DE89485C - - Google Patents
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- DE89485C DE89485C DENDAT89485D DE89485DA DE89485C DE 89485 C DE89485 C DE 89485C DE NDAT89485 D DENDAT89485 D DE NDAT89485D DE 89485D A DE89485D A DE 89485DA DE 89485 C DE89485 C DE 89485C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D07—ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
- D07B—ROPES OR CABLES IN GENERAL
- D07B3/00—General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
- D07B3/02—General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position
- D07B3/06—General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are spaced radially from the axis of the machine, i.e. basket or planetary-type stranding machine
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- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 73: Seilerei. ~f ■ -J i
Bekanntlich zeigen die bisher gebräuchlichen, aus Litzen mit oder ohne Seele zusammengedrehten
Hanfseile den Uebelstahd, dafs zwischen den schraubenförmigen Windungen der
an einander liegenden Litzen rinnenförmige Räume frei bleiben, welche den für die Belastung
des Seiles in Betracht kommenden tragenden Seilquerschnitt wesentlich vermindern.
Diese Verminderung läfst sich nur durch unverhältnifsmäfsige Vergröfserung der
Seildicke ausgleichen, woraus aber wieder eine ungleichmäfsige Anspannung der Fäden infolge
ihrer verschiedenen Entfernung von der Achse, also auch der grofsen Verschiedenheit der
Neigungswinkel ihrer Windungen entsteht, so dafs die Tragfähigkeit solcher Seile, auf gleich
grofsen Querschnitt berechnet, mit der Dicke des Seiles abnimmt.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, durch welches die genannten Nachtheile beseitigt und vollkommen runde Seile
hergestellt werden, die bei gleichem tragenden Querschnitt, wie jene der auf gewöhnliche
Weise hergestellten Seile, viel geringere Dicke besitzen.
Dieses Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dafs die Seile, anstatt wie bisher aus einzelnen
Litzen, aus concentrisch liegenden Schichten von Faden hergestellt werden, von welchen
jede Schicht eine mit Bezug auf die vorhergehende Schicht entgegengesetzt gerichtete
Drehung erhält.
Bei dem mit Hülfe der weiter unten beschriebenen Vorrichtung bewirkten Verfahren
zur Herstellung solcher Seile wird um einen aus mehreren Fäden zusammengedrehten Kern
(Seele) eine concentrische Schicht von Fäden gelegt, die direct von den Spulen weggeführt
werden.
Diese den Kern schalenartig umhüllende Fadenschicht wird in entgegengesetzter Richtung
zu der Drehrichtnng des Kernes gedreht. Um diese Schicht wird dann eine zweite
Fadenschicht concentrisch gelegt, welche eine entgegengesetzte Drehrichtung mit Bezug auf
die vorhergehende Fadenschicht erhält.
Auf diese Weise werden so viele concentrische Schichten von Fäden, deren Drehrichtung
eine abwechselnde ist, über einander angebracht, bis das Seil die gewünschte Dicke
hat.
Das Rundseil wird durch eine Reihe hinter einander und in derselben Achse angeordneter,
die Fadenspulen tragenden Scheiben oder Arme derart hergestellt, dafs die erste Scheibe
die Seele und die darauf folgenden die einzelnen concentrischen Fadenschichten herstellen,
während eine Anzugsvorrichtung oder Winde das fertige Seil langsam aus der Vorrichtung
herauszieht und aufwindet. Die Scheiben oder Arme sammt den an denselben angebrachten Spulen rotiren in abwechselnd
entgegengesetzter Drehrichtung und besitzen centrisch eingesetzte Büchsen aus Stahl oder
sonstigem passenden harten Materiale, durch welche das Seil hindurchgeht, wobei vor jeder
Büchse eine neue Fadenschicht aufgebracht wird. Beim Durchgange durch die Büchsen
wird das Seil comprimirt und geglättet.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine zur Herstellung des Seiles dienende Anlage dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 dieselbe im
Aufrifs. Die Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichen ! in Vorder- und Seitenansichten bezw. Schnitten
zwei Beispiele der Constructionen der Spulenscheiben. .
