DE927240C - Elektrischer Vibrationserzeuger - Google Patents

Elektrischer Vibrationserzeuger

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Publication number
DE927240C
DE927240C DEA14493A DEA0014493A DE927240C DE 927240 C DE927240 C DE 927240C DE A14493 A DEA14493 A DE A14493A DE A0014493 A DEA0014493 A DE A0014493A DE 927240 C DE927240 C DE 927240C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stator
axis
recirculating
circulating body
rotating
Prior art date
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Expired
Application number
DEA14493A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Adolph
Carl Gunnar Lindgren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynapac AB
Original Assignee
Dynapac AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynapac AB filed Critical Dynapac AB
Application granted granted Critical
Publication of DE927240C publication Critical patent/DE927240C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/02Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
    • B06B1/04Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with electromagnetism
    • B06B1/045Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with electromagnetism using vibrating magnet, armature or coil system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Elektrischer Vibrationserzeuger Die Erfindung betrifft einen umlaufenden, elektrischen Vibrationserzeuger, bei dem exzentrisch angeordnete, umlaufende Massen zur Erzeugung der gewünschten Vibrationen Verwendung finden. Der Hauptzweck der Erfindung ist, einen Vibrationserzeuger mit wenigen beweglichen Teilen zu schaffen, der keine durch die Vibrationen leicht zu beschädigenden Lager besitzt.
  • Es ist bereits bekannt, exzentrische Massen unmittelbar auf der Welle eines elektrischen Motors anzubringen, so daß während der Drehung der Welle Vibrationen erzeugt werden, die eine der Umlaufzahl der Welle entsprechende Frequenz haben. Bei Einrichtungen dieser Art sind jedoch die Wellenlager beträchtlichen Beanspruchungen ausgesetzt, und die Schwingungsfrequenz kann nur durch Änderungen der Wicklung des Motors geregelt werden, wodurch der Welle eine andere Umlaufgeschwindigkeit erteilt wird. Vibrationserzeuger der besagten Art sind in der Regel mit einem Asynchronmotor mit Kurzschlußläufer ausgerüstet.
  • Ferner können umlaufende Vibrationserzeuger in der Weise hergestellt werden, daß man die Motarwelle ein um sie umlaufendes, sogenanntes konisches Pendel antreiben läßt, dessen freies Ende einen Rotationskörper bildet, der auf der Fläche eines im Ouerschnitt kreisförmigen, der Pendelbewegung entsprechend gestalteten Rotationskörpers rollt, so daß das freie Ende des Pendels veranlaßt wird, eine planetenförmige Umlaufbewegung auszuführen,, die je nach dem Größenverhältnis der einander zugeordneten Abrollflächen eine gegenüber der Pendelumdrehung, d. h. der Umlaufgeschwindigkeit des Magnetfeldes, schnellere oder langsamere Verschiebung des Schwerpunktes bewirkt.
  • Obwohl diese Art umlaufender Vibrationserzeuger eine leichte Regelung der Schwingungsfrequenz ermöglicht, ohne Änderungen am Antriebsmotor erforderlich zu machen, und beispielsweise vorteilhaft als Immersionsvibratoren oder sogenannte Stab- oder Schaufelvibratoren Verwendung finden können, ist ihre Bauweise in anderen Fällen weniger geeignet wegen der verhältnismäßig großen. Abmessungen und wegen der Schwierigkeit,geeignete Lager für das feststehende Ende des konischen Pendels zu erhalten.
