DE9405015U1 - Zeichengerät - Google Patents

Zeichengerät

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DE9405015U1
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EIKMEIER JUERGEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/007Circular curve-drawing or like instruments with perforated or marked rulers

Landscapes

  • Lubricants (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)

Description

Zeichengerät
Die Erfindung befaßt sich mit einem Zeichengerät mit einer als Zeichenlineal ausgebildeten Längsseite mit einer Längenskala.
Für das Erstellen von Zeichnungen benötigt man oft neben den Zeichenstiften eine Vielzahl von Zeichengeräten, wie z. B. Lineale, Geometrie-Dreiecke, Winkelmesser und Zirkel. Ein solches Sortiment an Zeichengeräten ist umständlich zu handhaben und teuer in der Anschaffung. Insbesondere im schulischen Bereich, in dem man nicht auf professionelle Zeichenmaschinen oder computergestützte Zeichenanlagen zurückgreifen kann, treten diese Nachteile besonders deutlich zutage, aber auch für den technischen Zeichner ist es umständlich, z. B. beim Anbringen nachträglicher Änderungen in Zeichnungen, mit dieser Vielzahl von Zeichengeräten arbeiten zu müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zeichengerät zu schaffen, das die Funktionen der oben angesprochenen Zeichengeräte in sich vereint, einfach zu bedienen, handlich und billig ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Zeichengerät eine drehbar zu seinem Grundkörper gehaltene Scheibe mit einer Winkelskalierung und ein radial zu der Scheibe entlang einer Skalierung, die den Abstand zur Drehachse der Scheibe angibt, verschiebbares Schiebeelement mit einer Führungsöffnung zum Ansetzen eines Zeichenstiftes aufweist.
Dadurch ergibt sich zunächst der Vorteil, daß man mit einem erfindungsgemäßen Zeichengerät sowohl Geraden als auch Kreise und Winkel zeichnen kann. Weiterhin ergibt sich der Vorteil, daß ein solches Zeichengerät mit guter Präzision billig herstellbar ist und dabei in seinen Abmessungen kaum größer als bisher bekannte Lineale ist.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Achse, entlang derer die Führungsöffnung verschiebbar
ist, in ihrer Verlängerung durch die Drehachse der Winkelscheibe verläuft.
Mit dieser Ausführungsform bietet sich die Möglichkeit, Kreissegmente zu zeichnen, ohne beim Übergang vom Bogen auf die radialen Begrenzungen den Zeichenstift absetzen zu müssen.
Um ein Verrutschen des Zeichenstiftes zu verhindern, ist vorzugsweise weiterhin vorgesehen, daß die Winkelscheibe und/ oder das Schiebeelement am Linealkörper arretierbar sind. Dies kann sowohl stufenlos, &zgr;. B. durch ein Klemmglied, als auch in bestimmten Positionen, z. B. durch Rastglieder, erfolgen.
Damit das Zeichengerät beim Zeichnen nicht verrutschen kann, ist in weiterer bevorzugter Ausgestaltung vorgesehen, daß die Winkelscheibe an ihrer Unterseite wenigstens ein spitzes Element zur Fixierung des Lineals auf dem Zeichnungspapier aufweist .
Eine weiterere Ausgestaltungsmöglichkeit der Erfindung sieht vor, daß die Scheibe an einem Ende des Grundkörpers angeordnet ist und an der der Scheibe abgewandten Schmalseite des Grundkörpers eine Feinskalierung für die Winkeleinstellung vorgesehen ist. Diese Skalierung nutzt die volle Länge des Zeichengeräts aus, um präzisere Winkelmessungen und -zeichnungen zu ermöglichen.
Um die Handhabung des Geräts zu erleichtern und insbesondere bei der Verwendung von Tuschestiften das Verwischen von frischer Zeichentusche zu vermeiden, sind an der Unterseite des
Schiebeelements Gleitnocken angeordnet, die einen gleichbleibenden Abstand von Lineal und Zeichenpapier gewährleisten.
Weiterhin sind Ausführungsvarianten der Erfindung denkbar, bei denen die Längsskalierung des Lineals und die Abstandsskalierung des Schiebeelements in einer einzigen Skalierung zusammengefaßt sind, wodurch die Herstellung des Zeichengeräts weiter verbilligt wird und dieses noch übersichtlicher und damit einfacher zu handhaben ist. Um auch das Zeichnen kleiner Radien zu ermöglichen, kann weiterhin vorgesehen sein, daß die Winkelscheibe Führungsöffnungen für Zeichenstifte in bestimmten Abständen zu ihrer Drehachse besitzt.
Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnungen näher auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Zeichengerät;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Zeichengeräts aus Fig. 1.
