DE89968C - - Google Patents
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/185—Control of temperature with auxiliary non-electric power
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung bildet ein Apparat, welcher den
Zweck hat, die Wärme in die einzelnen Räume zu vertheilen und die Wärmezufuhr nach jedem
Raum derart selbsttätig zu reguliren, dafs stets ein und derselbe Temperaturgrad in dem
Räume, herrscht.
Die Bethätigung des Apparates erfolgt durch ein beliebiges Druckmedium, am zweckdienlichsten
aber durch Druckluft.
Durch die Verwendung des Druckmediums wird die Construction des Apparates eine einfache
und es fällt jede Ueberwachung in Bezug auf die Wirksamkeit hinweg. Trotz alledem
erhält aber diese Vorrichtung alle diejenigen Vortheile, die sonst im Allgemeinen die elektrischen
Apparate bieten.
Der ganze Apparat zerfällt in zwei Theile, die aber nicht getrennt werden dürfen und
nur in gemeinschaftlicher Wirkung den verfolgten Zweck erreichen lassen. Der eine Theil
des Apparates ist derjenige, welcher die Zuführungsklappe bethätigt, während der andere
Theil der sogenannte Bethätigungs- oder aber thermostatische Regulir-Apparat ist.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand wie folgt:
Fig. ι zeigt die schematische Anordnung des Apparates, während in
Fig. 2 der Apparat in den verschiedenen Verwendungsarten dargestellt ist. In
Fig. 3 ist die Vorderansicht des thermostatischen Regulir-Apparates veranschaulicht. Die
Fig. 4 zeigt einen Längenschnitt von Fig. 3 nach 4-4; in
Fig. 5 ist die Vorderansicht des thermostatischen Regulir-Apparates gezeigt unter Hinweglassung
der vorderen Mechanismen. In
Fig. 6 ist ein Längenschnitt von Fig. 5 nach 6-6 und in
Fig. 7 ein solcher der Fig. 3 nach j-y gezeigt.
Die
Fig. 8 und 9 zeigen Detailstücke des gesammten Apparates im Querschnitt. In den
Fig. 10 bis 12 sind Sonderausführungen des
Hebelmechanismus des thermostatischen Apparates veranschaulicht.
Die Anordnung des Apparates ergiebt sich aus Nachstehendem:
Nach Fig. 2 ist in dem unteren Raum (Kellerraum) eine Wärmequelle G angeordnet,
gleichbleibend, ob dieselbe für die Erwärmung der Luft oder zur Erzeugung von Dampf
oder aber warmen Wassers benutzt werden soll.
Um die verschiedenartige Verwendung des Apparates zu veranschaulichen, sind in Fig. 2
die einzelnen Räume in verschiedener Weise mit der Wärmequelle oder aber mit einem
event. Luftwechsel versehen. Die Räume 1 und 2 sind mit Heizkörpern H versehen, durch
welche das aus der Wärmequelle G kommende Wärmemedium hindurchzieht. Der Zuflufs des
Wärmemediums nach jedem einzelnen Heizkörper wird durch eine Klappe oder ein Ventil A regulirt. Die Räume 3 und 4 sind
mit einem Kanal / in Verbindung gebracht, welcher entweder warme oder kalte Luft
hindurchführt. Für diese Zwecke ist eine doppelte Regulirklappe A1 vorgesehen. Der
Raum 5 ist mit der Wärmequelle durch ein
Rohr g1 direct verbunden, wobei die Wärmezufuhr
durch eine Regulirklappe A 2 geregelt
werden kann. Der Raum 6 wird auf indirecte Weise mittelst warmen Wassers, Dampfes oder
heifser Luft geheizt, indem derselbe durch einen Kanal J1 mit einem Raum verbunden
ist, in welchem sich ein Heizkörper K befindet. Die Verbindung wird durch eine Klappe As
herbeigeführt. Der Raum, in welchem sich der Heizkörper befindet, kann durch ein Rohr k
mit dem Ventilationsrohr G1 verbunden sein. Durch eine besondere Klappe kl wird die
frisch zugeführte Luft auch gezwungen, den Heizkörper zu bestreichen, so dafs frische
warme Luft direct zugeführt werden kann.
