DE893765C - Vorrichtung zum Foerdern eines kontinuierlichen Glasbandes in Schleif- und/oder Poliereinrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zum Foerdern eines kontinuierlichen Glasbandes in Schleif- und/oder Poliereinrichtungen

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DE893765C
DE893765C DEG7610A DEG0007610A DE893765C DE 893765 C DE893765 C DE 893765C DE G7610 A DEG7610 A DE G7610A DE G0007610 A DEG0007610 A DE G0007610A DE 893765 C DE893765 C DE 893765C
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Germany
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Expired
Application number
DEG7610A
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English (en)
Inventor
Edmond Laverdisse
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Glaceries de la Sambre SA
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Glaceries de la Sambre SA
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B7/24Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Fördern eines kontinuierlichen Glasbandes in Schleif-und/oder Poliereinrichtungen Es ist bekannt, daß in den :Einrichtungen zum Schleifen und/oder Polieren des in Form eines kontinuierlichen Bandes sich fortbewegenden Glases die Förderung des Glases im allgemeinen mittels Rollenpaaren erfolgt, die zwischen den Schleifwerkzeugen (Schleifblöcken) und zwischen den Polierwerkzeugen (Polierblöcken) angeordnet sind. In beiden Fällen übt der Druck, der durch die Werkzeuge ausgeübt wird, welche auf einer Fläche oder gleichzeitig auf den beiden Flächen des Glases arbeiten, eine verzögernde Wirkung aus, was zu sehr erheblichen inneren Spannungen führt, die unter gewissen Bedingungen zum Bruch des Glases Anlaß geben.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die Arbeitswerkzeuge (Schleif- und/oder Polierblöcke) zur Förderung des Glasbandes verwendet werden und auf die Drehgeschwindigkeit der Randwerkzeuge eingewirkt wird, um die Vorwärtsbewegung des Glasbandes zu ändern oder zu regeln.
  • Zu diesem Zwecke sind in der Nähe der Ränder des Glasbandes Arbeitswerkzeuge so angeordnet, daß sie auf einem Teil ihrer Breite über die Ränder hinausragen und mit Antriebsmitteln von regelbarer Geschwindigkeit versehen, die in entgegengesetzten Richtungen die über die entgegengesetzten Ränder hinausragenden Werkzeuge betätigen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann bei Anlagen der verschiedenen bestehenden Systeme Anwendung finden., bei Anlagen mit auf feststehenden Trägern oder Trägern mit hin und her gehender Querbewegung angeordneten Werkzeugreihen und auch bei Anlagen mit auf der gesamten Breite des Glasbandes arbeitenden Werkzeugen., gleichgültig, ob die Bearbeitung der beiden Seiten des Glasbandes nacheinander oder gleichzeitig erfolgt.
  • Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung zeigen die Fig. i 1>is 6, und- zwar Fig. i im Grundriß die Anordnung der Werk-Z, aUge, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Trägers mit den Werkzeugen gemäß Fig. i, Fig. 3 eine Ansicht von oben mit teilweise entferntem Träger gemäß Feig. 2, Fig. ,4, 5 die äußeren Stellungen von Trägern mit hin und her gehender Q.uerbe-wegung, Fig. 6 im Grundriß eine andere Anordnung der Werkzeuge.
