DE891500C - Tragbares Atemschutzgeraet mit elektrostatischem Filter zur Abscheidung fester und fluessiger Partikeln - Google Patents

Tragbares Atemschutzgeraet mit elektrostatischem Filter zur Abscheidung fester und fluessiger Partikeln

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DE891500C
DE891500C DES25943A DES0025943A DE891500C DE 891500 C DE891500 C DE 891500C DE S25943 A DES25943 A DE S25943A DE S0025943 A DES0025943 A DE S0025943A DE 891500 C DE891500 C DE 891500C
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air
portable
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ionizer
electrode
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DES25943A
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Friedrich Julius Dipl-Ing Maas
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    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/40Electrode constructions
    • B03C3/41Ionising-electrodes
    • B03C3/43Ionising-electrodes radioactive
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Tragbares Atemschutzgerät mit elektrostatischem Filter zur Abscheidung fester und flüssiger Partikeln Die Erfindung b"etrifft ein tragbares Atemschutzgerät mit einem elektrostatischen Filter zur Abscheidung der eventuell vom einzuatmenden Luftstrom mitgeführten festen und flüssigen Partikeln.
  • Es existieren Atemschutzgeräte in großer Zahl, auch unter der Bezeichnung Rauch- bzw. Staub-bzw. Gasschutzmaske, bei denn eine Abscheidung der vom einzuatmenden Luftstrom mitgeführten Fremdpartikeln mittels Filtereinsätzen, beispielsweise aus Textil-, Zellstoffsubstanzen usw., erfolgt, durch welche die Luft beim Einatmen hindurchgesaugt werden muß. Je feinporiger die Filtereinsätze gestaltet sind und je länger der. vom Luftstrom in denselben zurückzulegende Weg ist, um so besser ist die Abscheiderwirkung solcher mechanischer Filter, um so, grÜßer isst aber auch der beim Einatmen zu überwindende Luftwider stand. Da die Behinderung der Atmung für den Benutzer eines .derartigen Atem.schutzgerätes sich aber äußerst nachteiiilig auswirkt und die Leistungsfähigkeit auch bei nur leichten körperlichen Anstrengungen stark herabsetzt, ist der Erhöhung des Abscheidungswirkun.gsgrades solcher Filter eine Grenze gesetzt. Jedenfalls ist die Abscheidung feinsten Staubes in der Größenordnung von etwa r y. Durchmesser bereits unbefriedigend, was wegen der Gefährlichkeit gerade derart feinen Staubes einen Nachteil darstellt.
  • Andere als auf mechanischer Filterung beruhende Atemschutzgeräte, insbesondere solche- mit elektrostatischem Filter, sind in tragbarer Form nicht bekannt und angesichts des großen apparativen Aufwandes auch bisher nicht realisiert worden. Derartige Elektrofilter beruhen auf der Ianisierung der Luftmoileküle beim Eintritt des zu reinigenden Luftstromes in die Apparatur, damit die Luftionen ihrerseits die vom Luftstrom mitgeführten Fremdpartikeln elektrisch aufladen, so, daß dieselben in einem Elektredensystem, durch welches der Luftstrom samt den geladenen Partikeln geleitet wird, infolge des dort herrschenden und quer zum Luftstrom gerichteten elektrischen Feldes, aus dem Luftstrom seitlich in Richtung auf die Elektroden abgelenkt werden, sich auf den Elektroden niederschlagen und dort haften:bleib:en. Der große Aufwand für Eiloktrofilter der üblichen Bauart beruht vor allem auf der Verwendung einer elektrischen Glimmentladung zur Erzeugung der Luftionen, da solche Glimm.lirhtionisatoiren nur bei sehr hohen Spannungen von über i;oiooo V arbeiten, also sehr voluminöse Stromverso-rgungsgeräte und eine weiträumige Konstruktion notwendig machen. Außer diesem großen apparativen Aufwand besitzen die bisher gebräuchlichen Elektrofilter ferner den Nachteil, daß die Glimmentladung ständig Ozon und nitrose Gase erzeugt, die bei einer Verwendung für Ateanschutzgeräte eine Belästigung und Schädigung der Atmungsorgane mit sich bringen würden.
  • Seit kurzem ist jedoch eine neue Bauwelse von Elektrofiltern bekanntgeworden, bei der zur Ionisierung des eintretenden Luftstromes eine radioaktive Bestrahlung desselben mit Substanzen erfolgt, die vorwiegend Alphapartikeln emittieren, dabei aber gasdicht gekapselt sind, so daß keinerlei gasförmige radioaktive Zerfallsprodukte in den vorbeigeleiteten Luftstrom gelangen können. Ferner h---nötigt der radioaktive Ionisator keine Hochspannung mehr. Es muß jedoch dafür gesorgt sein, daß das eigentliche Abscheiderelektrodensystem mit genügend niedriger Spannung arbeitet. Tragbare Atemschutzgeräte werden jedoch auf diesem Prinzip noch nicht gebaut.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein tragbares Atemschu.tzgerät, das nach dem erwähnten Prinzip arbeitet. Das Atemschutzgerät kennzeichnet sich dadurch, daß im Weg des durch Einatmen erzeugten Luftstromes zur Abscheidung der festen und flüssigen Fremdpartikeln der angesaugten Luft ein elektrostatisches Filter sowie ein Ionisator vorgesehen sind, wobei der Ionisator im Luftstrom durch radioaktive Bestrahlung-Luftionen in großer Zahl erzeugt, die ihrerseits die e'.eletrische Aufladung der vom Luftstrom mitgeführtem festen und flüssigen Partikeln bewirken, und der Luftstrom samt den nunmehr elektrisch aufgeladenen festen und flüssigen Fremdpartikeln nach seinem Austritt aus dem Ionisator durch ein dem Ionisator nachgeschaltetes System von metallischen Elektroden geleitet ist, zwischen denen auf Grund einer an ihnen liegenden relativ niedrigen Spannung ein elektrisches Feld herrscht, wodurch die elektrisch geladenen festen und flüssigen Fremdparbkeln in Richtung auf die Elektroden abgelenkt werden, sich an denselben niederschlagen und dort haftenbleiben.
