln / als Lager dienen, die bei eingeführtem Bolzen und eingezogenem Stift e zum Theil in eine entsprechende Nuth m des Ansatzes b greifen und auf diese Weise eine Sperrung des Bolzens in seiner Stellung veranlassen, so dafs eine Lösung des Oesentheils c1 aus den Ansätzen b bl der Schnalle α nicht eintritt. Soll diese Lösung indessen erfolgen, so ist nur erforderlich, den mittleren Stift e entgegen der Spannung der Feder h so weit anzuheben, dafs sein konischer Theil e1 in die Höhe der Kugeln I bezw. der konischen Löcher k des Gehäuses d gebracht wird, so dafs die Kugeln die Nuth m des Ansatzes b freigeben, worauf ein weiterer Zug an dem Stift e bezw. dessen Ring g1 den ganzen Bolzen aushebt (Fig. 7) und die Verbindung zwischen den Theilen cl und b b1 gelöst ist. Dieses Anziehen des Stiftes e erfolgt durch eine Schnur η oder ein anderes geeignetes Zugorgan, welches durch Führungen 0, die eine senkrechte Zugäufserung auf den Bolzen sichern, nach dem Kutschersitz geführt wird, so dafs der Kutscher jederzeit durch einen kurzen Ruck an der Schnur u die Verbindung zwischen den Pferden und dem Zuggestänge lösen kann. Zwecks Einführens des Bolzens in die in einander gepafsten Theile cl b bl ist der innere Stifte unter Spannung der Feder h wieder so weit anzuziehen, dafs sich die Kugeln / gegen den konischen Theil e1 des Bolzens legen und die unbehinderte Einführung des Gehäuses d gestatten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verschlufsbolzen, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem Gehäuse (d) ein unter Federdruck stehender, in der Längsrichtung verschiebbarer Stift (e) angebracht ist, welcher mittelst Konus (e1) in Aussparungen des Gehäuses ruhende Kugeln nach aufsen drückt, so dafs dieselben zum Theil in Vertiefungen des einen der zu verbindenden Theile hineintreten und dadurch den Verschlufs sperren, während in der Auslösestellung eine Verjüngung 2·) des Stiftes (e) ein Zurücktreten der Sperrglieder gestattet, so dafs der Verschlufs durch Verschieben des Sperrstiftes (e) gelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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