  • Bei der in den Fig. i bis 3 dargestellten Anlage trägt der Träger i in bekannter Weise vier Werkzeuge (Schleif- oder Polierblöcke), von denen jedes eine, Drehbewegung um seine Achse 2 ausführt. Exfindungsgemäß ragen :die beiden äußeren Werkzeuge (Randwerkzeuge) 3 über das Glasband hinaus; sie werden im Sinne der Pfeile ca von entgegengesetzten Richtungen betätigt und bewirken den Transport des Glasbandes 8 in Richtung des Pfeiles b; die Teile q. dieser Werkzeuge; die die Vorwärtsbewegung des Glasbandes stören. würden, stehen über und kommen daher nicht mit dem Glas in Berührung. Auf den Drehsinn der Z@vischen-%verkzeuge 5 kommt es weniger an, weil ihre Wirkungen in der horizontalen Ebene auf das Glas sich für jedes Werkzeug annullieren: Diese Anordnung ermöglicht, falls es gewünscht sein sollte, den Fortfall der Förderrollen und einen-Platzgewinn durch stärkeres Aneinanderbringen der benachbarten Träger. Die Drehbewegung der Randwerkzeuge muß mittels Motoren mit regelbarer Geschwindigkeit erfolgen; diese Motoren und ihre Geschwindigkeitsregler sind bei 6 dargestellt.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist angenommen, daß die synchron betätigten Motoren 6 eine Welle- 9 betätigen, die mittels Schneckenrädern und Schnecken -die Zwischenwerkzeuge 5 betätigt; offensichtlich können die Wellen 2 jedes Werkzeuges 3 oder 5 aber auch unabhängig voneinander angetrieben werden.
  • Anstatt, gleichzeitig die Ränder der beiden Seiten des Glasbandes zu überschreiten, können die Werkzeuge .der verbundenen oder aufeinanderfolgenden Träger alternativ nur einen Rand überschreiten und dann den anderen.
  • So zeigen die. Fig. q. und 5 die äußersten Stellungen der Werkzeuge 3, 5 und 3', 5' eines Paares. von Trägern, die gleichzeitig auf die beiden Flächen des Glases einwirken und alternative entgegengesetzte Bewegungen quer zum Glasband ausführen. Da diese Bewegungen eines der Randwerkzeuge jedes Trägers teilweise über die Ränder des Glasbandes 8 hinausführen, kann das andere Randwerkzeug sich ganz oberhalb oder unterhalb des Glases befinden.
  • Fig. 6 zeigt die Anwendung der Erfindung für den Fall, wo Einfach- oder Mehrfachwerlkzeuge 7 die Gesamtbreite .des Glasbandes einnehmen; es sind dann Randwerkzeuge 3 von geringeren Abmessungen zwischen die Hauptwerkzeuge 7 eingeschaltet.
  • Während für :die letzteren, die horizontalen Reaktionen sich annulieren, werden die Randwerkzeuge, wie vorstehend, in dem gewünschten Sinne betätigt, um das Fördern des Glasbandes 8 zu sichern. Weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes oder weitere Anwendungen bei Schleif- und/oder Poliereinrichtungen sind offensichtlich möglich, ohne daß dadurch der Rahmen des Erfindungsgedankens überschritten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Fördern eines -kontinuierlichen Glasbandes in Schleif- und/oder Poliereinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswerkzeuge zur Förderung des Glasbandes in der Nähe der Ränder des Glasbandes so angeordnet oder so zum Glasband verschiebbar sind, daß sie auf einen Teil ihrer Breite über die Ränder hinausragen und mit Antriebsmitteln von regelbarer Geschwindigkeit versehen sind, :die in entgegengesetzten Richtungen die über die entgegengesetzten, Ränder hinausragenden Werkzeuge betätigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf demselben Träger zwei Rand-,verkzeuge angebracht sind, die teilweise überstehen, wobei gegebenenfalls ein oder mehrere Zwischenwerkzeuge vorgesehen, sein können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei Trägern eines Paäres von verbundenen Trägern, von denen der eine, oberhalb und ,der andere unterhalb des Glases angeordnet ist und die alternative entgegengesetzte Bewegungen quer zum Glasband ausführen, Werkzeugreihen so angeordnet sind, daß ein Randwerkzeug eines Trägers einen Rand überschreitet, wenn ein Randwerkzeug des anderen Trägers den entgegengesetzten Rand überschreitet. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen in bekannter Weise arbeitenden Werkzeugen Randwerkzeuge zum Vorwärtsbewegen des Glasbandes angeordnet sind.
DEG7610A 1950-12-14 1951-12-09 Vorrichtung zum Foerdern eines kontinuierlichen Glasbandes in Schleif- und/oder Poliereinrichtungen Expired DE893765C (de)

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