DE892740C - Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von Schlaemmen, vorzugsweise mit groben oder kristallinen Festbestandteilen auf Drehfiltern mit zweifacher Kuchenabnahme - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von Schlaemmen, vorzugsweise mit groben oder kristallinen Festbestandteilen auf Drehfiltern mit zweifacher KuchenabnahmeInfo
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- DE892740C DE892740C DEM1194D DEM0001194D DE892740C DE 892740 C DE892740 C DE 892740C DE M1194 D DEM1194 D DE M1194D DE M0001194 D DEM0001194 D DE M0001194D DE 892740 C DE892740 C DE 892740C
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Description
-
- -Es ist bekannt, den Kuchen von Drehfiltern mittels Schaber oder durch um die Filtertrommel laufende endlose Schnüren, Ketten u. dgl. abzunehmen. Für die Wahl der einen oder anderen Abnahmevorrichtunlg ist die Beschaffenheit des zu filtrierenden Stoffes und damit des sich bildenden Filterkuchens maßgebend. Für kristalline und grobkörnige Stoffe wird meistens die Schaberabnahme benutzt, während für feinkörnige und kolloide Stoffe die Schnüren- und Kettenabnahme besser arbeitet Es ist weiterhin bekannt, auf Drehfiltern mit Schaberabnahme einen Teil des Filterkuchens durch den Schaber abzustreifen, solange sich noch die betreffende Zelle unter Druck, beispielsweise unter Unterdruck, befindet, und den Rest des Filterkuchens durch Druckluft unterhalb des Schabers abzustoßen. Die Anwendung von Druckluft macht eine Drahtumwicklung des Drehfilters erforderlich, und letztere beeinträchtigt das restlose Entfernen der auf dem Filtermittel verbleibenden Schicht. Dies tritt in verstärktem Maß auf, wenn der Filterkuchen zur Rißbildung neigt, da die Druckluft dann vorzugsweise an den Stellen entweicht, wo sich Risse gebildet haben.
- Vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und ermöglicht ein Filtrieren bei gleich- bzw. niedrigbleibendem Durchflußwiderstand. Sie besteht im wesentlichen in der Kombination zweier an sich bekannter Annahmearten, nämlich einer Schaberabnahme mit einer Abnahme durch um das Drebfilter laufende Schnüren, Ketten u. dgl.
- Der Gegenstand der Erfindung eignet sich besonders zur Filtrierung von kristallinen und grobkörnigen Stoffen.
- Erfindungsgemäß streift der Schaber die obersten Kuchenschichten unter Beibehaltung des Filtrationsdruckes ab. Hierdurch wird im Kuchen ein Höchstmaß an Trockengehalt erreicht, da ein Zurücktreten von Flüssigkeit aus der Filterzelle, dem Filtermittel und den untersten Schichten vermieden wird.
- Bei Anwendung einer Kuchenwäsche ist die oberste Schicht des Filterkuchens sinngemäß stets einwandfrei ausgewaschen, so daß ein Kuchen mit höherem Reinheitsgrad zur Weiterverarbeitung gelangt.
- Dadurch, daß nach dem zu schützenden Verfahren ein Ablösen des Filterkuchens von der Filterfläche durch Preßluft vermieden wird, indem die unterhalb des Schabers verbleibende Schicht durch Schnüren, Ketten u. dgl. abgenommen wird, bleibt der Durchflußwiderstand und damit die Leistung des Filters über eine wesentlich längere Zeitdauer gleich. Durch die Schnüren-, Kettenu. dgl. Abnahme swird bekamit1ich der Filterlmchen restlos vom Filtermittel entfernt, und es wird vermieden, daß wie bei der Schaberabnahme Kuchenteile auf dem Filtermittel verbleiben und, erneut zur Filtration gelangend, die Durchlässigkeit des Filtermittels verringern, was um so mehr in E-rscheinung tritt, je feiner ein Teil der zu flitrierenden Aufschlämmung ist. Die feinen Teile wandern in die Zwischenräume des nicht restlos entfernten Filterkuchens und verringern in bemerkenswerter Weise die Durchlässigkeit und den Filtrierwiderstand.
