DE897708C - Turbinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Schiffen - Google Patents

Turbinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Schiffen

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DE897708C
DE897708C DEA14870A DEA0014870A DE897708C DE 897708 C DE897708 C DE 897708C DE A14870 A DEA14870 A DE A14870A DE A0014870 A DEA0014870 A DE A0014870A DE 897708 C DE897708 C DE 897708C
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DE
Germany
Prior art keywords
turbine
condenser
steam
downstream
upstream
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Expired
Application number
DEA14870A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Lindhorst
Christian Rathje
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weser AG
Original Assignee
Weser AG
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Publication date
Application filed by Weser AG filed Critical Weser AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE897708C publication Critical patent/DE897708C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K9/00Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines
    • F01K9/04Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines with dump valves to by-pass stages
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B21/00Apparatus or methods for working-up explosives, e.g. forming, cutting, drying
    • C06B21/0008Compounding the ingredient
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K11/00Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers
    • F01K11/02Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers the engines being turbines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Turbinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Schiffen Die Erfindung betrifft Turhinenanlagen aus mindestens zwei hintereinandergeschalteten Turbinen, wobei der Abdampf' der Vorschaltturbine wahlweise entweder der Nachschaltturbine oder direkt dem Kondensator zugeleitet werden kann, und zwar ins;besondere 'auf Anlagen -dieser Art zum Antrieb von Schiffen, deren Nachschaltturbine neben der Vorschaltturbine im Mantel eines Kondensators gelagert ist. Um bei einem zeitweiligen Ausfall einer der Turbinen der Anlage das Schiff manövrierfähig zu halten, ist bei den. bekannten Anlagen eine Einrichtung getroffen, die es gestattet, entweder den. Abdampf der Vorschaltturbine über besondere Leitungen mit :den. entsprechenden Absperrorganen zum Kondensator zu führen oder aber durch .Absperrorgane in der Zuleitung des Abdampfes von der Vorschaltturbine zur Nachschaltturbine die Zufuhr des Abdampfes zur Nachschaltturbine zu unterbrechen und die Nachschaltturbine mit entsprechend gedrosseltem Frischdampf zu beaufschlagen. Die bei .den bekannten Einrichtungen zur wahlweisen Führung des Dampfes erforderlichen besonderen Zweigleitungen zwischen. den Turbinen und dem Kondensator mit den entsprechenden Absperrorganen. verteuern die Anlage, machen. sie umständlich und unübersichtlich und vermehren. .die Gefahr von Schaltungsfehlern. Die Erfindung bezweckt die Vereinfachung der bekannten Einrichtungen zur wahlweisen Führung des Dampfes innerhalb der Anlage durch Fortfall der besonderen Zweigleitungen und Absperrorgane.
  • Gemäß der Erfindung führt zu diesem Zweck ein gemeinsamer Dampfweg von der Vorschalttur!bine zur Nachschaltturbine oder zum Kondensator, wobei in dem gemeinsamen: Dampfweg ein herausnehmbarer Rohrstutzen angeordnet ist zur Überbrückung -des Dampfweges zum Kondensator. Um die Nachschaltturbine stillzusetzen, genügt es nunmehr, den Rohrstutzen zur Überbrückung des Dampfweges zum Kondensator aus dem Dampfweg herauszunehmen, um so dem Dampf .den freien Zutritt von der Vorschaltturbine zum Kondensator zu öffnen. Soll :dabei .die Nachschaltturbine völlig zum Kondensator hin abgeschlossen werden, so kann zusätzlich der Eintrittsstutzen zur Nachschaltturbinedurch einen einfachen Flansch dicht gesetzt werden. Sofern das Dichtsetzen der Nächschaltturbine durch einen besonderen Dichtflansch Schwierigkeiten bereitet, können nach einem weiteren Gegenstand der Erfindung zwei gegeneinander austauschbare Rohrstutzen vorgesehen werden, die zweckmäßig im Eintrittsstutzen der Nachschaltturbine dampfdicht gleitend geführt und am Kondensatormantel angeflanscht sind, wobei der eine Rohrstutzen sich von .dem anderen durch einen dampfdichtem Boden sowie Austrittsöffnungen im Rohrmantel unterscheidet. Wechselt man die Rohrstutzen gegeneinander aus, so wird dadurch der gemeinsame Dampfweg wahlweise entweder von der Vorschaltturbine zur Nachschaltturbine oder aber von der Vorschaltturbine zum Kondensator geöffnet bzw. überbrückt. Die dampfdicht gleitende Führung der herausnehmbaren Überbrückungsstutzen im Eintrittsstutzen zur Nachschaltturbine gleicht dabei Wärmebewegungen zwischen dem Eintrittsstutzen der Nachschaltturbine und dem Kondensatormantel aus. Um zusätzliche Wärmebewegungen