  • Die Erfindung beruht auf der früher gemachten Beobachtung; daß einem elektrisch leitenden, vorzugsweise lamellierten Umlaufkörper, der exzentrisch in einem umlaufenden elektrischen Magnetfeld liegt, beispielsweise in dem Stator eines dreiphasigen Asynchronmotors, eine Umlaufbewegung um seine eigene Achse mit einem verhältnismäßig hohen Grad von Exzentrizität erteilt wird. Der Umlaufkörper sollte hierbei zweckmäßig gegenüber dem umlaufenden elektrischen Magnetfeld so angeordnet werden, daß er durch alle entstehenden Kraftfelder beeinflußt wird; er sollte daher so angeordnet sein, daß die Rotationsachse des Magnetfeldes durch ihn hindurchgeht und nicht außen an ihm vorbeiläuft. Wenn der Umlaufkörper derart in dem Magnetfeld liegt, daß seine Umlaufachse, d. h. seine Mittelachse um die Rotationsachse des Magnetfeldes frei herumlaufen kann, und zwar als Ergebnis des Umstandes, daß eine an dem Umlaufkörper konzentrisch mit seiner Achse angeordnete Umlauffläche auf einer größeren oder kleineren Rollbahn abrollen kann, die konzentrisch zu der Rotationsachse des Magnetfeldes liegt, wobei beträchtliche Reibung auftritt, so kann eine Winkelgeschwindigkeit des Schwerpunktes des Umlaufkörpers um die Rotationsachse des Magnetfeldes erzeugt werden, die verschieden von der Umlaufgeschwindigkeit des Magnetfeldes ist.
  • Ein Vibrationserzeuger dieser Art bietet daher nicht nur den Vorteil, daß das Problem der konzentrischen Anordnung umlaufender exzentrischer Massen in Kugellagern od. dgl. beseitigt ist, sondern es kann auch die Vibrationsfrequenz leicht durchAuswechseln der Umlauffläche oder der Rollbahn geändert werden, was zur Folge hat, daß die Abmessungen des Vibrationserzeugers klein gehalten werden können. Es ist daher mit dieser Anordnung möglich, die Schwingungsfrequenz nach oben und unten zu ändern oder auch beizubehalten, falls dies erwünscht ist.
  • Die Anbringung des Umlaufkörpers kann vorzugsweise derart erfolgen, daß der Stator, in dem das Magnetfeld erzeugt wird, an seinen Seitenschilden mit vorstehenden Wellenstümpfen versehen wird und der Umlaufkörper wenigstens an seinen Enden als rohr- oder hülsenförmiger Körper ausgebildet wird und diese Enden von den Wellenstumpfen der Seitenschilde getragen werden. Der Schwerpunkt des Umlaufkörpers wird dann mit einer Geschwindigkeit, die von der Umlaufgeschwindigkeit des Magnetfeldes abweicht, um die Achse des Magnetfeldes verschoben. Der Umlaufkörper kann aber auch an seinen Enden mit vorstehenden Tragzapfen versehen sein, die in Öffnungen größeren Durchmessers in den Seitenschilden des Stators eingreifen, so daß der Schwerpunkt des Umlaufkörpers um die Achse des magnetischen Feldes wahlweise mit einer höheren oder niedrigeren Geschwindigkeit umläuft, je nach den Durchmesserverhältnissen.
  • Bei den bekannten Ausführungsformen des Vibrationsgerätes der obenerwähnten Art, bei denen der Stator radial um den Umlaufkörper angeordnet ist, wird natürlich ein verhältnismäßig breiter Luftspalt an einer Stelle zwischen dem Umlaufkörper und dem Stator erzeugt, und ferner werden bei großen Leistungen des Vibrationsgerätes die Abmessungen in radialer Richtung verhältnismäßig groß, was in einigen Fällen unerwünscht sein kann. Um dies zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung das Vibrationsgerät so gebaut, daß der Stator aus zwei gleichachsig zueinander angeordneten getrennten Teilen besteht, die je neben dem Umlaufkörper angeordnet sind und zwischen sich ein elektromagnetisches Drehfeld erzeugen,, das sich durch zwei konstante Luftspalte zwischen den Statorteilen und dem Umlaufkörper und in axialer Richtung durch den Umlaufkörper erstreckt.
