DE899686C - Mehrfachdurchfuehrungskondensatoranordnung - Google Patents

Mehrfachdurchfuehrungskondensatoranordnung

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DE899686C
DE899686C DES16334D DES0016334D DE899686C DE 899686 C DE899686 C DE 899686C DE S16334 D DES16334 D DE S16334D DE S0016334 D DES0016334 D DE S0016334D DE 899686 C DE899686 C DE 899686C
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DE
Germany
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capacitor
face
capacitors
interference suppression
arrangement
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DES16334D
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English (en)
Inventor
Dr Rer Techn Karl Th Dipl-Phys
Dipl-Ing Walter Wild
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/38Multiple capacitors, i.e. structural combinations of fixed capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Mehrfachdurchführungskondensatoranordnung Durchführungskondensatoren werden wegen ihres günstigen Kernwiderstandsverlaufes in steigendem Maße in Entstörungsschaltungen benutzt, weil dadurch auch die Entstörung bis zu höchsten Frequenzen sichergestellt ist. Bei der Entstörung von stromführenden Leitungen sind bekanntlich zwei Störkomponenten vorhanden, die sogenannte symmetrische und die unsymmetrische Störkomponente, die beide über entsprechend bemessene Kondensatoren abgeleitet werden müssen. Es ergibt sich daher die Notwendigkeit, bei Mehrfachleitungen mehrere Durchführungskondensatoren, deren Anzahl durch Berücksichtigung der unsymmetrischen Störkomponente noch vergrößert wird, vorzusehen. Man kann eine entsprechende Beschaltung der Leitungen zweifellos mit entsprechend vielen einzelnen Durchführungskondensatoren vornehmen, jedoch liegt es .auf der Hand, in diesem Fall an eine Mehrfachkondensatoranordnung zu denken, die möglichst als gemeinsames Ganzes die notwendigen Kapazitäten in der entsprechenden Schaltung enthält, so daß für die Durchführung einer Mehrfachleitung durch eine Abschirmwand lediglich an einer einzigen Durchbruchsstelle diese Kondensatoranordnung angebracht und an ihr die Leitungen angeschlossen zu werden brauchen.
  • Die Zusammenfassung mehrerer Durchführungskondensatoren zu einer Kondensatoranordnung ist an sich konstruktiv einfach durchzuführen, stößt jedoch ,auf ganz erhebliche Schwierigkeiten, wenn man die notwendige koaxiale Verbindung an jeder Verbindungsstelle innerhalb der Kondensatoranordnung aufrechterhalten will, was an sich Voraus= setzung für die gewünschte Wirksamkeit des Durchführungskondensators ist. Die bisher in dieser Richtung ,angegebenen Konstruktionen sind bezüglich der Bildung einer lochfreien Abschirmung .an der Durchbruchsstelle der Abschirmwand unvollständig und daher in ihrer Wirksamkeit stark beeinträchtigt.
  • Mit der Erfindung wird erstrebt, eine Durchführungskondens:atoranordnung zu schaffen, in welcher bei beliebig vielen einzelnen Wickelkörpern die Verschaltung untereinander in jedem Fall. koaxial erfolgt, so daß eine lochfreie Trennwand gebildet wird. Nach dem Kennzeichen der Erfindung sind die neben-, über- oder hintereinander angeordneten Durchführungskondensatoren mit Hilfe von Rohren, Scheiben oder ähnlichen Konstruktionsgliedern derart miteinander verbunden, daß eine lückenlose metallische, nur über die Kapazitäten in einzelne voneinander isolierte Teile zerlegte Trennwand zwischen gestörtem und störungsfreiem Raum entsteht, während die zu beschaltenden Leitungen so durch diese Anordnung geführt sind, daß jede einen der voneinander isolierten Teile der Trennwand lochfrei durchdringt. Zur Vereinfachung der Aufbauanordnung ist es zweckmäßig, in jenen Fällen, in denen eine der untergebrachten Kapazitäten zur Ableitung der unsymmetrischen Störungskomponente dient, das Gehäuse der Anordnung oder eines der Kondensatoren als Stromzuführung zur unsymmetrischen Entstörungskapazität zu verwenden.
