DE903940C - Lautsprecher-Ausrufanlage fuer Fahrzeuge des oeffentlichen Verkehrs - Google Patents

Lautsprecher-Ausrufanlage fuer Fahrzeuge des oeffentlichen Verkehrs

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DE903940C
DE903940C DEA11835D DEA0011835D DE903940C DE 903940 C DE903940 C DE 903940C DE A11835 D DEA11835 D DE A11835D DE A0011835 D DEA0011835 D DE A0011835D DE 903940 C DE903940 C DE 903940C
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loudspeaker
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R27/00Public address systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Lautsprecher-AusrufanIage für Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs In neuerer Zeit werden zur Beschleunigung der Wagenabfertigung an den Haltestellen in den Verkehrsfahrzeugen Lautsprecher-Ausrufanlagen eingebaut. Sie sollen dazu dienen, den Fahrgästen in sämtlichen Abteilen und allen Wagen gleichzeitig die nächste Haltestelle bekanntzugeben. Die Ansage wird dabei allein vom Fahrer in ein Mikrophon vorgenommen, welches die Sprache über einen Verstärker auf die in dem Wagen verteilten Lautsprecher überträgt.
  • Die einzelnen Verkehrsverwaltungen gedenken diese praktische Einrichtung jedoch ebenfalls zur Anlage betrieblicher Anweisungen zu benutzen. Dies sind insbesondere die Hinweise auf beschleunigtes Ein- und Aussteigen sowie bei starkem Verkehrsandrang die Lenkung der an der Haltestelle Wartenden mit dem Ziel einer möglichst reibungslosen und schnellen Wagenabfertigung. Bei überfüllung der Fahrzeuge sollen ebenfalls verkehrswerbende Hinweise auf in dichtem Abstand folgende Einsatzwagen usw. denn wartenden Publikum gegeben werden. Außer den Fahrgästen sollen auch mit einem Wort die zukünftigen Fahrgäste bzw. das Publikum auf der Straße vom Fahrzeug aus über Lautsprecher angesprochen werden können.
  • Es ist nun bereits bekannt, die Lautsprecher im Fahrzeug so anzuordnen, daß ein gewisser Teil der Schallenergie auch nach außen abgestrahlt wird. Bei diesen Anlagen ist es dem Fahrer möglich, über sein Mikrophon die außerhalb des Fahrzeuges Stehenden anzusprechen. Zu demselben Zweck wurden auch bereits Lautsprecher direkt nach außen schallend eingebaut und zum Teil von der Innenraumanlage abschaltbar eingerichtet.
  • Alle diese Einrichtungen haben den Mangel, daß der Fahrer, der ja allein in das Mikrophon sprechen kann, vom Führerstand aus diese Hinweise gar nicht geben kann, da er die Lage an den Ein- und Aussteigetüren nicht übersehen kann bzw. gar nicht dazu befugt ist, weil der Schaffner für diesen Teil der Abfertigung allein verantwortlich ist: Daher unterbleiben diese Hinweise, und die Ausrufanlagen werden nur einem Teil ihrer Aufgabe gerecht, nämlich dem Ansagen der Haltestellen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde; diesen Übelständen zu begegnen. Zu diesem Zweck soll auch dem Schaffner die Möglichkeit gegeben werden, die Lautsprecheranlage über ein zweites Mikrophon zu benutzen. Da es sich dabei im wesentlichen um Übertragungen außerhalb des Fahrzeuges handelt, ist beim Besprechen dieses zusätzlichen Schaffnermikrophons nur ein Teil der gesamten Lautsprecher eingeschaltet. Es wird so vermieden, die Reisenden mit Ansagen zu belästigen, welche gar nicht für sie bestimmt sind. Dem Schaffner ist durch die erfindungsgemäße Einrichtung die Möglichkeit gegeben, den Verkehrsfluß an den Haltestellen zu lenken, wie es die jeweilige Lage erfordert und sich dem anstürmenden Publikum gegenüber durchzusetzen.
  • Der Erfindungsgedanke soll ,an Hand der Fig. i am Beispiel des doppelstöckigen Omnibusses erläutert werden.