  • In den Fig. I bis 16 ist das Atemschutzgerät mit elektrostatischem Filter dargestellt.
  • Fig. i bis q. zeigen beispielsweise Ausführungen des Lufteintrittsstutzens mit Ionisator; Fig. 5 bis 1q. zeigen verschiedene beispielsweise Bauformen für den elektrostatischen Abscheidcr; Fig. 15 stellt ein elektronisches Stromversorgungsgerät für das Elektrofilter dar; Fig. 16 zeigt in schematischer Darstellung das gesamte.Atemschutzgerät mit elektrostatischemFilter. Das Prinzip des Atemschutzgerätes mit elektrostatischem Filter ist in einer beispielsweisen Ausführung in Fig. i im Schnittdargestellt. Durch eine rohrförmige, vom. hinten nach vorn ab.satzweise sich verjüngende und gasdichte Ummantelung i wird durch die Eintrittsöffnung :2 die Außenluft angesaugt, die in Pfeilrichtung in die Apparatur eintritt. Der hier rohrförmig ausgebildete Lufteintritt 2 ist zugleich der Ion.isator und trägt auf seiner Innenwandung einen Belag 3 aus gasdicht gekapselten Substanzen mit vorwiegender Alphaemission in Richtung auf den von der eintretenden Luft durchströmten Innenraum. Hinter dem Lufteintritt 2 mit Ionisator weitet sich die Ummantelung i kegelförmig auf den Durchmesser des elektrostatischen Abschemders 7. Um eine gleichmäßige Verteilung der aus dem IonisatoT in den Abscheider 7 strömenden Luft über den gesamten Abscheiderquerschnitt zu erwirken, befindet sich im kegelförmigen Teil der Ummantelung i ein Luftverteiler, beispielsweise bestehend aus den konzentrisch angeordneten, rohrbz,uv. trichterförmigen und rotationssymmetrischen Führungswänden q., 5 und 6. Die in Pfeilrichtung aus dem Abscheider 7 austretende, von festen und flüssigen Partikeln befreite Luft gelangt irr den Atmungsraum 8 in unmittelbarer Umgebung der Atmungsorgane. Alle Elektroden des Abscheiders sind u@mschich.tig an den positiven bzw. negativen Anschluß des Klemmenpaares 9 angeschaltet, das seine Spannung über die isolierte Leitung io aus dem hier als Batterie i i angedeuteten Stromversorgungsgerät erhält.
  • Die in Fig. i angegebene Pfeilrichtung für die Luftströmung im Atemschutzgerät gilt für den Fall der Einatmung, für den das elektrostatische Filter voll wirksam ist. Beim Ausatmen strömt die Luft in umgekehrter Richtung durch den Abscheider 7, den- Luftverteiler und dem Ionisator ins Freie. Selbst wenn die ausgeatmete Luft beispielswoi.se flüssige Partikeln aufweist, erfolgt kein morkbarer Niederschlag derselben im Abscheider 7, da diese Partikeln elektrisch nicht geladen sind. Also kann der Abscheider durch den Wasserdampfgehalt der ausgeatmeten Luft nicht wesentlich befeuchtet werden, und die Ausatmung kann ohne Nachteile für das Elektrofilter durch dieses hindurch erfolgen. Besondere Ventileinrichtungen für den Ausatmungsvorgang kommen somit in Wegfall, was einen bedeutenden Vorteil gegenüber A.temschutzgeräten mit mechanischen Filtern darstellt.
  • Bei der in Fig. i dargestellten beispielsweisien Ausführung ist als Ionisa.tor der rohrförmige Lufte,in@trittsstUtZe!n 2 verwendet. Dabei wird die volle ionisierende Wirkung der im Belag 3 enthaltenen radioaktiven Substanz dann nicht ausgenützt, wenn der Durchmesser dieses Eintrittsstutzens kleiner ist als die Reichweite der von der radioaktiven Strahlungsquelle emittierten Alphateilchen in Luft. Bei Radium beträgt diese Grenzreichweite in Luft beispielsweise etwa, 7,5 cm für die energiereichste Komponente der Alphaemission. Eine Ausnutzung der vollen ionisierenden Wirkung der verwendeten radioaktiven Strahlungsquelle ermöglicht eine Ausführung des Ionisators nach Fig. 2, die eine schematische Ansicht des Atelmschutzgerätes von vorn zeigt. Hierin bezeichnet 12 den kegelförmigen Teil der Ummantelung, der die Verbindung zwischen leim rundem. Abscheider und dem hier rechteckigen Eintrittsstutzen 13 herstellst. Die Luft wird durch die rechteckige Öffnung 14 eingelsa:ugt (in Fig. 2 senkrecht zur Zeichnungsebene) und längs ihres Weges nach hinten. ionisiert durch die von den radioaktiven Belägen 15 und 16 in Pfeilrichtung ausgehende Strahlung, vorwiegend durch die emittierten Alphateilchen. .Die. Länge der Eintrittsöffnung 14 darf hierbei nicht größer als die zweifache Maximalreichweite der Alphatei.lchen in Luft gemacht werden, während die Breite der Eintrittsöffnung 14 so dimensioniert ist, daß auch bei heftiger Atmung das eingesaugte Luftvolumen im Ionisator noch ausreichend ionisiert wird. Auch bei dieser Ausführung des Lufteintrittsstutzens ist ein Luftverteiler vor dem eigentlichen; Abschei.der vorgesehen.
