DE948840C - Paraffiniervorrichtung fuer Behaelter aus Papier, Karton od. dgl. - Google Patents

Paraffiniervorrichtung fuer Behaelter aus Papier, Karton od. dgl.

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DE948840C
DE948840C DEJ10866A DE948840DA DE948840C DE 948840 C DE948840 C DE 948840C DE J10866 A DEJ10866 A DE J10866A DE 948840D A DE948840D A DE 948840DA DE 948840 C DE948840 C DE 948840C
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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    • B31B50/742Coating; Impregnating; Waterproofing; Decoating
    • B31B50/745Coating or impregnating formed boxes

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Description

  • Paraffiniervorrichtung für Behälter aus .Papier, Karton od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Paraffiniervorrichtung zur Behandlung von zur Aufnahme von Flüssigkeiten wie Milch od. dgl. bestimmten Behältern aus Papier, Karton od. dgl., die im Tauchverfahren mit einer Paraffinschicht versehen werden.
  • Derartige Paraffiniervorrichtungen bilden im allgemeinen einen Teil einer Maschinenanlage zur Herstellung von flüssigkeitsdichten Behältern, innerhalb der die von der eigentlichen Herstellungsmaschine kommenden Behälter durch geeignete Fördermittel der Paraffiniervorrichtung zugeführt werden und nach dem Durchgang du °ch die Paraffiniervorrichtung den Vorrichtungen zur Nachbehandlung des Paraffinüberzuges bzw. den Vorrichtungen zur Weiterbehandlung des Behälters übergeben werden. Diese Paraffiniervorrichtungen bestehen im wesentlichen aus einer Wanne zur Aufnahme des flüssigen Paraffins und aus einer vorzugsweise ununterbrochen sich vorbewegenden Fördervorrichtung, die so angeordnet und ausgebildet ist, daß die von dieser getragenen Behälter durch das in der Wanne befindliche Paraffin hindurchbewegt werden.
  • Die Voraussetzungen zu einem störungsfreien Ablauf des Paraffiniervorganges bilden in erster Linie die gleichbleibende Temperatur und damit der unveränderliche Flüssigkeitsgrad des Paraffins. Ein weiteres Erfordernis ist die wirkungsvolle und schnelle Regelung der Temperatur des Paraffinbades, die dann erforderlich wird, wenn bei Unter-oder Überschreitung der vorgesehenen Temperatur das Paraffinbad in kürzester Zeit wieder auf die erforderliche Arbeitstemperatur gebracht werden muß. Die Temperatureinwirkung muß demzufolge großflächig und allseitig sein, um dieser Aufforderung gerecht zu werden, wobei in erster Linie die doppelwandige Ausführung der Paraffinwanne und ein zwischen der Außen- und Innenwand befindliches, Wärme abgebendes Medium die Voraussetzung für eine gute Wärmeübertragung bilden.
  • Es sind derartige Heizeinrichtungen für Paraffinbäder bekanntgeworden, bei denen das flüssige Paraffin durch einen ölgefüllten, die Paraffinwanne umgebenden Mantel auf der erforderlichen Temperatur gehalten wird, wobei das Öl durch in den Mantel eingebettete Heizelemente erwärmt wird. Der Nachteil dieser Beheizungsart liegt in erster Linie darin, daß sich eine erforderlich werdende Temperatursteigerung oder -senkung infolge der thermischen Trägheit des Öles zu spät auswirkt und dadurch nachteilige Störungen im Arbeitsablauf hervorgerufen werden. Ein weiterer Nachteil der Verwendung eines Ölmantels liegt in der nicht immer zu erhaltenden Dichtigkeit des Heizmantels, woraus sich unter allen Umständen zu vermeidende Verunreinigungen des Paraffins ergeben. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, zur Beheizung derartiger Paraffinwannen Heißdampf zu verwenden. Die Anwendung von Dampf setzt jedoch das Vorhandensein eines Dampfanschlusses bzw. einer besonderen Dampferzeugungsanlage voraus, und außerdem müssen in bezug auf die Dichtigkeit des Heizsystems hohe Anforderungen gestellt werden. Auch erfordert die Kondenswasserbiidung sowie die Möglichkeit der Temperaturregelung zusätzliche konstruktive Vorkehrungen.
  • Zur Behebung dieser Mängel der bekannten Heizeinrichtungen wird nun vorgeschlagen, die Temperatur und damit den Flüssigkeitsgrad des Paraffins durch einen mit hoher Geschwindigkeit in einem geschlossenen Kreislauf umlaufenden Heißluftstrom zu regeln. Die Verwendung von Heißluft hat zunächst einmal den Vorteil der einfachen und wirtschaftlichen Erzeugung, und weiterhin gelangen die Dichtungsprobleme, die beispielsweise bei der Verwendung von Öl oder Heißdampf auftreten, in Fortfall. Darüber hinaus bildet die Verwendung von in den Luftkreislauf eingeschalteten elektrischen Lufterhitzern die Voraussetzung für eine leichte und vor allen Dingen schnell wirkende Temperaturregelung des Paraffinbades.
