DE907235C - Verfahren zum Einfluchten zweier Koernerspitzen von Werkzeugmaschinen, insbesondere von Drehbaenken - Google Patents

Verfahren zum Einfluchten zweier Koernerspitzen von Werkzeugmaschinen, insbesondere von Drehbaenken

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DE907235C
DE907235C DEB18153A DEB0018153A DE907235C DE 907235 C DE907235 C DE 907235C DE B18153 A DEB18153 A DE B18153A DE B0018153 A DEB0018153 A DE B0018153A DE 907235 C DE907235 C DE 907235C
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DE
Germany
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ring
aligning
machine tools
spindle
tip
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Expired
Application number
DEB18153A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Bother
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/22Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Sensing Apparatuses (AREA)

Description

  • Bei Werkzeugmaschinen werden zwischen Körnerspitzen eingespannte Werkstücke bekanntlich abgestützt auf Teilbereichen der Kegelflächen beider Spitzen. Zur formgerechten Bearbeitung durch Drehen, Schleifen usw. ist es daher unerläßlich, die Achse des tragenden Kegelstumpfes der antriebseitigen Spitze mit der Achse des tragenden Kegelstumpfes der Gegenspitze in ein und !dieselbe Flucht zu bringen. Mittel zur entsprechenden Verstellung der Spitzenlage sind an sich bekannt. Mit dem Verfahren nach der Erfindung wird bezweckt, d-ie richtige Flucht auf einfache und zielsichere Weise zu ermitteln, dabei Abweichungen erkennbar zu machen und auch beim Einstellen die mehr oder minder gute Berichtigung von Fluchtungsfehlern zu überwachen.
  • Bei bisheriger Arbeitsweise werden die beiden Spitzen meist dicht an dicht gestellt, um deren Lage zueinander besser vergleichen zu können. Auch durch wiederholte probeweise Bearbeitung und Fehlerbestimmung an Versuchskörpern bemüht man sich, die erforderliche Spitzenlage ausfindig zu machen. Ferner benutzt man genaue Zylinderdorne zwischen den Spitzen, wobei im Werkzeugträger eine Meßuhr befestigt ist, deren Taststift gegen den Prüfdorn wirkt und daran entlang gefahren wird, um nach Rundlatiffehlern die Reitstockspitze zu versetzen. Da aber die Einspannung zwecks Fehlerberichtigung gelockert werden muß, kann beim Einstellen nicht kontrolliert Werden, ob die geivollte Lage erreicht ist. Diesen Mangel zu be-. seitigen, war die gestellte Aufgabe; ,ach der Erfindung wird auch während des Vertafivori;an ges der jeweils noch auszugleichendeAbweichungswert erkennbar gemacht vom Maximum an bis zu Null, womit dann das Einfluchten beendet ist. Dazu wird vorausgesetzt, daß beide Spitzen einwandfrei sind, eine Spitze zentrisch zur Spindelachse der Maschine steht und der Werkzeugschlitten (Support) zur genannten Achse parallel geführt werden kann.
  • Das neue Verfahren besteht darin, daß ein auf einem Längsschlitten der Werkzeugmaschine radial 7.ttr Spindelachse ein> und feststellbar gehaltener k fing durch Eindringen der einen, zur Spindel gleichachsigen Spitze in seine Bohrung auf die ,.Spindel eingestellt -Lind dann seine Lage festgestellt anschließend finit dem Schlittert an die zweite j ii)ltze herangefahren und diese dann auf die Achse des Ringes eingestellt wird.
  • Die Feststellung der Ringlage kann auch nach reproduzierbaren Meßwerten erfolgen, beispielsweise durch Anbau von Meßuhren an eine entsprechende Vorrichtung zum Tragen des Ringes. Es ist dann beim Justieren der verstellbaren Spitze erforderlich, diese auszurichten nach den Meßwerten, die an der lagebestimmenden Spitze gefunden wurden.
  • In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Meßvorrichtung schematisch dargestellt (Fig. I bis IV), Ein konzentrisch geformter, scheibenförmiger Rinn i mit durch gebender, zylindrischer Öffnung, kleiner als der Größt,durchmesser des Spitzenkegels, ist zu seiner Mittellochachse nach allen radialen Richtungen hin verschiebbar angeordnet, und zwar bei hleinstspiel gewährenderEinklemmung zwischen den parallelen Führungsbahnen :2 und 3 innerhalb des Gehäuses .: dieses ist durch Halter 5 mit dem :Support 6 verbunden, hat Durchbrüche 7 und $ zum Freilegen der Ringöffnung nebst Umgebung und trägt Längenmeßuhren 9 und io, deren Tastbolzen rechtwinklig zueinander stehend durch das Gehäuse hindurchgeführt sind in radialer Richtung zur Rimglochachs.e, derart, daß sie sich an der Ringmantelflache abstützen.
  • Eine Meßeinrichtung dieser Art kann verwendet werden zum Prüfen der Spindelstockapitze auf schlagfreien Lauf, zum Einfluchten der Reitstockspitze bei Fertigung zylindrischer Werkstücke wie auch mit Vorteil zur Kegelbearbeitung, wobei der einzuhaltende Wert für die seitliche Versetzung der Reitstockspitze mittels der Meßuhr genau eingehalten werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Verfahren zum Einfluchten zweier Körnerspitzen von Werkzeugmaschinen, insbesondere von Drehbänken, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einem Längsschlitten der Werkzeuginaschine radial zur Spindelachse ein- und feststellbar gehaltener Ring durch Eindringen der einen, zur Spindel gheichachsigen Spitze in seine Bohrung auf die Spindel eingestellt und dann seine Lage festgestellt wird, anschließend mit dem Bettschlitten an die zweite Spitze herangefahren und diese dann auf die Achse des Ringes eingestellt wird.
  2. 2. Meßgerät zum Durchführen des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich Meßuhren auf der Mantelfläche des Ringes in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen mit ihrem Fühlstift abstützen und gelagert sind in einem den Ring umgebenden Gehäuse, dessen Stirnseiten zum Einführen der Spitzenkegel in die Rin@,göffnung frei -liegen.
DEB18153A 1951-12-13 1951-12-13 Verfahren zum Einfluchten zweier Koernerspitzen von Werkzeugmaschinen, insbesondere von Drehbaenken Expired DE907235C (de)

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