  • Zwei weitere beispielsweise Ausführungen des radioaktiven Ionisators mit einem dem radioaktiv bestrahlten Raumteil überlagerten elektrischen Feld zeigen die Fig. 3 und .4 in einer scheimat.ischen Ansicht vom vorn. Dabei entspricht der Ionisator von Fig. 3 der rohrförmigen Bauart, die in Fig. i ebenfalls dargestellt wurde, wobei hier wiederum wie dort mit i die rohrförmige Ummantelung, mit 3 der ringförmige, radioaktive Belag und mit 4 bzw. 5 bzw. 6 die Vorderkanten der, konzentrischen Luftverteilungswände bezeichnet sind. Zusätzlich weist aber der Ionisator hier eine axial und von den. anderen Bauteilen -isoliert angebrachte metallische Innenelektrode 17 auf, die mit einem Pol der als Batterie 18 angedeuteten Spannungsquelle verbunden ist. Der radioaktive Belag ist in vorliegender Ausführung auf einem metallischen Träger gasdicht aufgebracht, der mit dem anderen Pol der Spannungsquelle 18 verbunden ist. Eis entsteht somit ein radial gerichtetes Feld im Ionisatoera.um, das die durch radioaktive Bestrahlung gebildeten ionisierten Luftmoleküle zwingt, in radialer Richtung sich zu bewegen, so, daß ein Icnenstrom den ganzen Innenraum des Ionisators erfüllt und die elektrische Aufladung der vom Luftstrom mitgeführten festen und flüssigen Fremdpartikeln fördert. Der in F'ig. 4 dargestellte rechteckige Ianisator, ähnlich denn in Fig. 2 angegebenen, besitzt hier zwei Seitenwände 1g bzw. 20 aus Isoliermaterial, aber metallische Schmalseiten mit je einem radioalctiven Belag 21 bzw. 22. Die rechteckige Eintrittsöffnung halbierend', tragen die isolierenden Wände ig und 20 eine metallische Elektrodenfläche 23, die sich über die ganze Tiefenausdehnung des Ionisators erstreckt, also dieselbe Ausdehnung aufweist, wie die radioaktiven Strahlungsquellen 21 bzw. 22.
  • Zwischen den metallischen Trägern der radioaktiven. Beläge 21 und 22 einerseits und der Mittelelektrode 23 andererseits liegt eine durch die Batterie 24 angedeutete elektrische Spannung, so daß in beiden Hälften des rechteckigen Eintrittsstutzens dem radioaktiv bestrahlten Raum ein elektrisches Feld überlagert ist. Die hierdurch auftretenden Ionenströme in beiden Ionisatorhälften unterstützen die aufladende Wirkung der Icnen in bezug -auf die vom Luftstrom mitgeführten festen und flüssigen Fremdpartikeln.
  • Bei dem in Fig. 3 und 4 angegebenen beispieilswei;se,n Ionisatorausführungen wird die gleiche Wirkung erzielt, wenn die radioaktiven Strahlungsquellen nicht auf den Außenelektroden, sondern auf dein Innenelektroden angebracht werden, falls gewährleistet ist, daß die, gleiche Zahl vom Luftionen im Ionisatorraum erzeugt wird. Weder bei dieser noch bei der in Fig. 3 und 4 angegebenen Anordnung ist die Polarität der zwischen Außen-und Innenelektroden liegendenGlei.chspannung von wesentlichem Ei,nfluß. Als Spannungsquelle wird diejenige für den elektrostatischen Abscheidtir vorhandene (in Fig. i mit i i bezeichnet) oder auch eine getrennte benutzt.
  • Für den elektrostatischen Abscheider zeigt Fig. 5 in Vorderansicht und Fig. 6 in Aufsicht eine, beispielsweise, Ausführung mit ebenen Elektroden. Der Abscheider besitzt zwecks möglichst weitgehender Herabsetzung der notwendigen Betriebsspannung trotz relativ hoher elektrischer Feldstärke im Elektrodenzwischenraum eine sehr große Zahl ebener Plattenelektroden 25 bzw. 26, die aus elektrisch leitendem Matieirial bestechen oder zumindest beidsei,ts eine leitende Oberfläche aufweisen und voneinander isoliert mit kleinem Abstand parallel zueinander angeordnet sind. Die einzelnen Plattem sind an ihrem oberen und unteren Rand in Isolierstücken 27 montiert, wobei sie zu Plattengruppen zusammengefußt sind, die ihrerseits nach Fig. 6 so zusammengesetzt sind, daß ein angenähert rundes Gebilde entsteht. Bei der Schichtung der einzelnen Platten werden dieselben a1--wechselnd in der Tiefe etwas verschoben, so daß auf der Rückseite des Plattenpaketes (s.. Fig. 6) die mit 25 bezeichneten, auf der Vorderseite die mit 26 bezeichneten Platten hervorstehen. Durch eine metallische Querverbindung 2'8 auf der Rückseite des Abscheiders werden alle mit 25 bezeichneten. Elektrodenplatten an ihrem hervorstehenden Rand leitend untereinander und mit der Anschlußklemme 29 verbunden, ebenso wie alle
    Elektrodenplatten 26 auf der Vorderseite durch
    die Querverbindung 29 an der Anschlußklemme 30
    liegen. Die Ansahlußkle@mmen 5 bzw. 7 liegen an
    der vom Stromversorgungsgerät geliefertenGleich-
    spannung.
