DE896136C - Schalteinrichtung fuer Aufladegeblaese von Brennkraftmaschinen mit wahl-weisem Saug-oder Geblaesebetrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schalteinrichtung fuer Aufladegeblaese von Brennkraftmaschinen mit wahl-weisem Saug-oder Geblaesebetrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE896136C
DE896136C DED1552D DED0001552D DE896136C DE 896136 C DE896136 C DE 896136C DE D1552 D DED1552 D DE D1552D DE D0001552 D DED0001552 D DE D0001552D DE 896136 C DE896136 C DE 896136C
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DE
Germany
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fan
line
additional
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internal combustion
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Expired
Application number
DED1552D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Kling
Otto Winkelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0217Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
    • F02D2700/0225Control of air or mixture supply
    • F02D2700/0246Control of air or mixture supply for engines with compressor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung für Aufladegebläse von Brennkraftmaschinen mit wahlweisem Saug- oder Gebläsebetrieb, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung für Auflaidegebläse von Brennkraftmaschinen mit wahlweisem Saug- oder Gebläsebetrieb, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei denen neben dem hauptsächlich oder nur für Saugbetrieb vorgesehenen Hauptvergaser ein für den Gebläsebetrieb bestimmter Zusatzvergaser in; einer zusätzlichen Einlaßleitung vorgesehen ist.
  • Die Erfindung besteht darin, @daß die zusätzliche Einlaßleitung und die Haupteinlaßleitung des Motors durch d:ie gleiche Leistungs-regeivorrichtung in gleichem Sinn geregelt werden und eine Vorrichtung vorgesehen ist, durch welche die Wirkung der Leistungsregelvorrichtung auf die Zusatz-Leitung zeitweilig, insbesondere bei -ausgeschaltetem Gebläse, aufgehoben wird bzw. aufgehoben werden kann.
  • Die Erfindung ermöglicht es, auf Saug- oder Gebläsebietrieb unabhängig von der Motorleistung umzustellen und insbesondere das Gebläse auch bei Teillast zu benutzen, also z. B. mit eingeschaltetem Gebläse aus dem Leerlauf anzufahren oder den Motor -abzudrosseln, ohne das Gebläse abschalten zu müssen. Es können daher ohne weiteres z. B. schwierige und unübersichtliche Bergstrecken oder glatte, nasse Straßen mit eingeschaltetem Gebläse gefahren werden. Infolge des Fortfalls eines ständigen Ein- und Ausscha'ltens wird dieses besser ausgenutzt, und die Tniebwerksteile -werden geschont.
  • In der Zeichnung ist ,die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Auf einer vom Motor angetriebenen Welle i .ist ein Antriebsglied 2 für das Gebläse lose drehbar angeordnet und mit ihr durch eine Lamellenkupplung 3 kuppielib.ar. Das Antriebsglied 2 ist mit einem Zahnkranz 4 versehen, mit welchem die schräg verzahnten Räder 5 und 6 zum Antrieb der Gebläseflügei 7 und 8 z. B. eines Rootsgebläses 9 im Eingriff stehen.
  • Die Einschaltung der Lamellenkupplung erfolgt hydraulisch, z. B. durch das Schmieröl des Motors mittels eines in einem Zylinder io gleitenden Kolbens i z, wobei die Druckflüssigkeit durch die Leitung 12 zugeführt bzw. abgeführt wird. Eine kleine Feder 13 od. .dgl. sorgt für einen Rückgang des Kolbens bei Entlastung der Leitung. Gegebenenfalls kann eine besondere Bremse vorgesehen, sein, um das Antriebsglied 2 und damit Idas Gebläse nach .dem Ausrücken der Kupplung sofort stilizusetzen.
  • Die Steuerung der Druckflüssigkeit geschieht durch einen Steuerschieber 14, welcher mittels eines Hebels 15 durch ein Solenaid 16 oder einen Elektromagneten in seine eine Endstellung 15 und z. B. durch eine Feder -17 in seine andere Endstellung 15' gebracht werden kann. In ersterem Fäll ist (wie dargestellt) der Zylinder io bzw. die Leitung 12 mit der Zuleitung;i8 für die. Druckflüssigkeit verbunden und damit das Gebläse oder der Kompressor eingerückt. In letzterem Fall ist der Zylinder io mit der Ableitung 18' verbunden, das Gebläse also ausgeschaltet. Die Spule des Solenoids 16 erhält ihren Strom durch eine beliebige Stromquelle, z. B. eine Batterie i9, und wird durch einen z. B. an der Lenksäule unterhalb des Lenkhandrades. oder an sonst geeigneter Stelle angebrachten Schalter 2o, Druckknopf od. dgl. betätigt.
