DE930407C - Schutz- und Zeitschalter, insbesondere fuer Tauchsieder - Google Patents

Schutz- und Zeitschalter, insbesondere fuer Tauchsieder

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DE930407C
DE930407C DEP4088A DEP0004088A DE930407C DE 930407 C DE930407 C DE 930407C DE P4088 A DEP4088 A DE P4088A DE P0004088 A DEP0004088 A DE P0004088A DE 930407 C DE930407 C DE 930407C
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time
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DEP4088A
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English (en)
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Herbert Zacher
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/74Switches in which only the opening movement or only the closing movement of a contact is effected by heating or cooling
    • H01H37/76Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Schutz- und Zeitschalter, insbesondere für Tauchsieder Ein bekannter Übelstand bei Tauchsiedern und ähnlichen elektrischen Geräten isst, daß diiese durchbrennen, wenn sde überhitzt werden. Dies i.st vor allem dann der Fall, wenn sie unter Strom trocken liegen. B,e,isp@iel-sweise kann es dann eintreten, wenn nach Entnahme des Gerätes aus der Flüssigkeit ein Ausschalten vergessen wurde oder aber die zu erhitzende Flüssigkeit verdampft war. Da die Luft ails schlechter Wärmeleiter die Kalorien nicht in dem Maße abführen kann, wie das die Flüs;siglce@it mit !spezii,fisch höherem Wärmeleitvermögen tut, führen diese zu einer Überh,itzun@g des Heizkörpers, wodurch er Schaden nimmt oder durchbrennt. Die Reparatur eines derartigen wasserdicht abgeseihilosisenen Heizkörpers erfordert jedoch erheblichen Zeih- und Materialaufwand.
  • Die Erfindlunig hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Übelstand auf .einfachsteNV e-iise zu beseitigen, und hat einen Schalter geschaffen, welcher bei Trockenliegen des Heizkörpers .den Strom automatnscih abschaltet und damit eine Überhitzung und Beschädigung vermeidet Darüber hinaus ermöglicht der Schalter gemäß der Erfindiung eine Zeitschaltung, lindem er den Heizkörper nach einem be@l,ieb-ig ,l;anig ,e!ins!tellbaren Kochvorgang abschaltet. Außer dem angegebenen Verwendungszweck für elektrische, Kochgeräte kann der Schalter selbst mann,igfaltige Anwendung finden, beIspielswei,se als. Wahnschutz. Darauf sei weiter hinten noch verwiesen.
  • Automatiisiche Awslschal.tvorvichtungen siind an sich im@ verschied!enen Ausführungen bekannt. Hierfür kommen in erster Linie Thermas lhalter in Frage, beispielsweisse ein Quecksüberschalter, dessen, Quecksilber enthaltende Glas,röhre- durch einen bei Erwärmung sieh ausdehnenden Stab gekippt wirid und den Kontakt .schließt. Bim:etallschaIter mit zwei miteinander verschweißten Metallstreifen verschiedener Aus-dellniungskoeffizienten, welche -sich infolge der unterischiedlichen Ausdehnung bei Erwärmung krümmen und-Kontakte schließen oder freigeben, werden ebenfalls für derartige Zwecke .angewandt. Außerdem kennt man Kontaktthermometer und ebenso, für Zeitschultungen die verschiedensten Einrichbunigen, beispielsweise Uhrwerke usf.
  • Der Grund .dafür, daß die oben beschriebenen Einrichtungen, für elektrische Koch- und Heizgeräte verhältnismäßig wenig angewandt wurden, lag in Ihren komplizierten Ausführungsarten und dien,damit verbundienen wirtschaftlich untragbaren Herstellungskosten begründet.
  • Diageigen ist der Schalter gemäß der Erfindung unter geringstem Materialauufwand einfach und billig herzu-stelilen und bietetaußerdem dien VoTte@i;l, daß er nachträglich leicht an jedem normalen Täiuchs@i-e:dier angeibraoht werden kann.
  • Erfindungsgemäß besteht der Schutz- und Zeitschalter aus einem geigen eine Fedierkraft geschloissenen Schalthebel und einem mit diesem verbunden e.n Spanndiruht oder -faden, welcher am anderen Ende an dem Heizkörper befestigt ist und bei unzulässiger Erhitzung abreißt, so. daß der Federzug nun die Kontakte unterbricht.
  • Weiter ist vorgesehen, in den Spanindr aht eine Ze@itauslös.vorrichtung einzuschalten, welche den Zwedz: hat, nach einer gewissen Ko,cjhzeit den Spanndraht freri.zugeibeen und über den Federzug den Kontakt zu öffnen und damit den Strom zu unte@rbmech @en. Die beiden Teile dii,eiser Vorrichtung werden durch ein Verbindungsglied besonderer S#toffzuisammensetzung verbunden, und zwar derart, daß isie- bei .der Auflösung dieses Gliedes durch dien Federzug auseinandergehen und damit ebenfalls den Kontakt unterbrechen. -Da hierbei ,der Spanndraht nicht schlagartig freigegeben w@imd, sondern sich bis zum vollständigen Ahriß ,des Verbindungsgliedes dehnt, besitzen .die Kontaktfedern oder die Kontaktbrücke einte gewisse Vorspannung, um .dieser Dehnung unter Beibehaltung dies Kontaktschlusses nachgeben zu können.