    Die einzelnen Elelerodenplatten von rechteckiger
    Fbrm, bestehen aus beliebig dünnem Metall., das
    aber genügend Steifigkeii.t besitzen muß, um ein
    mechanisch stabiles Plattenpaket zu ergeben. Falls
    erforderlich, wird die Stabilität vergrößert durch
    flache und schmale Zwischenlagen aus Isolier-
    material, die in der Mitte des Abscheiderquer-
    schnittes, etwa in Höhe der Querverbindung (in
    Fi.g. 5 mit 29 bezeichnet), in den Elektroden-
    zwischenräumen vorgesehen werden.
    Es ist nicht notwendig, daß .die Elektrodenplatten
    in ider beispielsweisen Ausführung des Abscheiders
    nach Fig. 5 bzw. 6 aus Metallblech bes.teihen. Viel-
    mehr können dieselben auch aus elektrisch nicht-
    leitendem Material bestehen und nur eine sehr
    dünne metallische Oberfläche aufweisen. Hierbei
    wird aber der Metallbelag nicht ganz bis zu den
    Schmalseiten hin ausgedehnt, damit an Stelle deir
    in Fig. 5 mit 27 bezeichneten Halterungen aus
    Isolierstoff solche aus Metall Verwendung finden
    können, die eine höhere Stabilität für das gesamte
    Plattenpaket zu erreichen gestatten.
    Schließlich besteht bei der Verwendung von
    isolierendem Trägermaterial mit leitend gemachter
    Oberfläche als Elektroden die Möglichkeit, jede
    der Elektrodenplatten nur einseitig mit einem
    leitenden Überzug zu versehen. Das elektrische
    Feld wirkt bekanntlich durch das isolierende
    TrägerinateTial hindurch, so daß eine, Beeinträchti-
    gung der Abscheiderwirkung nicht eintritt. Da-
    gegen ist in dieser Ausführung der Elektroden die
    Gefahr von Kurzschlüssen bei mechanischer Defo:r-
    matiGn des Abscheiders oder dem Eindringen
    größerer elektrisch leitender Partikeln in die Elek-
    trodenzwischenräume vermieden.
    Eine andere beispielsweise Ausführung des
    elektrostatischen Abscheiders; wird erhalten mit
    Hilfe der in Fi.g. 7 in Ansicht und Fig. 8 im Grund-
    riß dargestellten Wickelmethode. Es wird ein vier-
    faches Band von einer Breite, die etwa der er-
    forderlichen Tiefe des Abscheiders entspricht, und
    sehr großer Länge, das aus einer dünnen Metall-
    folie, einer Hilfszwischenlage 32, einer zweiten
    Metallfolie 33 und einer zweiten Hilfszwischen-
    lage 34 besteht, von außen nach innen wie in Fig. 7
    oder auch von innen nach außen kreisförmig
    Windung um Windung aufgewickelt, so@ daß = zur
    letzt ein kompakter spiraliger Wickel entsteht.
    @3äbei Ist, `-wieg aus`ig: $--earsictlicfi-di.@ Breite
    der bandförmigen Hilfszwischenlage wund 34-
    ö vas kleiner als die d-er°1@I°e aT@nd:er 3i und 33,
    sä `däß' leitzterie -aus denr=-feTtigeir-W3clzel aufr°-deer°
    Vo@rde'r- ünd--Rücks:eiit@ etwäse@räüstre@fero:.-' Diese
    überstehenden Metallränder der Folien 31 -und 33
    werden nun in einer Anzahl Querstege, von denen
    in Fig. 7 nur die zwei mit 35 und 36 bezeichneten
    angegeben sind, aus elektrisch isolierendem
    Material zuverlässig befestigt, wobei die Quer-
    stege, wie aus Fig. 8 ersichtlich, sowohl auf der
    Vorder- und Rückseite wie auch längs der Schmal-
    seite angebracht sind. Aus dem so, versteiftem
    Wickel werden nunmehr die beiden Hilfszwischen-
    lagen 32 und 34 durch thermische oder chemische
    Behandlung herausgelöst, so daß ein stabiles, durch
    die isolierenden Querstege zusammengehaltenes
    Elektradensystem entsteht, gebildet aus den von-
    E-inander isolierten Metallb'andern`3.i nd 33,
    mit geringem -Lüftäna voilemanden- spi`rä@fg
    aufgewickelt sind. Die beiden Metallbändex werden
    mit dem Plus- bzw. Minuspol der Spannungs-
    quelle verbunden, so, daß in den spiraligen Luft-
    spalten zwischen denselben ein quer gerichtetes
    elektrisches Feld entsteht.
    Bei der Bauav_t _des Abscheiders nach Fig. 7
    bzw. 8,-,k ann an Stelle der dünnen 1Vletahlbän.der
    auch ein beliebi-es rnichtmetaIlnscheis bäÜd. mit eün-
    sitiger 6äer beidseitiger Oberflächenrrieifällisierüng
    v@i^wen-rcfe@t@v`erde@n,--däs `a@@r--@@r-@nö@t@@@ndigen
    c 'hbhiisth,6ft b:zw: thermischen Behändddllunu _wider-
    stehen -ri%inß: Wird diie`T@lehde ÜIierffäche nicht bis
    'zu den-'lieiden Rändern der Trägerbänder erstreckt
    und bestehen dieselben aus isolierendem Material,
    so können die in Fig. 7 und 8 mit 35 bzw. 36 be-
    zeichneten Querstege aus Metall sein, wodurch er-
    höhte Stabilität des spiraligen Abscheideirs er-
    reicht wird.