Die verschiedenartige Anbringung des Apparates entspricht dem jeweiligen Zweck der
Räume. So wird man die Einrichtung nach 3, 4 und 6 am passendsten für Schulen und
öffentliche Gebäude, die Einrichtung nach i, 2 und 5 für Wohn- und Geschäftshäuser geeignet
finden.
Das eigentliche Wesen des Apparates ergiebt sich aus Nachstehendem:
Die in Betracht kommende Klappe, welche die Zufuhr des Wärmemediums regulirt, wird
in dem geeigneten Augenblick geschlossen bezw. geöffnet, je nachdem, wie dies die steigende
oder fallende Temperatur des Raumes im Verhältnifs zu der. erforderlichen Temperatur bewirkt.
Die Fig. ι zeigt den ganzen Apparat in schematischer Darstellung, und es läfst sich die
Einrichtung desselben an Hand dieser Figur wie folgt erklären:
Das Wärmemedium wird durch die Rohre io
und 11 dem betreffenden zu heizenden Raum zugeführt. Das Rohr io kommt von der
Wärmequelle, das Rohr 11 hingegen führt nach der Consumstelle. Zwischen diese beiden
Rohre ist das Ventil A, welches beliebig gestaltet sein kann, eingeschaltet.
Dieses Ventil ist mit dem Apparat B verbunden, welcher unter dem Einflüsse eines
beliebigen Druckmediums sich befindet und das Schliefsen oder Oeffnen des Ventiles A
bewirkt.
Zu diesem Apparat B führt die Rohrleitung//1 für das Druckmedium. Zwischen die
beiden Rohrleitungstheilc II1 ist einerseits der
bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 7 durch den Kolbenverschlufs C ersetzte Dreiweghahn
C und andererseits der Secundär-Apparat D eingeschaltet.
Von dem Secundär-Apparat zweigt die in den Fig. 3 bis 5 mit η 5 bezeichnete Düse ab,
welche unter dem Einflüsse des mit elastischer Klappe i? versehenen Thermostaten F steht.
Die Wirkungsweise des ganzen Apparates erklärt sich an Hand der Fig. 1 aus Nachstehendem:
Nimmt man an, dafs die Temperatur in dem Raum gefallen ist und eine abermalige Wärmezufuhr
sich als nothwendig ergiebt, dann hat sich der Thermostat F in die Stellung der Fig. 1
bewegt und die Düse w5 freigegeben, so dafs
das Druckmedium aus dem Secundä'r-Apparat heraussti ömen kann und der Membrankolben d
dur.h die an demselben angebrachte Feder o4
heruntergedrückt wird. Dadurch erfcljt eine Drehung des Kükens des Dreiweghahnes C in
die gezeichnete Stellung, so dafs das Druckmedium aus der Leitung / durch die Leitung / *
in den Apparat B gelangen und^den Membrankolben desselben ebenfalls in die gezeichnete
Stellung heraustreiben kann. Es wird somit das Ventil A geöffnet und das Wärmemedium kann
aus dem Rohr 10 durch das Rohr 11 in den zu erwägenden Raum gelangen, bis die erforderliche
Temperatur erreicht ist.
Ist die höchste Temperatur indessen überschritten , dann legt sich der Thermostat gegen
die Düse w5, verhindert das Ausströmen des zuströmenden Druckmediums, wodurch ein
Hochtreiben des Membrankolbens d, des Secundär-Apparates D und ein Verstellen des
Dreiweghahnes C in eine solche Stellung erfolgt, dafs der in dem Gehäuse des Dreiweghahnes
angebrachte Austrittskanal c2 mit dem Durchgangskanal des Kükens und durch denselben
mit der Leitung Z1 in Verbindung gebracht wird. Es erfolgt in dieser Stellung das
Ausströmen des Druckmediums B in der Richtung des bei dem Dreiweghahn angeführten
Pfeiles. Die Schraubenfeder b schliefst das Ventil A, so dafs die Wärmezufuhr selbsttätig
hergestellt wird.
