DE897779C - Kegelrollenlager - Google Patents

Kegelrollenlager

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DE897779C
DE897779C DEF4079A DEF0004079A DE897779C DE 897779 C DE897779 C DE 897779C DE F4079 A DEF4079 A DE F4079A DE F0004079 A DEF0004079 A DE F0004079A DE 897779 C DE897779 C DE 897779C
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DE
Germany
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roller
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DEF4079A
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Meyer S Dr-Ing Frenkel
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/22Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
    • F16C19/34Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for both radial and axial load
    • F16C19/36Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for both radial and axial load with a single row of rollers
    • F16C19/364Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for both radial and axial load with a single row of rollers with tapered rollers, i.e. rollers having essentially the shape of a truncated cone
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16C19/30Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for axial load mainly
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Kegelrollenlager Die Erfindung bezieht sich auf Kegelrollenlager, die sowohl Lager zurr Aufnehmen von radialen oder solche zum Aufnehmen von axialen wie auch solche zum gleichzeitigen Aufnehmen von radialen wie axialen Lasten sein können.
  • In der Veröffentlichung »Kugellager und Kegelrollenlagera im :) Journal of the Royal Aeronautical Society<c London, England (Nr. 423, März 1946, S, 19g bis 236), ist bewiesen, daß in den jetzigen Konstruktionen von Kegelrollenlagern die im Betriebe solcher Lager auf die Rollen wirkenden Kräfte und Kräftepaare ein Schränken der Rollen zwischen ihren Laufbahnen verursachen, welches mit Schwingungen einschließlich Hinundherbewegung der Rollen längs ihrer geometrischen Achsen verbunden ist und periodische Stöße der Rollen gegen ihre Laufbahnen und gegen den Führungsflansch mit sich bringt. Diese Phänomene nehmen an Stärke zu reit steigender Laufgeschwindigkeit des Lagers und sind hauptsächlich verantwortlich für die Ermüdungserscheinungen des Materials und die allgemein schnelle Abnutzung, die in den jetzigen Lagern die Höchstgeschwindigkeiten und die Lebensdauer der Lager begrenzen und die diese Lager für den Gebrauch bei hohen Geschwindigkeiten praktisch unverwendbar machen.
  • In der erwähnten Veröffentlichung ist bewiesen, daB in Kegelrollenlagern ohne die im folgenden beschriebenen Haupteigenschaften, d. h. hauptsächlich ohne die richtige Lage des Schwerpunktes einer jeden Rolle relativ zu der wirksamen Rollfläche dieser Rolle die die Schränkung verursachenden Kräftepaare im Betriebe des Lagers entstehen müssen, und zwar hauptsächlich wegen des Einflusses des Führungsflansches, und daß es unmöglich ist, in diesem Falle die schädlichen Wirkungen zu verhindern, welche die Höchstgeschwindigkeiten und Lebensdauer der jetzigen Kegelrollenlager so stark begrenzen.
  • Daher ist Zweck dieser Erfindung, ein Kegelrollenlager von solcher Ausbildung zu erhalten, daß die Kräfte und Kräftepaare, die während des Betriebes auf die Rollen wirken, anstatt die oben beschriebenen schädlichen Wirkungen hervorzurufen, nützlich werden, indem sie das Schränken und Schwingungen der Rollen bei höheren Laufgeschwindigkeiten verhindern und auch ein reines Rollen der Rollen auf den Laufbahnen hervorbringen, so daß Kegelrollenlager für gewünscht hohe Geschwindigkeiten bei großen Belastungen und für große Lebensdauer hergestellt werden können.
