DE89994C - - Google Patents

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DE89994C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/02Cartridges
    • F42B8/04Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Platzpatrone ist aus einem Material, wie Papierstoff, Holzstoff, Zeug, Leder oder dergl., so geformt, dafs sie ihrer äufseren Form nach genau einer scharfen Patrone entspricht. Die Spitze und zugleich. den Verschlufs bildet eine Kappe, welche aus einer Scheibe von Leder oder dergl. der Geschofsspitze nachgeformt ist. Diese Kappe erweitert sich unter dem Explosionsdruck und wirkt, indem sie in die Scheibenform zurückzukehren strebt, gegenüber dem Lauf wie eine sogenannte Kolbenmanschette oder Liderung, was eine gute Explosionswirkung ergiebt. Beim Durcheilen des Laufes erleidet die Kappe dabei schliefslich eine Zerstörung, so dafs sie selbst keinerlei Gefahr für dem Schiefsen in nächster Nähe Ausgesetzte mit sich bringen kann.
, Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Patrone in drei Ausführungen veranschaulicht, welche sich nur hinsichtlich der die eigentliche Spitze bildenden Lederkappe von einander unterscheiden.
Die Patronenhülse α besteht, abgesehen von der die Spitze bildenden Kappe b und einer die Zündvorrichtung enthaltenden Metallhülse c, aUs einem homogenen Material, wie Papierstoff, Holzstoff, Zeug, Leder oder dergl. Wenn bei diesem Materiale die Hülsenwandung ungefähr derjenigen einer Metallhülse entspricht, so besitzt die Patrone genügende Festigkeit, so dafs sie sich wie eine metallene handhaben lä'fst. Die' aus Leder oder dergl. bestehende Kappe b ist aus einer Scheibe gedrückt gedacht. Unter dieser Voraussetzung kann sich die Kappe unter dem Explosionsdrucke stark ausdehnen und infolge dessen gegenüber den Explosionsgasen wie eine den Lauf abdichtende Liderung verhalten.
Während bei der Ausführung nach Fig. 1 zwischen der Hülse und der einfach eingeschobenen Kappe ein Absatz vorhanden ist, ist bei den Ausführungsarten nach den Fig. 2 und 3 entweder die Kappe der Hülse (Fig. 2) oder die Hülse der Kappe (Fig. 3) so angepafst, dafs die glatte Aufsenfläche der Patrone infolge Aufbringung der Kappe keine Störung erfährt.
Das hintere Ende der Patrone wird, wie erwähnt, durch eine über die Hülse geschobene Metallhaube c gebildet, deren oberer Rand C1 (Fig. 1) in die Hülsen wandung eingeprefst ist, wodurch die Haube festen Halt an der Hülse erhält. Die Haube enthält die Zündvorrichtung (Ambos, Zündhütchen etc.) und ist mit der Einkerbung C2 zum Herausziehen der Hülse aus dem Gewehrlaufe versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verschlufspfropfen für Platzpatronen, bestehend aus einer geschofsförmigen, ledernen oder dergl. Kappe (b), welche aus einer Scheibe hergestellt ist und unter dem Explosionsdruck in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren strebt, so dafs sie sich wie eine Dichtungsmanschette an die Seele' des Gewehres anlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3165058A (en) * 1962-12-10 1965-01-12 Robert G Lahr Toy cartridges
US3245348A (en) * 1965-01-11 1966-04-12 Robert G Lahr Toy cartridges
US3402933A (en) * 1964-01-16 1968-09-24 George E. De Vogelaere Marksmanship training target film
US5291832A (en) * 1992-07-17 1994-03-08 Plummer Magalene M Dummy round

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