Die constructive Einrichtung des Regulir-Apparates erklärt sich aus Nachstehendem:
Das Fundamentbrett N, welches mit dem Gehäuse N1 (Fig. 4) versehen ist, nimmt, wie
dies aus den Fig. 4, 6 und 7 zu ersehen ist, auf der rückwärtigen Seite die Rohre / /' auf,
welche für die Zu- bezw. Abfuhr des Druckmediums bestimmt sind. In dem oberen The'l
des Apparates ist ein Cylinder angeordnet, in dessen Innern sich ein verschiebbarer Kolben C
befindet. Mit dem Innern des Cylinderraumes sind die Zu- und Abfuhrrohre I ll durch
Kanäle c bezw. c1 verbunden, aufserdem ist
in dem vorderen Theil des Cylinders ein Kanal c'1 (Fig. 4) angebracht, so dafs auch der
äufsere Raum mit dem Cylinderinnern in Verbindung gebracht werden kann.
Wird der Kolben nach Fig. 4 nach vorn bewegt, dann wird der Kanal c- durch das
Bewegen des Kolbens nach rückwärts, der Kanal c abgeschlossen. Vorn ist auf dem
Fundamentbrett N ein Rahmen O schwingend gelagert, welcher, unter dem Einflüsse von
Spiralfedern 0* stehend, stets gegen das Fundament gedrückt wird. In diesem Rahmen sind
um Bolzen ο'2 zwei mit einander gelenkig verbundene
Hebel ο ο1 schwingend gelagert, wobei der Bolzen des letzteren in dem Rahmen O
verschiebbar ist, so dafs ein Einknicken der beiden Hebel ο ο1 herbeigeführt werden kann.
Beide Hebel stehen aber unter dem Einflufs der mit den beiden Bolzen o2 verbundenen
Zugfedern o3, so dafs sie entweder die in Fig. 4 gezeigte oder aber die entgegengesetzte
eingeknickte Stellung einnehmen müssen. Das äufsere Ende des Hebels ο ist gegabelt und
steht mit der Stange des Kolbens C in Verbindung. Durch geeignete Anschlagschrauben o5
wird der Ausschlag des Rahmens O begrenzt. Mit dem letzteren steht ein Kolben d in Verbindung,
welcher in dem Cylinder -D verschiebbar angeordnet ist. Von dem Cylinder D
zweigt ein Kanal na nach einem cylindrischen Raum ab, welcher nach aufsen durch die
Schraube r abgeschlossen, aber durch einen zweiten Kanal mit dem cylindrischen Raum n2
in Verbindung gebracht ist. Der Querschnitt des Verbindungskanales zwischen Kanal n3 und
cylindrischem Raum n'1 wird durch eine verstellbare
Schraube R beliebig regulirt, je nachdem wie dies die Umstände erfordern.
Mit dem cylindrischen Raum n2 ist die Zuführungsröhre / durch den Stutzen η verbunden.
Aufserdem ist der Cylinder D mit einem Rohr η4, welches eine feine Strahldüse
η5 besitzt, versehen.
In dem Gehäuse, aber auf der Fundamentplatte ist ein Arm P mit seinem einen Ende
schwingend angebracht, während das andere Ende einen Ausschnitt besitzt, in welchen das
mit dem Bolzen ρ 1 versehene Excenter ρ
eingreift. Der Ausschlag des schwingenden Hebels P wird durch geeignete Stellschrauben^'2
begrenzt. Auf dem Hebel ist ein Kloben p'd mittelst Schrauben p4 befestigt, welcher eine
thermostatische Spirale F trägt. Die letztere ist mit einer Verschlufskappe E versehen, welche
die Strahlendüse w5 beeinflufst. Vor der thermostatischen
Spirale befindet sich eine Scala Q. Der Bolzen p1, welcher an seinem vorderen
Ende mit einem Vierkant versehen ist, trägt einen Zeiger q, der auf der Scala Q. den eingestellten
Ausschlag des Hebels P veranschaulicht.