  • Aus der erwähnten Veröffentlichung gehen nicht nur die Gründe hervor, die die Schäden verursachen, sondern auch die Bedingungen, die zur Verhinderung der Schäden erfüllt sein müssen. Diese Bedingungen sind durch ein System von mathematischen Gleichungen, welche alle Dimensionen des Kegelrollenlagers in ein bestimmtes Verhältnis zueinander setzt, gegeben. -Gemäß der Erfindung ist ein Kegelrollenlager mit zwei Lagerringen, von welchen je einer die eine von zwei gleichachsigen, nach den Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden Laufflächen aufweist, und mit einer Anzahl von Rollen, welche j e eine nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufende Rollfläche haben und durch einen Flansch an einem der beiden Lagerringe zwischen diesen Laufflächen gehalten werden, wobei dieser Flansch die Rollen nur an ihren der Lagerachse abgekehrten Stirnflächen berührt, und welche Rollen im Betriebe des Lagers durch den einen der Lagerringe getrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen je eine solche Massenverteilung zu ihren wirksamen, nach den Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden Rollflächen haben, daß der Schwerpunkt einer jeden Rolle zwischen zwei zu der geometrischen Achse der Rolle normalen Querschnittsflächen liegt, von welchen Querschnittsflächen die eine den Querschnitt an der Stelle des der Lagerachse am nächsten liegenden Endes der wirksamen Rollfläche der Rolle darstellt und die zweite durch die Schwerpunkte derjenigen Längen der Erzeugenden der Rollfläche geht, die mit der Lauffläche in dem treibenden Lagerring in Berührung kommen. -Dabei ist unter dem Schwerpunkt derjenigen Länge jeder Erzeugenden der Rollenrollfläche, die mit der nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden Rollfläche im treibenden Lagerring in Berührung kommt, für mehrteilige Rollflächen der resultierende Schwerpunkt der verschiedenen, die Rollfläche im treibenden Lagerring berührenden Einzelteile der Erzeugenden zu verstehen, wobei die Position dieses Schwerpunktes unter Berücksichtigung der zwischen diesen Einzelteilen vorhandenen Lücken bestimmt wird. Dieses gilt sowohl für Rollen, die aus ein und demselben Material bestehen, als auch für Rollen, die aus mehreren Materialien von verschiedenen spezifischen Gewichten zusammengesetzt sind.
  • Die Zusammensetzung der Rolle aus mehreren Materialien von verschiedenen spezifischen Gewichten beeinflußt die Lage des Rollenschwerpunktes mit Bezug auf die Lage des resultierenden Schwerpunktes einer jeden Erzeugenden der wirksamen Rollfläche, wobei die letztere durch Verschiedenheiten der Materialien nicht beeinflußt wird.
  • Weiterhin geht aus dein allgemeinen Ausdruck hervor, daß für ein Kegelrollenlager mit ununterbrochener, nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufender wirksamer Rollfläche der Rollen der Schwerpunkt einer jeden Rolle zwischen dem der Lagerachse am nächsten liegenden, d. h. zugekehrten Endquerschnitt der wirksamen Rollfläche und dem Querschnitt, der durch die Halbierungspunkte der Erzeugenden dieser Rollfläche durchgeht, liegen muß.
  • Das ist in vollkommenem Gegensatz zu den jetzigen Kegelrollenlagern, bei welchen die Rollen im allgemeinen massive Kegelstümpfe sind, bei welchen der Schwerpunkt jeweilig zwischen dem größeren Endquerschnitt und dem Querschnitt durch die Halbierungspunkte der Erzeugenden des Kegelstumpfes liegt.
  • Es werden nun mit Bezugnahme auf die diagrammatische Zeichnung einige Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. In dieser Zeichnung veranschaulichen die Fig. i bis 5 die Hälften von Axialschnitten durch die wirksamen Lagerteile dieser Ausführungsbeispiele.
