DE892986C - Rueckdruck-Brennkraftturbine - Google Patents

Rueckdruck-Brennkraftturbine

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DE892986C
DE892986C DEK11579A DEK0011579A DE892986C DE 892986 C DE892986 C DE 892986C DE K11579 A DEK11579 A DE K11579A DE K0011579 A DEK0011579 A DE K0011579A DE 892986 C DE892986 C DE 892986C
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DE
Germany
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back pressure
internal combustion
combustion turbine
pressure internal
hollow shaft
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Expired
Application number
DEK11579A
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English (en)
Inventor
Robert Kempchen
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/005Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof the engine comprising a rotor rotating under the actions of jets issuing from this rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rückdruck-Brennkraftturbine, die gegenüber allen bisherigen Kraftmaschinen sich dadurch auszeichnet, daß sie keine reibende und Kraft verbrauchenden Teile aufweist und alle in Betracht kommenden Brennstoffe verarbeiten kann.
  • Kraftmaschinen aller Art, wie Dampfmaschinen, Turbinen, Explosionsmotoren usw., sind allgemein bekannt. Sie haben alle den Nachteil, daß sie nur einen geringen Teil der Brennstoffwärme in Nutzarbeit umsetzen und über einen Wirkungsgrad von etwa 4o% (Dieselmotor) nicht hinauskommen.
  • Die erfindungsgemäße Maschine soll durch Fortfall aller Kraft verzehrenden Teile, wie Zylinder, Kolben, Kurbelwellen, Pleuelstangen, diesen Mangel beheben und eine bessere Ausnutzung der Brennstoffwärme ermöglichen und damit einen höchstmöglichen Wirkungsgrad erreichen. Besondere Vorteile .der Maschine sind einfachste Konstruktion, geringer Verschleiß durch Fortfall .der reibenden und Kraft verzehrenden Teile, geringes Gewicht und geringer Raumbedarf, Verwendung aller flüssigen und pulverförmigen Brennstoffe, z. B. Kohlenstaub, höchste Wirtschaftlichkeit, billiger Preis.
  • Bei der Maschine handelt es sich um eine Rückdruck-Turbine, bei der eine oder mehrere- Düsen im Winkel von 90° mit einer Welle in Verbindung gebracht w°r-den und diese in drehende Bewegung versetzen. In der Abb. i ist bei .i der Eintritt des Brennstoffes, der durch das Rohr 2 in das Düsenrohr 3 gelangt, im Raum 4 mit der durch das Ventil eintretenden Luft gemischt zur Explosion gebracht wird. Durch den Druck der Explosion wird das Ventil geschlossen und durch den Unterdruck, der durch den mit großer Geschwindigkeit herausschießenden Verbrennungsstrahl in der Brennkammer erzeugt wird, sich automatisch öffnet und Frischluft wieder einströmen läßt. Es kann aber auch unter Fortfall des Ventils eine permanente Brennstoff- und Luftzuführung sowie Verbrennung erfolgen. Auch kann die Düse am Vorderende- vollständig, geschlossen sein und der Brennstoff zunächst mittels komprimierter Luft in ununterbrochener Folge direkt durch die hohle Welle mit dem daran anschließenden Rohr in die Düse hineingepreßt und hier durch eine Zündkerze zur Explosion gebracht werden. Dieser Vorgang wird aber nur beim Anlaufen notwendig sein, da b:i genügender Drehzahl Luft und Treibstoff von selbst angesaugt werden. Die Wirkungsweise käme dann einer Rakete gleich. 'Bei Verwendung von Kohlenstaub als Brennstoff, der der Billigkeit wegen hier in erster Linie benutzt werden soll, kann man dem Kohlenstaub noch etwas Kalisalpeter zusetzen, um eine größere Explosionskraft zu erzielen.
  • Um die aus dem Stra'hlro'hr austretenden heißen Gase noch nutzbringend zu verwenden, kann, wie in Abb.2 dargestellt, an der Peripherie der umlaufenden Strahlrohre in das Gerüst der Maschine eine Rohrschlange vorgesehen werden, in -der zusätzlich heißes Wasser und Dampf erzeugt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rückdruck-Brennkraftturbine, dadurch gekennzeichget, daß Strahlrohre in entsprechen-,dem Abstand mit einer Welle in Verbindung gebracht und durch die hohle Welle mit daran -anschließenden Leitungen, die auch Träger der Stra'hlro'hre sein können, den Brennstoff zugeführt erhalten.
  2. 2. Rückdruck-Brennkraftturbine nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlröhre raketenartig ausgebildet und durch die hohle Welle mit anschließenden Verbindungsleitungen gespeist werden.
  3. 3. Rückdruck-Brennkraftturbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der hohlen Welle an Stelle der einzelnen Zuführungsleitungen zu den Strahlrohren eine Hohlscheibe rund oder eckig angeordnet wird, die an ihrem Umfang Düsen in ,beliebiger Zahl aufweist.
  4. 4. Rückdruck-Brennkraftturbine nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Traggerüst der Maschine eine Wasserrohrspiral-e eingebaut wird, gegen die die Düsen ihre heißen Gase ausstrahlen und das Wasser in der Rohrspirale erhitzen.
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