DE904063C - Schaltanlage mit elektronegativen Daempfen - Google Patents
Schaltanlage mit elektronegativen DaempfenInfo
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- DE904063C DE904063C DES9286D DES0009286D DE904063C DE 904063 C DE904063 C DE 904063C DE S9286 D DES9286 D DE S9286D DE S0009286 D DES0009286 D DE S0009286D DE 904063 C DE904063 C DE 904063C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B13/00—Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
- H02B13/02—Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
- H02B13/035—Gas-insulated switchgear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Gas-Insulated Switchgears (AREA)
Description
- Schaltanlage mit elektronegativen Dämpfen In dem Patent goo 962 ist für elektrische Anlagen, insbesondere für Hochspannung, der Vorschlag gemacht, die 'Räume,' in denen sich die spannungsführenden Leiter befinden, mit elektronegativen Dämpfen zu füllen bzw. die Füllung solcher Räume unter erhöhten statischen Druck zu setzen. Die vorliegende Erfindung betrifft die Weiterbildung dieses Vorschlages für Hoch- und Höchstspannungsschaltanlagen. Nach der Erfindung werden hierzu die Sammelschienen einer solchen Schaltanlage innerhalb einesMetallmantels untergebracht, wobei zwischen Metallmantel und Leiter zunächst ein Mantel aus thermoplastischer oder ähnlicher Isoliermasse angeordnet ist, innerhalb dessen sich unter Zwischenschaltung von lose angeordneten dielektrischen Abstandhaltern, wie beispielsweise lose herumgewickeltem Papier, thermoplastischen Massefolien u. dgl., die eigentlichen Leiter der Sammelschienen befinden, die als Rohre oder als Hohlseile ausgebildet sein können. Die Hohlräume zwischen Leiter und dem Isoliermantel sind dabei mit elektronegativen Gasen, insbesondere unter erhöhtem Druck, gefüllt. Nach der weiteren Erfindung werden die Sammelschienen bzw. die zugehörigen Metallmäntel aus einzelnen für sich selbständigenTeilstücken zusammengesetzt, die für sich abgeschlossen sind und mit entsprechenden Gasen gefüllt werden und so ausgebildet sind, dafi sie an den Stirnseiten flanschartig mit benachbartenTeilen der Schaltanlage verbunden werden können. Hierbei ist durch die Verwendung von hochwertigen Isoliermaterialien an den Stoßstellen die Möglichkeit gegeben, diese mit demselben geringen Außendurchmesser auszuführen, der durch die Verwendung der elektronegativen Füllung für die Elemente selbst erreicht werden kann. Die erforderliche Länge der Überschlagstrecken kann hierbei durch etwa nach Art von konzentrischen Zylindern verlaufende, einander übergreifende Riegel an den beiden Stirnflächen erreicht werden. Mit besonderem Vorteil werden auch die Durchführungen für die Schaltanlage mit ähnlichen Anschlußflanschen ausgeführt, so daß die Sammelschienen unmittelbar an die Durchführung angesetzt werden können, also besondere Abzweigstücke an den Sammelschienen nicht erforderlich sind. Mit besonderem Vorteil werden die Metallmäntel der einzelnen Teile zwei- oder mehrteilig ausgeführt, so daß diese bei irgendwelchen Beschädigungen von außen auseinandergenommen werden können. An den einzelnen Stoßstellen werden z. B. Öffnungen angeordnet, die die H'o'hlräume der einzelnen Teile miteinander verbinden, so daß diese gemeinsam mit dem elektronegativen Material gefüllt werden! können.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt (Fig. i und 2). Mit i ist ein Behälter bezeichnet, in dem Leistungsschalter 12 und Wandler 13 untergebracht sein können und der seinerseits zur Verringerung der Abmessungen gleichfalls mit elektronegativem Gas gefüllt sein kann. An diesem Behälter schließt sich eineKappe2 an, die gleichfalls mit elektronegativem Gas, unter Druck gefüllt ist und aus der die einzelnen Anschlüsse mit Hilfe von Durchführungen 3 herausgeführt werden, die gleichzeitig als Trennschalter ausgeführt werden können. An die Durchführungen schließen sich in derRichtungsenkrecht zurZeichensbene die eigentlichen Sammelschienen 4 an. Der Aufbau derartiger Durchführungen und der anschließenden Sammelschienen ist im Schnitt in Fig. 2 zu sehen. Hierbei ist mit 5 ein durchgehender Leiter bezeichnet, der beispielsweise als Hohlseil ausgeführt ist, um den sich eine Schicht 6 von lose gewickelten Isoliermaterial schließt, über die ein isolierender Mantel 7 aufgebracht ist. Diese