  • Fig. i zeigt ein Kegelrollenlager, wobei in der Figur die verschiedenen Dimensionen angezeichnet sind. Bei diesem Beispiel nach Fig. i laufen die Rollen ii mit konischer Rollfläche 9 zwischen den konischen Laufflächen 7 und 8 der beiden Lagerringe 12 und 1q. Der Lagerring 12 ist an der rotierenden Achse 1.3 befestigt und stellt somit den die Rollen treibenden Ring dar. Der feststehende Lagerring 1q. hat einen Flansch 6, welcher an das Rollenende 5 stößt und die Rollen zwischen den konischen Rollflächen hält. Jede der Rollen zi hat ein um die geometrische Achse symmetrisches konisches Loch, welches durch die ganze Rolle hindurchgeht, und an dem der Lagerachse zu liegenden Rollenende ist ein Teil der konischen Rollfläche weggeschnitten, so daß ein Fortsatz iid vorhanden ist. Durch diese Massenverteilung an der Rolle relativ zu ihrer wirksamen, nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden Rollfläche fällt der Schwerpunkt C der Rolle zwischen den der Lagerachse am nächsten und in der Schnittebene b liegenden Endquerschnitt dieser Rollfläche und den in der Schnittebene a liegenden Rollenquerschnitt, welcher den Schwerpunkt A der Länge der Erzeugenden der Rollfläche der Rolle enthält, die mit der Lauffläche in dem treibenden Lagerring in Berührung kommt; diese Schnittfläche a geht für den gezeigten Fall einer ununterbrochenen, nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden wirksamen Rollfläche durch die Halbierungspunkte dieser Erzeugenden.
  • Der genaue Abstand Lm" zwischen dem oben definierten, in der Ebene a liegenden Rollenquerschnitt und dem Rollenschwerpunkt C längs der geometrischen Achse der Rolle wird später in der Beschreibung als Funktion der anderen Dimensionen des Lagers und auch als Funktion der Laufbedingungen genau angegeben mit Bezugnahme auf die weiteren in Fig. r angezeigten Symbole.
  • In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel liegt jede Rolle 16 mit der konischen Rollfläche 17 zwischen den konischen Laufflächen des treibenden Lagerringes 2o und des nicht treibenden Lagerringes z9. Jede Rolle hat ein konisches Loch 18, welches koaxial zur geometrischen Achse der Rolle liegt und von dem größeren Endquerschnitt der Rolle sich in diese hineinerstreckt, wobei dieses Loch so geformt und bemessen ist, daß der Schwerpunkt C der Rolle die erfindungsgemäße Lage relativ der konischen Rollfläche der Rolle einnimmt, welche in diesem Beispiel von der gesamten Mantelfläche der Rolle gebildet ist.
  • Die erfindungsgemäße Lage des Rollenschwerpunktes relativ zu der wirksamen Rollfläche könnte auch durch richtige Formung und Bemessung eines Loches der Rolle erreicht werden, welches sich von dem größeren Endquerschnitt in die Rolle hinein-, aber nicht ganz durch die Rolle hindurch erstrecken würde.
  • In dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Rolle 2q., die zwischen den konischen Laufflächen 28 und 29 der Lagerringe 26 und 27 läuft, einen in Richtung gegen die Lagerachse von dem kleineren Endquerschnitt ihrer nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden Rollfläche vorstehenden zylindrischen Fortsatz 25, welcher gleichachsig mit der geometrischen Achse der Rolle ist und keine Berührung mit den Laufflächen 28 und 29 der Lagerringe 26 und 27 hat. Dieser Fortsatz 25 der Rolle ist so bemessen, daß der Rollenschwerpunkt seine dieser Erfindung entsprechende Lage einnimmt zwischen dem kleinen Endquerschnitt der wirksamen Rollfläche und dem Rollenquerschnitt in der Schnittebene a, welche die Schwerpunkte A derjenigen Längen der Erzeugenden der Rollfläche der Rolle enthält, die mit der Lauffläche in dem treibenden Lagerring in Berührung kommen, wo dieser Querschnitt a für den gezeigten Fall einer ununterbrochenen, nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden wirksamen Rollfläche durch den Halbierungspunkt dieser Erzeugenden geht.
  • Diese Lage des Rollenschwerpunktes wird durch das im weiteren gegebene Gleichungssystem genau bestimmt als Funktion anderer Dimensionen des Lagers.
