DE896964C - Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht - Google Patents

Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht

Info

Publication number
DE896964C
DE896964C DEP3161D DEP0003161D DE896964C DE 896964 C DE896964 C DE 896964C DE P3161 D DEP3161 D DE P3161D DE P0003161 D DEP0003161 D DE P0003161D DE 896964 C DE896964 C DE 896964C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ultraviolet radiation
electron impact
base
layer
cadmium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP3161D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Dr Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH filed Critical Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority to DEP3161D priority Critical patent/DE896964C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE896964C publication Critical patent/DE896964C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D67/00Undercarriages or frames specially adapted for harvesters or mowers; Mechanisms for adjusting the frame; Platforms
    • A01D67/005Arrangements of coupling devices
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens
    • H01J29/28Luminescent screens with protective, conductive or reflective layers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 16. NOVEMBER 1953
P 3i6iVIIIc/2ig
Heidenheim/Brenz*)
(Ges. v. 15. 7. 51)
Es gibt eine große Reihe von Stoffen, die bei Bestrahlung mit kurzwelligem Licht und beim Beschießen mit Elektronen aufleuchten. Diese Stoffe werden z. B. für die Leuchtschirme in Braunschen Röhren benutzt. Es ist bekannt, daß das Leuchten beim Beschießen) mit Elektronen um so stärker wird, je größer die Geschwindigkeit der Elektronen, ist. Nachteilig ist hierbei, daß die Leuchtstoffe, wie z. B. Zinksilikat oder Kadmiumsilikat, mit Zusätzen von Schwermetalloxyden, wie Manganoxyd, in den weitaus meisten Fällen Nichtleiter sind. Werden diese Stoffe .mit Elektronen beschossen, so laden sie sich auf, -und es entsteht ein elektrisches Gegenfeld. Die Leuchtstärke wird dadurch geringer. Bei Elektronenstrahlen kleiner Geschwindigkeiten genügt schließlich die Energie der auftreffenden Elektronen überhaupt nicht, um die Stoffe zum Leuchten anzuregen, da sich das beschleunigende Feld -und das venzögernde Gegenfeld in seiner Wirkung auf die Elektronen fast aufheben. Um das zu
') Von der Patentsudierin ist als der Eränder angegeben worden:
Dr. Wilfried Meyer, Berlin-Wilmersdorf
vermeiden, bringt man die Leuchtstoffe oft möglichst dünn auf leitende Schirme auf. Die geringe Dicke wählt man, um einen möglichst kleinen Widerstand für den Elektronenabfluß zu haben, Zwangsläufig berühren die Leuchtschirmteilchen die Unterlage aber nur an einigen Punkten. Ein leuchtendes Körnchen bietet dem Elektronenabfluß zum Metall in der Phasengrenze nur einen sehr kleinen Querschnitt.
ίο Aufgabe der Erfindung ist es, den Leuchtstoff mit dem leitenden Unterlagteil großflächig zu verbinden und dadurch Leuchtschirme zu erzeugen, die auch bei geringer Elektronengeschwindigkeit gut bestrahlen. Es geschieht dies dadurch, daß als leitende Unterlage Verbindungen, vorzugsweise oxydische Verbindungen gewählt werden, deren metallische Bestandteile gleichzeitig Leuchtschirmbestandteile sind, und daß auf dieser leitenden Unterlage erst durch chemische Änderung der Oberfläche, bei-
ao spielsweise durch Umsetzung im festen Zustand, der Leuchtschirm erzeugt wird.
Beispielsweise wird eine gesinterte Platte aus Zinkoxyd mit einem Leitwert von 10 bis 100 Ohm für das Zentimeter Würfel oder weniger, die einige hundertstel, zweckmäßig einige tausendstel Prozent Manganoxyd in feinster Verteilung enthält, mit kolloidaler Kieselsäure bestrichen oder mit feinem Kieselsäurepulver bestreut. Solche Platten werden dann gebrannt. Dabei entsteht an der Oberfläche durch Umsetzung im festen Zustand Zinksilikat, das Spuren, von dem schon im Zinkoxyd enthaltenen, aktivierend wirkenden Manganoxyd enthält und bei Elektronenaufprall grün leuchtet. Es ist klar, daß bei dieser Herstellung der Leuchtstoff mit der Unterlage großflächig und fest verbunden ist, so daß ein leichter Abfluß der Elektronen gewährleistet ist. Die Schirme haben daher eine sehr hohe Leuchtdichte. Sie leuchten auch bereits bei Elektronenstrahlen mit geringer Geschwindigkeit.
In gleicher Weise kann man bei Kadmiumsilikatphosphoren verfahren, wobei z. B. eine Kadmiumoxydplatte von einem spezifischen Widerstand von. ι Ohm oder weniger mit Kieselsäure bestreut und bis zur Kadmiumsilikatbildung gebrannt wird. Zum Erreichen einer besonders feinen Verteilung des Silikates kann man beispielsweise folgendermaßen vorgehen: Man erzeugt durch Verdampfen oder Kathodenzerstäubung von metallischem Silizium auf einer manganhaltigen Zinkoxyd- oder Kadmiumoxydplatte eine Siliziumschicht, die ι μ dick sein kann. Sehr günstig sind Schichtstärken von- 0,1 bis 0,5 μ oder noch weniger. Diese Zinkoxydplatten1 werden dann in Luft bei Temperaturen über 4000, zweckmäßig bei Temperaturen zwischen 1000 und I2oo° C gebrannt. Hierbei bildet sich zuerst Siliziumdioxyd, das dann mit dem manganhaltigen Zink- oder Kadmiumoxyd Silikate bildet, so daß der Leuchtstoff entsteht·.
Bei sulfidischen Phosphoren kann man in ähnlicher Weise verfahren, beispielsweise durch Glühen einer leitenden Platte aus einem Gemisch von Kadmiumoxyd-Zinkoxyd mit Silberzusatz in Schwefelwasserstoff bei Temperaturen über 4000 C. Es bildet sich hierbei eine leuchtende, festhaftende, sehr dünne Zink-Kadmiumsulfid-Schicht mit Silberzusatz auf der leitenden Unterlage aus.
Die Schichten können auch auf folgende Art erzeugt werden: Platin oder ein: Edelmetall als Unterlage wird auf irgendeine Art, beispielsweise durch Aufdampfen, oder durch Elektrolyse, mit einem Zink-oder Kadmiumüberzug versehen, der anodisch in einem Elektrolyten oder durch Glühen, unter Sauerstoffzutritt in Zinkoxyd oder Kadmiumoxyd übergeführt wird, das dann, wie oben beschrieben, weiterbehandelt wird. Gegenüber anderen Verfahren ist dieses Verfahren zwar etwas schwieriger. Das Verfahren kann jedoch unter Umständen für verschiedene Anwendungszwecke Vorteile bieten.
Es ist auch möglich, Gemische von Verbindungen mehrerer Metalle, wie z. B. Zink und Kadmium, zu verwenden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Unterlage und der strahlende Stoff aus Verbindungen, derselben Metalle bestehen.
2. Verfahren zur Herstellung einer Schicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlende Schicht durch chemische Änderung der Oberfläche der leitenden Unterlage auf dieser Unterlage erzeugt wird, beispielsweise durch Umsetzen im festen Zustand,
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Unterlage metallisches Silizium aufgebracht und durch Umsetzen mit der Unterlage in ein Silikat des Metalls der Unterlage verwandelt wird.
(5543 11.53
DEP3161D 1936-08-13 1936-08-13 Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht Expired DE896964C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3161D DE896964C (de) 1936-08-13 1936-08-13 Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3161D DE896964C (de) 1936-08-13 1936-08-13 Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE896964C true DE896964C (de) 1953-11-16

