DE899983C - Elektrode aus selbstbrennender Masse und vor dem Einbau in den Ofen gebrannten Kohleeinlagen fuer Stromzufuehrung - Google Patents
Elektrode aus selbstbrennender Masse und vor dem Einbau in den Ofen gebrannten Kohleeinlagen fuer StromzufuehrungInfo
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- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
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- C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
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Description
- Elektrode aus selbstbrennender Masse und vor dem Einbau in den Ofen gebrannten Kohleeinlagen für Stromzuführung Gegensitand der Erfindung i!st eine Elektrode für kontinuierlichen Ofenbetrieb mit während des. Ofenbetriebes, selbstbrennender Masse, insbesondere für Ofen zur elektrolytischen. Aluminiumherstellung. Da diese Ofen mit sehr niedrigen Spannungen arbeiten, muß der Widerstand in der Stromzuführung möglichst klein gehalten werden. Bei den Elektroden. miit selbsitbrenn:ender Masse, deren elektrischer Widerstand[ im ungebrannten Teil der Elektrode sehr hoch ist, werden. daher Metalleinlagen benötigt, die den Strom bis dicht an das Bad heranführen. Diese Metalleinlagen bestehen meist aus eisernen Bolzen, die seitlich in die Elektrodenmasse gesteckt werden und während des Betriebes. entsprechend dem fortlaufenden Verbrauch der Elektrode wieder entfernt und durch neue Bolzen ersetzt werden müssen. Der Wechsel der Bolzen beeinflu,ßt die Leitfähigkeit) der Stromzuführung zur Anode und damit, die Ofenleistung in ungünstiger Weise.
- Es isst bekannt, um einen. guten: Stromübergang von den Stromzuführungsbolzen zu der Elektrode zu erzielen, die Bolzen vor dem Einstecken in, die Elehtrodenmasse an dem der Elektrode zugekehrten Ende in eine Kappe aus, gebrannter Kohle einzuschraub@;n, die beim Brennen. der Masse mit diesem zusa.mmenihackt und einen guten Stromübergang gewährleistet. Auch bei dieser Betriebsweise, bei der die Bolzen seiitlich aus, der Elektrode herausragen, müssen die Stromzuführun:gsbo,lzen in umständlicher Weise während des Betriebes- aus den in der Elektrode verbleibenden Kohlekappen herausgeschraubt und entfernt werden. Um eine sichere Stromzuführung zu gewährleisten, muß eine große< Anzahl von derartigen Stromzuführungsbolzen verwendet werden, die das Nachstellen der Elektrode erschwert, wenn die seitlich herausragenden Bolzen gleichzoiitiig zum Aufhängen der Elektrode dienen. Da die Bolzen entfernt werden müssen, wenn sie gerade mit dem heißesten Teil der Elektrode verbunden sind, müssen die Bolzen vor dem Entfernen besonders gekühlt werden. Diese notwendige Kühlung wirkt siiich nachheilig für die Wärme5öko@nomie des Ofens aus und erschwert das ganze Arbeitsverfahren.
- Durch die Erfindung wird eine besondere Kühlung des, Süromanschlußbolzens: entbehrlich, da dieser nur mit dem kältesten Teil der Elektrode in Berührung steht. Ein weiterer Vorteil. besteht darin, daß Verunreiniigungen des Badesi, die beim Abschmelzen eines. Sbromzuführungs.bodzens, eintreten können, wenn aus Unachtsamkeit der Bolzen zu spät gezogen wird, bei der Ausführung nach der Erfindung verhindert sind, da der Stramzuführungsbolzen so ausgebildet und im Traggerüst der Elektrode so befestigt ist, daß der Bolzen selbst in der tiefsten Stellung der Elektrode das Bad nicht erreicht. Ferner gewährleistet die Erfindung eine gleichmäßige Stromverteilung im Bad und @erleichtert die Bedienung des Ofens..
- Erreicht werden .diese Vorteile nach der Erfindung dadurch, daß die der Stromzuführung dienenden gebrannten Kohleneinlagen aus einem oder mehreren Stäben bestehen, die die Elektrode in ihrer ganzen Länge axial durchdringen und an ihrem freien Kopfende mit den gleichzeitig als Elektrodenhalber ausgebildeten Stromzuführungen versehen sind. Diese Stromzuführungen bestehen aus einer in dem Traggerüst verstellbar befesittigten Metallstange, die in ein Gewindeloch am freuen Ende des gebrannten Kohlekerns eingesetzt ist. Das in den gebrannten Kohlekern eingearbeitete Gewinde für den Stromanschluß wird nach Entfernen der Stromanschlußstange beim Anstückeln eines neuen Kohlekerns gleichzeitig für die Befestigung des Verbindungsnippels benutzt.