  • Im allgemeinen können bei dieser Art von Ausführungsbeispielen der Erfindung die Fortsätze der Rollen von den kleinen Endquerschnitten ihrer Rollflächen jede in bezug auf die geometrische Achse des Rollers symmetrische Form haben und können sogar am einfachsten durch Fortsetzungen der Rollen selbst in derselben Kegelstumpfform gebildet sein, solange diese Fortsetzungen nicht mit den Laufflächen der Lagerringe in Berührung kommen. In dem Falle können die Rollen überhaupt von Kegelstumpfform sein, und die richtige Lage des Schwerpunktes relativ zu der nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden wirksamen Rollfläche jeder Rolle kann z. B. durch entsprechend bemessene Verkürzung der kegelmantelförmigen Laufflächen in den Lagerringen an der der Lagerachse nahe liegenden Seite dieser Laufflächen erreicht werden, so daß nur ein von der Lagerachse entfernt liegender Teil der Mantelfläche einer jeden Rolle deren wirksame Rollfläche darstellt.
  • Fig. q. zeigt ein Ausführungsbeispiel des Lagers, bei welchem die erfindungsgemäße Position des Rollenschwerpunktes relativ zu der Ebene, welche die Schwerpunkte der Längen der Erzeugenden der wirksamen Rollfläche der Rolle enthält, dadurch erzielt ist, daß die Mantelfläche der Rolle durch eine Nut 32 unterbrochen ist, welche Nut eine geeignete Breite und Anordnung hat. Der Flansch 33 berührt hier das äußere Ende der Rolle wie in den vorhergehenden Beispielen.
  • Dasselbe Resultat könnte auch durch eine Nut in der Rollfläche des einen der beiden Lagerringe hervorgebracht werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung können auch jede Kombination der bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele darstellen.
  • Weiterhin können Ausführungsbeispiele dieser Erfindung auch Rollen aus Materialien von verschiedenen spezifischen Gewichten haben, wobei diese Materialien so in den Rollen verteilt sind, daß die erfindungsgemäße Lage des Rollenschwerpunktes relativ zu der wirksamen Rollfläche der Rolle erreicht wird; es könnte z. B. bei einer kegelstumpfförmigen Rolle das der Lagerachse näher liegende, im Durchmesser kleinere Ende der Rolle aus einem Material von größerem spezifischem Gewicht und das der Lagerachse abgekehrte, den größeren Durchmesser aufweisende Ende der Rollen aus einem Material von kleinerem spezifischem Gewicht bestehen.
  • In dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat die Rolle das axiale Loch q0, welches sich durch die Rolle hindurch erstreckt und dessen lichte Weite von einer Stelle im Loch nach beiden Lochenden hin größer wird, so daß das Loch die Form des Kanals einer Düse mit zylindrischer Kehle 42 hat, die über einen Kanalteil mit dem Radius 43 in den kleinen Endquerschnitt der Rolle mündet. Das Loch 40 ist so bemessen, daß die erfindungsgemäße Lage des Rollenschwerpunktes relativ zu der wirksamen Rollfläche, wie später genau angegeben, erzielt wird. Weiterhin bewirkt die Düsenform des Loches 40, daß während des Betriebes das Lager wie eine Zentrifugalpumpe wirkt, welches aus dem der Lagerachse entfernten breiten Ende einer jeden Rolle Luft herausbläst und im Innern des Lagers einen Unterdruck hervorbringt. Dadurch wird ein solches Lager sich selbst kühlen und kann mit entsprechenden Anbauten auch dazu verwendet werden, andere Teile einer Maschine zu kühlen.
  • In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 stellt die nicht treibende Lauffläche 44, die mit dem Flansch 45 versehen ist, die äußere Oberfläche eines Kegelmantels dar und die Laufbahn 46 des treibenden Ringes, der an Achse 47 befestigt ist, die Innenfläche eines Kegelmantels.
  • Nach der erwähnten Veröffentlichung im «Journal of the Royal Aeronautical Society«, London, ist der erforderliche Abstand Lm" des Rollenschwerpunktes von dem Rollenquerschnitt, der den Schwerpunkt der Gesamtlänge der Erzeugenden der Rollenfläche, die mit dem treibenden Lagerring in Berührung kommt, enthält (welcher Rollenquerschnitt für den Fall einer ununterbrochenen, nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden Rollfläche durch den Halbierungspunkt der Erzeugenden dieser Rollfläche geht), gegeben mit Hilfe der Gleichung wobei I das Trägheitsmoment der Rolle um eine Achse durch ihren Schwerpunkt ist, die einen Winkel a, mit der geometrischen Achse der Rolle einschließt, wo a. der halbe Spitzenwinkel der konischen Rollfläche der Rolle ist, R, der Radius des Kreisweges des Schwerpunktes der Rolle, a2 der Winkel zwischen der Lagerachse und der geometrischen Achse der Rolle, y. der -mittlere Radius der konischen Rollfläche der Rolle und wo Il das Trägheitsmoment der Rolle um ihre geometrische Achse ist und M die Masse der Rolle.