  • Zur besseren Beleuchtung des Erfindungsgedankens sei auf die Zeichnung verwiesen, in welcher verschiedene Konstruktionsmöglichkeiten für Mehrfachdurchführungskondensatoranordnungen in schematischer Darstellung wiedergegeben sind. .
  • In Fig. i ist zunächst ein sehr einfacher Fall dargestellt, wobei zwei Durchführungskondensatoren io und i i nebeneinander angeordnet zu einer Einheit zus.ammengefaßt sind. Die eine metallische Stirnfläche 12 bzw. 13 der beiden Wickelkörper i o und- i i wird von den Durchführungsleitern 14 und 15 durchdrungen. Die gegenüberliegenden Stirnflächen der Wickelkörper i o und i i sind mit Rohren 16 und 17 ausgerüstet, die einerseits koaxial mit den metallischen Stirnflächen 18 und i 9 und andererseits koaxial mit einer Scheibe 2o in Verbindung stehen, welche für eine koaxiale Verbindung mit dem Gehäuse 21 sorgt. Das Gehäuse 21 steht in bekannter Weise über den Schraubansatz 22 lochfrei mit der Abschirmwand 23 in Verbindung. Durch die Benutzung der Rohransätze 16 und 17 und des scheibenförmigen Organs 2o bilden die nebeneinander angeordneten Kondensatoren io und i i eine lochfrei geschlossene metallische Fläche, die den Durchbruch in der Abschirmwand 23 .abschließt. Die von der Anordnung gebildete metallische Fläche ist lediglich über die beiden Kapazitäten io und i i in zwei voneinander und von der.Abschirmwand isolierte Teile zerlegt, die ihrerseits mit je einem der Durchführungsleiter in metallisch leitender Verbindung stehen. Bei dieser Anordnung bilden die beiden Kondensatoren io und i i je eine Kapazität für die Entstörung der unsymmetrischen Störkomponente, während die beiden Durchführungsleitungen 14 und 15 über die beiden Kapazitäten i o und i i in Hintereinanderschaltung symmetrisch verbunden sind. Diese Konstruktion dürfte praktisch weniger Bedeutung haben, da die symmetrische Entstörungskapazität kleiner als die unsymmetrische Entstörungskapazität ist, -was in vielen Fällen ,allein schon wegen bestehender Vorschriften nicht durchführbar ist.
  • In der Fig.2 ist eine Mehrfachdurchführungskondensatoranordnung wiedergegeben, in welcher eine symmetrische und eine unsymmetrische Entstörungskapazität 24 bzw. 25 untergebracht sind. Die beiden Kondensatorenkörper sind axial hintereinander angeordnet und die einander zugekehrten metallischen Stirnseiten 26 und 27 über ein Rohr 28 miteinander koaxial verbunden. Die Leitung 29 durchdringt die metallische Stirnseite 3o und verläuft dann weiter durch die axialen Hohlräume der hintereinander angeordneten Kondensatoren 24 und 25. Die zweite Leitung 3 i verläuft zunächst neben der Kondensatoranordnung und durchdringt dann das Verbindungsrohr 28 und tritt damit in den axialen Hohlraum der Kondensatorenkörper, der bereits zum entstörten Raum gehört, ein, während der Kondensator 25 mit seiner abgewandten metallischen Stirnfläche 32 koaxial über das Gehäuse 33 mit der Abschirmwand 34 in Verbindung steht. In diesem Fall liegt zwischen den beiden Leitungen 29 und 31 die symmetrische Entstörungskapazität 24, während die Leitung 3 i unmittelbar über die unsymmetrische Entstörungskapazität 25 und die Leitung 29 über die Kapazitäten 24 und 25 mit der Abschirmwand in Verbindung steht. Da normalerweise die symmetrische Entstörungskapazität 24 groß gegen die unsymmetrische Entstörungskapazität 25 ist, ist auch die Leitung 2 9 praktisch über die Kapazität 25 unsymmetrisch entstört. Entsprechend der Regel der Erfindung wird durch die Benutzung der Rohrverbindung 28 und des sonstigen Aufbaues wiederum eine lochfreie metallische Schirmung der Durchbrechung in der Abschirm-,vand 34 erreicht.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung kann konstruktiv ,auch in anderer Weise aufgebaut werden, so wie es in der Fig.3 gezeigt ist. Hier handelt es sich um zwei voneinander getrennt hergestellte Kondensatoren 35 und 36. Die Rohrverbindung 28 (aus Fig. 2) wird in diesem Fall durch die Schraubverbindung 37 und die koaxiale Stromzuführung 38 ersetzt. Des weiteren dient das Gehäuse 39 des Kondensators 35 als Stromleiter für die Leitung 4o, der über die Schraubverbindung 37 und Innenrohr 4 i des Kondensators 36 weitergeführt ist. Da in diesem Fall das Gehäuse 39 des Kondensators 3 5 stromführend ist, empfiehlt es sich, dieses mit einem Isolierüberzug, der der Einfachheit wegen nicht besonders dargestellt ist, zu versehen.
