DE899363C - Verfahren zum phasenrichtigen Zusammensetzen von Wechselspannungen - Google Patents

Verfahren zum phasenrichtigen Zusammensetzen von Wechselspannungen

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DE899363C
DE899363C DES5334D DES0005334D DE899363C DE 899363 C DE899363 C DE 899363C DE S5334 D DES5334 D DE S5334D DE S0005334 D DES0005334 D DE S0005334D DE 899363 C DE899363 C DE 899363C
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DE
Germany
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phase
modulation
degree
voltages
alternating voltages
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Expired
Application number
DES5334D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Ring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/68Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for wholly or partially suppressing the carrier or one side band

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zum phasenrichtigen Zusammensetzen von Wechselspannungen Es sind Verfahren zur trägerfrequenten Übertragung von Signalen, z. B. Fernsehbildsignalen, bekannt, bei denen zur Verminderung des übertragungspegels die Trägerfrequenz auf der Sendeseite unterdrückt wird, z. B. durch Auskompensation der Trägerschwingung. Vor der Demodulation usw. am Empfangsort muß der fehlende Träger phasenrichtig wieder zugesetzt werden. Hierzu dient ein mit dem Trägergenerator am Sendeort phasenstarr verkoppelter Frequenzgeber. So wurde z. B. vorgeschlagen, die Trägerfrequenz am Sendeort in ihrer Frequenz zu teilen und die geteilte Frequenz am unteren Ende des Bildfrequenzbandes über den gleichen Kanal mit zu übertragen. Nach entsprechender Vervielfachung am Empfangsort erhält man wieder die ursprüngliche Trägerfrequenz, die über einen Phasenschieber phasenrichtig den ankommenden Signalen zugesetzt wird.
  • Die Durchführung des hier geschilderten Verfahrens wird durch die folgenden erfindungsgemäßen Maßnahmen erleichtert, die auch in anderen Teilgebieten insbesondere der Fernsehtechnik mit Nutzen verwendet werden können.
  • Die zunächst sich ergehendeAufgabe, die richtige Phasenlage verschiedener zusammenzusetzender Signale und Frequenzen festzustellen, ist in folgender Weise zu lösen: Bekanntlich läßt sich mit Hilfe einer Braunschen Röhre, an deren senkrechte und waagerechte Ablenkplatten zwei in ihrer Phase zu vergleichende Wechselspannungen angelegt werden, ein sehr genauer Phasenvergleich durchführen. Ist Phasenübereinstimmung vorhanden, so erhält man bei konstanterAmplitudebeider Wechselspannungen in an sich bekannter Weise als Lissajoufigür auf dem Bildschirm der Braunschen Röhre einen Strich, dessen Schräglage von dem Amplitudenverhältnis der beiden Spannungen abhängt. Bei einer Phasenverschiebung zwischen den beiden Wechselspannungen geht diese gerade Linie in eine Ellipse usw. über.
  • Ist aber eine oder sind. gar beide zu vergleichenden Spannungen moduliert, z. B. bei der trägerfrequenten Überblendung zweier Fernsehbilder, wo ebenfalls Phasenübereinstimmung erforderlich ist, so wird keine stehende Lissajoufigur erhalten. Erfindungsgemäß kann aber die zum Zusammenfügen notwendige Phasenrichtigkeit doch in folgender Weise festgestellt werden.
  • Bei Phasenübereinstimmung wird durch die Modulationsvorgänge lediglich die Schräglage der als Lissajoufigur beobachteten geraden Linie dauernd geändert, sämtliche geraden Linien gehen aber durch den Nullpunkt des Koordinatensystems. Man erhält bei visueller Beobachtung also eine verwaschene Figur, deren scharfe Zusammenschnürung im Nullpunkt als charakteristisches Merkmal zu beobachten ist.
  • Ist die Phasenbedingung nicht erfüllt, so erhält man statt der geraden Linien entsprechende Ellipsen und man beobachtet ein entsprechendes Schirmbild, bei dem die scharfe Zusammenschnürung im Nullpunkt fehlt. Die charakteristische Einschnürung des Schirmbildes im Nullpunkt :des Koordinatensystems ist also als Kennzeichen für die richtige Einregulierung der Phasenbedingungen zu benutzen.
  • Die Beherrschung dieser Technik ermöglicht .auch eine Veränderung des Modulationsgrades bzw. Schwarzwertes eines Fernsehbildes. Bei der Einseitenbandübertragung eines Signals treten. Verzerrurngen auf, die nur bei kleinem Modulationsgrad verschwindend klein werden. Aus übertragungstechnischen Gründen kann ein Fernsehbild mit hohem Modulationsgrad übertragen werden und vor der Demodulation durch Zusatz einer phasenrichtigen Trägerfrequenz der Modulationsgrad verkleinert werden. Die richtige Phasenlage dieses Zusatzträgers kann mit dem vorstehenden Verfahren festgestellt wenden. Auch in anderer Weise kann der Modulationsgrad geändert werden, beispielsweise kann man einen Modul.ator verwenden, der zwar einen geringen Modulationsgrad, dafür aber eine sehr gute Modulationskennlinie ermöglicht. Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung kann der gewünschte Modulationsgrad hergestellt werden. Der Modulationsgrad wird vermindert bzw. bei einem Fernsehbild nach dem Einkanalverfahren der Schwarzpegelanteil vermehrt, indem man eine (gegebenenfalls mit den Synchronisierzeichen getastete) nicht modulierte Trägerfrequenz phasenrichtig zusetzt; durch phasenverkehrten (gegenphasigen) Zusatz wird der Modulationsgrad erhöht bzw. der Schwarzpegelanteil verkleinert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum phasenrichtigen Zusammensetzen von modulierten und unmodulierten Wechselspannungen, insbesondere in Fernsehübertragungssystemen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselspannungen in an sich bekannter Weise in einem Oszillographen, z. B. einer Braunschen Röhre, miteinander verglichen werden und die scharfe Einschnürung .der im allgemeinen verschwommenen Figur im Nullpunkt des Schirmkoordinatensystems als Kriterium für die Erfüllung der Phasenbedingung benutzt wird.
  2. 2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i bei Anordnungen, bei denen der Modulationsgrad bzw. der Schwarzpegel eines Fernsehbildes durch phasenrichtigen oder gegenphasigen Zusatz einer konstanten oder durch Synchronisierzeichen getasteten Trägerfrequenz geändert wird.
  3. 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i bei Anordnungen, bei denen ein Fernsehbild zunächst in einem Modulator mit geringen Modulationsgrad, aber dafür guter Modulationskennlinie moduliert wird und nachträglich der gewünschte Modulationsgrad hergestellt wird.
DES5334D 1938-10-11 1938-10-11 Verfahren zum phasenrichtigen Zusammensetzen von Wechselspannungen Expired DE899363C (de)

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