DE9317C - Neuerungen an Thermometern und Pyrometern - Google Patents

Neuerungen an Thermometern und Pyrometern

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DE9317C
DE9317C DENDAT9317D DE9317DA DE9317C DE 9317 C DE9317 C DE 9317C DE NDAT9317 D DENDAT9317 D DE NDAT9317D DE 9317D A DE9317D A DE 9317DA DE 9317 C DE9317 C DE 9317C
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Steinle and Hartung GmbH
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material

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  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description

1878.
Klasse 42.
STEINLE & HÄRTUNG in QUEDLINBURG. Neuerungen an Thermometern und Pyrometern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. December 1878 ab.
Die Neuerungen an Thermometern und Pyrometern sind folgende:
Fig. i. An der Büchse α ist das unten geschlossene Schutzrohr b und in diesem die Stange c befestigt. Letztere ist oben cylindrisch mit einer Durchbrechung für die bewegliche Stange g, in ihrer Fortsetzung ebenso wie letztere halbrund und bei d mit dem unten geschlossenen Rohre e vereinigt. Letzteres erhält bei / eine Führung und wird mit einem die Wärme schlecht leitenden Material umkleidet. Der bewegliche Stab g ist halbrund und mit cylindrischen Enden versehen. Derselbe ist mit dem Stabe c durch ein Gelenk verbunden (Schnitt A-B) und ist unten mit einer Aussparung versehen (Schnitt C-D). Durch eine Spiralfeder wird er auf den Stab h gedrückt und folgt somit dessen Bewegungen, welche durch die Ausdehnung des Rohres e entstehen. Der Stab h ist entweder aus einer Mischung von Pappe und Asbest, oder von Thon, Gyps, Stein, Glas, Porcellan etc. hergestellt.
Fig. 2 zeigt den unteren Theil der Gestänge bei solchen Thermometern, wo die Anbringung des Rohres e, Fig. 1, unmöglich ist. Die bewegliche Stange gx ist hier näher an das Schutzrohr bx herangerückt, als die feste Stange C1 (Schnitt E-F). Die feste Stange C1 erhält aufserdem noch eine Führung durch die Kloben r (Schnitt E-F).
Der bewegliche Stab g, Fig. 1, hat auf seinem Kopfe das gehärtete Drucklager i, welches zur Aufnahme eines Stiftes dient. Die Feder k, deren Form eine beliebige sein kann, zieht mittelst einer Kette an der Zeigerrolle m. Diese Kette geht nach der grofsen Rolle n, an welcher die kleine Rolle 0 befestigt ist, welche den Winkelhebel / auf den im Drucklager i befindlichen Stift drückt.
Durch die Anordnung des Rohres e, Fig. 1, mit der Umhüllung durch einen schlechten Wärmeleiter werden Temperaturveränderungen nur sehr langsam, aber desto gleichmäfsiger auf die Gestänge c und g übertragen.
Die Aussparung des Stabes g bei CD bewirkt durch Verminderung des Querschnittes an dieser Stelle eine schnellere Temperaturannahme. Dieselbe ist nothig, weil der Stab c bei d mit Rohr e verbunden ist, somit infolge der dadurch bedingten besseren Wärmeleitung Temperaturveränderungen schneller annehmen würde, als der Stab g, welcher nur strahlende Wärme empfängt.
Die in Fig. 2 gezeigte Anordnung bewirkt dasselbe, wie die oben besprochene Aussparung.
Die Verbindung der Gestänge bei A B, Fig. 1, durch ein Gelenk führt eine gröfsere Stabilität herbei. Zu demselben Zwecke dienen die Kloben r, Fig. 2.
Durch die Anordnung der Doppelrolle im Zeigerwerk ist es ermöglicht, ganz kleine Bewegungen mit Genauigkeit beliebig zu vergröfsern, was bei Anwendung von nur einer Rolle nicht möglich wäre, da die zu Gebote stehenden Bewegungen zu gering sind, mit Rechen und Trieb aber gar nicht zu erreichen ist. Ferner werden bei kurzen Thermometern, Fig. 4, und Kopfthermometern, Fig. 3, durch Anbringung des beschriebenen Zeigerwerkes mit Rollen und Hebel alle Zwischengestänge unnöthig.
Der Winkelhebel ρ kann sich beliebig ausdehnen , ohne auf das Zeigerwerk irgend welchen Einflufs hierdurch zu üben, da er in dieser Richtung nicht an der Rolle ziehen kann. Man kann das Zeigerwerk also direct in der Büchse festschrauben. F'ig. 5 zeigt ein solches Zeigerwerk für Mano-Thermometer, wo anstatt der Rolle η eine die gewünschte Zunahme der Bewegungsvergröfserung erzielende Curvenscheibe U1 angebracht ist.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Die in Fig. 1 und 2 gezeigten Anordnungen der Gestänge mit allen in der Beschreibung angeführten Constructionseinzelheiten bei Pyrometern, Thermometern und Mano-Thermometern.
2. Die Anwendung meines aus einer Mischung von Pappe und Asbest, oder von Thon, Gyps, Stein, Glas oder Porcellan angefertigten Stabes, in Verbindung mit einem Metallrohr bei Pyrometern, Thermometern und Mano-Thermometern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762091C (de) * 1937-01-21 1953-02-09 Maurice Houdaille Ets Temperaturabhaengige Steuervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE762091C (de) * 1937-01-21 1953-02-09 Maurice Houdaille Ets Temperaturabhaengige Steuervorrichtung

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