DE898552C - Verfahren zur Regelung der Farbabstimmung von Lichtquellen unter Erhaltung der Helligkeit - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Farbabstimmung von Lichtquellen unter Erhaltung der Helligkeit

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DE898552C
DE898552C DEU752D DEU0000752D DE898552C DE 898552 C DE898552 C DE 898552C DE U752 D DEU752 D DE U752D DE U0000752 D DEU0000752 D DE U0000752D DE 898552 C DE898552 C DE 898552C
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light
light sources
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung der Farbabstimmung von Lichtquellen unter Erhaltung der Helligkeit In der photographischen und kinematographischen Technik ist es oft nötig; einer Lichtquelle eine bestimmte Farbtönung zugeben. jEls sei z. B. an @die Fälle erinnert, in !denen durch die Farbtönung einer künstlichen Lichtquelle ein bestimmter Bildeindruck vorgetäuscht werden soll, eine Aufgabe, wie sie bei der Farbphotographie häufig oder stets vorliegt. Man hat bisher die Farbabstimmung der Lichtquellen so vorgenommen, daß in -den. Strahlengang der Lichtquellen entsprechende Farbfilter eingebracht wurden oder daß das endgültige Licht durch eine Mischung von verschiedenen farbigen Lichtquellen, erzeugt wurde. Diese bekannten Verfahren weisen den großen Nachteil auf, daß die resultierende Beleuchtungsstärke sich ,bei jeder neuen Farbabstimmung ändert, wodurch wieder umständliche und zeitraubende LichtintensItätsbestimmungen notwendig werden. Dieser Nachteil wird .durch das erfindungsgemäße Verfahren vermieden.
  • Eine besondere Bedeutung kommt der Erfindung beim Kopieren von Farbbildern bzw. Farbfilmen zu. Hier ist es stets notwendig, .dem Kopierlicht eine bestimmte, möglichst genau einzuhaltende Farbabtönung zu geben, sei es, um eine unerwünschte Farbstichigkeit des Negativs auszugleichen, .sei es, um das zu erhaltende Bild .der Senis,i#b#il.i@si,erung des Kopiermaterials, oder der Farbentwicklung anzupassen. Auch in diesenFällen ist .die Verwendung von Filtern bz-w. Filterkombinationen oder die Verwendung von additiv gemischtem Licht nachteilig, .da mit jeder Änderung, die im Strahlengang vorgenommen wird, notwendigerweise eine Änderung der Gesamtintensität des resultierenden Lichtes. verbunden ist. Eine vorher angestellte Messung zur Bestimmung der Kopierbelichtungszeit ist also nach jeder Änderung hinfällig und muß stets wiederholt werden. Einanal hergestellte automatische Steuerbänder verlieren nach jeder Änderung der Kopierlichtfarbe ihren Wert. Aus diesen Überlegungen geht hervor, daß ein Verfahren, das eine Änderung der Farblichtsteuerung unter Erhaltung der resultierenden Beletzchtungsstärke ermöglicht, wesentliche Vorteile und Erleichterungen gegenüber den bekannten Verfahren aufweist.
  • Die Erfindung zeigt eine Lösung für diese Aufgabe. Erfindungsgemäß findet eine Lichtquelle zur Beleuchtung Verwendung, deren Licht nach dem additiven Verfahren aus den. drei Grundfarben zusammengesetzt ist. Es ist hierbei gleichgültig, ob den drei Grundfarben, je eine besondere Lichtquelle zugeordnet ist, deren Spektralbereich auf eine der drei Grundfarben abgestimmt ist, ober ob eine einzige Lichtquelle verwendet wird, in deren Strahlengang drei Filter eingeschaltet sind. iB,rforderlichenfalls kann die Mischung auch durch mehr oder weniger .als. drei Filter vorgenommen werden, in einfachen Fällen genügen z. B. zwei Filter. Läßt jedes der drei Grundfarbenfilter eine gleiche Lichtmenge durch, .so, resultiert als additive Mischung ein weißes Licht. Soll das resultierende Licht. .eine bestimmte Farbtönung aufweisen, so muß ein Teil der Filter mehr Licht durchlassen als der andere Teil, was z. B. .in einfacher Weise .durch Veränderung,des Querschnittes bewirkt werden kann. Erfindungsgemäß wird nun .den Querschnitten der Filter bzw. den Lichtdu:rchlaßöffnungen eine einfache geometrische Form gegeben und eine zwangsläufige Kopplung zwischen diesen Öffnungen: derart vorgenommen, daß bei Vergrößerung einer Öffnung die anderen Öffnungen: entsprechend kleiner werden, so daß ,die besamte durchgelassene Lichtmenge stets die gleiche bleibt. Am einfachsten, gestaltet sich die Änderung bei der Wahl von rechteckigen Lichtdurchlaßöffnungen. Bei drei gleich großen Öffnungen ergibt sich z. B. rein weißes Licht von einer bestimmtem Beleuchtungsstärke. Wird nun die eine Durchlaßöffnung vergrößert und dadurch der Anteil der Farbe des entsprechenden Filters vermehrt, so wird erfindungsgemäß gleichzeitig eine Verkleinerung der anderen Durchlaßöffnungen um einen entsprechenden Betrag vorgenommen, wodurch deren Einfluß auf die Farbtönung im gleichen Sinne wirkt, jedoch die gesamte resultierende Beleuchtungsstärke die gleiche bleibt wie vor der Änderung. Bei rechteckigen Blendenformen erfolgt die Änderung der Ouerschnitte in einfacher Weise durch Schieber, deren Bewegungen über Seile und Rallen od. dgl. miteinander gekuppelt sind, so daß beim Zuschieben einer Blende um einen bestimmten Beträg die zwei anderen Blenden sich um den halben Betrag öffnen (bei drei Filtern). Sind nur zwei Filter vorhanden, so liegt .der einfachste Fall vor, daß die eine Blende um dien gleichen Betrag geschlossen. wird, wie, die andere Blende sich öffnet.
