DE933342C - Elastische, keilfoermige Zwischenlage zwischen Schiene und Schwelle - Google Patents

Elastische, keilfoermige Zwischenlage zwischen Schiene und Schwelle

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DE933342C
DE933342C DER11606A DER0011606A DE933342C DE 933342 C DE933342 C DE 933342C DE R11606 A DER11606 A DE R11606A DE R0011606 A DER0011606 A DE R0011606A DE 933342 C DE933342 C DE 933342C
Authority
DE
Germany
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intermediate layer
rail
elastic
wedge
track
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Expired
Application number
DER11606A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Dipl-Ing Wessel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rain Carbon Germany GmbH
Original Assignee
Ruetgerswerke AG
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/68Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair
    • E01B9/685Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by their shape
    • E01B9/686Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by their shape with textured surface
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/68Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Die Erfindung strebt an, eine elastische Zwischenlage von keilartiger Form zwischen Schiene und Schwelle so auszubilden, daß umerwünschte Schienenbewegungen eingeschränkt bzw. vermieden werden.
  • Es .sind viele Versuche bekannt, die bisherigen Oberbauformen mit stählernen. Unterlagsplatten, beispielsweise den »Oberbau K« der Deutschen Bundesbahn, zu verbessern und insbesondere zu verbilligen. Eine wesentliche Verbesserung erzielte man durch Anordnung elastischer, gummiartiger Zwischenlagen an Stelle der stählernen Unterlagsplatten zwischen. Schiene und Schwelle. Dadurch werden die Schwellenau.flageflächen weniger beansprucht, weil die elastische Zwischenlage zugleich als Feder und Dämpfer wirkt. Eine weitere Verbesserung dieser Oberbauart wurde dadurch angestrebt,' daß die Spannelemente, beispielsweise die Schwellenschrauben oder Federnägel, eine sichere Vorspannung erhalten, wodurch die Fahrsicherheit erhöht wird. Durch derartige Schienenbefestigungen wurde eine bedeutende Verbilligung des Bahnoberbaues erzielt.
  • Da nun der Schienenfuß bekanntlich geneigt im Gleis angeordnet ist, wird entweder die Schwellenauflagefläche ebenfalls geneigt ausgeführt, um eine flächenparallele Zwischenlage zwischen Schiene und Schwelle verwenden zu können, oder es wird eine keilförmige Zwischenlage bei ungeneigter Schwellenauflagefläche benutzt.
  • Beide Möglichkeiten haben Nachteile. Bei der erstgenannten wird die Schwelle im gefährdeten Querschnitt oder zumindest in dessen Nähe um etwa io mm geschwächt.- Bei der letztgenannten Möglichkeit wird dieser Nachteil zwar vermieden, die Schwellen können also für den gleichen Zweck durchweg etwa io mm dünner angefertigt werden, jedoch entstehen durch die keilförmige, elastische Zwischenlage unter Belastung leicht Schwankungen der Schienen um ihre Längsachse, insbesondere nach außen bezüglich der Gleismitte, da die Zwischenlage außen weicher ist als innen, und die Schiene ihre ursprüngliche Neigung mit der pulsierenden Belastung wechselt. Diese Schwankungen ziehen vorübergehend Spurerweiterungen nach sich, welche nicht nur in Kurven sondern auch auf gerader Strecke unangenehm sind, da der Spurkreisdurchmesser dabei während der Fahrt verhältnismäßig kurzzeitig wechselt.
  • Ferner ist os bekannt, zusammengesetzte, keilförmige Zwischenlagen zu benutzen, bei denen ein keilförmiger Teil aus beispielsweise Stahl und ein oder zwei flächenparallele Teile aus elastischem Material erforderlich sind. Diese Möglichkeit konnte sich jedoch wegen zu hohen Ferti.gungs- und Kostenaufwandes nicht .durchsetzen.
  • Die Erfindung schlägt nun zur Vermeidung .bzw. weitgehenden Einschränkung dieser Nachteile die Verwendung einer ,einteiligen elastischen, keilförmigen Zwischenlage aus Vollgummi oder ähnlichem Material zwischen der geneigten Schiene und der ungeneigten Schwellenauflagefläche vor, welche sich bei einer Belastung etwa senkrecht zum Schienenfuß überall um gleiche Federwege in Richtung der Belastung zusammendrückt, wodurch die Neigung der Schiene unverändert bleibt.
  • Dafür sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten gegeben, von denen nachstehende an Hand der Zeichnungen angeführt werden.
  • Fig. i zeigt eine Ausführung, bei der die Zusammendrückung der elastischen Zwischenlage um gleiche, Federwege durch besondere konstruktive Ausbildung, in diesem Falle durch entsprechende Anordnung von Rillen erreicht wird. Mit i ist die elastische Zwischenlage bezeichnet, welche zwischen der geneigten Schiene 2 und der ungeneigten Auflagefläche 3 der Schwelle angeordnet ist und Rillen. enthält. Der Gesamtquerschnitt der Rillen vergrößert sich je Längeneinheit fortschreitend zur Gleismitte 5 hin, in dem vorliegenden Beispiel durch die Anordnung von gleichen Rillenquerschnitten in immer kürzer werdenden Abständen. Die gleiche Wirkung kann natürlich beispielsweise auch durch die Anbringung von immer größer werdenden Rillenquenschnitten in gleichen Abständen erzielt werden.
  • Eilre andere Möglichkeit konstruktiver Ausbildung ist in F#g. 2 dargestellt. Die Zwischenlage i enthält senkrechte, runde Ausnehmungen 6, deren Gesamtquerschnitt je Längeneinheit sich fortschreiteizd zur Gleismitte hin vergrößert: Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, die gleiche Wirkung zu erzielen, welche ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen. Beisp'iel'sweise kann die gleiche Wirkung auch durch -besondere stoffliche Ausbildung der Zwischenlage erreicht werden, indem die Außenzone härter vulkanisiert wird als die Zone zur Gleismitte hin.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elastische, keilförmige Zwischenlage aus Vollgummi oder ähnlichem Material als Federelement zwischen einer geneigten Schiene und einer ungeneigten Schwellemauflagefläche, dadurch gekennzeichnet, daß sie innen, d. h. zur Gleismitte -hin, weicher ausgebildet ist als außen, so daß die vertikale Kompressibilität über die ganze Fläche dieser Zwischenlage etwa gleich groß wird.
  2. 2. Zwischenlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwecks Erzielung gleichmäßiger vertikaler Kompressibilität mit Hohlräumen, wie Rillen, Bohrungen od. dgl., versehen ist, deren Gesamtquerschnitt nach innen, d. h. zur Gleismitte hin, bei gleichbleibender Stoffqualität vergrößert ist.
  3. 3. Zwischenlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwecks Erzielung gleichmäßiger vertikaler Kompressibilität innen, d. h. zur Gleismitte hin, weicher vwlkani.siert ist.
DER11606A 1953-05-07 1953-05-07 Elastische, keilfoermige Zwischenlage zwischen Schiene und Schwelle Expired DE933342C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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