  • Das bisher benutzte Prinzip der Hintereinanderanordnung bei der konstruktiven Durchbildung des Mehrfachkondensators kann auch für Mehrleitersysteme mit mehr als zwei Leitungen Verwendung finden. Als Beispiel ist in der Fig.4 eine Kondensatoranordnung für die Durchführung eines Dreileitersystems gezeigt. Die drei Kapazitäten 4z, 43 und 44, von denen 42 und 43 symmetrische Entstörungsglieder und 44 das unsymmetrische Entstörungsglied ist, sind jeweils über Rohre 45 bzw. 46 koaxial miteinander verbunden. Die freie metallische Stirnfläche des ersten Kondensators 4z der Anordnung, mit 47 bezeichnet, wird von dem Durchführungsleiter 48 durchdrungen, der im weiteren die axialen Hohlräume der nachfolgenden Kondensatoren 43 und 44 durchdringt. Die anderen Durchführungsleiter 49 und 5o werden zunächst neben der Kondensatoranordnung weitergeführt und durchstoßen je eines der Verbindungsrohre, die die koaxiale Verbindung zwischen zwei Wickelkörpern herstellen. Der Leiter 5o durchstößt im dargestellten Beispiel das Rohr 45 und der Leiter 49 das Rohr 46. Nach dem Eintritt in den axialen Hohlraum, der wiederum zum entstörten Gebiet zu rechnen ist, falls man links von der Abschirmwandung 51 den störbehafteten Raum annimmt, werden die Durchführungsleiter durch die noch nachfolgenden axialen Hohlräume der weiteren Kondensatoren weitergeführt. Auch in diesem Fall bildet die Anordnung eine lochfreie metallische Wand, die den Durchbruch in der Schirmwandung 51 ;abschließt, die lediglich über die Kondensatoren 42, 43 und 44 in einzelne voneinander isolierte Teile zerlegt ist. Jeder Teil steht mit einem der Durchführungsleiter in metallischer Verbindung.
  • Die beschriebene Aufbauanordnung läßt sich in beliebiger Weise für Leitungen mit noch mehr als drei Einzeladern fortsetzen.
  • Zur Erfüllung der erfindungsgemäßen Regel sind jedoch ,auch andere Konstruktionen zu benutzen, die insbesondere für Dreifachleitungen wegen der gedrängteren Bauweise Vörteile zeigen. Eine solche Konstruktion ist für ein Dreileitersystem in der Fig.5 wiedergegeben. Hierbei sind die beiden symmetrischen Entstörungskondensatoren 52 und 53 übereinandergewickelt und mit dem unsymmetrischen Kondensator 54 hintereinander angeordnet. Der Aufbau des inneren symmetrischen Entstörungskondensators 52 erfolgt in üblicher bekannter Weise. Die eine metallische Stirnfläche 55 steht mit einem Durchführungsleiter 56, von dem sie durchdrungen wird, in Verbindung. Die gegenüberliegende Stirnseite 57 besteht mit der Stirnseite 58 des darüber gewickelten Kondensators 53 aus einer einheitlichen metallischen Fläche. Diese wird von dem Durchführungsleiter 59, der zwischen den beiden Wickelkörpern mit eingewickelt ist, durchdrungen. Die als Ringscheibe ausgebildete metallische Stirnfläche 6o des äußeren Kondensators 53 steht über ein Rohr 61 mit der einen Stirnfläche 62 des unsymmetrischen Entstörungskondensators 54 in Verbindung, der seinerseits koaxial über das Gehäuse mit der Abschirmwand 63 verbunden ist. Der Durchführungsleiter 64 schließlich durchdringt dieses Rohr 61 und wird, wie die Durchführungsleiter 56 und 59, durch den axialen Hohlraum des Kondensators 54 in den entstörten Raum weitergeführt. Die Kondensatoren 5a und 53 können in gleicher Weise ,auch so angeordnet werden, daß die Stirnseiten 55 und 6o nach rechts und die Stirnseiten 57 und 58 nach links zu liegen kommen, wodurch eine Vereinfachung der koaxialen Verbindung zwischen 6o und 62 über das Rohr 61 geboten wird.