  • Derselbe Abstand Lm", ausgedrückt nur durch die Dimensionen einer Rolle mit ununterbrochener Rollfläche, ist wobei 12 das Trägheitsmoment der Rolle um eine Achse durch den Rollenschwerpunkt ist, welche senkrecht zu der geometrischen Achse der Rolle steht, und H die Höhe der konischen Rollfläche der Rolle ist.
  • Eine Bedingung, der die Dimensionen entsprechen müssen, ist Weiterhin ergibt sich das schon definierte Trägheitsmoment I2 einer Rolle um eine Achse, welche durch den Rollenschwerpunkt geht und senkrecht zu der geometrischen Achse der Rolle steht, als Funktion der Zentrifugalkraft Cf, die auf die Rolle in gegebenen Betriebsumständen wirkt, ferner als Funktion der Belastung des Lagers, die durch die normale Druckkraft N zwischen einer Rolle und den Rollflächen dargestellt wird, und als Funktion von anderen Dimensionen des Lagers als wobei Von diesem Ausdruck und von den vorher gegebenen Ausdrücken erhält man den Abstand Lm" als Funktion der Betriebsbedingungen und anderer Lagerdimensionen als Dimensionen vorteilhafter Ausführungsformen des Lagers können aus dem obigen Gleichungssystem berechnet werden, wobei der Abstand e (s. Fig. z) von der in der Bildebene befindlichen Erzeugenden der Rollfläche 8 zu dem Schwerpunkt der Berührungsfläche der äußeren Stirnfläche 5 der Rolle r= mit dem Flansch 6 auf dem nicht treibenden Lagerring 1q. weiterhin zu berechnen ist aus wo, die Größe S, die 'dieselbe wie oben ist, durch die anderen Abmessungen des Lagers ausgedrückt werden kann durch oder wo die Größe e direkt ausgerechnetwerdenkann aus Jedenfalls muß die Größe e der Bedingung entsprechen, wo e die Gesamtlänge der Erzeugenden der kegelstumpfmantelförmigen Rollfläche der Rolle ist, die mit der Rollfläche im treibenden Lagerring in Berührung kommt.
  • Die Größe des Wertes e hängt ab von den Formen sowohl der äußeren Stirnfläche der Rolle wie auch des Flansches, dem diese anliegt. Diese Formen können beliebig sein, solange nur unter Betriebsbedingungen die Berührungsfläche zwischen Rollerstirnfläche und Flansch eine solche ist; daß der den obigen Gleichungen entsprechende Wert der Größe eintritt oder eingehalten wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Kegelrollenlager mit zwei .Lagerringen, von welchen je einer die eine von zwei gleichachsigen, nach den Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden Laufflächen aufweist, und mit einer Anzahl von Rollen, welche je nach den Mantelflächen von -Kegelstümpfen verlaufende Rollflächen haben und durch einen Flansch an einem der beiden Lagerringe zwischen diesen Laufflächen gehalten werden, wobei dieser Flansch die Rollen nur an ihren der Lagerachse abgekehrten Stirnflächen berührt, und welche Rollen im Betrieb des Lagers durch einen der Lagerringe getrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen eine solche Massenverteilung relativ zu ihren nach den Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden wirksamen Rollflächen haben, daß der Schwerpunkt einer jeden Rolle zwischen zwei zu der geometrischen Achse der Rolle senkrechten Ouerschnittsflächen liegt, von welchen Querschnittsflächen die eine den Ouerschnitt an der Stelle des. der Lagerachse am nächsten liegenden Endes der wirksamen, nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden Rollfläche der Rolle darstellt und die zweite durch die Schwerpunkte derjenigen Längen der Erzeugenden der Rollfläche geht, die mit der Lauffläche in dem treibenden Lagerring in Berührung kommen.
