DE934567C - Verfahren zum Herstellen von Gehaeuseteilen od. dgl. von Spielzeugen aus nicht aushaertbarem Kunststoff im Giess- und Pressverfahren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Gehaeuseteilen od. dgl. von Spielzeugen aus nicht aushaertbarem Kunststoff im Giess- und Pressverfahren

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DE934567C
DE934567C DEM15139A DEM0015139A DE934567C DE 934567 C DE934567 C DE 934567C DE M15139 A DEM15139 A DE M15139A DE M0015139 A DEM0015139 A DE M0015139A DE 934567 C DE934567 C DE 934567C
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DE
Germany
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casting
housing parts
toys
housing part
production
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Expired
Application number
DEM15139A
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English (en)
Inventor
Friedrich Rieker
Friedrich Seeger
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Gebr Maerklin und Cie GmbH
Original Assignee
Gebr Maerklin und Cie GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Gehäuseteilen od. dgl. von Spielzeugen, z. B. von Aufbauten für Fahrzeuge von Spielzeugbahnen unter Verwendung von wärmebildsamem, nicht aushärtbarem Kunststoff im Gieß- oder Preßverfahren. Bei solchen an sich bekannten Verfahren soll die Erfindung dort angewendet werden, wo sich Hinterschneidungen in Gehäuseteilen befinden, deren Grund mit Hilfe eines nur in einer bestimmten Richtung bewegbaren Stempels der Gieß- bzw. Preßform gestaltet werden kann, z. B. bei Aufbauten von Tenderlokomotivnachbildungen, und zwar bei der Formgebung der rückwärtigen Wandteile des Führerhauses und des Kohlenkastens. Letzterer und die Regentraufkante des Führerhaus daches verlangen es, daß der diese Begrenzungsteile formende Stempel in einer ganz bestimmten Richtung beweglich gelagert wird, die sich etwa parallel zur Fahrbahn der Lokomotive erstreckt. Seither sind die Nachbildungen der Kohlen des Kohlenkastens beim Vorbild beim Modell entsprechend kleinere Kohlenstückchen, die auf die beim Gieß- bzw. Preßkörper ursprünglich glatte Wand der Kohlenkastennachbildung in einem zweiten Arbeitsgang aufgeklebt wurden.
  • Diese Fertigung ist zeitraubend. Nach der Erfindung wird anschließend. an die Formgebung des Spielzeuggehäuseteiles od. dgl., die in einer geschl'ossenen Gieß- oder Preßform erfolgt, mit einem Hilfsstempel, der in einer anderen Richtung beweglich ist als der die Wandteile formende Stempel, in einem zweiten Arbeitsgang eine Wand des Gehäuseteiles zur Bildung von Kohlehaufennachbildungen nachgeformt, wobei der Werkstoff des Gehäuseteiles im Bereich dieser Wand, vorzugsweise über den Weg der Erwärmung des Hilfsstempels, auf Verformungstemperatur erwärmt wird.
  • Nach der Erfindung ist es möglich, einem Kohlenhaufen auf dem Tender ein modellgetreues Ansehen zu geben, ohne den Arbeitsfluß beim Herstellen des entsprechenden Gehäuseteiles, durch Wechseln der Formgebungsmittel stören zu müssen.
  • Dies gilt besonders, wenn. ohnehin schwarzer, wärmebildsamer und nicht aushärtbarer Kunststoff als Werkstoff für die Aufbauten dient. Wird ein anders gefärbter Kunststoff verwendet, so muß die Kohlehaufennachbildung schwarz gefärbt werden, ein Arbeitsgang, dessen Einfügung in die Fertigung keinesfalls störend ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel -schematisch dargestellt. Die Abb. I zeigt den Längsschnitt durch den rückwärtigen Oberteil des Aufbaues einer Tenderlokomotivennachbildung während der Formgebung der Hinterschneidung im ersten Arbeitsgang durch Ziehen des ersten Stempels, während die Abb. 2 den Aufbau im Zustand der Bearbeitung im zweiten Arbeitsgang durch Ziehen des Hilfsstempels in der Gegenrichtung zeigt.
  • Der Aufbaut hat die Regentraufkante IaJ die rückwärtige Führerhauswand IE, und den Kohlenkastens, mit den Nachbildungen der KohlenId.
  • Der in Richtung des Pfeiles A ziehbare Stempel 2 formt die Wände der Teile IaJ 1b und IX, während der gegebenenfalls nach Art eines elektrisch beheizten Lötkolbens mit einer Heizvorrichtung versehene und in Richtung des Pfeiles B ziehbare Hilfsstempel 3 die Kohlennachbildungen 1d formt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Gehäuseteilen od. dgl. von Spielzeugen, z. B. von Aufbauten für Fahrzeuge von Spielzeugbahnen, unter Verwendung von wärmebildsamem, nicht aushärtbarem Kunststoff im Gieß- oder Preßverfahren, vorzugsweise von Gehäuseteilen, die Hinterschneidungen aufweisen, deren Grund mit Hilfe eines in einer bestimmten Richtung bewegbaren Stempels der Gieß- bzw. Preßform gestaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Formgebung des Gehäuseteiles, die in einer geschlossenen Gieß- oder Preßform erfolgt, mit einem Hilfsstempel (3), der in der anderen Richtung (B) beweglich ist als der die Wände formende Stempel (2), in einem zweiten Arbeitsgang eine Wand des Gehäuseteiles, z. B. zwecks Bildung von Kohlenhaufennachbildungen, nachgeforrut wird, wobei der Werkstoff des Gehäuseteiles im Bereich der Wand, vorzugsweise über den Weg der Erwärmung des Hilfsstempels, auf Verformungstemperatur erwärmt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0159614A3 (en) * 1984-04-10 1986-02-05 Nippon Notion Kogyo Co., Ltd. Swivel snap hook of synthetic resin and method of manufacturing the same
EP0170811A1 (de) * 1984-07-10 1986-02-12 Nippon Notion Kogyo Co., Ltd. Kunststoff-Karabinerhaken und Verfahren zu seiner Herstellung

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