Der Zweck des schwingenden Hebels P besteht darin, die Verschlufskappe E mehr oder
weniger der Strahldüse zu nähern, je nachdem, welcher Wärmegrad in dem Raum herrschen
soll. Aufserdem ist in dem Gehäuse vor der Scala Q ein verglastes Schauloch q- und auf
dem Gehäuse selbst ein Thermometer N'1 an- j gebracht.
In den Fig. io und ii ist ein Theil des
Apparates in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt, während die Fig. 12 eine Sonderausführung in
Bezug auf den Kolben d des Cylinders D dar- ; stellt. Es ist hierbei an Stelle des Membrankolbens
ein gewöhnlicher massiver Kolben gewählt.
Um bei dem Cylinder D und ebenso bei jedem Apparat B eine Kolbendichtung unnöthig
zu machen, ist unter dem Kolben, aber über dem Cylinder ein Diaphragma D gespannt
(s. Fig. 11), gegen welches sich der Kolben legt.
Zum Zweck der Regulirung der Luftzuführung für die Feuerung sind die diesbezüglichen
Ventilationsthüren g1 g% mit einem Apparat B1
verbunden, welcher durch die in die einzelnen Leitungen Z1 eingeschalteten Ventile S und
Apparate B'2 in entsprechender Weise bethätigt wird (s. Fig. 2). Der Kolben eines jeden Apparates
Β2 bethätigt einen in dem Ventil untergebrachten
Kolben, welcher einmal den Zugangskanal s der Leitung Z2, ein andermal die
Austrittsöffnung s1 schliefst bezw. öffnet (s. Fig. 8
und 9).
Die Wirkungsweise der einzelnen Mechanismen und die Gesammtwirkung erklären sich aus
Nachstehendem:
Angenommen, dafs die Temperatur eines Raumes, welcher mit einem Regulir-Apparat L,
wie oben beschrieben, versehen ist, bis oder unter diejenige Grenze fällt, bis zu welcher
der Hahn, das Ventil oder die Klappe A geschlossen bleiben soll, dann wird durch das
Zusammenziehen der thermostatischen Spirale F die Strahldüse w5 geöffnet, so dafs das Druckmedium
aus dem Cylinder D entweichen kann. Der Kolben des Cylinders D wird durch die
Federn o4 in das Innere des Cylinders gedrückt, so dafs die Hebel 0 o1 und der Kolben C die
in Fig. 4 gezeigte Stellung einnehmen, das Druckmedium aus dem Rohr / in das Rohr Z1
gelangt und den Kolben des Cylinders B bezw. B1 oder B- heraustreibt (Fig. 2). Dadurch
wird die Klappe A geöffnet, die bisher das Zuströmen des Wärmemediums (warmes
Wasser, Dampf oder heifse Luft) verhindert hat. Steigt die Temperatur in dem Raum,
dann dehnt sich natürlich die thermostatische Spirale F aus und schliefst ganz oder theilweise
die Düse re5, so dafs das Druckmedium in dem Cylinder D bleibt, den Kolben heraustreibt
und den Rahmen O in die Stellung der Fig. 11 bringt. Der Kolben C wird in diesem
Falle das Rohr I1 mit der Austrittsöffnung c2
verbinden, während der Kanal c abgeschlossen bleibt. Das in dem betreffenden Apparat B
befindliche Druckmedium gelangt zum Austritt. Die Spiralfeder, welche in diesem Fall das
Gleichgewicht verloren hat, drückt den Kolben in das Innere des Cylinders B, wodurch ein
Schliefsen der diesbezüglichen Klappe bezw. des Hahnes oder Ventiles A erfolgt. Das erforderliche
Druckmedium wird einem Reservoir M entnommen, welches mit der Zuleitung m
und Abschliefshahn T und mit der Ableitung m1
versehen ist. Von jedem Rohr I1 zweigt ein Rohr ab, welches mit einem Apparat B2 und i
Ventil S versehen ist, und zwar zu dem Zweck, die Regulirung der Luftklappen g1 g% der verbrauchten
Luftmenge entsprechend bethätigen zu können.