Das in Fig. 1 gezeigte Zeichengerät 10 besitzt einen Grundkörper 12, dessen eine Längsseite 14 als Zeichenlineal mit einer metrischen Skalierung 16 versehen ist. Auf der Seite des Anfangsbereichs dieser Skalierung 16 ist innerhalb des Grundkörpers 12 eine Scheibe 18 mit einer Winkelskalierung im Altgradmaß vorgesehen. Sie besteht vorzugsweise aus transparentem Material, um das Zeichengerät mit Hilfe des auf die Winkelscheibe aufgedruckten Koordinatenkreuzes punkgenau anzusetzen. Alternativ kann um den Drehpunkt der Scheibe 18 ein Loch ausgespart sein, insbesondere, wenn die Scheibe nicht transparent ist. Zur Winkeleinstellung der Scheibe 18 sind am Grundkörper 12 Quadrantenmarkierungen 21 vorgesehen.
Dicht neben der Scheibe 18 schließt sich eine Führungsnut an, die sich weitestgehend über den gesamten Längsbereich des Grundkörpers 12 erstreckt. An dieser Führungsnut ist ein Schiebeelement 22 mit einer Führungsöffnung 24 für Zeichenstifte verschieblich geführt. Die Lagen der Führungsnut 20 und der Führungsöffnung 24 sind dabei so gewählt, daß beim Verschieben des Schiebeelements 22 die Führungsöffnung 24 eine Linie bestreicht, deren Verlängerung durch den Mittelpunkt der Scheibe 18 geht. Eine Blattfeder 25 sichert eine gleichbleibend präzise Führung des Schiebeelements 22 in der Führungsnut 20. Das Schiebeelement 22, das ebenso wie die Scheibe 18 vorzugsweise aus transparentem Material besteht, besitzt zudem zwei Zeiger 26, die in Verbindung mit einer metrischen Abstandsskalierung 28 den momentanen Abstand der Führungsöffnung 24 vom Mittelpunkt der Winkelscheibe 18 anzeigen.
Sowohl die Scheibe 18 als auch das Schiebeelement 22 könnten auch stufenlos oder in bestimmten Positionen arretierbar ausgeführt werden, um einmal eingestellte Winkel oder Radien während des Zeichnens nicht zu verlieren. Da die Scheibe 18 einen relativ kleinen Durchmesser besitzt und daher die Winkelskalierung 19 entsprechend grob ausfallen muß, ist auf der der Scheibe 18 gegenüberliegenden schmalen Seite eine Feinskalierung 30 vorgesehen, mit deren Hilfe man den Grundkörper 12 um die Scheibe 18 auch feiner abgestuft verdrehen kann.
Fig. 2 stellt eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Zeichengeräts dar. Es wird deutlich, daß das Zeichengerät auch in seiner Dicke etwa die Abmessungen eines herkömmlichen Lineals aufweist. Die Scheibe 18 ist dabei mit einem Unterteil 32 gegen das Herausfallen aus der kreisförmigen Führungsöffnung im Grundkörper 12 gesichert. Alternativ wäre es auch denkbar, die Scheibe 18 mit rastbaren Haltenasen in der öffnung zu verankern. Um ein Verrutschen des Zeichengerätes 10
aus einer angelegten Zeichenposition zu verhindern, weist das Unterteil 32 nadelförmige Spitzen 34 auf. An der unteren Seite des Schiebeelements befinden sich z. B. zwei oder vier Gleitnocken 36, die einen gleichförmigen Abstand des Zeichengeräts 36 zum Zeichenpapier garantieren, wodurch das Verwischen von frischer Zeichentusche vermieden wird. Diese Gleitnocken 36 dienen bei der dargestellten Ausführung des Zeichengeräts gleichzeitig dazu, das Schiebeelement 22 in der Führungsnut 20 zu halten.
Das Zeichnen von Kreisen geht dergestalt vonstatten, daß man das Schiebeelement 22 mit Hilfe der Abstandsskalierung 28 und der Zeiger 26 auf einen bestimmten Radius einstellt, den Mittelpunkt der Scheibe 18 im Mittelpunkt des zu zeichnenden Kreises anlegt, einen Zeichenstift in die Führungsöffnung 24 steckt und daraufhin den Grundkörper 12 um die Scheibe 18 dreht. Möchte man zwei Geraden sich in einem bestimmten Winkel zueinander schneiden lassen, legt man das Zeichengerät mit der Scheibe in O"-Stellung auf die erste gezeichnete Gerade an, verdreht dann den Grundkörper 12 in die gewünschte Winkelstellung, steckt einen Zeichenstift in die Führungssöffnung 24 und verschiebt dann das Verschiebeelement 22 in seiner Führungsnut 20.
Man erkennt, wie einfach die Handhabung des neuen Zeichengerätes 10 funktioniert, ohne daß man dabei Abstriche in der Genauigkeit der Zeichnung machen müßte.
Um die Herstellungskosten möglichst gering zu halten, ist vorgesehen, das Zeichengerät 10 vollständig aus Kunststoff zu fertigen, wobei jedoch im Hinblick auf professionelle Anwendungen auch höherwertige Ausführungen in metallischen Werkstoffen, ggf. mit transparenten Einlagen an den entsprechenden Stellen, denkbar sind.