  • Auch bei diesen Ausführungen wird die Vorschrift der Erfindung erfüllt, wonach die Verbindung der einzelnen Kondensatoren mit Hilfe von Rohren, Scheiben oder ähnlichem koaxial so auszugestalten ist, daß die gesamte Anordnung eine lochfreie Abschirmwand für den Durchbruch in der Schirmwand 63 bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRf'CHE: i. Mehrfachdurchführungskondensatoranordnung, vorzugsweise zur Ableitung der symmetrischen und unsymmetrischen Störkomponente von Zwei- oder Mehrfachleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die neben-, über- oder hintereinander angeordneten Durchführungskondensatoren mit Hilfe von Rohren (16, 45, 4.6), Scheiben (18, 19, 55, 57, 6o, 62) oder ähnlichem derart miteinander verbunden sind, daß eine lückenlose metallische, nur über die Kapazitäten in einzelne voneinander isolierte Teile zerlegte Trennwand zwischen gestörtem und störungsfreiem Raum entsteht, während die zu beschaltenden Leitungen so durch diese Anordnung geführt sind, daß jede einen der voneinander isolierten Teile der Trennwand lochfrei durchdringt. z. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das lochfrei mit einer Abschirmw,and verbundene Gehäuse der Kondens.atoranordnung oder eines der einzelnen Kondensatoren (36, Fig.3) Stromzuführung zur unsymmetrischen Entstörungskapazität ist. 3. Anordnung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig.4) die Kondensatorenkörper (4a, 43, 44) axial hintereinander angeordnet sind und daß jeweils die einander zugekehrten metallischen Stirnseiten über ein Rohr (45, 46) miteinander verbunden sind und daß eine Stromleitung (48), die erste metallische Stirnseite des ersten Kondensatorkörpers (42) durchdringend, durch die axialen Hohlräume aller nachfolgenden Kondensatorenkörper (43, 44) geführt ist, während die anderen Stromleitungen (49, 5o), an den Wickelkörpern (4z, 43) außen entlang geführt, je ein Verbindungsrohr (45, 46) zwischen zwei Kondensatoren durchdringend, ebenfalls weiter durch die axialen Hohlräume der nachfolgenden Kondensatoren geführt sind und daß die letzte Stirnseite des letzten Kondensatorkörpers (44) koaxial mit dem Gehäuse bzw. mit der Abschirmwand (51) in Verbindung steht. 4. Anordnung nach Anspruch i und z, vorzugsweise zur Entstörung von Dreifachleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig.5) zwei für symmetrische Entstörung bestimmte Kondensatorenkörper (5z, 53) übereinander gewickelt und mit der Kapazität für die unsymmetrische Entstörung (54) hintereinander angeordnet sind und daß die beiden übereinandergewickelten Kondensatoren (5z, 53) auf der einen Stirnseite miteinander koaxial durch eine Ringscheibe (57) verbunden sind, die von der einen zwischen den beiden Wickelkörpern eingewickelten Leitung (59) durchdrungen wird, während die zweite Leitung (56) die auf der gegenüberliegenden Stirnseite befindliche metallische Stirnfläche (55) des inneren Kondensatorkörpers (5 a) durchdringt und die dritte Leitung (64) das Rohr (6r) durchdringt, das die in der gleichen Ebene liegende metallische Stirnseite (6o) des äußeren Kondensatorkörpers (53) mit der zugekehrten metallischen Stirnseite (6z) des dahinter angeordneten Kondensators (54) für die unsymmetrische Entstörung verbindet und daß schließlich die andere metallische Stirnfläche des Kondensators (54) für die unsymmetrische Entstörung koaxial mit dem Gehäuse bzw. der Abschirmwand (63) in Verbindung steht.
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