DE891770C - Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Herstellung von Kolben mit einer die Temperatur ausgleichenden Fuellung - Google Patents
Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Herstellung von Kolben mit einer die Temperatur ausgleichenden FuellungInfo
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Description
- Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Kolben mit einer die Temperatur ausgleichenden Füllung Durch das Patent 762 82o ist ein Verfahren zur Herstellung von Kolben mit einer die Temperatur ausgleichend,--n Füllung geschützt, .die in flüssigem Zustand in Kammern -eingebracht wird, die in der Kolbenwandung etwa parallel zur Kolbenachse liegen; dieses Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß zunächst diese Kammern .in der Kolbenwandung so angebracht werden, daß sie an einer Stelle durch einen umlaufenden. Kanal miteinander in Verbindung stehen, und daß sodann die Ausgangsöffnungen .dieser Kammern unter Aufrechterhaltung der gegenseitigen Verbindung durch einen nach außen dicht schließ@,nden Ring über-.deckt werden und daran anschließend von einer Stelle aus durch eine geeignete Bohrung flüssiges Metall in die Kammern eingebracht wird, worauf .die Füllung durch Verdrehung des Kolbens um z8o° nach dem GESetZ .der kommunizierenden Röhren gleichmäßig auf sämtliche Kammern verteilt und schließlich die Kammern durch Einpressen des Vergchlußrin.ges in die Öffnungen zum Verbindungskanal voneinander getrennt werden. Zum Zwec kder Entlüftung der Kammern beim Einfüllen ist bei td@--m dort beschriebenen Ausführungsbeispiel eine Entlüftungsöffnung angebracht, die durch eine der Füllöffnung diametral gegenüberliegende Bohrung gebildet wird.
- Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung natrium.gekühlter Ventile .die Luft aus dem Innern mit Hilfe einer Luftpumpe abzusaugen, die durch eine Rohrleitung mit dem Hohlraum des Ventils in Verbindung steht.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche zum Absaugen der Luft beider Füllung von Kolbenkammern nach dem Patent 762 82,0 bestimmt ist und im wesentlichen darin -besteht, daß für die Einbringung der Füllung und das Absaugen der Luft aus sämtlichen Kammern nur eine einzige Öffnung vorgesehen ist, in welcher ein Doppelrohr befestigt ist, durch dessen einen Rohrkanal die Luft abgesaugt und durch dessen anderen Rohrkanal das flüssige Metall eingeführt wird. Durch diesen Zusammenbau der Füllvorrichtung mit der Absaugevorricbtung ergibt sich eine besonders einfache Gestaltung des Kolbens und eine bequeme Handhabung desselben. - Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann die Luft in besonders zweckmäßiger Weise vor dem Einbringen der Füllung abgesaugt werden, was den Vorteil hat, daß dadurch die Gefahr einer schädlichen Oxydation eines Füllmetalls vermieden wird, die unter anderem bei Verwendung von Natrium zu Störungen führen würde.
- Das Doppelrohr kann aus zwei mit Spiel -ineinandergesteckten Röhrzn bestehen; das äußere Rohr wird in der Bohrung befestigt, beispielsweise durch Verschrauben oder Einpressen, das innere Rohr kann außerhalb des Kanals durch Verlöten, Verschweißen od. dgl. mit dem äußeren Rohr verbunden sein. An .das eine Rohr wird eine Vakuumpumpe bekannter Art, an das andere eine Spritze zum Einbringen des flüssigen Metalls angeschlossen, welch letztere so bemessen. wird, daß sie genau die zur Füllung eines Kolbens benötigte Metallmenge aufnimmt.
- Nach Entlüftung und Füllung muß die diesen Zwecken dienende Öffnung, wie in dem Patent 762 82o erwähnt, verschlossen -werden. Damit dies in möglichst einfacher und zuverlässiger Weise geschehen kann, wird die Bahrung zweckmäßig in ihrem äußeren Teil kegelförmig ausgeführt und erhält i@n ihrem inneren Teil eine in entgegengesetztem Sinn kegelförmige Erweiterung, :die beispielsweise mit Hilfe eines Fräsers ;hergestellt werden kann. In .den äußeren konischen Teil -werden zunächst die Enden des Doppelrohres eingesetzt; nach dessen Entfernung -wird in die Bohrung ein schwach kegelförmigier Stift eingetrieben, dessen inneres Ende eine von außen nach innen sich kegelförmig verjüngende Höhlung besitzt, derart, :daß sich der untere Rand des Stiftes beim Eintreiben in die konisch unterschnittene Erweiterung der Bohrung preßt und dadurch den Stift gegen ein Lösen sichert. Dadurch -wird eine Lockerung .des Stiftes auch nach beliebig häufigem Erhitzen und Erkalten vermieden. Zugleich wirkt der Stift nach Art eines Niets und trägt zu einer -weiteren Verbesserung der Verbindung des Ver.schlußringes mit dem Kolbenkörper bei.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist nachstehend an Hand -der Zeichnung noch kurz erläutert, welche in rein schematischer Form in Rig. i einen Teilquerschnitt :durch einen Kolben zeigt, während Fig. 2 den Verschlußstift für die Füll- und Entlüftungsöffnung zeigt.