  • In Fig. i ist der Grundriß des Untergeschosses dargestellt. Die Sitze sind als schraffierte Flächen gezeichnet. An den mit Pfeilen versehenen Stellen befinden sich die Ein- und Ausgänge. Die jeweilige Pfeilspitze kennzeichnet die mögliche Verkehrsrichtung an den Ein- und Ausstiegen. Der Lautsprecher i bespricht den unteren Innenraum und der Lautsprecher z das Oberdeck. Vom Lautsprecher 3 wird sowohl auf die Plattform als auch nach außen gesprochen. Der Fahrer spricht in das Mikrophon ¢, welches die Sprache mit Hilfe der nicht dargestellten Verstärkeranlage auf alle Lautsprecher wiedergibt. Das in der Nähe des hinteren Ausstieges angebrachte Schaffnermikrophon 5 überträgt mit Hilfe der gleichen Verstärkeranlage die Mitteilungen des Schaffners nur auf den Lautsprecher 3.
  • In der Fig. z ist die Anwendung des Erfindungsgedankens auf Mehrwagenzüge, wie sie bei Überlandbahnen sowie U- und S-Bahnen vorkommen, dargestellt- Bei diesen Betrieben ist dem Fahrer ein Zugbegleiter oder Abfertiger beigegeben. Die übertragung erfolgt vom Führerstand auf alle Wagen des Zuges. In der Fig. a sind wiederum die Ein-und Ausstiege mit Pfeilen angedeutet. Die ausgezogenen Pfeile stellen die Türen dar, welche in der angedeuteten Pfeilrichtung benutzt werden, während die gestrichelten Pfeile die Türen für die Gegenrichtung kennzeichnen.
  • Jedem Führerstand f ist ein Mikrophonanschluß i zugeordnet. Der am Kopfende des Zuges gelegene Führerstand ist mit einem Mikrophon i i bestückt. Von hier aus werden die im ganzen Zug verteilten Innenlautsprecher a über eine nicht dargestellte Verstärkeranlage gesteuert. An jedem Kopfende einer Wagen- oder Zugeinheit befindet sich außerdem ein Mikrophonanschluß 3 bzw. 3' für die beiden Fahrtrichtungen, wenn es sich um dauernd zusammengekuppelte Einheiten handelt. Das vom Zugbegleiter besprochene Mikrophon ist mit 33 bezeichnet. Den vorgenannten Sprechstellen sind die nach außen schallenden Lautsprecher q. und ¢' zugeordnet, und zwar so, daß von allen Anschlüssen 3 die Lautsprecher 4: erregt und von allenAnschlüssen 3' die Lautsprecher 4.' erregt werden.
  • Der Zugbegleiter bzw. Schaffner ist somit in der Lage, von seiner Sprechstelle ,aus den gesamten Zug zu überblicken und über die Lautsprecher q. vor die ganze Zugfront einen Schallschleier zu legen.
  • Bei beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen werden zweckmäßig Schaltmittel an den verschiedenen Besprechungsstellen vorgesehen, die bei der Benutzung einer Besprechungsstelle eine Verriegelung der anderen bewirken. Ferner können Wahlumschalter vorgesehen werden, mit deren Hilfe die` Zugehörigkeit der Lautsprecher zu den verschiedenen Besprechungsstellen vertauscht werden kann. Diese und ähnliche Maßnahmen können bei Ausrufanlagen mit mehreren Lautsprechern und verschiedenen Besprechungsstellen zur Bildung von beliebig zusammenfaßbaren Lautsprechergruppen für jeweils eine Besprechungsstelle angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Lautsprecher-Ausrufanlage für Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs, dadurch gekennzeichnet, daß vom Führerstandmikrophon (4) aus vorzugsweise nur über die im Innern des Fahrzeuges angebrachten oder nach dem Fahrzeuginnern zu wirksamen Lautsprecher (i und z) gesprochen werden kann und ein zweites vom Schaffner besprochenes Mikrophon (5) vornehmlich auf die nach außen hin schallenden Lautsprecher (3) arbeitet (Fig. i). z, Lautsprecher-Ausrufanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Wahlumschalter die Zugehörigkeit der Lautsprecher zu den beiden Mikrophonen vertauscht werden kann.
  3. 3. Lautsprecher-Ausiufanlage nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß durch Betätigung einer Sprechstelle die andere verriegelt wird.
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