  • Die Einstellung der Gesamtbeleuchtung für eine bestimmte Emulsion erfolgt in, einer einmaligen r;instellung der Blendenquerschnitte durch Abdecken in einer Richtung, .die senkrecht zu der Verstellungsrichtung der Schiebeblenden liegt. Auf diese Weise ist es möglich,, Kopiermaterial verschied:ener Empfindlichkeit mit den. gleichen, einmal festgestelltenfLichtstärkern zu belichten, bzw. es kann ein einmal vorbereitetes. Steuerband wiederholt verwendet werden.
  • An sich wäre es auch möglich, .die wechselseitig gekuppelte Einstellung der einzelnen: Farbwerte durch Verändern der Beleuchtungsstärke,dreier getrennter Lichtquellen = bewirken. Die Änderung könnte durch Widerstände, deren Schieber miteinander gekoppelt sind, in einfacher Weise vorgenommen werden. Diese Abänderung des Verfahrens hat jedoch den Nachteil, .daß mit einer Änderung der Lichtintensität eine Änderung in der Farbtemperatur einhergehet und damit die einfache Beziehung zwischen der regelnden und der geregelten Größe verlorengeht. Bei Lichtquellen, deren Farbtemperatur bei verschiedener Belastung konstant bleibt, wie z. B. bei Gasentladungslampen, ist jedoch dieser Weg ganibbar.
  • Die Erfindung :sei ,an .einem Beispiel erläutert. Das Lichteiner mit einem Reflektor versehenen elektrischen Lichtquelle, vor der die drei mit den -drei Grundfarbenfiltern rot, grün. und blau versch:enen Durchlaßöffnunggen in einer Wand angeordnet sind, falle nach Passieren der Filter als gemischtes Licht auf einen Spiegel, von wo es dem Kopiermaterial zugeführt wird. Die rechteckigen Filter werden durch Schieber entsprechend den Erfordernissen beim Kopieren abgedeckt, -und ihre Bewegung Ist durch ein Seil, das über Rollen geführt ist, so gekuppelt, daß ein Senken eines Schiebers das Heben. der beiden anderen Schieber um je den halben Bestrag bewirkt. Die Gesamtöffnung bleibt somit in jeder Stellung der Schieber die gleiche, womit auch die gleichbleibende Beleuchtungsstärke gewährleistet ist.
  • Ein solcher einfacher linearer Zusammenhang zwischen den !drei Öffnungsquerschnitten der Blenden wird bei entsprechender Wahl der Farbfilter ohne weiteres gegeben sein. Es kann. jedoch je nach Verwendungszweck der Gesamteinrichtung oder Beschaffenheit der Filter auch eine nichtproportionale Veränderung der einen Lichtaustrittsöffnung auf Kosten der anderen in Frage kommen; dies kann durch entsprechende Ausbildung der Kupplung zwischen den Abdeckblenden oder durch .die Gestaltung deren Abdeckkanten erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Ändern der Farbabstimmung von Lichtquellen, dadurch gekennzeichnet, d!aß die auf additivem Wege, vorgenommene Farbabstimmung durch gegenläufiges Ändern -der den einzelnen Farbkomponenten zugeordneten Lichtströme so erfolgt, daß .die gesamte Beleuchtungsstärke unverändert erhalten bleibt. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei unveränderlicher Lichtquelle :im Lichtweg der einzelnen Farbkomponenten veränderliche Blendenöffnun!gen von einfacher geometrischer Querschnsttsform vorgesehen und der-en Verschlüsse unter sich so gekuppelt .sind, d,aß die Gesamtöffnung und damit die Gesamtrnnenge des durchgelassenen Lichtes für jede Abstimmung die gleiche bleibt. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß bei unverändertem Öffnungsquerschnitt :der Filterblenden und den Grundfarben zugeordneten gesonderten Lichtquellen .die Intensütät der Lichtquellen passend geändert wind. 4. Verfahren nach Anspruch i und 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gas- oder D@ampfentl a,d,ung s1 arnp,en..
DEU752D 1943-09-12 1943-09-12 Verfahren zur Regelung der Farbabstimmung von Lichtquellen unter Erhaltung der Helligkeit Expired DE898552C (de)

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