  • In der Zeichnung ist eine praktische Ausführungsform eines Vibrationsgerätes gemäß der Erfindung im Axialschnitt dargestellt.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Vibrationsgerät, das als Immersionsvibrator ausgebildet ist, umfaßt der Stator zwei im wesentlichen gleich ausgebildete Teile io und ii, die je einen ringförmigen, lamellierten, mixt Wicklungen 12 und 13 für dreiphasigen Wechselstrom versehenen Kern umgeben, und zwar derart, daß die Statorteile io und i i miteinander zwischen sich ein rotierendes elektromagnetisches Feld erzeugen, weil sie koaxial in einemAbstand voneinander angeordnet sind. Die ringförmigen Kerne der Statorteile können aus spiralförmig aufgewickelten Transformatorblechen bestehen, wobei die Erzeugende der Ebene der Bleche für alle Windungen parallel zur Achse des so gebildeten ringförmigen Kernes verläuft. Bei dem dargestellten Vibrationsgerät können die elektrischen Wicklungen i2, 13 so ausgebildet sein, daß die magnetischen Kraftlinien des rotierenden Magnetfeldes im wesentlichen axial durch den Zwischenraum 14 zwischen den Statorteilen laufen; in diesem Zwischenraum 14 ist ein Umlaufkörper 15 angeordnet, der -aus einem spiralförmig unterteilten, ring- oder hülsenförmigen Körper besteht, dessen Aufbau dem der Kerne der Statorteile entspricht. Die Unterteilungswindungen des Umlaufkörpers sind an seinen Enden durch radial verlaufende Kurzschlußstäbe 16 kurzgeschlossen, die ihrerseits innen und außen untereinander durch Kurzschlußringe 17 und 18 verbunden sind. Darüber hinaus ist der Umlaufkörper 15 auf seinem Umfang von einer Hülse i9 mit zwei schwach geneigten oder konischen Laufflächen 2o umgeben, die miteinander in der Axialrichtung einen Winkel bilden. Diesen Laufflächen 2o sind entsprechend geneigte oder konisch verlaufende Laufbahnen 21 einer Laufhülse 22 zugeordnet, die den Raum 14 umhüllt und konzentrisch zu der Rotationsachse des elektromagnetischen Feldes zwischen den beiden Statorteilen liegt, wobei die lichte Weite der besagten Hülse an allen Stellen größer als der zugeordnete Durchmesser des mit seiner Hülse i9 versehenen Umlaufkörpers 15 ist. Die Laufflächen 2o des Umlaufkörpers und die Rollbahnen 21 der Laufhülse dienen der Führung des Umlaufkörpers unter Erzeugung einer beträchtlichen Reibung. Alle Teile des Vibrationsgerätes sind in einem Gehäuse 23 angeordnet, das im vorliegenden Beispiel bei 24 halbkugelförmig oder spitz abgeschlossen ist. Die Statorteile können elektrisch durch Leitungen 25 verbunden sein, die entweder in außen oder innen an der Laufhülse 22 vorgesehenen Nuten liegen oder die durch die Mittelöffnung 26 des hülsenförmigen Umlaufkörpers gehen.
  • Wenn, wie bereits gesagt wurde, elektrischer Strom den mit den Wicklungen 12, 13 versehenen Statorteilen io, i i zugeleitet wird, wird in dem Raum 1q. ein axial ausgerichtetes rotierendes Magnetfeld erzeugt, das das Bestreben hat, den Umlaufkörper um seine eigene Rotationsachse und die Achse der Laufhülse in Umlauf zu setzen, so daß er eine Planetenbewegung ausführt, die Schwingungen einer anderen Frequenz erzeugt als der, die durch die Rotationsgeschwindigkeit des Magnetfeldes hervorgerufen wird, und zwar in Abhängigkeit von dem Verhältnis des Durchmessers der Laufflächen des Umlaufkörpers und dem entsprechenden Durchmesser der Rollbahnen der Laufhülse 22.
