DE910952C - AErztilisches Geraet zur schmerzlosen Behandlung von lebenden Organen, insbesondere Zaehnen, mittels Kuehlluft, die vom Verdampferraum einer Kaeltemaschine kommt und in ein Handstueck geblasen wird - Google Patents

AErztilisches Geraet zur schmerzlosen Behandlung von lebenden Organen, insbesondere Zaehnen, mittels Kuehlluft, die vom Verdampferraum einer Kaeltemaschine kommt und in ein Handstueck geblasen wird

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DE910952C
DE910952C DESCH10372A DESC010372A DE910952C DE 910952 C DE910952 C DE 910952C DE SCH10372 A DESCH10372 A DE SCH10372A DE SC010372 A DESC010372 A DE SC010372A DE 910952 C DE910952 C DE 910952C
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DE
Germany
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air
handpiece
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machine
blown
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Expired
Application number
DESCH10372A
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Inventor
Wilhelm Schaaf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein ärztliches Gerät zur schmerzlosen Behandlung lebender Organe mittels eines auf die zu behandelnde Stelle längere Zeit einwirkenden kalten Luftstromes, welches aus einem Luftverdichter (oder einer sonstigen Quelle für komprimierte Luft), aus einer Kältemaschine mit einem Luftkühler (Verdampfer) und mit Trockner und aus einem Handstück sowie den entsprechenden Leitungen besteht. Dieses gesamte Aggregat beansprucht naturgemäß einen beträchtlichen Platz im Behandlungsraum des Arztes, auch wirkt das mehr oder weniger vorhandene Geräusch des Kompressors beziehungsweise des Antriebsmotors unter Umständen störend.
  • Die Erfindung sieht deshalb vor, die Kältemaschine mit ihren zugehörigen Teilen in Raumtrennung von der Behandlungsstelle und an dieser selbst nur das Handstück anzuordnen. Dies setzt natürlich voraus, daß die Regulierung der Blasluft durch den Behandelnden am Handstück vorgenommen wird. Wahlweise können an die Kältemaschine auch mehrere Handstücke angeschlossen werden, etwa in Klinken usw.
  • Um den Kälteverlust, der durch die Länge des Luftschlauches zwischen Verdampfer und Handstück entsteht, zu verringern, kann man die Aufstellung des Aggregates auch so vornehmen, daß nur der Antriebsmotor mit Kompressor und Kältemaschine abseits der Behandlungsstelle aufgestellt wird, während Luftkühler (Verdampfer) und Lufttrockner sowie das Handstück unmittelbar am Behandlungsort (z. B. an der Bohrmaschinensäule) angeordnet sind. Für mehrere Behandlungsstellen werden dann zweckmäßigerweise an jedem Bohrgerät eiln Luftkühler mit Trockner und Handstück vorgesehen, die alle gemeinsam von einem Maschinensatz gespeist werden.
  • An Stelle eines Kompressors kann selbstverständlich auch ein schon vorhandener anderer Luftspeicher Verwendung finden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Teile des Apparates ermöglicht einerseits die Verwendung desselben ohne räumliche und akustische Störung im Behandlungsraum, darüber hinaus aber auch die gleichzeitige Behandlung mehrerer Patienten an verschiedenen Plätzen, wie dies in Kliniken der Fall ist, mit einem Maschinensatz.
  • Die Figuren zeigen eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Anordnung der einzelnen Teile des Aggregates. In Fig. I ist die Aufstellung der Kältemaschine mit Antriebsmotor, des Kompressors und des Luftkühlers (Verdampfer) mit Trockner außerhalb des Behandlungsraumes dargestellt. Fig. 2 stellt die Anordnung nur der Kältemaschine mit Motor und des Kompressors außerhalb des Behandlungsraumes dar.
  • Der Behandlungsraum ist in beiden Fällen mit 6I bezeichnet, und 62 stellt einen Nebenraum (eventuell auch Keller oder ähnliches) dar. Im letzteren ist die Kältemaschine 63 mit ihrem Afltriel) smotor 64 untergebracht, und auch der Luftkompressor 65 findet dort seine Aufstellung. Beide Ausführungen enthalten noch je einen Luftkühler (Verdampfer) 66 mit Trockner, dessen Zu- und Ableitungen 67 und 68 zur Kältemaschine 63 führen, während 69 die vom Kompressor 65 zum Kühler 66 führende Luftleitung darstellt. Vom Kühler und Trockner 66 führt dann schließlich die Leitung 70 zum Handstück 7I.
  • Im ersten Anordnungsbeispiel gemäß Fig. I befindet sich nur das Handstück 7I im Behandlungsraum 6I, und im Bedarfsfalle können dort mehrere Handstücke 7I' für verschiedene Behandlungsstellen angeordnet werden, deren Zuleitungen 70' beispielsweise an ein in der Leitung 70 sitzendes Mehrwegeventil 72 angeschlossen sind.
  • Im zweiten Anordnungsbeispiel gemäß Fig. 2 befindet sich im Behandlungsraum 6I außer dem Handstück 7I der Luftkühler 66 mit seinem Trockner. Sind mehrere Behandlungsstellen vorhanden, so ist für jede ein Kühler mit Handstück vorgesehen, wobei die Kühler 66' mit ihren Leitungen 67', 68' und 69' an die entsprechenden Leitungen 67, 68 und 69 angeschlossen werden, die zu dem außerhalb des Behandlungsraumes aufgestellten SIaschinensatz 63, 64, 65 führen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ärztliches Gerät zur schmerzlosen Behandlung von lebenden Organen, insbesondere Zähnen, mittels Kühlluft, die vom Verdampferraum einer Kältemaschine kommt und in ein Handstück geblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kältemaschine (63) mit ihrem Antrieb (64, 65) abseits insbesondere in Raumtrennung von der Behandlungsstelle angeordnet ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an eine Kältemaschine (63) die Handstück (71, 71') mehrerer Behandlungsstellen angeschlossen sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Antriebsmotor (64) mit der Kältemaschine (63) und der Luftkompressor (65) abseits der Behandlungsstelle aufgestellt wird, während der Luftkühler (Verdampfer 66) und zweckmäßig auch derLufttrockner unmittelbar am Behandluingsort (z. B. Bohrmaschinensäule) angeordnet sind.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3 für mehrere Behandlungsstellen, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem dentalen Bohrgerät ein Luftkühler (Verdampfer 66, 66') und Lufttrockner vorgesehen ist und daß alle diese Teile von einem gemeinsamen Maschinensatz gespeist werden.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines eigenen Luftkompressors (65) ein Luftspeicher angeordnet ist.
DESCH10372A 1951-09-04 1951-09-04 AErztilisches Geraet zur schmerzlosen Behandlung von lebenden Organen, insbesondere Zaehnen, mittels Kuehlluft, die vom Verdampferraum einer Kaeltemaschine kommt und in ein Handstueck geblasen wird Expired DE910952C (de)

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