DE9104114U1 - Vorrichtung zum Lösen der beiden Teile von Teleskop- oder Konuskronen - Google Patents

Vorrichtung zum Lösen der beiden Teile von Teleskop- oder Konuskronen

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DE9104114U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth

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Description

Vorrichtung zum Lösen der beiden Teile von Teleskop- oder Konuskronen Besch reibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lösen der beiden Teile, aus denen Teleskop- oder Konuskronen bestehen, die als Aufsatz ausgebildet ist, der auf das Kopfstück eines handelsüblichen Mikromotors aufsetzbar ist.
Teleskop- oder Konuskronen bestehen bekanntlich aus einem primären Teil, das zur Bildung einer Prothese mit einem Zahn oder mit mehreren Zähnen durch Aufzementieren fest verbunden wird. Bei der Herstellung der Kronen wird in Dentallabors auf den bereits vorhandenen primären Teil, der später sichtbare sekundäre Teil, die sogenannte Sekundärkrone auf mode 11iert. Dabei ist es erforderlich, die Sekundärkrone genau an den primären Teil, an- bzw. aufzupassen. Während dieser Arbeit ist es erforderlich, die beiden Teile mehrfach ineinander zu pressen und wieder voneinander zu lösen, bis die endgültige Paßform erreicht ist. Dabei läßt sich in der Regel aus gußtechnischen Gründen nicht vermeiden, daß die Teile beim Ineinanderpressen so stark miteinander verspannt werden, daß sie sich von Hand nicht mehr voneinander t rennen lassen.
In diesen Fällen benutzt man sogenannte Teleskopzangen, die an sich gegenüber liegenden Innenwandungen des primären Teils angesetzt werden, und versucht, das obere sekundäre Teil, während das primäre Teil mit der Zange gehalten wird, abzuziehen. Dies ist in vielen Fällen nicht möglich, da der durch die Zange ausgeübte Druck nach außen wirkt und die Spannung zwischen den beiden Teilen verstärkt. Es ist auch bekannt, eine
Zange zu benutzen, mit der man das äußere Teil hält und durch Schlagen auf die Zange oder auf das primäre Teil die beiden Teile zu lösen. Auch dabei treten Schwierigkeiten auf, weil der Druck durch die Zange die Spannung auf das innenliegende primäre Teil verstärkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Lösen der beiden ineinandergepreßten Teile einer Teleskop- oder Konuskrone zu erleichtern und dies, ohne die Gefahr von Beschädigungen oder Verbiegungen auch dann zu ermöglichen, wenn die beiden Teile sehr stark miteinander verspannt sind.
Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß dies mit einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art möglich ist, die aus einer Hülse besteht, in deren unteren offenen Abschnitt das freie Ende einer Welle hineinragt, die im oberen Abschnitt der Hülse drehbar gelagert und mit einem polygonen Schlagkopf versehen ist, der sich senkrecht zur Längsachse der Welle erstreckt und diese symmetrisch umgibt, wobei der obere Abschnitt der Hülse in Höhe des Schlagkopfes eine Bohrung aufweist, an die sich ein Führungsstück anschließt, das mit einer Bohrung versehen ist, in der ein Vibrationsstift eine hin- und hergehende Bewegung ausführt und das vordere Ende des Vibrationsstiftes gegenüber dem Führungsstück vorsteht, wenn das hintere Ende des Stiftes an dem Schlagkopf anliegt.
Vorzugsweise ist die Welle in zwei Ringlagern gelagert, die auf beiden Seiten des Schlagkopfes angeordnet sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Schlagkopf aus einem im Querschnitt gesehen quadratischen Körper, dessen parallel zur Längsachse
der Welle verlaufende Kanten abgerundet sind. Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Bohrung des Führungsstückes aus einer Bohrung mit kleinerem Durchmesser im Bereich des Austrittsendes des Vibrationsstiftes und einer sich daran anschließenden Bohrung mit größerem Durchmesser besteht, die einen verdickt ausgebildeten Abschnitt des Vibrationsstiftes aufnimmt, der zur Anlage gegen den Schlagkopf kommt.