  • Die verdichtete Luft wird vom Gebläse in eine Druckleitung 21 gefördert. Diese ist an die Saug-oder Haupteinlaßleitung 22 angeschlossen, in welcher sich die Brennstoff@düse 23 des Hauptvergasers 24 sowie die Drosselklappe 25 befinden, die .in üblicher Weise durch den Beschleunigerfußhebel 26 ad. dgl. zur Leistungsregelung des Motors verstellt werden kann. An die Druckleitung 2,i-,des Gebläses ist ferner eine Zusatz- oder Zweigleitung 27 mit der Brennstoffdüse 28 des Zusatzvergasers 29 und der Drosselklappe 3o angeschlossen. Letztere wird hierbei durch das gleiche Gestänge und in gleichem oder im wesentlichen gleichem Sinn wie,die Drosselklappe 25, also ebenfalls durch den Beschleunigerfußhebel 26 od. dgl. betätigt.
  • Die Haupteimlaßleitung 22 ist ferner durch eine Leitung 31 mit dem Abschlußglied, z. B. einer Drosselklappe 32, unmittelbar ian nie Außenluft angeschlossen, wobei natürlich ein Luftfilter 33 od. sgl. der Zuleitung vorgeschaltet sein kann, z. B. auch derart, .daß -das Luftfilter sich gleichzeitig in der Ansaugeleitung des Gebläses befindet, die beispielsweise mit 34 strichpunktiert angedeutet ist. Die Drosselklappe wird durch ein Solenoid 35 im Schließsinni_betätdgt; deren Spule wieder an die Stromquelle i9 angeschlossen und ',durch den Sehalter 2o gesteuert wird.
  • An die Druckleitung 2 1 ,des Gebläses oider auch an die Haupteinlaßleitung 22 ist ein Zylinder 36 angeschlossen, in welchem der Kolben 37 gleitet, derart, daß er bei Überschreiten eines bestimmten Druckes in der Druckleitung 2i nach links gegen die Wirkung einer Feder 38 verstellt wird. Dadurch öffnet sich einerseits die mit dem Kolben 37 verbundene -Drosselklappe 39 in der Zusatzeinlaßleitung 27, andererseits wird durch ein Gestänge 40 und ein Schaltglied 41 .am Zündverteiler -die Zündung auf später einsgestellt.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Bei Normalfahrt (Saugbetrieb der Maschine) ist -der durch die Stromquelle i9 belieferte Stromkreis unterbrochen. Der Schalthebel 2o befindet sich in der Stellung 2o', die Abschluß'kappe 32, z. B. unter der Wirkung einer (nicht dargestellten) Feder, in Offenstellung und .der Drehschieber 14 in der Stellung 15'. Das Gebläse steht also still, und der Motor saugt die Verbrennungsluft durch die Leitung 31 unmittelbar von außen an. Der Kolben 37 ist nach rechts verstellt, so daß die Klappe 39 die Zweigleitunng 27 absperrt und .dadurch den Zusatzvergaser 29 außer Betrieb setzt. Die -Drosselklappe 3o wird zwar gemeinsam mit der Drosselklappe 25 durch den Beschleunigerfußhebel26 verstellt, übt aber keinerlei Wirkung auf die Leistung des Motors aus, da infolge der Absohlußstellung der Klappe 39 keine Luft bzw. kein Gemisch aus der Zweigleitung 27 angesaugt werden kann. Die Leistungsregelung des. Motors erfolgt ausschließlich (oder jedenfalls im wesentlichen) idurch die Drosselklappe 2i5, welche die Menge des an der Düse 23 ,des Hauptvergasers gebildeten Brennstoff-Luft-Gemisches bestimmt.
  • Zur Umschaltung auf Kompressorbetrieb wird der Schalthebel 2o, in seine gezeichnete Lage umgestellt, der Stromkreis der Stromquelle ig also geschlossen. Dadurch wird einerseits durch dass Solenoid- 35 die Abschlußklappe 32 in Abschlußstellung gebracht und andererseits der Drehschieber 1-4 in die :gezeichnete Stellung 15 seines Betätigungshebels gebracht. Der Zylinder io wind hierdurch mit Druckflüssigkeit gefüllt, der Kolben i i nach rechts verschoben, die Lamellenkupplung 3 eingerückt und das Gebläse in Umdrehung versetzt. Sobald die vom Gebläse gelieferte Druckluft einen vorbestimmten Druck in der Druckleitung 2i bzw. in der nunmehr ebenfalls als Druckleitung wirkenden Haupteinlaßleitung 22 erzeugt hat, wird der Kolben 37 nach links verstellt und dadurch durch Verstellung der Abachlußklappe 39 die Zweigleitung 27 eröffnet. Die Druckluft -durchströmt somit auch die Zweigleitung 27, wodurch der Zusatzvergaser zur Wirkung gebracht wind. Gleichzeitüg wird, wie bereits erwähnt wurde, die Zündung durch den Hebel 41 auf später verstellt. Da das Schaltglied 2o unabhängig vom Beschleunigerfußhebel26 bzw. einem entsprechenden Leistungsregelglieid und umgekehrt letzteres unabhängig vom Schaltglied 2o betätigt werden kann, können auch bei eingeschaltetem Gebläse die Drosselklappen 25, 30 in jede beliebige Stellung gebracht werden. Das Fahrzeug kann also sowohl mit dem wirtschaftlicheren Sau#gbetr'ieib oder auch mit dem eine höhere Leistung abgebenden Kompressorbetrieb vom Leerlauf bzw. von Teillast bis zur jeweiligen Höchstleistung gefahren werden.