  • Weiterhin gestattet die Verwendung von Heißluft eine einfache konstruktive Ausführung des Heißluftsystems insofern, als auf ein absolut dichtes Rohr- oder Kanalsystem verzichtet werden kann. Die Anordnung ist demzufolge so getroffen, daß das die Paraffinwanne umgebende Hetißluftführungssystem aus einem die Wanne in einem bestimmten Abstand umgebenden Mantel und der in den Mantel eingesetzten Wanne gebildet wird, wobei der Strömungsverlauf der Heißluft durch als Abstandhalter wirkende Leitbleche bestimmt wird, die entweder an der Innenwand des Mantels oder an der Außenwand der Wanne befestigt sind. Die wesentlichen fertigungstechnischen Vorteile liegen also darin, daß keine geschlossenen Luftführungskanäle hergestellt werden müssen, sondern die Kanäle bilden sich beim Einsetzen der Wanne in den Mantel, und zwar durch die stegartigen Leitbleche, die vorzugsweise auf der Innenseite des Mantels angeordnet sind.
  • Zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Wärmeeirnwirkung des Heizmantels auf das Paraffinbad ist die Führung des Heißluftstromes durch den die Wanne umgebenden Mantel so vorgesehen, daß unmittelbar hinter der Eintrittsöffnung für die Heißluft eine im Bereich der Austrittsöffnung sich wieder vereinigende Teilung des Heißluftstromes derart vorgenommen wird, daß von einem Strom die Hälfte der Bodenfläche der Wanne mit der angrenzenden Seitenwand und von dem anderen Strom die andere Hälfte der Bodenfläche mit der ihr zugeordneten Seitenwand von der Heißluft bestrichen wird. 1 tm tolgenden wird der Ertlndungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht der Paraffiniervorrichtung, teilweise im Schnitt; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht der Paraffinwanne unter Fortlassung der die Behälter tragenden Fördervorrichtung.
  • Die von einer nicht dargestellten Herstellungsmaschine kommenden Behälter i werden durch mechanische oder pneumatische Mittel gruppenweise auf eine mehrreihige, mit Dornen zur Aufnahme der Behälter versehene Fördervorrichtung 2 gebracht, mit deren Umlaufbewegung die Behälter i durch die rnfi.t flüssigem Paraffin 3 gefüllte Wanne q. geführt werden. Nach erfolgter Tauchbehandlung werden die Behälter i wieder von der Fördervorrichtung 2 abgenommen und weiteren Arbeitsstationen zugeführt.
  • Wie insbesondere Fig. i erkennen läßt, ist die Paraffinwanne q. zur Flüssigerhaltung des Paraffins 3 .in einem bestimmten Abstand mit einem Heizmantel 5 umgeben, der in Verbindung mit den Wandungen der Paraffinwanne q. ein im wesentlichen geschlossenes Heizsystem bildet, das in einem Heißluftstromkreis eingeschaltet ist. Die beiden Stirnseiten des Mantels 5 sind mit einer Lufteintri.ttsöffnung 6 und einer Luftaustrittsöffnung 7 versehen, die durch eine Rohrleitung 8 zu einem geschlossenen Heißluftstromkreis miteinander verbunden sind. Die Luftumwälzung wird durch einen in der Rohrleitung eingebauten Ventilator 9 bewirkt, der durch den Motor io angetrieben wird. Weiterhin ist zwischen dem Ventilator 9 und der Lufteintrittsöffnung 6 ein Lufterhitzer i i angeordnet, dessen Heizstäbe 12 elektrisch geheizt und temperaturregelbar sind.
  • Zur gleichmäßigen und wirksamen Verteilung der in den Heißluftmantel eingeführten Heißluft wird der Strömungsverlauf durch Leitbleche 12 bestimmt, durch deren Anordnung der Weg der Heißluft so geführt ist, daß alle Wandungstedle der Wanne 4 bestrichen werden. Diese Leitbleche 12 sind an der Innenwand des Mantels 5 befestigt und wirken gleichzeitig als Abstandhalter für die verbindungslos eingesetzte Wanne 4.
  • Zur weii.teren Verbesserung der Gleichmäßigkeit der Wärmeabgabe an das Paraffin wird durch ein im Bodenbereich der Wanne 4 längs verlaufendes Trennblech 13 der eintretende Heißluftstrom in zwei Teile geteilt, wobei diese Teilströme unter Erfassung der Hälfte der Bodenfläche und der zugeordneten Seitenwandung den insbesondere aus Fig.2 ersichtlichen Verlauf nehmen, um sich im Bereich der Austrittsöffnung 7 wieder zu vereinigen. Durch die Rohrleitung 8 gelangt die Luft über den Ventilator 9 und den Lufterhitzer i i wieder in die Heißlufteintrittsöffnung 6.
  • Zur Vermeidung von Wärmeverlusten ist die Paraffinwanne mit einer die Fördervorrichtung :2 einschließenden Abdeckhaube 14 versehen, die im vorderen Bereich mit einer Beschickungsklappe 15 zur Einbringung des Paraffins in die Wanne 4 versehen ist.