  2. 2. Kegelrollenlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der geometrischen Achse liegende Abstand L, den der Rollenschwerpunkt in Richtung der Lagerachse von dem Querschnitt normal zu der geometrischen Achse der Rolle hat, welcher durch die Schwerpunkte der Längen der Erzeugenden der Rollfläche geht, die mit der Lauffläche in dem treibenden Lagerring in Berührung kommen, als Funktion von anderen Dimensionen des Lagers gegeben ist durch die Gleichung
  3. 3. Kegelrollenlager nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in der geometrischen Achse einer Rolle liegende Abstand Lm", den der Rollenschwerpunkt in Richtung zur Lagerachse von dem Ouerschnitt normal zu der geometrischen Achse der Rolle hat, der den Schwerpunkt der Länge der Erzeugenden der Rollfläche enthält, die mit der Lauffläche in dem treibenden Lagerring in Berührung kommt, als Funktion der Belastungs- und Laufbedingungen des Lagers und der anderen Dimensionen des Lagers gegeben ist durch die Gleichung
  4. 4. Kegelrollenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Rolle der normale Abstand e von der Erzeugenden der kegelstumpfmantelförmigen Rollfläche des nicht treibenden Lagerringes in der Ebene, die die Lagerachse und die Rollerachse enthält, von dem Schwerpunkt der Berührungsfläche der Rollerstirnfläche mit dem Flansch auf dem nicht treibenden Lagerring gegeben wird von der Gleichung mit der Bedingung, daß
  5. 5. Kegelrollenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß jede Rolle (i6) ein sie ganz durchdringendes, in bezug auf ihre geometrische Achse symmetrisches Loch (i8) hat (Fig. 2).
  6. 6. Kegelrollenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle (4i) ein sie ganz durchdringendes, in bezug auf ihre geometrische Achse symmetrisches Loch (4o) hat, dessen lichte Weite von einer Stelle (42) im Loch nach beiden Lochenden hin größer wird, so daß das Loch die Form des Kanals einer Düse hat (Fig.5).
  7. 7. Kegelrollenlager nach irgendeinem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Rolle (24) von der Stelle des kleineren Endquerschnittes ihrer nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufenden Rollfläche (30) ein Fortsatz (25) in Richtung gegen die Lagerachse vorsteht, welcher gleichachsig mit der Rollerachse ist und keine Berührung mit den Laufflächen (28, 29) der Lagerringe (26, 27) hat (Fig. 3). B. Kegelrollenlager nach irgendeinem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden Laufflächen in den Lagerringen j e an ihrer der Lagerachse näher liegenden Seite kürzer sind als die nach den Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden Rollflächen der Rollen, so daß nur ein der Lagerachse entfernt liegender Teil der Mantelfläche einer jeden Rolle deren wirksame Rollfläche darstellt. g. Kegelrollenlager nach irgendeinem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufende Rollfläche (3o) einer jeden Rolle (a4), die mit den nach Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden Rollflächen (28, 29) in den Lagerringen (26, 27) in Berührung kommt, durch eine Nut (32) unterbrochen ist (Fig. ¢). io. Kegelrollenlager nach irgendeinem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Mantelfläche eines Kegelstumpfes verlaufende Lauffläche eines der Lagerringe, welche mit den nach Mantelflächen von Kegelstümpfen verlaufenden Rollflächen der Rollen in Berührung kommt, durch eine Nut unterbrochen ist ii. Kegelrollenlager nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Rolle der der Lagerachse näher liegende Teil aus einem Material besteht, dessen spezifisches Gewicht größer ist.als dasjenige des Materials, aus welchem der in bezug auf die Lagerachse entfernt liegende Teil der Rolle besteht.
DEF4079A 1946-03-04 1950-09-29 Kegelrollenlager Expired DE897779C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19708293B4 (de) * 1996-02-28 2008-09-25 Ntn Corp. Fahrzeuggetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19708293B4 (de) * 1996-02-28 2008-09-25 Ntn Corp. Fahrzeuggetriebe

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