DE892963C - Verfahren zur Verbesserung der Verbindung zwischen Metallanschluss und Kohle bei Elektrodenkohlen - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung der Verbindung zwischen Metallanschluss und Kohle bei ElektrodenkohlenInfo
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Description
- Verfahren zur Verbesserung der Verbindung zwischen Metallanschluß und Kohle bei Elektrodenkohlen Bei den Elektroden, wie sie z. B. in der Aluminiumin,dustrie benutzt werden, entsteht leicht eine mehr oder weniger lose Verbindung zwischen der Kohle und der metallischen Stromzuleitung, die im folgenden Nippel genannt werden .soll. Man hat auf verschiedene Weise probiert, den Stromübergang zu verbessern, und es sind Vorschläge gemacht worden, Idie Form des Nippels besonders auszugestalten, die Nippel einzudrehen oder auch den Nippel im Nippelloch mit Metall zu umgießen. Diese Vorschläge haben alle den Nachteil, daß man wohl die Anpressung des Nippels an das Eisen in kaltem Zustande in ausreichendem Maße erreicht, daß .aber später beim Heißwerden der Kohle eine Verschlechterung der Verbindung Nippel -Kohle erfolgt wegen der verschiedenenAusdehnungskoeffizienten der beteiligten Werkstoffe.
- Um -diese Schwierigkeiten zu umgehen, wurde folgendes Verfahren angewandt: Der Nippel wird in der üblichen Weise durch Eindrehen oder Umgießen in der Kohle befestigt. Dabei wird: ein Eingußkanal vorgesehen, der bis zum Boden des Nippelloches führt. Es wird dann in diesen Eingußkanal eine plastische, in der Hitze verkokende Masse hineingegossen oder hineingepreßt, z. B. Weichpech. Dadurch werden die Zwischenräume zwischen Nippel und Kohle vollkommen ausgefüllt, und es wird ein besserer Stromübergang erzielt, besonders dann, wenn im Betrieb ,die Masse teilweise oder ganz verkokt. Dieses Nachgießen ist besonders wirksam, wenn man es während des Arbeitens der Elektrode im Schmelzbad wiederholt.
- Beispiel Eine Elektrode von dem Querschnitt 8oo cm2 und einer Höhe von rund 50 cm hat ein Nippelloch mit einem Durchmesser von 6o bis ioo mm und eine Tiefe von rund 85 mm. In dieses wird ein Nippel gesteckt von 40 X 55 mm oder ein Rundnippel von etwa 6o mm Durchmesser, der mit Gußeisen umgossen wird. Vor dem Einguß wird an einer beliebigen Stelle des Nippelloches ein Eisenkeil .eingesteckt, der mit einer Masse, z. B. mit einer unter der Markenbezeidhnung »Obdurit« bekannten Masse bestrichen wird. Nach dem Eingießen und Erkalten ,des Gußeisens Wird dieser Eisenbeil entfernt und in diesen Eingußkanal auf etwa So bis 6o° erwärmtes Weichpech eingefüllt. Nun wird die Elektrode in das Schmelzbad des Elektrolyseofens !eingesetzt und in -der Folgezeit während -des Betriebes in den Eingußkanal noch mehrmals angewärmtes Weichpech nachgegossen. Dieses Weichpech fließt um das ganze Eisen 'herum und verbessert die, Verbindung zwischen der porösen Kdhlemasse und dem Eisen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verbesserung der Verbindung zwischen Metallanschluß und Kohle bei Elektroden-kohlen, dadurch gekennzeichnet, daß man zwischen ,die Metalloberfläche und die Anodenkohle Teer, Weichpech od. dgl. bringt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man ,diese Operation im Betrieb während des Arbeitens der Elektroden wiederholt.
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| DE892963C true DE892963C (de) | 1953-10-12 |
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1941
- 1941-05-13 DE DEV3965D patent/DE892963C/de not_active Expired
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