DE925181C - Schaltungsanordnung fuer Abstimmanzeigeroehren, insbesondere in Rundfunk- und Fernsehempfaengern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Abstimmanzeigeroehren, insbesondere in Rundfunk- und Fernsehempfaengern

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Publication number
DE925181C
DE925181C DES30605A DES0030605A DE925181C DE 925181 C DE925181 C DE 925181C DE S30605 A DES30605 A DE S30605A DE S0030605 A DES0030605 A DE S0030605A DE 925181 C DE925181 C DE 925181C
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DE
Germany
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tube
voltage
circuit arrangement
arrangement according
display
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Expired
Application number
DES30605A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Kitzinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14Visual indication, e.g. magic eye

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

Zur Erleichterung der Abstimmung von Rundfunkempfängern ist eis bekannt, Abstimmanzeigeröhren zu verwenden, deren Leuchtfläche bei. genauer Abstimmung auf einen Sender jeweils einen Größtwert erreicht. Zur Steuerung der Abstimmanzeigerohre dient die gleichgerichtete Zwischenfrequenzspannung des Gerätes, die in einem mit der Anzeigeröhre zusammengebauten Verstärkersystem verstärkt und in ihrer Richtung
ίο umgekehrt wird.
In manchen Fällen ergibt sich die Forderung, das Anzeigesystem der Abstimmröhre unmittelbar zu steuern, sei es, daß diese Röhre kein besonderes Verstär'kersystem enthält oder daß dieses Ver-Stärkersystem für andere Zwecke benutzt werden soll. Es ist zwar möglich, dem Steuergitter des Anzeigesystems die gleichgerichtete ZF-Spannung unmittelbar zuzuführen, jedoch erreicht dann die Leuchtfläche bei genauer Abstimmung jeweils ein Minimum. Dies wird als Nachteil empfunden, und zudem ist diese Regelspannung für eine vollständige Aussteuerung der Anzeigeröhre nicht ausreichend. Ziel der Erfindung ist, diese Nachteile möglichst ohne Mehraufwand an Röhren und Schaltelementen zu vermeiden.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung für Abstimmanzeigeröhren, insbesondere in Rundfunk- und Fernsehempfängern, zeichnet sich dadurch aus, daß die Anode des Anzeigesystems gegebenenfalls über einen Spannungsteiler mit dem Schirmgitter
einer schwundgeregelten Verstärkerröhre verbunden ist, während das Steuergitter des Anzeigesystems an einer negativen, z. B. durch Hochlegen der zugeordneten Kathode erzeugten Vorspannung liegt. Die Schirmigitterspannung einer schwundgeregelten Röhre erreicht bei genauer Abstimmung auf einen Sender ihren Größtwert und stellt, an die Anode des Anzeigesystems angelegt, eine Steuerspannung ausreichender Größe und richtigen Regelsinnes dar, indem die Leuchtfläche bei richtiger Abstimmung ein Maximum zeigt. Findet in der neuen Schaltung eine Abstimmröhre mit thermometerartiger Anzeige, ein sogenannter magischer Strich, Anwendung, so zeigt sich der Vorteil, daß der leuchtende Strich bei genauer Abstimmung nicht nur seine größte Länge erreicht, sondern auch stärker und leuchtkräftiger erscheint.
Bei Empfängern, die zur Aufnahme sowohl amplitudenmodulierter als auch frequenzmodulierter Signale eingerichtet sind und für die Gleichrichtung der FM-Signale insbesond&e einen Verhältnisdemodulator besitzen, wird ,-die Anordnung vorteilhaft so getroffen, daß die Anode1 des Anzeigesystems mit dem Schirmgitter einer Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenzverstärkerröhre verbunden ist, an deren Steuergitter bei FM-Empfang die Summenspannung des Verhältnisdemodulators oder eine entsprechende von der Abstimmung abhängige Spannung bei AM-Empfang die gleichgerichtete ZF-Spannung als Steuerspannung liegt. Der Vorteil dieser Schaltung besteht darin, daß die Anzeigeröhre bei beiden