  • Für idieses Verbindungsglied kommen Stoffe in Frage, welche sich nach einer bestimmten Zeit in kochendem Wasser auflösen und .ohne Geschmack und isons,tige das Kochgut schädlich beeinflussende Teile sind.
  • Die Verbindungsglieder können in Auflösunigsigradien hergestellt werden mit Bezeichnungen, die den Auflösungszeiten entsprechen. Außierrdem können auch .solche Glieder verwandt werden, die sich schon bei Erresehen einer bestimmten Temperatur auflösen und die Stromzuführung unterbrechen, um benispielsweis e ein Überkochen von Mildh zu verh inidiern.
  • Die mechanische Ausführung ,der Zeitanzsilösevorrichtung ;kann: beliebig sein. BeispieIsweise können .die beiden Teile, wie in Abb,.3 dargestellt, sdharniierartig sein und die Verbindung dieser Ösen 18 und 19 .durch ein bolzenförmiges, sich auflösendes Glied 20 hergestellt werden. Es wäre auch denkbar, das Verb@indlung sg 1'ved blättchenförmig mit zwei Löchern auszubilden und im diese je einen mit dien Drahtandren verbundenen Haken einzuhängen. Weitere ähnliche Anordnungen sollen vombehalten biledibien, insbesondere auch die, daß die Vorrichtung unmittelbar an: ,der Lötstelle angebracht wird, wodurch eine Unterbrechung des Spanndrahtes entfallen würde.
  • Es soll .außerdem auch vorbehalten bleiben, das Zwischengliied so auszubilden, daß es geeignet ist, mit einem dem Kochgut entsprechendem Teil, beispielsweise einer Erbse oder Nudel, zusammengehalten zu wenden. Wenn dieses Kochgut gar ist, wiiird das Zwischenglied gelöst u:nd der Strom im richtigen Augenblick unterbrochen, :so. :diaß eine dauernde. Überwachung und Nachprüfung unnötig wird.
  • Abgesehen von der Verwendung der Zeitschaltvorrichtung bei Tauchsiedern kann diese in gleicher Aus:bilidiung ebenfalls für elektrische Kochgeräte, Elektroihierde u. @dgl. verwandt werden.. In diesem Fall wird ,der Spanndraht, in den das Zwischenglied' eüng es"atzt iis,t, einfach an einem Stab befestigt, der oben idie Schaltemanoirdnuug trägt. Dieser Schalter wird miit :dien Heizwiderstand .in Reihe geschaltet und kann mit entsprechender Steckeranordnun ig versehen sein, beispielsweise derart, daß ,die Schalterzuführung in die Steckdose eingeführt wird undder Gerätestecker in diese Schaferzuführung. Auf :die Verwendung des Sehalters für Signa1-und Alarmzwecke sei noch kurz verwiesen. Der Spanrndlruck kann hier verlängert an den zu sichernden Teilen anigwbracht sein und bei Unterbrechung über ein Relais eine Alarmanlage auslösen. Hierbei kann ider Schalter auch so ausgeführt -sein, .daß die Zugfeder bei Unterb-reohung,des Spanndrahtes den Kontakt nicht öffnet, sondern schließt, wodurch eine Alarmanlage .direkt in Tätigkeit gesetzt werden kann.
  • Die Zeichnung vera:n.schaulicht die Erfindung beispielisweiise, und zwar zeigt Ab#b. r Tauchsieder mit aufmontierter Schaltereinrichtung, Abb. 2 den Schaltair als Einzelteil geöffnet und im .Schnitt, Abib, 3 das Zwischenglied, Abb. 4 Schalter im Griff des Tauchsieders angeomdnet.
  • Der Tauchsieder selbst entspricht den üblichen Ausführungen und ibesteht aus dem Heizkörper r mit wasserdicht einigeschlossenem Heizwiderstand, ,dem Griff 2 und ideir Stromzuführung 3. Durch eine Abzweigmuffe q.. wird eine Ad,-er des Stromzuführungskabels über den Schialter geleitet, welcher am Griff 2 beispielsweise mittels Schellen aufgespannt wird oder, wie in Abb. q. ,dargestellt, in den Griff 2 selbst einsgelassen ist. Im Schalter sind zwei Konta' tfahnen 5 und 6, durch Glimmerblättchen 7 zur Vermeiidunig des Schmorens und Abtrennens der K,unst'harzmass,e8,des Schalters durch d'ie Kontaktfunken gesidhert, angeordnet, welche mit dienDrahten:dien der Unteribrech:unbgssteille an der Abzweigmuffe d. verbunden sind. Zwischen ihnen auf einer Welle g ist :eine Scheibe io eingepreßt und trägt eine Kontailstb@rücl:e i i zur Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen den Fahnen 5 und 6. Eine Feder 12, die zwischen der Scheibe io gabelartig .angeordnet ist, greift am unteren Ende in .ein Loch .dies Hebelarmes 14. Die Fe:dier dreht dadurch die Scheibe gegen den Uhrzeigersinn bis zu dem Anschlag 18 und entfernt die Kontaktbrücke i i von den Fahnen 5 und 6. Von dem mit der Scheibe 1o verbundenen Hebelarm 14 wird aus dem Schaltergehäuse ein Draht 16 herausgeführt, der an seinem Ende zur Öse 17 awsge!bildet ist. In letztere Öse i7 .ist mit seinem Ende ein Spanndraht ig eingehängt, welcher an seinem unteren Ende durch eine Lötstelle 2o mit einer Blechschelle .2i verbunden ist, wobei diese Schelle 21 um das Heizaggregat i gelegt ist und der Draht gerade so lang ist, daß der Hebelarm 14 nach unten gezogen, die Feder 12 gespannt und ,die Kontaktfahnen 5 und 6 durch die Berücke i i lei=tend verbunden sind.
