DE894595C - Verfahren zur Gewinnung von fluechtigen Stoffen aus Pflanzenteilen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von fluechtigen Stoffen aus Pflanzenteilen

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DE894595C
DE894595C DEI4638A DEI0004638A DE894595C DE 894595 C DE894595 C DE 894595C DE I4638 A DEI4638 A DE I4638A DE I0004638 A DEI0004638 A DE I0004638A DE 894595 C DE894595 C DE 894595C
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Hans Herloff Dr Inhoffen
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B9/00Essential oils; Perfumes
    • C11B9/02Recovery or refining of essential oils from raw materials
    • C11B9/027Recovery of volatiles by distillation or stripping

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  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von flüchtigen Stoffen aus Pflanzenteilen In, weiterer Ausbildung des itn Patent 882 156, »Verfahren Dur Gewinnung von Ins,ektenduftsto@ffen«, wiedergegebienen Erfindungsgegenstandes wurde die überraschende Beobichbung gemacht, daß sich das Verfahren nicht nur Dur Gewinnung von Insekteazduftsto-ffen eignet, sondern daß bei Anwhndung des Verfahrens auf ein--,e, Gewinnung von flüchtigen Stoffen ,aus pflanzlichen Materialien diesle in ganz erheblich höherer Ausbeute gewonnen werden können als bei einer Extraktion der Pflanzenteile in einer der bisher üblichen Weisen. So ist es z. B. möglich gewesen, durch Anwenden dieses Verfahrens aus. ,grünen Blättern z. B. Iden sogenannten Blätteraldehyd (H@exylen(r)-aldehyd) im -einer erheblich höheren Ausbeute zu gewinnen, als er bei einer Verarbeitung dar gleichen Menge grüner Blätter z. B. der Hainbuche mit einer Wa.sserdampfdestilltatIon zu ,gewinnen und mit - Hilfe einer Koandensation mit m-Nitrobenzhydrazid als Aldehydhydrazon nachzuweisen war.
  • Dies ist nur sio zu verstehen, daß infolge Fo.rtdauerns der enzymatischen Reaktion di:-- von dem Luftstnoin weggeführten flüchtigen Stoffe, die aus den Bl;ättenn stammen, dauernd darin nachgebildet werden.
  • Die Durchführung des Verfahrens kann in verschiedenier Weisieerfolgen, z. B. kann in geschlossenen Räumen in geeigneter Weise ein, langsamer G:asstnom über die zweckmäßig auf Horden gelagerter, Pflanzenteile, wie z. B. grüne Blätter oder auch Blütenblätter bzw. Blütenteile, geleitet werden. Bei-oxydationsempfindlichen Stoffen kann es zweckmäßig sein, nicht Luft, sondeini inerte Gase zu verwenden. Auch die Venvend,umg von Kohlensäure hat Vorzüge. Auf jeden Fall soll eine über längere Zeiten hinweg fortgesetzte Wegführung der zusgeschiedenen flüchtigen Stoffe erreicht werden. Dieselben werden dann aus dem Gasstrom in an sich bekannter Weise, z. B. mit Hilfe von Adsiorptionstürmen, Waschflatschen, tiefglekühlten Vorlaigen, die zur Vergrößerung der Kühlfläche zweckmäßig mit Füllkörpern, .aus indifferentem, wärmeleitendem Material versehen sind, zur Abscheidung gebracht.
  • Es ist aber ebenfalls möglich, solche Stoffgewininung in Gewächshäusern durchzuführen, in denen man für .eine geinügend ,große Mepge derjemgen Pflanzen sorgt, deren flüchtige Ausscheidiung man gewinnen will.
  • Diese Ausführun;gsfiormen begrenzen den Erfindungsgedianken keineswegs, siondern dienen nur zur Erläuterung. Das Wesentliche des Erfindungsgedankens liegt darin, daß man nicht nur diej-eniiga Menge an Duftstoffen, die sich in einem gegebenen Moment in den Pflanzen bzw. in den Pflanzenteilen befinden, ;gewinnt, sondern daß man die Pflanzen bzw. die Pflanzenteile dazu veranlaßt, eine größtmögliche Menge von flüchtigen Stoffen zu ferzeugen, iinidem man ihnen Gelegenheit gibt, in natürlich bioloigischer Weise den flüchtigen Stoff, z. B. Duftstoff, über längere Zeit hinweg an ihre Umgebung ,abzugeben und durch einen 1Gangsamen Gasstnozn diafür zu .sorgen, daß die abgegebenen Stoffe fortwährend aus der näheren Umgebung der Pflanzen bzw, der Pflanzenteilie weggeführt und dann aus diesem Gasstrom abgeschieden werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren, zur Gewinnjung von flüchtigen Stoffen: aus Pflanoentelen gemäß Patent 882 156, dadurch gekennzeichnet, -daß man sie von den Pflanzen bzw. Pflmzenteilen an ihre Umgebxmg abgeben läßt und durch einen langsarnen Gasstrom von den Pflanzenteilen über länigere Zeitabschnitte hinweg fortwährend entfernt und daß man daraus die mit eführtein Stoffe in an sich bekannter Weise, z. B. mit Hilfe von: Adsiorptionstürrrnen, Waschflaschen, tiefgekühlten Vorlagen, die zur Vergrößerung der Kühlfläche zweckmäßig mit Füllkörpern aus in idäfferentem, wärmeleitendem Material versehen sind, zur Abscheidung bringt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gewinnung der von ,den Pflanzen abgegebenen Stoffe in geschlossenen Räumen durchführt, in welchen man für eine genügend große Menge derjenigen Pflanzen bzw. Pflanzenteile, wie z:-- B. grüner Blätter, Blütenblätter und Blütenteile, deren flüchtige Stoffe man erhalten will, sorgt.
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