Erfindungsgemäß enthält der untere Abschnitt der Hülse Einrichtungen, mit denen der Aufsatz drehfest an dem Gehäuse eines Mikromotors anbringbar ist. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß in den Innenraum des unteren, vorzugsweise konisch ausgebildeten Abschnittes der Hülse sich diametral gegenüberliegende Stifte ragen, die beim Aufschieben des Aufsatzes auf das Kopfstück eines Mikromotors in an entsprechenden Stellen angebrachte Schlitze eingreifen, die in Längsrichtung des Motor verlaufen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Aufsatz,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schlagkopf und Fig. 3 das obere Ende eines handelsüblichen
Mikromotors, auf dessen Kopfstück der Aufsatz aufschiebbar i st.
Die Hülse des Vibrationsaufsatzes (1) besteht aus einem oberen zylinderischen Abschnitt (2a) und einem unteren
sich konusförmig erweiternden Abschnitt (2b). Mit (3) ist eine drehbare WeLLe bezeichnet, die mittig in den HohLraum hineinragt, der durch den unteren Abschnitt der HüLse begrenzt wird. Die WeLLe erstreckt sich bis in den oberen Abschnitt, in dem sie im Bereich ihres verstärkt ausgebiLdeten Endes (4) drehbar geLagert ist. Die beiden Ringlager Liegend oberhalb und unterhalb eines Schlagkopfes (5) und sind mit (6) bezeichnet. Der Schlagkopf (5), der vorzugsweise aus einem Stück mit der WeILe (3) gefertigt ist, besteht aus einem quaderförmigen Körper, der symmetrisch zur mittleren Längsachse der Welle angeordnet ist. Wie sich aus Fig. 2 ergibt, sind die parallel zur Längsachse der Welle verlaufenden Umfangskanten (7) abgerundet.
Der obere Abschnitt (2a) der Hülse ist in Höhe der Lage des Schlagkopfes (5) mit einer "öffnung (8) versehen, in die ein rohrförmiges Führungsstück (9) durch Einschrauben, Verkleben, oder dergleichen eingesetzt ist. Das Führungsstück ist mit einer sich an die öffnung (8) anschließenden Bohrung (10) mit einem größeren Durchmesser und einer sich im Bereich des konisch zulaufenden Endes erstreckenden Bohrung (11) mit kleinerem Durchmesser versehen. In den beiden Bohrungen ist ein Vibrationsstift in Längsrichtung verschiebbar, dessen dickerer Abschnitt (12a) in der Bohrung mit dem größeren Durchmesser bis zum Anschlag gegen den Schlagkopf (5) und dessen dünnerer Abschnitt (12b) in der Bohrung mit dem kleineren Durchmesser verschiebbar ist, wobei der Abschnitt (12b) des Stiftes eine solche Länge hat, daß er gegenüber dem sich verjüngenden Ende des Führungsstückes (9) vorsteht, wenn das abgerundete Ende des dickeren Abschnittes (12a) des Stiftes gegen den Schlagkopf anliegt.
Der untere Abschnitt der HüLse ist so ausgebildet, daß diese drehfest mit dem Gehäuse eines Mikromotors (18) verbunden ist, wenn das in die Hülse hineinragende Ende der Welle (3) in das Spannfutter (17) des Mikromotors eingespannt ist. Bei den dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Hülse mit zwei sich diametral gegenüberliegenden Zapfen (13) versehen, die beim Aufschieben der Hülse auf die Schutzkappe (14) in zwei in Längsrichtung des Motorgehäuses verlaufende Nuten (15) eingreifen, mit denen die Schutzkappe an entsprechenden Stellen versehen ist.
Die Schutzkappen sind üblicherweise auf das obere Ende des Mikromotors (16) aufschraubbar, um sie zum Reinigen des darunterliegenden Spannfutters (17) abnehmen zu können. Sie lassen sich daher durch mit Nuten (15) für die drehfeste Verbindung der Hülse mit dem Mikromotor versehene Schutzhauben ersetzen, die als Adapter zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung geliefert werden. Selbstverständlich kann die drehfeste Verbindung der Hülse auch in anderer Weise verwirklicht werden.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Zunächst wird von einem handelsüblichen Mikromotor die Schutzhaube abgeschraubt und durch eine Schutzhaube (14) ersetzt, die mit Längsnuten (15) versehen ist. Anschließend wird die Hülse so aufgesetzt, daß sich die Welle in das geöffnete Spannfutter schiebt und die Zapfen (13) in die Nuten (15) gleiten. Nach Verspannen der Welle in dem Spannfutter ist die Vorrichtung einsatzbereit. Wenn der Motor eingeschaltet wird, dreht sich die Welle zusammen mit dem Schlagkopf. Wenn der