    Die gleiche Wirkung wie mit dem spiralförmigen
    Abscheider ist; erzielbar mit einem Elekt:roden-
    system aus dünnwandigen Metallrohren, mit je um
    den gewünschten Luftabstand verändertem Radius,
    welche umschichtig am positiven bzw. negativen
    Poll der Spannungsquelle liegen. Um die-, mecha-
    nische Stabilität des Elektrodensystems zu er-
    höhen, werden einzelne radiale Isolierstege in das
    Elektrüdensystem eingebaut oder eventuell die
    beiden Elektrodenrrohrsysteme nach dem Spritz-
    gußverfahren hergestellt. Auch hier können nicht-
    metallische Trägermateirialien für die Elektroden
    verwendet werden, die einseitig oder beidseitig
    oberflächenleitend gemacht werden.
    Ein grundsätzlich anderes Elektrodensystem ist
    in einer beispielsweisen Ausführung in Fig. 9 in
    Ansicht und in Fig. io in horizontalem Schnitt im
    Grundriß dargestellt. Das Elektro@densystem besteht
    hier aus einer Anzahl feinmaschiger Drahtnetze 37,
    die mit relativ kleinem gegenseitigem Abstand
    hintereinander angeordnet sind und von der Luft
    in Pfeilrichtung 38 durchströmt werden. Die ein-
    zelnen Drahtnetze i werden von Isolierringen 39
    gehalten und besitzen seitliche Fortsätz.e 4o zwecks
    Zusammenschaltung mittels der Verbindungs-
    leitungen 41 bzw. 42, die an der Gleichspannungs-
    quelle, hier durch die Batterie 43 angedeutet, an-
    geschlossen sind. Die Schaltung ist so gewählt,
    daß aufeinan.derfolgende Drahtnetze jeweils ver-
    schiedene Polarität aufweisen und ein mit der Luft-
    strömung gleich oder entgegengesetzt gerichtetes
    elektrisches Feld entsteht. Die vom Luftstrom mit-
    geführten elektrisch aufgeladenen Fremdpartikeln
    haben die Tendenz, entlang den hypothetischen
    elektrischen Feldlinien zuwandern, werden also je
    nach Polarität in Richtung auf die positiven bzw. negativen Drahtnetze abgelenkt und dort niedergeschlagen. An Stelle von Drahtnetzen können auch feingelochte Metallfolien oder ähnliche Elektroden.formen verwendet werden. Bei genügender Feinheit der Maschen bzw. Löcher der Elektroden wird gleichzeitig bewirkt, daß gröbere Partikel nicht in den eigentlichen Elektrodenraurn einzudringen vermögen, wo sie eventuell zu Kurzschlüssen führen könnten. Der gleiche Effekt wird erzielt durch Ausfüllung der Zwischenräume zwischen den einzelnen Drahtnetzen mit isolierenden Faserstoffen, wie Glaswolle, Seidengespinst usw.
  • Ein Abscheider mit einer Vielzahl parallel geschalteter Rohrsysteme ist in einer beispielsweisen Ausführung in Fig. i i in Vorderansicht und in Fig. 12 in horizontalem Schnitt im Grundriß dargestellt. Der Abscheider weist zwei getrennt montierte Elektroadengruppen auf, und zwar einen runden Körper 44 aus elektrisch leitendem Material, der über seinen gesamten Querschnitt verteilt eine Vielzahl runder Bohrungen 45 besitzt. Auf dem siebartig durchlöcherten Körper 4-4 ist ein Isolierring 46 befestigt, der die zweite Elektrodengruppe trägt (in Fig. i2 in halb aus dem Körper 44 herausgezogener Lage gezeichnet). Diese zweite Elektrodengruppe besteht aus dünnen Metallstäben 4.7, die derart an metallischen horizontalen Haltes.t:egen 48 und damit am-Ring 46 befestigt sind, daß in fertig montiertem Zustand sämtliche Metallstäbe 47 konzentrisch und axial innerhalb je einer Bohrung 45 sich befinden, (dabei von den Wandungen der Bohrungen gleichen Abstand beisitzend. Sämtliche Metallstege 48 sind untereinander leitend verbunden und liegen am einen Pol, der leitende Körper 44 am anderen Pol einer Gleichspannungsquelle, hier als Batterie 49 dargestellt. In den einzalnen Bohrungen 2 entsteht somit zwischen den Metallstäben 47 als Innenleiter und den Wandungen der Bohrung 45 als Außenleiter ein elektrisches Feld, unter dessen Einfluß die vom Luftstrom, der in Richtung der Pfeile 5o in die parallelen Rohrsysteme eintritt, mitgeführten elektrisch geladenen Fremdpartikeln quer zur Strömungsrichtung abgelenkt werden und sich auf den Außen- oder Innenelektroden niederschlagen. Auch bei dieser Bauform eines Abscheiders kann der Körper i aus nichtleitendem Material bestehen, wenn die Innenwandungen aller Bohrungen leitende Oberflächen erhalten und untereinander sowie mit einem Pol der Spannungsquelle leitend verbunden werden.