Betriebsarten anzeigt und beim Übergang von der einen zur anderen Betriebsart keinerlei Umschaltung der Anzeigeröhre erforderlich ist. Bisweilen werden bei AM-Empfang nicht alle zum FM-Empfang dienenden Röhren benutzt, insbesondere die HF-Vorröhre für den UKW-Bereich. In diesem Falle ist es vorteilhaft, das Schirmgitter der nur bei FM-Empfang benutzten Röhre mit der Anode des Anzeigesystems zu verbinden und dieser Röhre bei beiden Betriebsarten die jeweilige Regelspannung zuzuführen·. Die geregelte Röhre dient dann bei AM-Empfang nur als Vorverstärker für das Anzeigesystem.
Gemäß einer Abwandlung des Erfindungsgedankens läßt sich bei AM-FM-Empfängern insbesondere mit Verhältnisdemodulator die Anordnung auch so treffen, daß bei FM-Empfang am Steuergitter des Anzeigesystems - die Sutnmenspannung des Verhältnisdemodulators oder eine entsprechende von der Abstimmung abhängige Spannung liegt, wahrend bei. AM-Empfang die Steuerung der Anzeigeröhre durch, die mit dem Schirmgitter einer geregelten;Röhre verbundene Anode erfolgt. Eine Regelspannung . richtigen Regelsinnes kann durch entsprechende. Polung und Erdung des Verhältnisgleichrichters erhalten werden. Auch bei dieser Schaltung erübrigen sich Umschaltkontakte für die Anzeigeröhre beim Wechsel der Betriebsart.
Bei FM-Empfängern, die zur Demodulation keinen Ver'hältnisgleichrichter, sondern einen Phasendiiskriminator, Gegentaktdemodulator od. dgl.
besitzen, läßt sich eine zur erfindungsgemäßen Steuerung der Anzeigeröhre geeignete Spannung entweder an einer dem Demodulator vorgeschalteten Begrenzerstufe oder gegebenenfalls an einem Schaltelement des Demodulators selbst abgreifen. Der Heizfaden· der Anzeigeröhre kann, insbesondere dann, wenn diese Röhre direkt geheizt ist, im Kathodenkreis einer Verstärkerröhre vorzugsweise der Endröhre liegen. Zur Erzeugung der Gittervorspannung für die Anzeigeröhre, deren Steuengitter beispielsweise an Masse liegt, kann das eine Ende ihres in den Kathodenkreis einer Verstärkerröhre eingeschalteten Heizfadens über einen Widerstand entsprechender Größe mit Masse verbunden werden. Zweckmäßig wird zur Begrenzung des Heizfadenstromes parallel, zum Heizfaden der Anzeigeröhre ein spannungsabhängiger Widerstand, z. B. Trockengleichrichter (Selengleichrichter) , eingeschaltet.
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind an Hand des in der Zeichnung dargestellten Schaltungsbeispieles erläutert.
Die Zeichnung zeigt die für die Erfindung wesentlichen Teile eines AM-FM-Empfängers. Die Anode der beispielsweise als magischer Strich ausgebildeten Abstimmanzeigeröhre 1 ist mit dem Schirmgitter einer Verstärkerröhre 2 verbunden, die als Vorstufe für.den Empfang frequenzmodulierter Ultrakurzwellen dient. Der UKW-Eingangsübertrager ist mit 3, der Schirmgitterwiderstand mit 4, der Schirmgitterkondensator mit 5 bezeichnet.
Bei FM-Empfang entsteht an der Parallelschaltung von Widerstand 6 und Kondensator 7 des Verhältnisdemodulators 8 eine Summenspannung, deren Größe bei richtiger Abstimmung ein Maximum erreicht. Das spannungführende Ende des Widerstandes 6 ist über den Widerstand 9 mit dem einen über den Kondensator 10 an Masse liegenden Ende der Sekundärspule des Übertragers 3 verbunden, dessen anderes Ende an das Steuergitter der Röhre 2 angeschlossen ist.
Bei AM-Empfang wird die Spannung des letzten ZF-Kreises 11 durch die Diode 12 gleichgerichtet und kann als Regelspannung an der Parallelschaltung von Widerstand 13 und Kondensator 14 abgenommen werden. Diese Regelspannung gelangt über den Widerstand 15 und über die Sekundärspule des Übertragers 3 ebenfalls an das-Steuergitter der Röhre 2. Die Röhre 2 dient somit unabhängig von der Empfangsart zur Verstärkung und Richtungsumkehr der Regelspannung.