- Erwähnt sei, @daß Elektroden mit selbstbrennender Masse bekannt sind, bei denen ein die ganze Länge der Elektrode durchsetzendes gebranntes Kohlenohr in die ungebrannte Masse eingesetzt ist. Infolge des größeren: Widerstandes. eines Rohres gegenüber einem Vollkern von gleichem Querschniiitt sihd, um eine sichere Stromzuführung zu gewährleisten, bei der bekannten Anordnung Metalleinlagen erforderlich, die seitlich aus dien Elektrode heraustreten und bis. an den. Mantel des gebrannten Kohlenohres herangeführt :sind. Bei der Anordnung nach der Erfindung sind jedoch diese den Ofenbetrieb verteuernden und erschwerenden Metalleinlagen vermieden. .
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeirspiel der Erfindung dargestellt, bei der die Elektrode miit vier gebrannten Kohlekernen versehen ist. Fig. z zeigt einen Querschnitt durch die Elektrode und den Ofen; Fig. 2 ist ein Grundriß der Elektrode.
- Der die Stampfmasse2 zusammenhaltende Blechmantel ist mit r bezeichnet. Durch. die selbstbrennende Masse 2 sind die gebrannten Kohlestäbe 3, 4, 5 und 6 hindurchgeführt, dnie während des Ofenbetriiebes mit der Masse 2 zusammenbacken und eine gleichmäßige Sbromvertetidung über den ganzen Quer schnitt der Elektrode am Eintrittsende ein das Bad gewähr leifsten. An ihrem freien Ende sind die Kohlestäbe 3, 4, 5 und 6 mit je einem Gewindeloch i r versehen, in das je ein Stro@mzuffihrungsbo,lzen 8 eingesetzt eist. Die Sbromzuführungsbolzeil8 siind an dem gleichzeitig als Stromzuführung dienenden Traggerüst 9 verstellbar befestigt und können durch einen durch die am Ende der Bolzen befindliche Öse gesteckten Bolzen gegen Abrutschen gesichert werden. Je nach dein Verbrauch der Elektrode werden die Bolzen 8 enbentsprecbend nachgestellt. Die Elektrodenkerne 3, 4, 5 und 6-können in bekannter Weise durch .Ansetzen eines neuen Kernstückes verlängert werden. Zu diesem Zweck wird der Stromzuführungsbolzen aus dem Kern herausgeschraubt und in das frei gewordene Gewindeloch ein neues Kernstück eingesetzt. An das Ende des neuere Kernstückes, wiird dann der Stromzuführungsbodzen 8 angeschraubt. Ein derartig ,angestückelter Elektrodenkern ist in der Zeichnung an dein Elektrodenstab 7, q. dargestellt. Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Elektrode mit vier geb-rannten Kohlestäben beschränkt. Die Ausführung kann, je nach Zweckmäßigkeit mit beliebig mehr oder weniger gebrannten Elekürodenstäben ausgeführt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrode aus, srelbebbrennender Masse und vor dem Einbau in den. Ofen gebrannten Kohleeinlagen für die Stromzuführung, insbesondere für Öfen zur elektrolytischen Alumini.umherstellüng, dadurch gekennzeiichnet, daß die- gebrannten KohIeeinlagen (3, 4, 5, 6, 7) aus einem oder mehreren Stäben bestehen, die die Elektrode in ihrer ganzen Länge axial durchdringen und an ihrem freien Kopfende mit den gleichzeitig als Elektrodenhalter ausgebildeten Stromzuführungen (8) versehen sind.
- 2. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungen aus. einer in dem Traggerüst (9) verstellbar befesbiigten Metallstange (8) bestehen, die in ein Gewindeloch (ii) am freiere Ende des gehrannben Kohlekerns eingesetzt ist.
- 3. Elektrode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in den gebrannten Kohlekern eingearbeitete Gewinde (i i) für den Stromanschluß beim Anstückeln eines neuen Kohlekerns für die Befestigung des Verbindungsnippels benutzt wird.
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1940
- 1940-11-22 DE DES16440D patent/DE899983C/de not_active Expired
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