  • Eine anidere beispielsweise Ausführung einest Abscheiders, ebenfalls ,aus; zwei agetrennt montierten Elektroidengrupp.eni bestehend, zeigt die Fig. 13 in Vorderansicht und Fig. 14 in. horizontalem Schnitt im Gruudriß. Ein Rohr 5 i aus Isioliermaterial .ist als Abstandshalterung für je einen rückwärtigen bzw. voirdersieitigen Metallring 52 bzw. 53 ausgebilldet und dient gleichzeitig als äußere Ummantelung des Abscheiders. Jeder der beiden Metallringe 52 bzw. 53 trägt einte Anzahl ho,rizon; taler Metallstege 54 bzw. 55, an welchen( in relativ kleinem gegenseitigem Abstand eine große Zahl von dünnen Metallstiften 56 bzw. 57 senkrecht befestigt ist (in Fig. 14 ist der Ring 53 mit Querstegen 55 und Metadl-stiften 57 in! einigem Abstand vom Isolierrohr i gezeichnet). Sowohl die Metallstege 54 und 55 wie auch die Metallstifte 56 und, 57 sind gegeneinander versetzt, so d'a.ß im fertig montierten Zustand die Stifte 56 von den Stiften 57 nicht berührt werxlen, vielmehr jeder einzelnie Stift 56 (in Fig. 13 nur ails Punkt sichtbiar) umgeben: ist von vier parallel verlaufenden Stiften 57- in relativ geringem Abstand. Wird, wie in Fig. 14 schematisch dargestellt, eine Gleichspanmungs:quelle, hier als Batterie 58 angedeutet, mit dien Metallringen! 52 b@zw. 53 verbunden, so ergibt sich im Innenraum des I,so@lierrohres i durch die ohne .gegenseitige Berührung ineinanidergreifenden Stiftfelder 56bzw. 57 eire elektrisches Feld quer zur Richtung 59 der einströmenden Luft. Durch, dieses Feld werden, vom Luftstrom mitgeführte elektrisch geladene Fremdpartikeln seitlich in Richtung auf eine dien Stiftelektroden abgelenkt und dort niedergeschlagen. Von Vorteil bei dieser Bauweise des Abscheid'ers fincd die in, unmittelbarer Umgebung der Elektroden.-. stifte anetei.gende elektrische Feldstärke sonwie die einfache Reinigungsmöglichkeit durch Auseinandernehmen der beiden; Elektrodengruppen.
  • Sämtliche vorstehende beschriebenen Abscheiderbauarten sind so ausgeführt, daß nur ein relativ geringer Luftnvider'stansdl das Ein- und Ausiatme@n beeinträchtigt. Um dass eventuelle Eindringen von gröberen Verunreinigungen, von Lebewesen, Spritzwasser usw. zu verhindern, ist die Eintritts, und Austrittsseite jedes Abscheideers, durch ein, fe-in:-maschiges Netz aus Textil- oder anderem Gewebe verschlooisen, das aber ebenfalls. keinen( merklichen Luftwiderstand bei dien in Fra:ge kommenden niedrigen Luftgeschwindrigk eiteni in d'er Grüß.en@ordnung von einigen zehntel Metern je Sekunde darste@llen darf.
  • Der, nivedrigeLuftwiderstand der elektrostatischen Ab-scheider, eröffnet auch bei pass enid!erFormgebung ,der Elektroden( ganz im Gegensatz zu den mechaniischen Filtern die Möglichkeit zur Sprachverständigung von mit d'era,rtigeni Masken versehenen Personen untereinander, was, fü.r viele Anwendüngszwecke einen bedeutenden[ Voirteil darstellt.
  • Der Stromverbrauch des Atemschutzgerätes mit elektrostatischem Filter gemäß. vorliegender- Erfindung isst derart niedrig, d!aß ohne weiteres die für die Abschenderelektroden erforderliche Gleichspannung (Größenordnung etwa ioooVolt) aus Trockenbatterien sehr kleiner Abmessungen durch. Reihienschaltunig handelsüblicher Typen, beispielsweise Batterien für SchwerHrigkeitsgeräte, gewonnen, werden kann,. Zu, noch kleineren Dimensionen: und Gewichten des Stromversorgungsgerätes gelangt man in bekannter Weisebei Erzeugung der erforderlichen Gleichspannung durch Gleichrichtung- der von) einem kleinen, batteriegespeisten Hoich.frequienzgeneratoir gelieferten Schwingungen,. Eine Schaltung dieser Art isst in Fig. 15 dazgestellt, die an den, mit 6o und. 61 bezeichneten Klemmen, eine Gleich-
    Spannung von etwa iooo V und genügendler Lei-
    stung für den; vorliegenden Zweck liefert.
    Die Gesamtanordnung des Atemschutzgerätes
    g g emäß vo,rIiegen -der Erfindung zeigt schematisch
    in einer beispielsweisen Ausführung die Fig. 16.
    In die eigentliche G.asichtsmasike 75 (in Fig. 16
    strichpunktiert umranidet) tritt beim Einsatmen der
    Luftstrom in Pfeilrichtung 63, durchläuft dien,
    Ioniisator 64 und gelangt über den Luftverteiler 6-5
    und dien elektrostatischem, Abs cheider 6,6, nunmehr
    befreit von festem und: flüs:siigern Fremd'part!ikeln,
    zum Atmungsraum 67. Die gesamte Gesichtsmaske
    62 ist luftdicht vor dem Gesicht des Trägersi be-
    festigt, so, daß beim Ausatmen der Luftstrom ent-
    gegengesetzt den Pfeilrichtungen durch Abscheidler
    66, Luftverteiler 65 und Ionisator 64 ins Freie dritt.
    Der elektrostatische Abscheider 66 ist über, eine
    sehr dünne und hochflexible dbppeilad'ri:ge Fritze 68
    von beliiebiger Länge mit dem Sfironnv'ersorgungs-
    gerät 69 verbunden,. Diese Zuleitung kann auch in
    die Kleidung des Maskenträgers: einsgenäht sein,
    und wird dann! mit den Miniiatursteckern 7o@ bzw. 7 1
    mit der Gesichtsmaiske` 75 bzw. dem Strom.ver-
    sorgumgsgerät 69 verbunden. Am Oberteil der Ge-
    sichtsmaiske ist an einer Stelle, die im Blickfeld
    des Maskenträgers gelegen ist, eine Miniaturglimm-
    larnpe 72 verdeckt einsgebaut, die durch, Druck auf
    einen verdeckten Druckschalter 73 an der Gesichts-
    maske über den Widerstand 74 an die Abscheider-
    eliektroidenv anigeschlo,sisen wird. Damit, wird einte
    Kontirodle für die am Abecheid!er liegende Betriebs-
    spannung durchgeführt, die nicht nur ein Nach-
    lassen der Spannjung vom Stromversorgungsgerät
    69, .sondern auch eventuelle Kurzschlüsse im- Elek-
    tro!densystemdes Abscheiders zu erkennen gestattet.