  • Das in der Zeichnung veranschaulichte Vibrationsgerät bietet unter anderem den Vorteil, daß der Luftspalt zwischen Umlaufkörper und Stator (Statorteilen) klein und konstant gehalten werden kann und den weiteren Vorteil, daß die radialen Abmessungen klein sein können. Dies wiederum hat zur Folge, daß eine größere Leistung bei unverändertem Gewicht und gleichen Abmessungsverhältnissen zwischen Umlaufkörper und Stator erzielbar ist als bei den bekannten Bauweisen, und ferner, daß der Vibrator in Geräte eingebaut werden kann, deren radiale Abmessungen klein gehalten werden müssen, wie dies beispielsweise bei Stab- oder Schaufelvibratoren für Beton der Fall ist. Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt; es lassen sich vielmehr bei der Umsetzung der im Prinzip erläuterten Erfindung in die Praxis zahlreiche bauliche Änderungen vornehmen, ohne daß man sich von dem Wesen der Erfindung entfernt. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann z. B. die Lauffläche des Umlaufkörpers auch aus der Innenfläche eines sich durch die Mitte des Umlaufkörpers erstreckenden Rohres bestehen, wobei die zugeordnete Rollbahn vorzugsweise als sich durch das Rohr erstreckender Bolzen ausgebildet ist und die Lauffläche in eine Anzahl Ringe aufgeteilt sein kann. Die Rollbahn wird unabhängig davon, ob sie als zentraler Bolzen oder als Außenhülse ausgebildet ist, vorzugsweise so gestaltet, daß sie imstande ist, den Umlaufkörper zu führen; das kann durch Flansche, Schlitze od. dgl. oder, wie in der Zeichnung gezeigt, durch geneigte oder konische Rollbahnen bewirkt werden, die selbstverständlich in eine Anzahl Rollbahnen unterteilt sein können.
  • Die Rüttelfrequenz des Vibrationsgerätes kann in allen Fällen leicht durch Auswechselung der Rollbahnen oder durch Vornahme von Änderungen an den den Rollbahnen zugeordneten, die Führung der Planetenbewegung des Umlaufkörpers bewirkenden Gliedern geändert werden. Selbstverständlich kann man Stator und Umlaufkörper miteinander vertauschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Rotationsvibrator mit einem Stator, der mit Feldwicklungen zur Erzeugung eines rotierenden elektromagnetischen Feldes und mit ringförmigen Rollbahnen versehen ist, sowie einem Umlaufkörper, der unter dem Einfluß dieses Feldes um seine eigene Achse umläuft und mit Laufflächen versehen ist, die auf den Rollbahnen des Stators abrollen, wobei der Umlaufkörper neben der Drehung um seine eigene Achse eine gesteuerte, planetenförmige Rollbewegung längs den Rollbahnen ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator aus zwei gleichachsig zueinander angeordneten, getrennten Teilen besteht, die je neben dem Umlaufkörper angeordnet sind und zwischen sich ein elektromagnetisches Drehfeld erzeugen, das sich durch zwei konstante Luftspalte zwischen den Statorteilen und dem Umlaufkörper und in axialer Richtung durch den Umlaufkörper erstreckt. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 962 65.a..
DEA14493A 1950-11-23 1951-11-16 Elektrischer Vibrationserzeuger Expired DE927240C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE927240X 1950-11-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE927240C true DE927240C (de) 1955-05-02

Family

ID=20388406

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA14493A Expired DE927240C (de) 1950-11-23 1951-11-16 Elektrischer Vibrationserzeuger

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DE (1) DE927240C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276320B (de) * 1955-08-09 1968-08-29 Master Vibrator Company Innenruettler fuer Beton u. dgl.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR962654A (de) * 1950-06-16

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR962654A (de) * 1950-06-16

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1276320B (de) * 1955-08-09 1968-08-29 Master Vibrator Company Innenruettler fuer Beton u. dgl.

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