- Die Zeichnung erläutert zum Beispiel an einem an sich bekannten Trommeldrehfilter das zu schützende Verfahren. Hierbei bezeichnet I eine an sich bekannte Filtertrommel, an deren Umfang sich Zellen 3 befinden und die einen Filtertrog2, mit dem zu filtrierenden Stoff gefüllt, durchläuft. Hierbei wird in an sich bekannter Weise eine Kuchenschicht auf der Filterfläche erzeugt und erforderlichenfalis durch eine Waschvorrichtung 10 gewaschen.
- Nachdem die Zelle weitergewandert und an die mit 3b bezeichnete Stelle gelangt ist, wird der Filtrationsd;ruck aufgehoben, worauf die noch auf dem Filtermittel verbliebene untere Kuchenschicht 7 durch eine um eine Walze 6 geführte Schnüren-, Ketten- u. dgl. Abnahme 5 abgehoben wird. Die untere Kuchenschicht wird erfindungsgemäß dem Filtertrog wieder zugeleitet und der Filterkuchen durch eine verhältnismäßig schnell umlaufende Rührvorrichtung 9 aus dem Ahnahmemittel entfernt und wieder aufgeschlämmt. Die zwischen 31 und 3C liegenden Zellen befinden sich erfindungsgemäß im drucklosen bzw. druckausgeglichenen Zustand.
- An der mit 3C bezeichneten Stelle gelangt -der Filtrationsdruck wieder zur Einwirkung, und hierbei beginnt erneut die Kuchenbildung.
- Das Verfahren ist in entsprechender Anordnung sowohl auf Saug- als auch auf Druckfiltern anwendbar und ergibt wesentlich trocknere oder besser ausgewaschesne Filterkuchen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Filtrieren von Schlämmen, vorzugsweise mit groben oder kristallinen Festbestandteilen auf Drehfiltern, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kuchenschicht (8) von einem Schaber (4) von der Filterfläche weggeführt wird, während \ die untere Kuchenschicht (7) im Anschluß daran mittels Schnüren, Ketten od. dgl. (5) abgeleitet und über eine Walze (6) dem Filtertrog (2) zugeführt wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch I, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Drehfilter (I) mit einem Schaber (4) od. dgl. zum Abführen einer oberen Kuchenschicht von der Filterfläche und einer aus Schnüren, Ketten od. dgl. gebildeten Abnahmevorrichtung (5) zum Ableiten der unteren Kuchenschicht (7) von der Filtertrommel (I) und zum Überführen derselben nach dem Filtertrog (2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1194D DE892740C (de) | 1941-12-04 | 1941-12-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von Schlaemmen, vorzugsweise mit groben oder kristallinen Festbestandteilen auf Drehfiltern mit zweifacher Kuchenabnahme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1194D DE892740C (de) | 1941-12-04 | 1941-12-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von Schlaemmen, vorzugsweise mit groben oder kristallinen Festbestandteilen auf Drehfiltern mit zweifacher Kuchenabnahme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892740C true DE892740C (de) | 1953-10-08 |
Family
ID=7291091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM1194D Expired DE892740C (de) | 1941-12-04 | 1941-12-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von Schlaemmen, vorzugsweise mit groben oder kristallinen Festbestandteilen auf Drehfiltern mit zweifacher Kuchenabnahme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892740C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005026B (de) * | 1954-10-15 | 1957-03-28 | Buckau Wolf Maschf R | Verfahren und Vorrichtung zum Entwaessern von Hefe mittels Saugfilters |
| DE1105393B (de) * | 1957-01-08 | 1961-04-27 | Olin Mathieson | Verfahren und Drehfilter zum Filtrieren von Feststoffsuspensionen |
| DE1141979B (de) * | 1960-11-19 | 1963-01-03 | Schwermaschb Karl Liebknecht M | Trommeldrehfilter mit fuer die Filterkuchenabnahme vorgesehener Belueftungseinrichtung |
-
1941
- 1941-12-04 DE DEM1194D patent/DE892740C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005026B (de) * | 1954-10-15 | 1957-03-28 | Buckau Wolf Maschf R | Verfahren und Vorrichtung zum Entwaessern von Hefe mittels Saugfilters |
| DE1105393B (de) * | 1957-01-08 | 1961-04-27 | Olin Mathieson | Verfahren und Drehfilter zum Filtrieren von Feststoffsuspensionen |
| DE1141979B (de) * | 1960-11-19 | 1963-01-03 | Schwermaschb Karl Liebknecht M | Trommeldrehfilter mit fuer die Filterkuchenabnahme vorgesehener Belueftungseinrichtung |
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