  • Wenn sich nun der Heizkörper i infolge Trockemli-egen:s erhitzt, wird diese Hitze über die Blec'hschel1@C 21 der Lötstelle 2o übertragen, und diese schmilzt, bevor eine für den Heizkörper kritische Temper atu:r erreicht ist. Dadurch wird der Draht 1g freibgesgeb:en, und die Fedier 12 dreht die Scheibe io.und unterbricht den Kontakt. Es ist vorgesehen, dem Gerät mehrere Ersatzdrähte, mit Lötstelle und Schelle beizugeben, welche jeweils bequem, -selbst von Laienhand, wieder eingehängt werden können, und zwar zuerst mit der Schelle :2 i am Heizkörper i und dann mit der Öse 17, wobei die Feder 12 wieder gespannt und d,-"r Kontakt geschlossen wird.
  • Zur Verwendung als Zeitischalter ist in den Draht ig noch ein Zwischenglied einsgesetzt, und diese Vorrichtung kann auf gleiche Weise ebenfalls von La.iemih:aii:,d bequem eingesetzt werden. Hierbei ist der Draht ig unterbrochen und je mit den Teilen 22 und 23 des Zwischengliesdes verbunden. Diese beiden Teile 22 und 23 bestehen aus Ösen, ähnlich wie bei einem Scharnier, und werden durch einen Bolzen 24 gesichert. Dieser Bolzen 2-1 besteht aus inser Masse, welche sich nach einer gewissen Kochzeit oder bei Erreichen einer bestimmten Tempera:tur auflöst, den Teil 22 freigibt und die Feder 12 °13enfal s wieder über den Hebel 1.4 den Kontakt unterbricht. Die konstruktive Ausfüh:ruug dieses Zwischensgliedes und .die Stoffzusammensetzung des Verb:i@ndu:ngsbo.lzen:s 2q. soll für de Erfindung ohne Belang sein. Es sollen ebenso, andere geeignete Formen angewandt werden.
  • Esssoll vorbehalten bleiben, an Stelsle des Spanndirahte@s mit Lö@ts-telle und Blechschelle den Federdruck von 12 mittels eines geeigneten Textilfadens zu überwinden, welcher am Heizkörper befestigt wird: und bei -,starker Erhitzung infolge Trockenli,eg:ens ,durchbrennt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutz- und Zeitschalter, insbesondere für Tauchsieder, gekenuzesichnet duzch einem geigen eine Federkraft ges hlüssene:n Schalthebel und einen mit diesem verBuudenen Spanndraht oder -faden (ig), welcher am anderen Ende an dem Heizkörper befestigt ist und bei unzulässiger Erhitzung abreißt.
  2. 2. Schütz- und Zeitschalter nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannd-raiht durch !eine Lötstelle (20) mit einer um den Heizkörper (i) gelegten Bleichschelle (21) verbunden ist.
  3. 3. Schutz- und Zeitschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Zwischenglle:der im Spanndraht (ig) und diese zusammenhaltendes Verbindungsglied' löslicher Stoffzussammensetzung. q..
  4. Schutz- und Zeitschalter nach den Ansprücahen i bis 3, gekennzeichnet durch zwei Konitaiktfaihne:n (5 und 6) und eine diese schließende Brücke (i i) auf einer zwischen diesen laufenden Scheibe (1o), welche .durch eine: Spiralfeder (12) gedreht wird, die Kontak:te unterbricht und mit einem (14) versehen ist.
  5. 5. Schutz- und Z,e@i,tsschalter nach :den Ansprüchen i bsi@s d., dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des Ab:b@rennens des Gehäuses dieses. durch Gl,i-m.merblüttchen von: den Kontaktfahne@n getrennt isst.
  6. 6. Schutz- und Zeitschalter nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Scihalte@r ihm Tauch.siedergriff (2) untergebracht ist.
  7. 7. Schutz- und Zeitschalter nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung @desselben für sämtliche Kochgeräte unter Anb:rinigung eines geeigneten Steckglie@dies zum Hsin:tereinanderschalten: von Heizwiderstand und Schalter.
DEP4088A 1949-09-08 1949-09-08 Schutz- und Zeitschalter, insbesondere fuer Tauchsieder Expired DE930407C (de)

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