DE89231C - - Google Patents
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- DE89231C DE89231C DENDAT89231D DE89231DA DE89231C DE 89231 C DE89231 C DE 89231C DE NDAT89231 D DENDAT89231 D DE NDAT89231D DE 89231D A DE89231D A DE 89231DA DE 89231 C DE89231 C DE 89231C
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- Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
Description
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KAISERLICHES > aSHfteim ^eecnfd&eibi, ®efcH
frfjaft mit befövättttet ^rtfiuttfl, 5RatfBor. —
apparat jur prüfung ber £>Srte Don ©ta^Ifugelti,
inSbefonbete Bon ©tctljlfugeln für ' ffiugellctger.
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Stahlkugeln, die für Kugellager Verwendung finden sollen, müssen neben anderen Eigenschaften
besonders auch jene der Härte und Zähigkeit im höchsten Grade besitzen. Werden nun solche Kugeln bei dem Härteprocefs überwärmt,
so verlieren sie die so nothwendige Eigenschaft der Zähigkeit und die Folge davon
ist, dafs sie bei der Benutzung in den Lagern bersten und dann stets verhältnifsmäfsig. bedeutenden
Schaden anrichten. Es läfst sich nun ohne Weiteres nicht beurtheilen, ob eine
Kugel gesund bezw. brauchbar ist oder durch Ueberhitzung Schaden gelitten hat; in dem
einen wie dem anderen Falle zeigt sie dieselbe tadellose Hochglanzpolitur.
Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Apparat soll nun dazu dienen,
festzustellen, ob eine Kugel zweifellos gut ist oder beim Härten verbrannt wurde, oder
ob sie keine genügende Härtung erhalten hat, oder auch aus minderwerthigem Stahlmaterial
fabricirt worden ist.
Der Zweck wird in der Weise erreicht, dafs man die Kugel aus einer bestimmten Höhe
auf einen glasharten Klotz fallen läfst und dieselbe, dann unter genauer Feststellung der
Aufsprunghöhe wieder abfängt. Eine überwärmte Kugel hat nicht mehr denselben Grad
der Elasticität wie eine unter vorschriftsmäfsigen Bedingungen gehärtete Kugel, und springt
infolge dessen nicht so hoch als diese. Aus der Differenz der Sprunghöhe läfst sich zuverlässig
auf den Grad der Ueberwa'rmung schliefsen.
Der neue Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι im Längenschnitt,
Fig. 2 im Grundrifs und in Fig. 3 in der Vorderansicht dargestellt.
Die zu prüfenden Kugeln befinden sich in dem von Säulen α α getragenen geneigt liegenden
Kasten b, aus dem sie durch eine Hebevorrichtung, welche weiter unten näher erläutert
werden soll, dem oberen Ende einer geneigt liegenden Rinne c zugeführt werden. In dieser
geneigt liegenden Rinne c rollen die Kugeln abwärts, um vom unteren Ende der Rinne auf
einen tiefer liegenden glasharten Klotz aus Stahl oder anderem geeigneten Material aufzufallen.
Infolge ihrer Elasticität springen die Kugeln wieder aufwärts und fallen in einen
Kasten g. Zwischen diesem Kasten und dem Stahlklotz d ist ein Querstab f (Schieber) angebracht,
der mittelst einer Mikrometerschraube e in seiner Höhenlage verstellbar ist. Sind, die
Kugeln richtig gehärtet, also gesund, so springen sie bis zu einer bestimmten Höhe, und dementsprechend
wird der Schieber^ so eingestellt, dafs die Kugeln über ihn hinweg in den
Kasten g fliegen. Sind die Kugeln beim Härten verbrannt, so werden sie infolge geringerer
Elasticität nicht so hoch springen, also den Schieber^" nicht überfliegen. Diese minderwerthigen
unbrauchbaren Kugeln werden also auf diese Weise von den guten, richtig gehärteten
Kugeln ausgeschieden.
Das vorhin erwähnte Hebewerk, zum Zwecke, die Kugeln aus dem Kasten b der Rinne c
zuzuführen, ist aus Fig. ι und 3 deutlich ersichtlich.
Ein Schieber /2, welcher oben eine Rinne hat, wird vermittelst der Stangen /
und in durch das Excenter k, welches von der Schnurscheibe z" gedreht wird, in auf- und
abwärtsgehende Bewegung versetzt. Es werden auf diese Weise die Kugeln mittelst des
Schiebers h so weit gehoben, dafs sie in die Rinne c überlaufen.
Diese Hebevorrichtung steht mit dem Wesen der vorliegenden Erfindung nicht in innerem
Zusammenhang, da anstatt der bezeichneten Hebevorrichtung eine beliebige andere Construction
Anwendung finden kann. Die gezeichnete Construction soll nur als Beispiel dienen, in welcher Weise die Kugeln bei dem
beschriebenen Apparate zweckmäfsig aus dem j Kasten in die Ablaufrinne c überzuführen sind.
Es ist ersichtlich, dafs der Klotz, d, der in
der Zeichnung oben mit ebener Fläche versehen gedacht ist, auch eine andere geeignete
Form erhalten kann; so z. B. könnte dieser Klotz auch durch eine mathematisch genau
rund geschliffene Glaskugel ersetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zur Prüfung der Härte von Stahlkugeln, insbesondere von Stahlkugeln für Kugellager, gekennzeichnet dadurch, dafs die zu prüfenden Kugeln aus einen Behälter b mit schräger Laufrinne c auf einen glasharten Körper auffallen, der einem in seiner Höhenlage verstellbaren Schieber f gegenüber derart angeordnet ist, dafs die gut gehärteten, beim Aufschlagen eine bestimmte Sprunghöhe aufweisenden brauchbaren Kugeln über den Schieber^1 in einen Sammelbehälter g springen, während die unbrauchbaren Kugeln ihrer geringeren Sprunghöhe wegen nicht zu diesem Behälter' gelangen, also von den guten Kugeln ausgeschieden werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89231C true DE89231C (de) |
Family
ID=361061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89231D Active DE89231C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89231C (de) |
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0
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