Claims (3)

  1. PATENTAN.SPRUCHE: i. Paraffiniervorrichtung für Behälter aus Papier, Karton od. dgl., die im Tauchverfahren durch eine mit flüssigem Paraffin geführte Wanne geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur und damit der Flüssigkeitsgrad des Paraffins durch einen mit hoher Geschwindigkeit in einem geschlossenen Kreislauf umlaufenden Heißluftstrom geregelt wird.
  2. 2. Paraffiniervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Paraffinwanne (4) umgebende Heißluftführungssystem aus einem die Wanne (4) in einem bestimmten Abstand umgebenden Mantel (5) und der in den Mantel eingesetzten Wanne gebildet wird, wobei der Strömungsverlauf der Heißluft durch als Abstandhalter wirkende Leitbleche (i2, 13) bestimmt wird, die entweder an der Innenwand des Mantels (5) oder an der Außenwand der Wanne (4) befestigt sind.
  3. 3. Paraffiniervorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar hinter der Eintrittsöffnung (6) für die Heißluft eine im Bereich der Austrittsöffnung (7) sich wieder vereinigende Teilung des Heißluftstromes in der Weise vorgenommen wird, daß von einem Strom die eine Hälfte der Bodenfläche der Wanne (4) mit der angrenzenden Seitenwand und von dem anderen Strom die andere Hälfte der Bodenfläche mit der angrenzenden Seitenwand der Wanne (4) von der Heißluft bestrichen wird.
DEJ10866A 1955-11-04 1955-11-04 Paraffiniervorrichtung fuer Behaelter aus Papier, Karton od. dgl. Expired DE948840C (de)

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