DE892330C - Trockengleichrichter - Google Patents

Trockengleichrichter

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Publication number
DE892330C
DE892330C DES13628A DES0013628A DE892330C DE 892330 C DE892330 C DE 892330C DE S13628 A DES13628 A DE S13628A DE S0013628 A DES0013628 A DE S0013628A DE 892330 C DE892330 C DE 892330C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
layer
semiconductor
rectifiers
selenium
Prior art date
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Expired
Application number
DES13628A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Dr Rose
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE892330C publication Critical patent/DE892330C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D48/00Individual devices not covered by groups H10D1/00 - H10D44/00
    • H10D48/01Manufacture or treatment
    • H10D48/04Manufacture or treatment of devices having bodies comprising selenium or tellurium in uncombined form
    • H10D48/042Preparation of foundation plates
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10PGENERIC PROCESSES OR APPARATUS FOR THE MANUFACTURE OR TREATMENT OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
    • H10P10/00Bonding of wafers, substrates or parts of devices
    • H10P10/12Bonding of semiconductor wafers or semiconductor substrates to semiconductor wafers or semiconductor substrates

Landscapes

  • Electrodes Of Semiconductors (AREA)

Description

  • Auf dem Gebiet der Trockengleichrichter haben sich in der Starkstromtechnik die Flächengleichrichter, in der Schwachstromtechnik die Spitzengleichrichter oder so.genannten Detektoren eingeführt. Die verbreitetsten Beispiele für Flächengleichrichter sind die Selen- und die Kuprderoxydu.lgleichrichter. Als Spitzengleichrichter haben sich in neuerer Zeit hauptsächlich die Silicium- und die Germaniumdetektoren durchgesetzt. Die für die Spitzengleichrichter verwendeten Halbleiterstoffe haben allgemein eine höhere spezifische Leitfähigkeit als die für Flächengleichrichter geeigneten Halbleiterstoffe.
  • Bei Flächengleichrichtern muß zur Vermeidung von Durchschlägen die Halbleiterschicht eine gewisse Mindeststärke aufweisen. Hieraus ergibt sich auch ein gewisser Mindestwert des Bahnwiderstandes der Halbleiterschicht, .der idie- Flußeigenschaften weitgehend beherrscht. Es ist nun eine Tatsache, daß zur Erzeugung technisch brauchbarer Flächengleichrichter nur Halbleiterstoffe verwendet werden können, die eine verhältnismäßig niedrige spezifische Leitfähigkeit aufweisen. Dies führt, 'wie schon gesagt, dazu, daß, durch die notwendige Mindeststärke der Halbleiterschicht bedingt, der Bahnwiderstand sich nicht unter einen gewissen Mindestwert herabmindern läßt.
  • Es ist bekanntgeworden, eine gewisse Verminderung des Bahnwiderstandes dadurcli'herbeizuführen, daß die Halbleiterschicht eines Flächengleichrichters, z. B. eines Selengleichrichters, aus zwei Teilschichten gebildet wird, von denen die .der Grundelektrode benachbarte Teilschicht eine höhere spezifische Leitfähigkeit aufweist als die folgende Halbleiterteilschicht.
  • Der neue Trockengleichrichter stimmt mit dem vorerwähnten bekannten Gleichrichter darin überein; d.aß seine- Halbleiterschicht ebenfalls aus zwei Teilschichten besteht und daß von diesen diejenige Teilschicht, die der Grundelektrode benachbart ist, die höhere. spezifische Leihfähigkeit aufweist. Von dem Bekannten unterscheidet sich der neue -Gleichrichter dadurch, daß die der Grundelektrode benachbarte Teilschicht aus einem zur Bildung von Spitzengleichrichtern geeignete Halbleiterstoff, z. B. aus Silicium oder Germanium, und die andere Halbleiterteilschicht .aus einem Halbleiterstoff, z. B:. Selen, besteht, der in seiner der Deckelektrode zugewandten Oberflächenschicht eine flächenhafte Sperrschicht besitzt.
  • Auch ,bei dem neuen Gleichrichter ist der Bahnwiderstand ,kleiner als bei denjenigen Flächengleichrichtern, bei denen die Halbleiterschicht aus einem einheitlichen Stoff besteht. Darüber hinaus hat aber der neue 'Gleichrichter den Vorteil, daß er besonders zuverlässig gegen Durchschläge gesichert ist. Wenn etwa die zur Bildung des eigentlichen Sperrschichtgleichrichters dienende Halbleiterteilschicht kleine Fehlstellen enthält, an denen sonst Durchschläge auftreten. würden, so führen diese Fehlstellen bei dem neuen Gleichrichter allenfalls zur Bildung von Spitzengleichrichtern, die gleichgepolt sind mit dem eigentlichen Flächengleichrichte(. Es treten also keine Durchschläge auf, andererseits werden die Fehlstellen gleichsam durch Bildung von Spitzengleichrichtern ausgebessert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des neuen Gleichrichters in stank vergrößertem Maßstab.
  • Die Grundelektrode ist mit r und die Deckelektrode oder, in anderer ,Bezeichnung, die Sperrelektrode mit 2 bezeichnet. Die Halbleiterschicht befindet sich zwischen den beiden Elektroden z und 2 und besteht hier aus zwei Teilschichten, der Schicht 3 und der Schicht 4. Für die Schicht 3 ist ein galbleitersboff gewählt, .der zur Bildung von Flächengleichrichtern geeignet ist, während die Halbleiterschicht 4 aus einem Halbleiterstoff besteht, der zur Bildung von Spitzengleichrichtern geeignet ist. Die Sperrschicht -des eigentlichen Flächengleichrichters bildet sieh üblicherweise an der Berührungsfläche der Halbleiterschicht 3 mit der Sperrelektrode oder, in anderer Bezeichnung, Deckelektrode 2. Wie die Darstellung veranschaulicht, wird die Halbleiterschicht 3 vorzugsweise wesentlich dünner gewählt als die Halbleiterschicht 4. Im übrigen sei auf die obige Beschreibung verwiesen. Wie daraus hervorgeht, kann z. B. die (Schicht 3 aus Selen und die .Schicht 4 aus Silicium oder Germanium bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trockengleichrichter, der als Flächengleichrichter, z. B. als Selengleichrichter, aufgebaut ist und bei dem die Halbleiterschicht aus zwei Teilschichten besteht, von denen .die der Grundelektrode benachbarte eine höhere spezifische Leitfähigkeit aufweist als die folgende Halbleiterteilschicht, dadurch gekennzeichnet, daß ,die ,der Grundelektrode benachbarte Teilschicht aus einem zur Bildung von Spitzen!gleichrich.-tern geeigneten Halbleiterstoff, z. B. aus Silicium oder Germanium, und die andere Halbleiterteilschicht aus einem Halbleiterstoff, z. B. Selen, besteht, der in seiner der Deckelektrode zugewandten Oberflächenschicht eine flächenhafte Sperrschicht besitzt. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 4&2 239.
DES13628A 1950-06-20 1950-06-20 Trockengleichrichter Expired DE892330C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB482239A (en) * 1935-06-22 1938-03-25 British Thomson Houston Co Ltd Improvements in and relating to dry plate rectifiers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB482239A (en) * 1935-06-22 1938-03-25 British Thomson Houston Co Ltd Improvements in and relating to dry plate rectifiers

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