Vibrationsstift gegen ein Werkstück gehalten und in das Führungsstück verschoben wird, wird er automatisch durch die abgerundeten Kanten (7) des Schlagkopfes in Vibration versetzt, bis er wieder von dem Werkstück entfe rnt wird.
Zum Lösen der beiden Teile von Teleskop- oder Konuskronen, die so stark miteinander verklemmt und verspannt sind, daß sie sich mit den üblichen Mitteln, zum Beispiel unter Verwendung einer Teleskopzange nicht, oder nur schwierig voneinander trennen lassen, wird zunächst die Krone mit der einen Hand erfaßt und vorzugsweise so gehalten, daß der Hohlraum des primären Teils nach oben gerichtet ist. Mit der anderen Hand wird der mit dem Mikromotor verbundene erfindungsgemäße Aufsatz so angesetzt, daß das Ende des Vibrationsstiftes gegen eine seitliche Fläche des äußeren sekundären Teils der Krone gedrückt wird. Ummittelbar nach Einschalten des Motors werden die beiden Teile der Krone voneinander getrennt und das untere Teil praktisch nach oben aus dem oberen Teil "herausgeklopft". Dies gelingt überraschenderweise selbst dann, wenn die Teile so stark miteinander verspannt sind, daß sie sich ohne die Gefahr von Verbiegungen oder einer Bechädigung mit den üblichen Mitteln nicht voneinander trennen lassen.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Vorrichtung zum Lösen der beiden Teile von Teleskop- oder Konuskronen, die als Aufsatz ausgebildet ist, der auf das Kopfstück eines Mikromotors aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einer Hülse besteht, in deren unteren offenen Abschnitt (2b) das freie Ende einer Welle (3) hineinragt, die im oberen Abschnitt (2a) der Hülse drehbar gelagert und mit einem polygonen Schlagkopf (5) versehen ist, der sich senkrecht zur Längsachse der Welle erstreckt und diese symmetrisch umgibt, und daß der obere Abschnitt (2a) der Hülse in Höhe des Schlagkopfes (5) eine Bohrung (8) aufweist, an die sich ein Führungsstück (9) anschließt, das mit einer Bohrung (10, 11) versehen ist, in der ein Vibrationsstift (12a, 12b) eine hin- und hergehende Bewegung ausführt, wobei das vordere Ende des Vibrationsstiftes (12b) gegenüber dem Führungsstück (9) vorsteht, wenn das hintere Ende des Stiftes (12a) an dem Schlagkopf (5) anliegt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (3) in zwei Ringlagern (4) gelagert ist, die auf beiden Seiten des Schlagkopfes (5) angeordnet sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagkopf (5) aus einem im Querschnitt gesehen, quadratischen Körper besteht, dessen parallel zur Längsachse der Welle (3) verlaufende Kanten (7) abgerundet sind.
    A. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung des
    Führungsstückes aus einer Bohrung (11) mit kleinerem Durchmesser im Bereich des Austrittsendes des Vibrationsstiftes (12b) und einer sich daran anschließenden Bohrung (10) mit größerem Durchmesser besteht, die einen verdickt ausgebildeten Abschnitt (12a) des Vibrationsstiftes aufnimmt, der zur Anlage gegen den Schlagkopf (5) kommt.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abschnitt (2b) der Hülse Einrichtungen enthält, mit denen der Aufsatz drehfest an dem Gehäuse eines Mikromotors anbringbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Innenraum des unteren, vorzugsweise konisch ausgebildeten Abschnittes (2b) der Hülse sich diametral gegenüberliegende Stifte (13) ragen, die beim Aufschieben des Aufsatzes auf das Kopfstück eines Mikromotors in an entsprechenden Stellen angebrachte Schlitze eingreifen, die in Längsrichtung des Motorgehäuses verlaufen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113229906A (zh) * 2021-04-23 2021-08-10 宁波市北仑区人民医院 一种妇产科破膜针

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DE2743067A1 (de) * 1977-09-24 1979-03-29 Stefan Rogala Vorrichtung zum herausnehmen von aufsteckbaren zahnprothesen
DE3425835A1 (de) * 1984-07-13 1986-01-23 Herbert 7512 Rheinstetten Holinski Abziehklipp fuer zahnprothesen mit teleskopkronen
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DE3710533A1 (de) * 1987-03-30 1988-10-13 Anton Schulz Teleskopkronenzange
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