Claims (12)

Ansprüche
1. Zeichengerät mit einer als Zeichenlineal ausgebildeten Längsseite (14) mit einer Längenskala (16), dadurch ge kennzeichnet, daß es eine drehbar zu seinem Grundkörper (12) gehaltene Scheibe (18) mit einer Winkelskalierung und ein radial zu der Scheibe (18) entlang einer Skalierung (28), die den Abstand zur Drehachse der Scheibe (18) angibt, verschiebbares Schiebeelement (22) mit einer Führungsoffnung (24) zum Ansetzen eines Zeichenstiftes aufweist .
2. Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsöffnung (24) entlang einer Achse verschiebbar ist, die in ihrer Verlängerung durch die Drehachse der Scheibe (18) verläuft.
3. Zeichengerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, daß die Scheibe (18) und/oder das Schiebeelement (22) am Grundkörper (12) arretierbar sind.
4. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Scheibe (18) an ihrer Unterseite (32) wenigstens ein spitzes Element (34) zur Fixierung der Scheibe (18) auf Zeichnungspapier aufweist.
5. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Scheibe (18) an einem Ende des Grundkörpers (12) angeordnet ist.
6. Zeichengerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Scheibe (18) abgewandten Schmalseite des Grundkörpers (12) eine Feinskalierung (30) für die Winkeleinstellung vorgesehen ist.
7. Zeichengeräte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Schiebeelements (22) Gleitnocken (36) angeordnet sind, die in Verbindung mit einem Überstand (32) der Scheibe (18) nach unten einen gleichbleibenden Abstand von Grundkörper (12) und Zeichenpapier gewährleisten.
8. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß Längs- (16) und Abstandsskalierung (28) zu einer einzigen Skalierung zusammengefaßt sind.
9. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß in der Scheibe (18) um die Drehachse ein kreisförmiges Loch ausgespart ist.
10. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß am Grundkörper (12) zur Winkeleinstellung der Scheibe (18) Quadrantenmarkierungen (21) vorgesehen sind.
11. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß das Schiebeelement (22) in einer Führungsnut (20) geführt ist und wenigstens einseitig zwischen dieser und dem Schiebeelement eine Feder (25) zur Erhöhung der Führungspräzision angeordnet ist.
12. Zeichengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Scheibe (18) Führungsöffnungen für Zeichenstifte in bestimmten Abständen zu ihrer Drehachse besitzt.
DE9405015U 1994-03-24 1994-03-24 Zeichengerät Expired - Lifetime DE9405015U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19747193A1 (de) * 1997-10-24 1999-04-29 Korbinian Schmid Geodreieck mit integriertem Zirkel
CN110789761A (zh) * 2019-11-28 2020-02-14 江西中烟工业有限责任公司 一种包装机快速定位小盒透明纸拉线位置的专用工具

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