- Mit i ist, wie im Patent 762 82o beschrieben, der" Kolbenschaft bezeichnet, mit 2 eine der kreisförmig angeordneten, achsparallelen Bohrungen, die zur Aufnahme des Temperatürausgleichmittels 3 dienen. q. ist der die einzelnen Kammern 2 verbindende Kanal, 5 der Verschlußring, der in der Zeichnung so dargestellt ist, wie er nach dem Aufschweißen, aber vor dem Einpressen in die Kammermündungen liegt.
- In der linken Hälfte der Zeichnung ist ein Schnitt durch eine Kammer 2, in der rechten Hälfte ein Schnitt durch die Einfüllöffnung gezeigt, die sich zweckmäßig in der Durchmesserebene eines Kolbenbolzenauges befindet.
- Der Ring 5 besitzt an dieser Stelle eine sich von außen nach innen kegelförmig verjüngende Bohrung, an die sich eine Bohrung 6 mit Kolbenschaft anschließt, die in eine sich kegelförmig erweiternde Aussparung 7 mündet.
- Zum Zweck der Entlüftung und Füllung der Kammern 2 wird in .die Bohrung des Ringes 5 das vordere Ende des Doppelrohres 8, 9 eingebracht, beispielsweise eingeschraubt. An; das äußere Rohr 8 ist beispielsweise eine Luftpumpe angeschlossen, an das innere Rohr 9 eine Spritze, durch welche die Füllung eingebracht werden kann. Dann wird die Luft abgesaugt und unmittelbar :daran anschließend :das flüssige Metall eingespritzt; sodann wird die Öffnung :durch Eintreiben des Verschlußstiftes io verschlossen, der außen schw.aeh kegelförmig verjüngt ist und an seinem inneren Ende eine kegelförmige Aushöhlung i i besitzt, so daß sich sein Rand in schwalbenschwanzförmig unterschnittene Nutender Aussparung 7 einpreßt, während gleichzeitig sein Schaft dicht in :die Bohrung 6 und die Einfüllbohrung des Ringes 5 gepreßt wird.
- Wird nun der Kolben, wie im Patent 762 82o beschrieben, um i8o° gedreht, so wird die Füllung über den Kanal q. vollständig gleichmäßig über sämtliche Kammern 2 verteilt, worauf die Kammern durch Einpressen des Ringes 5 in ihre Mündungen voneinander getrennt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Kolben mit einer die Temperatur ausgleichenden Füllung nach Patent 762 82o, bei -welchem die flüssige Füllung in einzelne Kammern eingebracht und die in den Kammern befindliche Luft mit Hilfe einer Pumpe abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einbringen der Füllung und Absaugen der Luft aus sämtlicli°n Kammern eine einzige Öffnung (6) dient, in welcher ein Doppelrohr (8, 9) befestigt ist, durch dessen einen Rohrkanal die Luft abgesaugt und durch dessen anderen Rohrkanal das flüssige Metall eingeführt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelrohr aus zwei, mit Spiel ineinanderliegenden Rohren: (8, 9) besteht, .die außerhalb des Entlüftungskanals miteinander verbunden sind. 3._ Nach .den Ansprüchen i und 2 hergestellter Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Einfüllöffnung (6) eine unten, konisch erweiterte Aussparung (7) .anschließt, in welche nach Entlüftung und Füllung der Kolbenkammern ein schwach kegelförmiger, an seinem inneren Ende kegelförmig ausgehöhlter Stift (io) so eingetrieben wird, d'aß sich sein unterer Rand in die unterschnittene Erweiterung der Bohrung preßt und dadurch den Stift gegen ein Lösen sichert.
Priority Applications (1)
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| DE891770C true DE891770C (de) | 1953-10-01 |
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| DEH4247D Expired DE891770C (de) | 1943-05-23 | 1943-05-23 | Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Herstellung von Kolben mit einer die Temperatur ausgleichenden Fuellung |
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1943
- 1943-05-23 DE DEH4247D patent/DE891770C/de not_active Expired
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