kabelartige Anordnung ist durch einen Metallmantel geschützt, der aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist. So wird die T-ähnlich ausgebildete Durchführung aus einem Teil 8 und einem halbrohrförmigen Deckel g gebildet, die an ihren Enden in die Flansche io übergeben. An den eigentlichen Sammelschienen besteht derMetallmantel gleichfalls aus zwei halbroh.rförmigen Teilen i 1, die den Isoliermantel umschließen. Sobald bei dieserAnlage sämtliche Teile dicht miteinander verschraubt sind, können die Hohlräume der einzelnen Teile mit elektronegativem Gas unter ,Druck aufgefüllt werden, so daß bei verhältnismäßig geringen Abständen hohe Spannungen beherrscht werden können. Auf diese Weise ist es möglich, die [Dimensionierung von Höchstspannungsanlagen sehr knapp zu halten, beispielsweise die einzelnen Sammelschienen in sehr geringen Abständen voneinander anzuordnen. Bei der dargestellten Anordnung hängen die Hohlräume der einzelnen Teile zusammen. Es ist jedoch auch möglich, die einzelnen Teile für sich abgeschlossen herzustellen und mit der erforderlichen elektronegativen Füllung auszurüsten. Der Leiter wird zweckmäßig in diesem Falle gleichfalls nicht durchgehend ausgebildet, sondern es wird für jedes Einzelstück ein selbstärndigesLeiterstück verwendet, die bei der Verbindung der Teile miteinander leitend verbunden, beispielsweise verschraubt, werden können. Die Trennschalter können zweckmäßig zwischen Durchführungen und den Leistungsschaltern angeordnet werden, wobei diese z. B. als Schubschalter ausgeführt werden können, wobei die beweglichen Schaltteile sich innerhalb der Durchführung bewegen; die Trennschalter können aber auch als Hebeltrennschalter ausgeführt werden, wobei die den Leistungsschaltern zugewendeten Enden der Durchführungen entweder den Schwenkpunkt oder aber den Gegenkontakt für die Trennschaltermesser bilden. Die einzelnen Trennschalter können hierbei gleichachsig angeordnet werden, so dä.ß durch Verbindung mittels gemeinsamer isolierender Träger eine einfache gemeinsame Betätigung der Trennschalter erreicht werden kann.
- Die Möglichkeiten zur Anwendung und Ausführung des Erfindungsgedankens sind nicht auf die hier angegebenen Beispiele beschränkt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanlage mit Füllung mit elektronegativen Dämpfen nach Patent goo 962, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienen mit Hilfe von dielektrischen Abstandshaltern in einem vorzugsweise metallenen Rohr angeordnet sind, wobei derHohlraum durch elektronegative Gase, insbesondere unter erhöhtem Druck ausgefüllt ist.
- 2. Schaltanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallmantel zwei- oder mehrteilig ausgeführt ist.
- 3. Schaltanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallmantel aus. Einzelstücken geeigneter Länge besteht, die flanschartig miteinander bzw. mit ähnlichen Einzelstücken verbunden werden können.
- 4. Schaltanlage nächAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück zwischen dem den Schalter enthaltenden Gehäuse und den Sammelschienen gleichzeitig die Kontakte für eine Trennschalteinrichtung trägt.
- 5. Schaltanlage nach Anspruch 4 für mehrphasige Anlagen,, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte derTrennsehalter auf einem gemeinsamen Träger angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES9286D DE904063C (de) | 1941-11-09 | 1941-11-09 | Schaltanlage mit elektronegativen Daempfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES9286D DE904063C (de) | 1941-11-09 | 1941-11-09 | Schaltanlage mit elektronegativen Daempfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE904063C true DE904063C (de) | 1954-02-15 |
Family
ID=7472960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES9286D Expired DE904063C (de) | 1941-11-09 | 1941-11-09 | Schaltanlage mit elektronegativen Daempfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE904063C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1130034B (de) * | 1958-10-21 | 1962-05-24 | Licentia Gmbh | Gekapselte Hochspannungsschaltanlage |
-
1941
- 1941-11-09 DE DES9286D patent/DE904063C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1130034B (de) * | 1958-10-21 | 1962-05-24 | Licentia Gmbh | Gekapselte Hochspannungsschaltanlage |
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