zwischen dem Kondensatormantel und der Vorschaltturbine auszugleichen, wird gemäß der Erfindung zwischen dem Kondensatormantel und dem Austrittsstutzen der Vorschaltturbine ein besonderes Wellrohr vorgesehen, das gleichfalls herausnehmbar sein kann und einmal am Austrittsstutzen der Vorschaltturbine, zum anderen am Kondensatormantel angeflanscht ist. Die Einrichtung eines besonderen Wellrohres in dem gemeinsamen Dampfweg von der Vorschaltturbine zur Nachschaltturbine bzw. zum Kondensator macht es möglich, die Vorschaltturhine dadurch stillzusetzen, daß man nach Sperrung der Dampfzufuhr zur Vorschaltturhine das Wellrohr gegen einen Anschlußstutzen an dieFrischdampfleitung austauscht. Durch diese Maßnahme wird die Vorschaltturbine überbrückt und die Nachschaltturbine direkt mit gedrosseltem Frischdampf beaufschlagt. Notwendige Instandsetzungsarbeiten können sonach gleichfalls an der Vorschaltturhine durchgeführt werden, ohne daß, das Schiff manövrierunfähig wird.
  • Die vorgeschlagene Einrichtung läßt-sich naturgemäß auch zwischen zwei nachgeschalteten Turbinen .mit Erfolg vorsehen; Voraussetzung ist dabei lediglich, daß mindestens eine der Turbinen vom Kondensatormantel ganz oder teilweise umschlossen ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, und zwar in Fig. i eine schematische Gesamtanordnung der Erfindung, in Fig. 2 einen Teilausschnitt aus FinG. i mit ausgewechseltem Rohrstutzen.
  • Neben der Vorschaltturbine i liegt im Mantel 7 des Kondensators 3 die Nachschaltturbine 2. Von der Vorschaltturbine i führt der Dampfweg über den Austrittsstutzen io und das Wellrohr ii zum Kondensator 3 bzw. über den herausnehmbaren Rohrstutzen, 4 zur Nachschaltturbine 2. Im Beispiel der Fig. i ist der Dampfweg zum Kondensator 3 durch den Stutzen 4 überbrückt, so daß der Abdampf aus der Vorschaltturbine i direkt der Nachschaltturbine 2. zuströmt. Der .Rohrstutzen! 4 ist dabei im Eintrittsstutzen 6 der Nachschaltturbine, 2 :dampfdicht gleitend geführt und am Kondensatormantel 7 angeflanscht, so,daß Wärmebewegungen zwischen. der Nachschaltturbine 2 und dem Kondensatormantel7 ausgeglichen werden.. Durch Herausnahme des Rohrstutzens 4 würde der Dampfweg im Beispiel der Fig. i zum Kondensator 3 geöffnet werden, wobei, falls erforderlich, die Nachschaltturbine 2 gegenüber,dem Kondensator 3 durch einen nicht gezeichneten Dichtflansch vor dem Eintrittsstutzenö.derNachschaltturbine2 abgeschlossen werden kann.
  • Im Beispiel der Fig. 2 ist der Stutzen 4 der Fig. i durch den Stutzen 5 ersetzt worden, (der sich von dem Stutzen 4 einmal .durch den dampfdichten Boden 8, zum anderen durch die Austrittsöffnungen 9 unterscheidet. Auch der Stutzen 5 ist wiederum wie im Beispiel der Fig. i im Eintrittsstutzen, derNachschaltturbine2 dampfdicht gleitend geführt, um Wärmebewegungen auszugleichen. Im Beispiel der Fig. 2 ist sonach der Dampfweg von der Vorschaltturbine i zur Naehschaltturbine 2 dicht gesetzt, dagegen zum Kondensator 3 über .die Austrittsöffnungen 9 im Mantel des Rohrstutzens 5 geöffnet: Durch Auswechseln des einmal am Austrittsstutzen io der Vorschaltturbine i, zum anderen am Kondensatormantel 7 angeflanschten Wellrohres i i gegen einen Anschlußstutzen an die Frischdampfleitung kann außerdem die Vorschaltturbine i überbrückt und die Manövrierfähigkeit des Schiffes durch Beaufschlagung der Nachschaltturbine 2 mit . -gedrosseltem Frischdampf aufrechterhalten werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Turbinenanlage, zum Antrieb von Schiffen, aus mindestens zwei hintereinandergeschalteten Turbinen mit Einrichtung zur wahlweisen Führung des Abdampfes einer Vorschaltturbine zu einer neben ihr im Kondensatormanrtel liegernden Nachschaltturbine oder zum Kondensator, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Dampfweg von der Vorschaltturbine (i) zur Nachschaltturbine (2) und zum Kondensator (3) sowie einen in diesem herausnehmbar angeordneten Rohrstutzen (4) zur Überbrückung des Dampfweges zum Kondensator (3).-
  2. 2. Turbinenanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei gegeneinander austauschbare Rohrstutzen (4;-5), die im Eintrittsstutzen (6) der Nachschaltturbine (z) dampfdicht geführt und am Kondensatormantel (7) angeflanscht sind.
  3. 3. Turbinenanlage nach Anspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, daß :der eine Rohrstutzen (5) sich durch einen dampfdichten Boden (8) und Ausströmöffungen (g) im Rohrmantel vom anderen Rohrstutzen (4) unterscheidet.
  4. 4. Turbinenanlage nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Austrittsstutzen (io) der Vorschaltturbine (i) und dem Kondeneatormantel (7) angeordnetes Wellrohr (i i) sowie einen gegen dieses austauschbaren Anschlußstutzen an die Frischdampfleitung.
DEA14870A 1951-12-30 1951-12-30 Turbinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Schiffen Expired DE897708C (de)

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