Sinkt nämlich die Temperatur in einem Raum und zieht sich die thermostatische Spirale F
zusammen, dann wird auch der Apparat B'2 unter Druck gesetzt, wodurch ein Oeffnen des
Ventiles S herbeigeführt und ein Bethätigen des Apparates B1 bezw. ein Oeffnen der
Klappe gs: bewirkt wird, so dafs das Feuer intensiver zu brennen beginnt. Es ist hierbei
gleichgültig, ob mit warmer Luft, mit Dampf oder mit warmem Wasser, geheizt wird. Es
lassen sich aber gleichzeitig Doppelklappen A1 oder As anbringen, falls auch die Zuführung
kalter Luft selbstthätig erfolgen soll.
Um das Verstopfen der feinen Kanäle des Apparates zu verhindern, wird in den Cylinder
κ2 (Fig. 6) ein Filtrirmittel, wie z. B.
Baumwolle oder dergl., eingefügt, so dafs das Druckmedium gleichfalls filtrirt wird.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum automatischen Vertheilen
und Reguliren des Wärme- oder Kältemediums in einem Raum, gekennzeichnet durch die Anordnung von drei Verschlufsvorrichtungen,
derart, dafs die erste die Wärme - oder Kältezufuhr für den Raum regulirt, während die zweite das zur Bethätigung
der ersten erforderliche Druckmedium , die dritte hingegen das für die zweite erforderliche Druckmedium regulirt,
wobei bei der dritten der automatische Verschlufs mittelst eines thermostatischen
Apparates herbeigeführt wird.
2. Bei der unter i. genannten Vorrichtung die Anordnung eines unter Federdruck stehenden
Hebelwerkes (O ο ol) in Verbindung mit einem unter der Einwirkung eines Druckmediums
stehenden Kolben (d) einerseits und einem den Zu- bezw. Abflufs des
Druckmediums regulirenden Kolben (C) andererseits, derart, dafs durch Bewegen
des Kolbens (d) nach aufsen ein plötzliches Nachaufsenschnellen der Hebel (o ol) und
Verschliefsen derjenigen Leitung erfolgt, durch welche der die Kälte- oder Wärmeklappe
betätigende Apparat gespeist wird, während durch Bewegen des Kolbens (d)
in der entgegengesetzten Richtung das Gegentheil eintritt, zu dem Zwecke, das selbsttätige Schliefsen und Oeffnen der
Kälte- oder Wärmeklappe herbeiführen zu können.
.3.. Bei der, unter 1. genannten Vorrichtung die Anordnung einer Strahldüse an dem
Cylinder (D) des Kolbens ^einerseits und einer thermostatischen Spirale*(F) andererseits
und derart, dafs durch das Steigen oder Fallen der Temperatur und Ausdehnen
oder Zusammenziehen der thermostatischen Spirale ein Schliefsen bezw. Oeffnen der
Düse und ein Anfüllen oder Entleeren des Cylinders (D) stattfindet, zu dem Zwecke,
eine selbsttätige Bewegung des Kolbens (d) der steigenden oder fallenden Temperatur
entsprechend bewerkstelligen zu können.
4. Die Anordnung der unter 3. genannten thermostatischen Spirale auf einem schwingenden,
beliebig einstellbaren Arm in Verbindung mit einem Zeiger, derart, dafs die thermostatische
Spirale bei einem bestimmten, beliebig einstellbaren Temperaturgrad dje Strahldüse
η 5 öffnet oder schliefst, zu dem
Zwecke, das rechtzeitige Zuführen oder Abschliefsen des Wärme- oder Kältemediums
selbstthätig zu bewirken.
5. Die Verbindung der unter 1. genannten Vorrichtung mit Wärme -." oder Kälte-Ventilationsklappen,
derart, dafs denselben durch die steigende oder fallende Temperatur eines bestimmten Raumes ein Druckmedium
selbstthätig zugeführt oder das Abfliefsen desselben ermöglicht wird, zu dem Zwecke,
ein selbsttätiges rechtzeitiges Schliefsen oder Oeffnen der diesbezüglichen Klappen
herbeizuführen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89968C true DE89968C (de) |
Family
ID=361736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89968D Active DE89968C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89968C (de) |
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