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das (dargestellte und beschriebene, Beispiel beschränkt. Beispielsweise können für Saugbetrieb und Kompresserbetrieb vollständig getrennte Einlaßleitungen mit getrennten Vergasern od. digl. vorgesehen sein.. Ferner kann ein zusätzliches, z. B. ebenfalls .durch das Solenond 35, jedoch in umgekehrtem Sinn wie das Abschlußglied 32 betätigtes Abschlußglied zwischen der Gebläsedruckleitung2 i und der Haupteirnlaßleitung 22 angeordnet sein, z. B. wenn als Gebläse ein sogenanntes spaltoffenes Gebläse (z. B. Kreiselgebläse) verwendet wird. Jedoch kann in letzterem Fall die Zuleitung 31 für -den unmittelbaren Anschluß an die Außenluft auch .ganz in Fortfall kommen. An Stelle des. erwähnten mit dem Abschlußglied 32 wechselweise zusammenwir'keniden Abschlußgliedes für die Gebläsedruckleitung kann natürlich auch ein einziges Schaltglied, z. B. nach Art eines Dreiwegehahnes, zur Anwendung kommen. Ferner kann gegebenenfalls auch dass Abschlußglied 39 elektrifsch,, z. B. gleichzeitig mit dem Aibschlußglied 32, verstellt werden. Gleiches gilt auch für die sonstigen evtl. vorgesehenen Umschaltvorrichtungen. Ebenso kann an Stelle des Drehschiebers 14 jedes beliebige andere geeignete Steuerglied treten, z. B. ein den Zylinder io unmittelbar steuernder, beispielsweise konzentrisch zu ihm angeordneter Gleit-oder Drehschieber od. dgl. Auch kann. die im übrigen beliebig ausgebildete Kupplung 3 auch unter Zwischenschaltung vorn Gestängen, Übersetzungshebeln od. dgl. von :dem der Druckflüssigkeit ausgesetzten Kolben betätigt werden. Ferner kann statt oder zusätzlich zum Einschalten der Kupplung auch das Ausschalten der Kupplungen hydraulisch erfolgen. Gegebenenfalls kann hierbei die Kupplung durch eine Feder eingeschaltet werden. Die Erfindung ist in erster Linie für 4-Takt-Vergasermaschinen, unter Umständen sinngemäß aber auch für andere Maschinen, z. B. 2-Takt-Maschinen oder Leichtbrennstoffeinspritzmaschinen od. dgl., anwendbar. Natürlich können auch die von einem Kompressor belieferten Leitungen, die in ihnen angeordneten Vergaser usw. vervielfacht werden. Ferner können, der oder die Vergaser auch dem Kompressor vorgeschaltet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung für Aufladegebläse von Brennkraftmaschinen mit wahlweisem Saug-oder Gebläsebetrieb@, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei denen neben dem hauptsächlich oder nur für Saugbetrieb vorgesehenen Hauptvergaser ein für den Gebläsebetrieb bestimmter Zusaitzvergaser in einer zusätzlichen Einlaßleitung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Einlaßleitung und die Haupteinlaßleitung des Motors durch die gleiche Leietungsriegelvorrichtung (26) in gleichem Sinn geregelt wird und eine Vorrichtung (39) vorgesehen ist, durch welche die Wirkung der Leistungsregelvorrichtung auf die Zusatzleitung zeitweilig, insbesondere bei ausgeschaltetem Gebläse, aufgehoben wird bzw. aufgehoben werden kann.
  2. 2". Schalteinrichtung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß als Vorrichtung zum zeitweisen Außerwirkurngsetzen ,der Leistungsregelvorrichtung (26) auf die Zusatzleitung (27) eine selbsttätig in Abhängigkeit von -der Gebläseeinschaltung betätigte, vorzugsweise bei Erreichen eines bestimmten Druckes in der Gebläsedru.ckleitung (2'i) geöffnete Abschlußvorr@ichtung (39) vorgesehen ist.
  3. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit ,der Einschaltung bzw. mit .dem Wirksamwerden .des Gebläses (9), insbesondere gleichzeitig mit der Zuschaltung des Zusatzvergasters (29) bzw. mit .der Eröffnung der an den Zusatzvergaser ,angeschlossenen Zweigleitung (27), die Zün-@dung auf Spätzündung (41) verstellt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 394 344 381 579.
DED1552D 1941-02-20 1941-02-20 Schalteinrichtung fuer Aufladegeblaese von Brennkraftmaschinen mit wahl-weisem Saug-oder Geblaesebetrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE896136C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375748A (en) 1980-05-26 1983-03-08 Nissan Motor Co., Limited Engine system with exhaust turbine supercharger

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE381579C (de) * 1919-12-03 1923-09-21 Daimler Motoren Schaltvorrichtung fuer Luftverdichter zur zeitweiligen Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren fuer Fahrzeugantrieb
DE394344C (de) * 1922-06-11 1924-04-17 Adolf Gustav Von Loewe Dipl In Schaltvorrichtung fuer Vorkompressoren an Verbrennungsmotoren

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