Family

ID=7358510

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP3161D Expired DE896964C (de) 1936-08-13 1936-08-13 Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE896964C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121232B (de) * 1955-04-30 1962-01-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes fuer elektrische Entladungsroehren auf nichtmetallischer Unterlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121232B (de) * 1955-04-30 1962-01-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes fuer elektrische Entladungsroehren auf nichtmetallischer Unterlage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2938642A1 (de) Anzeigevorrichtungen mit kathodenlumineszenz
DE2624781B2 (de) Elektronenemittierende Elektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2951791A1 (de) Zinksulfid-sinterkeramikmaterial sowie kathodenstrahlroehre unter verwendung dieses materials
DE1111748B (de) Lichtempfindliche photoleitende Schicht
DE1796088B2 (de) Verfahren zum herstellen eines haftenden, duennen, leitfaehigen films auf einem keramischen werkstueck
DE896964C (de) Durch Elektronenaufprall oder Ultraviolettbestrahlung leuchtende Schicht
DE2216720A1 (de) Speicherbildtafel
DE2254477A1 (de) Verfahren zum aufbringen und haftverbinden von leitermaterial auf einem substrat
DE2535507A1 (de) Verfahren zur schnellen herstellung fotoleitender schichten fuer integrierte schaltungen
DE965706C (de) Elektrische Entladungsroehre zum Verstaerken von Roentgenbildern
DE1275221B (de) Verfahren zur Herstellung eines einen Tunneleffekt aufweisenden elektronischen Festkoerperbauelementes
DE2660891C2 (de) Verwendung eines Gemisches aus ZnO und ZnS:Ag als Leuchtmasse
DE704087C (de) Sekundaeremissionsfaehige Elektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE856489C (de) Elektronenentladungsvorrichtung mit einer Sekundaeremissionselektrode und Verfahren zur Herstellung derselben
DE1177197B (de) Speicherplatte fuer eine Fernsehaufnahmeroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1279236B (de) Verfahren zur Herstellung einer als Roentgenaufnahmeroehre verwendbaren Elektronenroehre
DE1195135B (de) Verfahren zur Verbesserung der elektrischen Leitfaehigkeit von auf Unterlagen, wie Glas und Kunststoffen, insbesondere durch Vakuum-bedampfen aufgebrachten duennen, licht-durchlaessigen oxydischen Schichten
DE2032639B2 (de) Verfahren zum Niederschlagen einer dünnen Goldschicht auf einem Träger durch Kathodenzerstäubung
DE2152011A1 (de) Verfahren zur herstellung definierter oberflaechenwiderstaende von keramischen werkstoffen
DE2000495B2 (de) Verfahren zur Abscheidung eines Metalles bzw. Metalloxydes auf einem Substrat aus Glas, feuerfestem Oxyd, Keramik oder Halbleitermaterial
DE3100467C2 (de) Leuchtstoff mit hoher Leuchtdichte
DE623502C (de)
DE607297C (de) Gluehkathode fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE2328603A1 (de) Verfahren zur herstellung eines photoleitenden elements
AT143970B (de) Verfahren zur Herstellung einer elektronenaussendenden Elektrode.