DE946491C - Antrieb fuer Dreschmaschinen - Google Patents
Antrieb fuer DreschmaschinenInfo
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- DE946491C DE946491C DES42665A DES0042665A DE946491C DE 946491 C DE946491 C DE 946491C DE S42665 A DES42665 A DE S42665A DE S0042665 A DES0042665 A DE S0042665A DE 946491 C DE946491 C DE 946491C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/56—Driving mechanisms for the threshing parts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Protection Of Generators And Motors (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 2. AUGUST 1956
S 42665 III 145 e
Für Dreschmaschinen für landwirtschaftlichen Einsatz hat sich immer mehr der Antrieb durch
asynchrone Motoren durchgesetzt, die ein robustes Antriebselement darstellen, das den rauhen Bedingungen
der Landwirtschaft gut Rechnung trägt. Bei solchen Antrieben haben sich jedoch die Schwierigkeiten
ergeben, daß in den Zuleitungen bis zu den jeweiligen tatsächlichenAufstellungspunkten erhebliche
Spannungsabfälle auftreten. Um sicherzustellen, daß der Motor auch bei großem Spannungsabfall
in den Zuleitungen die für die Bearbeitung aller Getreidesorten erforderlichen Leistungen abgibt,
wobei insbesondere das Dreschen von Hafer große Leistungen verlangt, ist es erforderlich, den
Antrieb, also den Motor, stark überzudimensionieren. Das bedingt jedoch einerseits einen erhöhten
Kostenaufwand, auf der anderen Seite ist auch bei normalem Betrieb mit geringerem Leistungs'bedarf
bzw. besserer Spannungshaltung der Leistungsfaktor schlecht.
Nach der Erfindung können diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß für den Antrieb der
Dreschtrommel zwei getrennte Motoren vorgesehen werden, und zwar ein Hauptmotor, dessen Leistungen
für den Alleinbetrieb unter normalen günstigen Arbeitsbedingungen ausreicht, und ein Hilfsmotor,
der unter ungünstigen Bedingungen zusätzlich zur Unterstützung des Hauptmotors eingeschaltet wird.
Der Hauptmotor wird hierbei so bemessen, daß seine Leistung dazu ausreicht, unter normalen
Verhältnissen bei Nennspannung trockenes, unkrautfreies Getreide auszudreschen. Bei der Parallelschältung
der Motoren wird unter Zwischenschaltung eines Getriebes, beispielsweise eines Riemenantriebs, für den Ausgleich der Drehzahlunterschiede
gesorgt.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung
ίο dargestellt, und zwar sind in Fig. ι die bauliche
Anordnung, in den Fig. 2 und 3 zwei Prinzipschaltschemen wiedergegeben. Auf einem Fahrgestell F
ist die Dreschtrommel T beweglich gelagert und mit dem Hauptantriebsmotor ι direkt gekuppelt. Der
Hilfsmotor 2 arbeitet über einen Riemenantrieb 3 auf der anderen Stirnseite auf die Trommel. Unter
Umständen kann es zweckmäßig sein, den Hauptmötor an der Stelle 4 anzuordnen und gleichfalls
über einen Riemenantriebs (beides gestrichelt ge-
ao zeichnet) mit der Trommel zu verbinden. Um eine einfache Betätigung für ungeschultes Personal zu
ermöglichen, sind für die Bedienung drei Druckknopfschalter vorgesehen, von denen der Druckknopfschalter
TV1 für eine Einschaltung unter normalen Bedingungen, der DruckknopfschalterTe2
für eine Einschaltung in Fällen, in denen es feststeht,
daß der Hauptmotor allein· nicht ausreicht, sowie der Druckknopfschalter Ta zur Ausschaltung
des Antriebs bestimmt sind. Zur Überwachung und zum Schutz der Motoren gegen Überlast sind Bimetallauslöser
angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2. sind für den Hauptmotor 1 zwei getrennte Speisekreise
vorgesehen, von denen der eine über das Schütz S1
und 'dieBimetaUrelai's Bi1 für Alleinlauf des Motors