    Die Versuche haben gezeigt, @daß esi möglich ist,
    die Elektroden bei allen Ausführungsformen mit
    einem Überzug eines bestimmten chemischen Stof-
    fes zu versehene,,der ,dii,e Eigenschaft hat, bestimmte
    Gasmoileküle beim Vorbeistreichen etwa im Augen-
    blick ,der Lradunigsiab.gabe zu binden. Dadurch wird
    das Gerät nicht nur fü.r-*Fremd'partikeln, sondern
    ait,r,h zur Ausischeidung bestimmter Gasmoleküle
    verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbares Atemschutz:gerät mit Abscheider für feste und flüsisige Frem:dip#artikelni :in, der Atemluft, dadurch gekennzeichnet, ddaß, im Weg des durch Einatmen erzeugten; Luftstromes zur Absche@idung der festen und flüssigen Fremd- partikeln der angesaugten- Luft ein elektroi- statisches Filter srnvie ein Ionisatoir, vorgesehen sind, wobei der Ionisator im Luftraum durch radio,akbive Bestrahlung Luftionen in großer Zahl erzeugt, :die ihrerseits die elektrische Auf- laidung d'er, vorm Luftstrom mitgeführten festen: und flüssigen Partikeln bewirken, und dem Lufti- strom,samt den nunmehr elektrisch festen und flüseigen F:rem'dpartikeln nach: seinem Austritt aus, dem Ionisator @dhrch ein dein Ioniisator machgeschaltetes System von, metal'- lischen Elektroden geleitet ist, zwischen dienten
    auf Grundl einer an ihnen; liegenden relativ niedrigen Spannung ein elektrisches Feld herrscht' wodurch die elektrisch geladenen festen unid flüssigen Fremdpartikeln in Richtung auf die Elektroden abgelenkt werden, sich an: denselben niederschlagen unddort haftenbleiben. a:. Tragbares Atemschutzgerät nach An- spruch i, dadurch gekennzeichnet, dlaß dem radioaktiv bestrahlten Strömungsquerschnitt für die anigesaugte Luft im Ionisator gleich- zeitig ein elektrisches Feld konstanter Richtung überlagert ist, das, einen den( ganzen Ioniisato#r#- innenraum erfüllenden Ionenstrom bewirkt, zwecks Vergrößerung der elektrischen Auf- ladung der vom Luftstrom mitgeführten festen und flüssigen Fremdpartikeln. 3. Tragbares Atemschutzgzrät nach _ An- sprach i, dadurch. gekennzeichnet, daß im Ionisator zur radioaktiven Bestrahlung des Luftstromes Steahlungsquellen! vcrhandensind, die vorwiegend Alphateilchen. emittieren. 4. Tragbares Atemschutzgerät nach An- spruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, diaß die im Iomisator als Strahlungsquelle dienenden radioaktiven Substanzen gäsidicht gekapselt sind und keinerlei. gasförmige radioaktive Zer- fa11@sproidukte dieser Substanzen in die durch den Ionisator strömende Luft austreten können. 5. Tragbares Atemschut zgerät nach An- spruch i, dadurch gekennzeichnet, diaß der aus dem Ioniisafior austretende Luftstrom durch einem Luftverteiler mit einem System. von Leitflächen geleitet zvl.rd, der die gesamte Inxft- m:enge gleichmäßig auf den wirksamen Quer- schnitt ides nachfolgenden: Elekfirodensystems verteilt. 6. Tragbares Atemschut2ger,ät nach An- spruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, ddaß ,das hinter dem Luftverteiler angeordnete System metallischer Elektroidien a,ls kompakte Baugruppe igestaltet undi leicht auswechiselb:ar angeoird'met ist, wobei fed'ernd'e Kontakte den Ansichluß. einer Gleichspannungsquelle an die Elektroden bewirken und ein Berührungsschutz .zur unfallsicheren Auswechslung vorgesehen ist. 7. Tragbares Atemechutzgerät nach, An- Spruch. i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, ddaß ,die hinter dem Luftverteiler befindliche Elek- tro;denb-aubruppe aus einer Vielzahl paralleler metallischer Elektrodenplatten besteht, die durch. Zwischenlagen voneinander isoniert sind, woben aufein:and#erfolgende Elektrodenpl:atten jeweils vemchiedene Spanniungspo@larität aufweisen. $. Tragb-ares Atemschulhzgerät nach. An- sprach i, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, .daß die in der Elektrodenbauigruppe parallel angeoirddneten Elektrodenp:latten aus einem dünnten, aber, steifen und nichtleitendfen Material bestehen" wobei zumindest eine Seite aller El@ek- trodenplatten eine elektrisch leitende Schicht aufweist. 9. Tragb:aaes Aemschutzger,ät nach An- spruch i, 5 und 6, dadbirch gekennzeichnet, dfaß:
    die hinter dem Luftverteiler angeordnete Elektrodembawgruppe aus zwei metallischen Bändetrn besteht, die unter Einhaltung eines relativ geringen gleichbleibenden Abstandes. gegeneinander zusammen nach Art einer Spirale aufgewickelt sind, wobei an beiden Stirnisleiten des spiraligen Gebildes isolierendie Stützen, an gebracht sind und beide Bänder verischiedene Spanniungspolarität, aufweisen. 1o. Tragbares Atemschutzg Brät nach An: sprach i, 5, 6 und! 9, dadurch gekennzeichnet, ,daß die beiden, spiralig miteiniander aufgewickelten Bänder aufs. nichtleitendem Material bestehen und! zumindest eine Oberfläche jedies. der beiden, Bänder mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen ist. i i. Tragbares Atem.schutz:gerät mach Anspruch i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter dem Luftverteiler angeordnete E1ektrod'enibaugruppe aus mehreren einzelnen i quer zur Luftströmung gestellten Metallgittern relativ kleiner ' Masichenweite besteht, die in geringem Abstand hintereinander angebracht und durch Zwischenlagen aus. nichtleitendem Material voneinander isoliert sind, wobei aufednanderfoilgende Metallgitter jeweils verschiedene elektrische Spannungspolarität aufweisen,. 12. Tragbares: Afiemschufizgerät nach Anspruch i, 5, 6 und i i, da!durch gekennzeichnet, daß der Zwischentraum zwischen d:en einzelnen quer zum Luftstrom Metallgittern ausgefüllt ist mit elektrisch nichtleitenden Materialien großer Luftddurchläsisigkeit und Poiro(si.t:ät. 13. Tragbares Atemschutzgerät nach Anspruch i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter dem Luftverteiler angeordneten E1ektrodenbaugruppen aus, einem siebartig' mit einer ,großen Zahl eng benachbarter Bohrungen versehenen Körper aus leitendem Material bestehen, verbunden mit dem einen Pol eineu Gleichspanrnungsquelle, deren anderer Pol an einem vom Siebkörper isolierten Traggerüst für eine Vielzahl dünner Metallstifte angeschlossen ist, wobei je ein Metallstift konzentrisch, ohne Wandberührung in je eine der Bohrungen der Körper hineinragt. 14. Tragbares Atemschutzgerät nia,ch: An- spruch i, 5, 6 und! 13, dadurch gekennizeichnet, daß der siebartig durchlöcherte Körper aus nichtleitendem Material besteht, aber die Wandungen aller Bohrungen einen elektrisch leitenden Überzug besitzen, (der mit dem einten Pol der Gleichspannungsquelle leitend! verbun- den ist. 15. Tragbaresi Atemschwtzgieir'ät nach An- spruch i, 5 und-. 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter (dl--m Luftverteiler angeordnete Eilek- trod'enbaubruppe aus' zwei voneinianidtr isolier- ten und mit je einem: Pol dler Gleichspannnungs- quelle verbundenen; metallischen Traggerüsten bestehen, von denen jedes eine Vielzahl horizon, tal gerichteter (dünner Metallstifte trägt, wobei die beiden; Traggerüste einander gegenüber- stehen( und gegeneina :der derairt versetzt sind, daß die beiden, Stiftfelder, ineinandergreifen, ohne sich zu berühren, und! die Luft entlang ,denn durch die El.ektroidlenib,au- gruppe hi!ndurchströimt. 16. Tragharest Atemschutzgerät nasch An- spruch i, . @dadlurch gekennzeichnet, daU dlie Be- triebs.spannung für d'as E(lektrodensystem einer Anzahl vorm Trockenbatterien entnommen wird. 17. Tragb,aresi Atemschutzger-ät niaich An- spruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß die Be- triehsispannung für das Elektrodensystem einem batteriebetriebenen; Hochspannungsgerät ent- nommen wird, das einen, Röhre gener'atoir ent- hält, d'es;sen! Wechselspannung gleichgerichtet und gesiebt wird'. r8-. Tragbares Atemisichutzgeirät nia,ch An, - sprach i, dadurch gekennzeichnet, daß ins der Gesichtsmaske im Blickfeld dies Maskenträgers eine Glimmlampe " eingebaut und ein Druck- knopf so aingeoindhet ist, daß, bei seiner Be- tätigung die Glimmlampe an die beiden Gruppen( dies Elektr'odtensysitems, angeschlossen wird' und durch ihr Aufleuchteni da,s Vorhandensein der Betriebsspannung anzeigt. 1g. Tragbares, Atemschutzgerät nach An- spruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elek- troden mit einem Überzug einfies chemischen Stoffes versehen; sind, um die Moleküle be- stimmter Gase zu blinden.
DES25943A 1950-11-25 1951-11-18 Tragbares Atemschutzgeraet mit elektrostatischem Filter zur Abscheidung fester und fluessiger Partikeln Expired DE891500C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2813595A (en) * 1954-11-02 1957-11-19 Westinghouse Electric Corp Electrostatic precipitators
DE1040379B (de) * 1953-03-07 1958-10-02 Ludger Funder Dr Ing Staubschutzmaske mit elektrostatisch geladenen Filterblechen
DE1207344B (de) * 1956-11-28 1965-12-23 Ici Ltd Faserfilter zur Entfernung von Schwefelsaeurenebeln aus Gasen
DE102010006883B4 (de) * 2010-01-29 2012-08-09 Elena Charlot Atemschutzvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1040379B (de) * 1953-03-07 1958-10-02 Ludger Funder Dr Ing Staubschutzmaske mit elektrostatisch geladenen Filterblechen
US2813595A (en) * 1954-11-02 1957-11-19 Westinghouse Electric Corp Electrostatic precipitators
DE1207344B (de) * 1956-11-28 1965-12-23 Ici Ltd Faserfilter zur Entfernung von Schwefelsaeurenebeln aus Gasen
DE102010006883B4 (de) * 2010-01-29 2012-08-09 Elena Charlot Atemschutzvorrichtung

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