Der Heizfaden der direkt geheizten Anzeigeröhre ι liegt im KaUioderikreis der Endröhre i6, an die über den Ausgangsübertrager 17 der Lautsprecher 18 angekoppelt ist. Die Gittervorspannung für die Anzeigeröhre I, deren Steuergitter an Masse liegt, entsteht durch Hochlegen ihrer Kathode mittels des Widerstandes 19, der zusammen mit dem Heizfadenwiderstand der Röhre 1 zugleich 'den Kathodenwiderstand der Endröhre 16 bildet, der seinerseits durch den Kondensator 20 abgeblockt ist. Zur Begrenzung des Heizstromes
der Röhre ι dient der parallel zum Heizfaden liegende Trockengleichrichter 21.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für Abstimmanzeigeröhren, insbesondere in Rundfunk- und Fernsehempfängern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Anzeigeröhre die Anode des Anzeigesystems gegebenenfalls über einen Spannungsteiler mit dem Schirmgitter einer schwundgeregelten Verstärkerröhre verbunden ist, während das Steuergitter des Anzeigesystems an einer negativen, z. B. durch Hochlegen der zugeordneten Kathode erzeugten Vorspannung liegt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für AM-FM-Empfänger insbesondere mit Verhältnisdemodulator für FM, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode des Anzeigesystems (1) mit dem Schirmgitter einer HF- oder ZF-Verstärkerröhre (2) verbunden ist, an deren Steuergitter bei FM-Empfang die Summenspannung des Verhältnisdemodulators (8) oder eine entsprechende von der Abstimmung abhängige Spannung, bei AM-Empfang die gleichgerichtete ZF-Spannung als Steuerspannung liegt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Anzeigeröhre die Schirmgitterspannung einer Röhre, insbesondere HF-Vorröhre dient, die nur bei FM-Empfang als Signalspannungsverstärker arbeitet.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für AM-FM-Empfänger, insbesondere mit Verhältnisdemodulator für FM, dadurch gekennzeichnet, daß bei FM-Empfang am Steuergitter des Anzeigesystems die Summenspannung des Ver'hältnisdemodulators oder eine entsprechende von der Abstimmung abhängige Spannung liegt.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizfaden der Anzeigeröhre (1) im Kathodenkreis einer Verstärkerröhre, vorzugsweise der Endröhre (16) liegt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Gittervorspannung für die direkt geheizte Anzeigeröhre (1), deren Steuergitter an Masse liegt, das eine Ende ihres in den Kathodenkreis einer Verstärkerröhre (16) eingeschalteten Heizfadens über einen Widerstand (19) entsprechender Größe mit Masse verbunden ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Heizfaden der Anzeigeröhre (1) ein spannungsabhängiger Widerstand, z. B. Trockengleichrichter (21), als Begrenzer eingeschaltet ist.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche ι bis 7, gekennzeichnet durch die Verwendung von Anzeigeröhren mit thermometerartiger Anzeige.
Angezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 935 074;
deutsche Patentschrift Nr. 698 645;
Funkschau 1950, H. 22, S. 396.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
9602 3.55
DES30605A 1952-10-10 1952-10-11 Schaltungsanordnung fuer Abstimmanzeigeroehren, insbesondere in Rundfunk- und Fernsehempfaengern Expired DE925181C (de)

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DE320154X 1952-10-10
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE698645C (de) * 1938-07-26 1940-11-14 Radiowerk Horny Akt Ges Schaltung eines Elektronenstrahlindikators
FR935074A (fr) * 1945-10-29 1948-06-09 Hazeltine Corp Dispositif indicateur de syntonisation dans les radio-récepteurs

Patent Citations (2)

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DE698645C (de) * 1938-07-26 1940-11-14 Radiowerk Horny Akt Ges Schaltung eines Elektronenstrahlindikators
FR935074A (fr) * 1945-10-29 1948-06-09 Hazeltine Corp Dispositif indicateur de syntonisation dans les radio-récepteurs

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