unter normalen Verhältnissen, der andere über das Schütz Ss und die Bimetallrelais Bi3 für Parallellauf
der beiden Motoren bestimmt ist. Dem Hilfsmotor 2 sind hierbei das Schütz S2 und die Bimetallrelais
Bi2 zugeordnet. Diese Anordnung hat
den Vorteil, daß "alle Bimetallrelais auf den Motor-
. nennstrom eingestellt werden können, bedingt j edoch
'- -- einen etwas erhöhten Aufwand. Dieser ist bei dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 vermieden, bei dem für den Motor 1 lediglich ein Speisekreis vorgesehen
ist, der über das Schütz ^1 und die hintereinandergeschalteten
Bimetallrelais Bi1 und Bixa führt. Diese
Anordnung erfordert jedoch, daß die Bimetallrelais sehr genau eingestellt werden, und zwar so, daß
Bi1, das,-wie aus dem rechten Teil des Schaltschemas
zu ersehen ist, mit Wechselkontakt ausgeführt ist, auf einen Wert etwas unterhalb des Motornennstromes,
Bi1O, aber auf einen etwas höheren Strom,
nämlich auf den Motornennstrom selbst eingestellt werden muß. Diese Ausführungsform ist also insbesondere
in den Fällen zu bevorzugen, in denen eine Einstellung bzw. nachträgliche Verstellung der
Bimetallrelais durch das Bedienungspersonal nicht zu 'befürchten ist.
Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, insbesondere kann sie auch bei anderen
Maschinen,' vorzugsweise für Verwendung in der Landwirtschaft, die unter abwechselnden Bedingungen
sehr voneinander abweichenden Kraftbedarf zu« decken hat, große Vorteile bringen.
Bei den dargestellten Ausführungen ist noch eine zusätzliche Verbesserung verkörpert, derzufolge im
Falle einer Einschaltung mit Hilfe des Druckknopfstihalters
Te1 mit Hilfe der Bimetallrelais selbsttätig
dann eine Zuschaltung des Hilfsmotors erfolgt, wenn der Hauptmotor allein bei gegebener Spannung
undBelastung für den Antrieb nicht ausreicht.
Claims (5)
1. Antrieb für Dreschmaschinen und ähnliche Maschinen mit schwankendem Arbeitskraftbedarf
durch Asynchronmotoren, insbesondere für Anwendungenbeischwankender Speisespannung,
dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb neben einem für Normallast bemessenen Hauptmotor
noch ein Hilfsmotor für ungünstige Verhältnisse vorgesehen ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn-■
zeichnet, daß Mittel zu einer selbsttätigen Zuschaltung des Hilfsmotors bei ungünstigen
Arbeitsbedingungen vorgesehen sind.
3: Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß f ürÜberwachung und Überlastungs- go
schutz Bimetallrelais vorgesehen sind.
4. Antrieb nach den Ansprüchen ϊ bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bedienung
Druckknopfschalter vorgesehen sind.
5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei verschiedene Schaltelemente zur Einschaltung des Antriebs vorgesehen sind,
von denen das eine für Alleinbetrieb mit dem Hauptmotor, das andere für Parallelbetrieb beider
Motoren bestimmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Θ 609 568 7.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42665A DE946491C (de) | 1955-02-12 | 1955-02-12 | Antrieb fuer Dreschmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42665A DE946491C (de) | 1955-02-12 | 1955-02-12 | Antrieb fuer Dreschmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE946491C true DE946491C (de) | 1956-08-02 |
Family
ID=7484420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES42665A Expired DE946491C (de) | 1955-02-12 | 1955-02-12 | Antrieb fuer Dreschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE946491C (de) |
-
1955
- 1955-02-12 DE DES42665A patent/DE946491C/de not_active Expired
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