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind die Spulen tragenden Scheiben A A1 A- A* etc. sämmtlich
in derselben geometrischen Achse angeordnet und können durch eine Transmission B passender
Art abwechselnd in dem einen und dem anderen Drehsinne angetrieben werden, während die vortheilhaft als Frictionswinde construirte
Anzugsvorrichtung C das Seil langsam abzieht und spannungslos wieder freigiebt, so
dafs es aufgehaspelt werden kann. - Die Fadenspulen α können entweder, wie in Fig. 2
und 3 ersichtlich, auf parallel mit der Scheibenachse angeordneten Spindeln a1 oder, wie aus
Fig. 4 und 5 hervorgeht, auf senkrecht zur | Scheibenachse beiderseits in Lagern b gehaltenen
Bolzen a2 angebracht werden. Die Anzahl
der Spulen auf den einzelnen Scheiben entspricht der Fadenanzahl der durch sie gebildeten
concentrischen Schichten des Seiles. Die von den Spulen ablaufenden Fäden c
werden (je nach Bedarf) durch Fadenführer cl ,
(vortheilhaft offene Doppelhaken) und Führungs- j ösen c2 nach der Achsenmitte zu geleitet.
Jede Scheibe sitzt mit ihrer Nabe d auf einer hohlen, bei d- gelagerten Achse dl und
trägt eine zur Aufnahme der stählernen (oder aus sonstigem harten Material bestehenden)
Büchse e einen glockenförmigen Ansatz el, \
welcher mit Oeffnungen e2 zum Einbringen der Büchse versehen ist und mit seiner durchbohrten Verlängerung e3 in einem Lager e*
ruht (Fig. 5). .
Die Büchse e ist derartig eingesetzt, dafs sie an der Drehung der Scheiben theilnimmt; sie
besitzt eine etwas konische Bohrung, urn die hineinlaufenden Fäden fest an das bereits gebildete
Seil anzupressen und zu glätten. .Der Steigungswinkel der durch die einzelnen Fäden
gebildeten Schraubenlinien ist abhängig von dem Verhältnifs der Rotationsgeschwindigkeit
der Scheibe zur Zugsgeschwindigkeit des Seiles; da nun die letztere für alle Spulenscheiben
constant ist, so müssen (sollen alle Fadenschichten mit gleichem Steigungswinkel gewunden
sein) die Tourenzahlen der auf einander folgenden Scheiben im umgekehrten Verhältnifs der durch sie gelieferten Fadenanzahl
abnehmen.
Est ist selbstverständlich, dafs der Scheibenantrieb nicht nur, wie in Fig. 1 angedeutet,
durch alle geeigneten Vorrichtungen bekannter Art stattfinden könnte; auch können die
Spulen nur auf einer Seite der Scheibe angeordnet sein, anstatt auf beiden (s. Fig. 3").
Die gesammte Anlage läfst sich zur Herstellung von Seilen verschiedener Dicke verwenden,
je nachdem eine gröfsere oder geringere Anzahl von Scheiben mit Spulen beschickt
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:.Verfahren zur Herstellung von Rundseilen, bei welchen auf ein als Kern dienendes verzwirntes Fadenbündel geschlossene Fadenschichten (nicht Litzen) in beliebiger Anzahl so aufgelegt werden, dafs der Steigungswinkel der schräubenlinig verlaufenden Garne — zur Verhinderung des Aufdrehens — dem Sinne nach von Schicht zu Schicht wechselt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89485C true DE89485C (de) |
Family
ID=361297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89485D Active DE89485C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89485C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767343C (de) * | 1938-02-02 | 1952-05-29 | Alfred Dietz | Drahtseilchen |
-
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- DE DENDAT89485D patent/DE89485C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767343C (de) * | 1938-02-02 | 1952-05-29 | Alfred Dietz | Drahtseilchen |
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